München, Bayerische Staatsoper, Premieren Spielzeit 2017 / 2018

Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

  Premieren in der Spielzeit 2017 / 18

Das Spielzeitthema der kommenden Saison lautet Zeig mir deine Wunde. Staatsintendant Nikolaus Bachler betont: „Ob positives Wagnis, sich in seiner Verletzlichkeit zu zeigen, oder zweifelnde Wahrheitssuche: Verschiedene Interpretationen liefern den Stoff für unsere sieben Opern-Premieren.“

Opern-Premieren:

26.10.2017 – Le nozze di Figaro
Musikalische Leitung: Constantinos Carydis, Inszenierung: Christof Loy
Mit Christian Gerhaher, Federica Lombardi, Anett Fritsch, Alex Esposito, Olga Kulchynska

17.12.2017 – Il trittico
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko, Inszenierung: Lotte de Beer
Mit Wolfgang Koch, Yonghoon Lee, Ermonela Jaho, Ermonela Jaho, Ambrogio Maestri, Rosa Feola, Pavol Breslik

11.3.2018 – Les Vêpres siciliennes
Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber, Inszenierung: Antú Romero Nunes
Mit Carmen Giannattasio, Erwin Schrott, George Petean

21.5.2018 – Aus einem Totenhaus von Fjodor M. Dostojewski
Musikalische Leitung: Simone Young, Inszenierung: Frank Castorf
Mit Peter Rose, Evgeniya Sotnikova, Aleš Briscein, Bo Skovhus

28.6.2018 –  Parsifal von Richard Wagner
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko, Inszenierung: Pierre Audi
Mit Jonas Kaufmann, Christian Gerhaher, Nina Stemme, René Pape

23.7.2018 –  Orlando Paladino von Joseph Haydn 1732 — 1809
Musikalische Leitung: Ivor Bolton, Inszenierung: Axel Ranisch
Mit Sofia Fomina, Mathias Vidal, Edwin Crossley-Mercer, Tara Erraught


Ballett-Premieren:

19.11.2017 – Anna Karenina 
Choreographie: Christian Spuck, Komponist: Sergej W. Rachmaninow, Witold Lutoslawski, Sulkhan Tsintsadze und Josef Bardanashvili

14.4.2018 – Portrait Wayne McGregor
Choreographie: Wayne McGregor, Musik: Joel Cadbury, Paul Stoney, Max Richter

4.7.2018 –  Ballettabend – Junge Choreographen
Junge Nachwuchschoreographen kreieren für das Ensemble des Bayerischen Staatsballetts zeitgenössische Werke, 

—| Pressemeldung Bayerische Staatsoper München |—

 

München, Bayerische Staatsoper, Premiere Semiramide von G. Rossini, 12.02.2017

Januar 19, 2017 by  
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Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

  Semiramide von Gioachino Rossini

Rossini-Spezialist Michele Mariotti gibt sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper und erarbeitet mit Regisseur David Alden Semiramide. Joyce DiDonato singt die Titelpartie und gibt damit ihr Rollendebüt.

Premiere Semiramide – Sonntag, 12. Februar 2017, weitere Vorstellungen 15.2.2017, 18.2.2017, 23.2.2017, 26.2.2017, 3.3.2017, 21.7.2017, 24.7.2017

Bayerische Staatsoper / Joyce DiDonato In War And Peace © Brooke Shaden

Bayerische Staatsoper / Joyce DiDonato In War And Peace © Brooke Shaden

Mit Semiramide gibt der italienische Dirigent Michele Mariotti sein Hausdebüt an der Bayerischen Staatsoper. Wie Rossini ist auch Mariotti in Pesaro geboren und aufgewachsen. Er hat dort am Conservatorio Gioachino Rossini studiert und beim jährlichen Rossini Opera Festival von Anfang an den Großen dieses Repertoires bei der Arbeit zugeschaut. „Von klein auf habe ich Rossini eingeatmet“, sagt er. An Rossini reizt ihn vor allem „diese einstudierte Ungenauigkeit der Musik, diese Flexibilität des Rhythmus. Dieser Rhythmus bringt Leben in die Melodie.Mariotti dirigiert erstmals dieses Werk.

Zusammen mit Regisseur David Alden bringt er Semiramide auf die Bühne der Bayerischen Staatsoper. Alden hat bereits zahlreiche Werke unter anderem von Monteverdi, Händel und Wagner an der Bayerischen Staatsoper inszeniert, zuletzt Händels Orlando im Jahr 2006. David Aldens Inszenierung von Rossinis Semiramide spielt in einer Welt, in der Machtkämpfe und politische Intrigen an der Tagesordnung sind. Alden zeigt mit suggestiv-assoziationsreichen Zitaten aus verschiedenen kulturellen Kontexten, dass sich eine Geschichte wie die von Semiramide nicht nur im antiken Babylon, sondern überall und zu allen Zeiten ereignen kann.

Die amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato gibt ihr Rollendebüt in der Titelpartie. Zuletzt war Joyce DiDonato an der Bayerischen Staatsoper 2013 in I Capuleti e i Montecchi zu erleben. In weiteren Rollen sind Alex Esposito als Semiramides Geliebter Assur und Daniela Barcellona als Semiramides totgeglaubter Sohn Arsace zu sehen. Lawrence Brownlee übernimmt die Partie des Idreno.


Wissenswertes zu  Semiramide:

Am 3. Februar 1823, feierte Gioachino Rossinis große Oper über Semiramis in Venedig Premiere. Das Werk wurde einer von Rossinis größten Erfolgen. Die erste Münchner Inszenierung von Semiramide gab es schon ein Jahr nach der Uraufführung – es war zugleich die deutsche Erstaufführung. Im selben Jahr war die Oper auch unter anderem in London, Mailand und Berlin zu sehen – im gesamten 19. Jahrhundert gehörte Semiramide zum festen Repertoire der bedeutendsten Opernbühnen Europas. Nach einer weiteren Inszenierung 1832 verschwand das Werk allerdings vom Spielplan der Münchner Oper und wurde nur noch einmal konzertant gegeben (1990 mit Edita Gruberova).

Mit der Opera seria verbindet sich bei Rossini sehr häufig der Anspruch, Stoffe der Weltliteratur auf die Opernbühne zu bringen. Dies gilt auch für Semiramide, ein Libretto, das auf eine Tragödie Voltaires zurückgeht (Sémiramis, 1748). Die ernste italienische Oper ist bei Rossini mit 18 von insgesamt 39 musikdramatischen Werken am stärksten vertreten, welche in einem Zeitraum von nur elf Jahren entstanden (1812 – 1823). Rossini hatte in dieser Zeit seinen entscheidenden Durchbruch.Mit der Premiere von Semiramide beendete Gioachino Rossini seine italienische Bühnenkarriere. Noch im selben Jahr reiste der Komponist gemeinsam mit seiner Gattin Isabella Colbran, für deren Sopranstimme er die Titelrolle dieser und zahlreicher weiterer Opern geschrieben hatte, nach Paris, wo er sich niederlässt. Semiramide stellt somit Rossinis letzte Opera seria dar. Mit dem Aufkommen der Romantik hat sich die Musik und die Welt um ihn herum verändert. „Rossini wollte nie die Realität abbilden wie die Romantiker. Er wollte die Realität durch seine Poetik filtern.“ (M. Mariotti)

STAATSOPER.TV  –  So, 26. Februar 2017, 17.00 Uhr,

Kostenloser Live-Stream von Semiramide auf www.staatsoper.de/tv,  Musikalische Leitung: Michele Mariotti, Inszenierung: David Alden, mit Joyce DiDonato, Alex Esposito, Daniela Barcellona und Lawrence Brownlee

www.staatsoper.de/tv

BR-Klassik:   Die Premiere wird live auf BR-Klassik übertragen. 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn live aus dem Foyer des Nationaltheaters: Foyer, die Sendung zur Neuproduktion mit Gesprächen und Reportagen.  

Premiere Semiramide – Sonntag, 12. Februar 2017, weitere Vorstellungen 15.2.2017, 18.2.2017, 23.2.2017, 26.2.2017, 3.3.2017, 21.7.2017, 24.7.2017

—| Pressemeldung Bayerische Staatsoper München |—

 

 

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Premiere: Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach, 19.03.2016

März 3, 2016 by  
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Oper Stuttgart

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

 Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach

in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere am Samstag, 19. März 2016, um 18 UhrWeitere Vorstellungen: 24.03.2016 19:00 Uhr, 03.04.2016 15:00 Uhr, 10.04.2016 18:00 Uhr, 15.04.2016 19:00 Uhr, 23.04.2016 19:00 Uhr, 30.04.2016 19:00 Uhr, 04.05.2016

Einführungsmatinee: Sonntag, 13. März 2016, 11 Uhr im Opernhaus, Foyer I. Rang
Das Produktionsteam gibt einen Einblick in die Konzeption der Neuinszenierung.  Nach(t)gespräche, Sonntag, 3. April 2016, Sonntag, 10. April 2016

Paris / Jacques Offenbach Foto IOCO

Paris / Jacques Offenbach Foto IOCO

Erstmals wird eine Operninszenierung von Christoph Marthaler in Stuttgart zu sehen sein, wenn seine Interpretation von Jacques Offenbachs phantastischer Oper Hoffmanns Erzählungen am Samstag, 19. März 2016, um 18 Uhr Premiere feiert. Die als Koproduktion mit dem Teatro Real in Madrid entstandene Neuinszenierung hatte dort am 17. Mai 2014 unter der musikalischen Leitung von Sylvain Cambreling Premiere. Cambreling hatte nach intensivem Quellenstudium und in enger Zusammenarbeit mit der Regie eine „Madrider Fassung“ erarbeitet, welche nun auch in Stuttgart erklingen wird. Der Stuttgarter Generalmusikdirektor wird vier der insgesamt acht Vorstellungen dirigieren, für die anderen Vorstellungen kehrt Gregor Bühl ans Pult des Staatsorchesters Stuttgart zurück. Das Bühnen- und Kostümbild hat Anna Viebrock entworfen, die – ebenso wie Sylvain Cambreling – eine langjährige Zusammenarbeit mit Christoph Marthaler verbindet, u.a. im Leitungsteam des Schauspielhauses Zürich (2000 – 2004). Sie wird ihren Bühnenentwurf an die kleinere Bühne des Stuttgarter Opernhauses anpassen und das Masken- und Kostümbild weiterentwickeln. Für die Choreografie zeichnet Altea Garrido verantwortlich. Die Choreografin und Tänzerin, die regelmäßig mit Christoph Marthaler zusammenarbeitet, verkörpert zudem wie bereits bei der Madrider Premiere Hoffmanns Geliebte Stella.

Sylvain Cambreling und Christoph Marthaler werden Ihre Interpretation des Werks mit der Stuttgarter Besetzung neu einstudieren. Die Tenöre Marc Laho und Eric Cutler übernehmen alternierend die Titelpartie und geben damit jeweils ihr Hausdebüt an der Oper Stuttgart. Marc Laho sang die Partie des Hoffmann bereits an den Opernhäusern in Prag, Basel und Zürich und zuletzt in Toulon. Eric Cutler verkörperte Hoffmann bei der Madrider Premiere von Marthalers Inszenierung. Als Muse/Niklaus ist Sophie Marilley aus dem Stuttgarter Solistenensemble zu erleben. Auch die verflossenen Geliebten Hoffmanns werden von Stuttgarter Ensemblemitgliedern dargestellt: Ana Durlovski übernimmt wie bereits am Teatro Real die Partie der Olympia. Mandy Fredrich singt die Antonia; diese Partie hat sie erstmals bei den Bregenzer Festspielen 2015 interpretiert. Simone Schneider gibt als Giulietta ihr Rollendebüt. Die vier Widersacher von Hoffmann werden im Wechsel Alex Esposito und Vito Priante verkörpern. Esposito gab sein Rollendebüt 2014 in Oslo unter der Regie von Calixto Bieito. Vito Priante sang die vier Bösewichte bereits in Madrid. Auch Graham F. Valentine, der sich dem Stuttgarter Publikum als Spalanzani vorstellt, wirkte bei der Madrider Premiere von Hoffmanns Erzählungen mit. Weitere Partien sind mit Torsten Hofmann (Andreas/Cochenille/Franz/Pitichinaccio), Maria Theresa Ullrich (Stimme von Antonias Mutter) und Kammersänger Roland Bracht (Luther/Crespel) aus dem Stuttgarter Solistenensemble sowie Eric Ander (Schlemihl) und Dominic Große (Hermann) aus dem Opernstudio besetzt.

Der Künstler Hoffmann, gleichermaßen in einer Schaffens- wie in einer Liebeskrise, gerät in dieser Oper, verfolgt von seiner Muse, in eine surreale Welt, die sich aus seiner eigenen Vorstellungskraft speist. Er begegnet drei Frauen, an denen er verschiedene Spielarten leidenschaftlicher Hingabe erprobt: der mechanischen Apparatur Olympia, der ganz in ihrer Kunst verlorenen Sängerin Antonia und schließlich der berechnenden Kurtisane Giulietta. Begleitet von weiteren Figuren, die stets wie Engel und Teufel seines Gewissens agieren, durchläuft Hoffmann die surreal verzerrten Szenerien seiner Fantasie.

Koproduktion der Oper Stuttgart und des Teatro Real Madrid.

Musikalische Leitung: Sylvain Cambreling, Gregor Bühl, Regie: Christoph Marthaler, Regie-Mitarbeit: Joachim Rathke, Bühne und Kostüme: Anna Viebrock, Licht: Olaf Winter, Choreografie: Altea Garrido, Chor: Christoph Heil, Dramaturgie: Malte Ubenauf

BESETZUNG:
Hoffmann: Marc Laho, Eric Cutler
Muse / Niklaus: Sophie Marilley
Lindorf / Coppelius / Dapertutto / Mirakel: Alex Esposito, Vito Priante
Andreas / Cochenille / Pitichinaccio / Franz: Torsten Hofmann
Olympia: Ana Durlovski
Antonia: Mandy Fredrich
Giulietta: Simone Schneider
Stella: Altea Garrido, Begoña Quiñones
Stimme der Mutter: Maria Theresa Ullrich
Nathanaël: Thomas Elwin
Spalanzani: Graham F. Valentine, Graham F. Valentine
Hermann: Dominic Große
Schlemihl: Eric Ander
Luther / Crespel: Roland Bracht, Henry Waddington

Pressemeldung Oper Stuttgart

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, 6. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung, 07.03.2015

März 2, 2015 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Vielfältiges Engagement für die Deutsche AIDS-Stiftung

Die 6. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung am 7. März 2015 im Opernhaus Düsseldorf ist ausverkauft – elf Künstler haben zugesagt, das Programm steht

Zum sechsten Mal feiert das Opernhaus Düsseldorf am Samstag, dem 7. März 2015, um 19.00 Uhr einen Abend fantastischer Stimmen und großer Hilfsbereitschaft: 1300 Besucherinnnen und Besucher werden ihn miterleben – die Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung ist bereits ausverkauft. Zehn internationale Opernstars haben ihre Mitwirkung an diesem wichtigen deutschen Charity-Event zugesagt. Zusammen mit dem Chor der Deutschen Oper am Rhein, den Düsseldorfer Symphonikern unter der Leitung von Patrick Fournillier und Moderator Holger Wemhoff gestalten sie einen Abend, der ein festliches Opernarien-Konzert mit glanzvoller Gesellschaft und einem wichtigen sozialen Anliegen vereint. Damit die wichtige und nachhaltige Arbeit der Deutschen AIDS-Stiftung mit einem hohen Betrag unterstützt werden kann, verzichten alle beteiligten Künstler auf ihre Gage. Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel hat erstmals die Schirmherrschaft für die AIDS-Gala übernommen.

Das Programm der Operngala beginnt mit berühmten Arien aus Opern von Mozart, Rossini, Verdi, Puccini, Offenbach, Lortzing und Bizet, streift Raritäten des Opernrepertoires wie Friedrich von Flotows „Martha“ und Francesco Cileas „L’Arlesiana“ und setzt im zweiten Teil mitreißende Akzente durch Evergreens aus Operetten und Musicals von Franz Lehár und Leonard Bernstein.

Dargeboten werden sie von zehn internationalen Solisten, die auf den wichtigsten Bühnen der Opernwelt zu Hause oder auf dem Sprung zu einer großen Karriere sind:

Die belgische Sopranistin Jodie Devos fiel als Preisträgerin des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs 2014 und des Bell’Arte International auf und präsentiert ihr außergewöhnliches Talent nun bei der AIDS-Gala. Sie singt die Arie der Olympia „Les oiseaux dans la charmille“ aus Jacques Offenbachs Oper „Les contes d’Hoffmann“ zusammen mit dem Chor der Deutschen Oper am Rhein und „Glitter and be gay“ aus Leonard Bernsteins Musical „Candide“.

José Bros zählt mit einem Repertoire von über 60 Opern zu den führenden Belcanto-Tenören, ist aber auch mit Werken von Mozart sowie französischen Opern erfolgreich. Er ist Preisträger zahlreicher Gesangswettbewerbe, gastiert an den großen europäischen und amerikanischen Opernhäusern und wirkte bei mehreren auf CD und DVD erschienenen Opernproduktionen mit. In Düsseldorf präsentiert José Bros das Lamento des Federico aus Francesco Cileas Oper „L’Arlesiana“ und Agustín Laras Canzone „Granada“, die von nahezu allen bedeutenden Tenören interpretiert wurde.

Bassbariton Alex Esposito ist als herausragender Mozart- und Rossini-Interpret regelmäßig an den Opernhäusern in Mailand, Wien, München, Berlin, London oder Paris und bei den Festspielen in Salzburg, Aix-en-Provence oder Pesaro zu erleben ist. Mit Arien von Mozart und Rossini präsentiert er sich auch in Düsseldorf: Als Don Giovannis Diener Leporello mit „Madamina, il catalogo è questo“ und mit „Cade dal ciglio“ als Pharao aus Rossinis Oper „Mosè in Egitto“.

Mit ihrem warmen Mezzo begeisterte die israelische Sängerin Rachel Frenkel zuletzt nicht nur an der Wiener Staatsoper, an der Bayerischen Staatsoper und der Dresdner Semperoper, sondern auch bei den Salzburger Festspielen und dem Edinburgh International Festival. Bei der Festlichen Operngala in Düsseldorf singt sie die „Seguidilla“ aus Bizets Oper „Carmen“ und die berühmte Arie der Rosina aus Rossinis „Il barbiere di Siviglia“: „Una voce poco fa“.

Zu den Stars des Mezzofachs zählt auch die zum Ensemble der Wiener Staatsoper gehörende Margarita Gritskova, die beim Wiener Opernball 2014 mit einem spektakulären Rossini-Auftritt für Aufsehen sorgte und demnächst als Cherubino bei den Salzburger Festspielen zu erleben ist. Zu Gunsten der Deutschen AIDS-Stiftung singt sie die Arie der Angelina „Nacqui all‘ affano … – Non più mesta“ aus Rossinis Oper „La Cenerentola“ und „Ah! Quel dîner je viens de faire!“, die Arie der Titelheldin aus Jacques Offenbachs Operette „La Périchole“.

Die lyrische Sopranistin Julia Kleiter ist in der Spielzeit 2014/15 mit den großen Mozart-Partien ihres Fachs u. a. in New York, Zürich und bei den Salzburger Festspielen zu hören. Am Aalto Musiktheater Essen begeisterte sie Ende letzten Jahres als Ilia in Mozarts „Idomeneo“. In Düsseldorf singt sie eine Arie der Gräfin aus Mozarts „Le nozze di Figaro“ und die Arie der Titelheldin aus Lehárs Operette „Giuditta“: „Meine Lippen, sie küssen so heiß“.

Einer der großen Stars des Abends gehört zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein: Hans-Peter König. Sein imposanter Bass macht jeden seiner Auftritte zum Ereignis. In den Wagner-Partien seines Fachs wird der Kammersänger an der MET in New York, in Berlin, München und Paris ebenso gefeiert wie in Düsseldorf und Duisburg, wo man ihn in dieser Spielzeit in Mozarts „Don Gio­vanni“ und Wagners „Lohengrin“ hören kann. Bei der Festlichen Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung tritt Hans-Peter König zusammen mit dem Chor der Deutschen Oper am Rhein auf. Dem Gefangenenchor „Va, pensiero, sull’ali dorate“ aus Verdis Oper „Nabucco“ folgt die Arie des Zaccaria „Oh, chi piange… – Del futuro nel buio discerno“. Im zweiten Teil des Abends singt er „Fünftausend Taler“, die Arie des Bacalus aus Albert Lortzings komischer Oper „Der Wildschütz“.

·Als „eine der aufregendsten neuen Opernstimmen“ bezeichnete der Independent die Südafrikanerin Pumeza Matshikiza: Sie veröffentlichte in diesem Jahr ihr Debüt-Album bei DECCA, ist Ensemblemit­glied der Staatsoper Stuttgart und demnächst auf einer Tournee mit Rolando Villazón zu erleben. In Düsseldorf stellt sie sich als Mimì („Si, mi chiamano Mimì“) aus Puccinis Oper „La Bohème“ und mit dem südafrikanischen Wiegenlied „Thula Baba“ vor.

·Zu den vielversprechendsten Tenören seiner Generation zählt der Kroate Tomislav Muzek, der im Ensemble der Dresdner Semperoper singt und an vielen großen Opernhäusern weltweit gastiert. Die Arie des Cavaradossi „Recondita armonia“ aus Puccinis „Tosca“ und der Operettenhit „Dein ist mein ganzes Herz“ aus Lehárs „Land des Lächelns“ sind seine Beiträge für die Festliche Operngala in Düsseldorf.

Der junge Schweizer Mauro Peter begeistert mit Tenor-Partien von Mozart an renommierten Häusern wie dem Opernhaus Zürich, der Opéra Bastille Paris und dem Theater an der Wien und ist ein international gefragter Lied-Interpret. Im Opernhaus Düsseldorf singt er „Ach so fromm, ach so traut“, die Arie des Lyonel aus Friedrich von Flotows romantisch-komischer Oper „Martha“, „Mädchen, mein Mädchen“, aus Lehárs Operette „Friederike“ und – im Duett mit Pumeza Matshikiza – „Tonight“ aus Leonard Bernsteins „West Side Story“.

Patrick Fournillier, der erstmals die musikalische Leitung der Düsseldorfer AIDS-Gala übernimmt, hat sich als Dirigent renommierter Orchester und an vielen großen Opernhäusern einen Namen gemacht. Zu seinen Verpflichtungen der jüngsten Zeit zählen „Don Quichotte“ und „Carmen“ in Turin, „Lucia di Lammermoor“ an der Deutschen Oper Berlin und mehrere Produktionen am Opernhaus Zürich. Die künstlerische Gesamtleitung des Abends liegt wie in den Jahren zuvor bei Dr. Alard von Rohr, dem ehemaligen Direktor der Deutschen Oper Berlin und einem der Initiatoren der Berliner Festlichen Operngala.

„Dass Künstler aus allen Teilen der Welt anreisen, um für einen guten Zweck zu singen, ist jedes Mal ein ganz besonderes Erlebnis auch für unser Haus“, sagt Prof. Christoph Meyer, General­intendant der Deutschen Oper am Rhein. Zusammen mit Solisten aus unserem eigenen Ensemble, dem Chor der Deutschen Oper am Rhein und den Düsseldorfer Symphonikern tra­gen sie viel dazu bei, das Thema AIDS ins Bewusstsein zu rücken und vielfältige Hilfe zu ermöglichen.“

Der Erlös der 6. Festlichen Operngala in Düsseldorf fließt wie die über 750.000 Euro aus den ersten fünf Veranstaltungen in die Stiftungshilfen in Nordrhein-Westfalen und Mosambik. Durch die Einnahmen kann die AIDS-Stiftung zahlreiche Betroffene durch Einzelhilfen sowie Gruppen- und Projekthilfen unterstützen. Im südlichen Afrika ermöglicht das von der AIDS-Stiftung unterstützte DREAM-Programm infizierten Schwangeren mit einer sehr hohen Erfolgsquote, gesunde Kinder zur Welt zu bringen.

„Die Deutsche AIDS-Stiftung ist froh, in der Deutschen Oper am Rhein einen verlässlichen Partner gefunden zu haben, der zusammen mit dem Kuratorium und den Sponsoren die Durchführung der Gala erst möglich macht“, so Dr. Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung. „Mithilfe der Erlöse der letzten Jahre konnten wir kontinuierlich Menschen mit HIV/AIDS in Düsseldorf unterstützen. In Mosambik konnte unsere Arbeit 2014 erfolgreich mit der Eröffnung eines neuen Gebäudes in einem der drei von uns mitfinanzierten Zentren für die Mutter-Kind-Versorgung fortgeführt werden.“

In den Dienst der guten Sache stellt sich auch das Kuratorium der Festlichen Operngala in Düsseldorf, das offen ist für weitere Mitglieder, die als Multiplikatoren für die AIDS-Gala wirken und Spenden einwerben:

Susan Weiss (Vorsitzende des Kuratoriums)
Thomas Austmann (Austmann & Partner)
Daniel Bartos (Mercedes-Benz Rhein-Ruhr)
Dieter Blanck (Volksbank Ruhr Mitte eG)
Prof. Tony Cragg
Dr. Hartmut Falter (Mayersche Buchhandlung KG)
Arndt M. Hallmann (Stadtsparkasse Düsseldorf)
Heinz-Richard Heinemann (Chocolatier)
Peter König jun. (Brauerei „Im Füchschen“)
Dr. Volker Leienbach (Verband der privaten Krankenversicherung e.V.)
Ferdinand Oetker (Bankhaus Lampe KG)
Julia Piras (Bucherer 1888, Düsseldorf)
Prof. Dr. med. Elisabeth Pott und Dr. jur. Hans-Michael Pott
Dr. Jürgen Schröder (McKinsey & Company).
Ermöglicht wird die Veranstaltung durch die Unterstützung der Hauptsponsoren Mercedes-Benz und Stadtsparkasse Düsseldorf, der Sponsoren Metro Group und SMS Group sowie der Rheinischen Post als Medienpartner.

__________

Spendenkonto der Deutschen AIDS-Stiftung:

Spendenkonto 8004004 // Sparkasse KölnBonn // BLZ: 370 501 98
IBAN: DE85370501980008004004 // SWIFT: COLSDE33

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