Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Konzerte trotz Corona ab 13.06.2020

Juni 2, 2020 by  
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Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Konzerte trotz Corona

Das Staatsorchester Stuttgart und das Sängerensemble der Staatsoper Stuttgart sind mit verschiedenen Konzertformaten in der Liederhalle zu Gast – mit Abstand und dennoch ganz nah am Publikum

Mit ungewöhnlichen Programmen und in völlig neuen Raumkonstellationen treten die Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart sowie die Sänger*innen des Solistenensembles der Staatsoper Stuttgart nach fast drei Monaten endlich wieder vor ihr Publikum: Im Beethoven- sowie im Mozartsaal der Liederhalle gibt es ab 6. Juni wieder Sinfonie-, Kammer- und Liedkonzerte sowie Programme für junges Publikum. Rund 30 Konzerte mit einer maximalen Spieldauer von 60 Minuten wurden innerhalb der vergangenen Wochen kurzfristig entwickelt. Die Zuschaueranzahl richtet sich nach Maßgabe des in Entstehung befindlichen Hygienekonzepts des jeweiligen Veranstaltungsorts, natürlich werden dabei alle derzeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.

Cornelius Meisters Beethoven-Zyklus

Im Beethovensaal steht ab 13. Juni ein Zyklus der „corona-kompatiblen“ Beethoven-Sinfonien 1-8 auf dem Programm – alle rein orchestralen Werke ohne Vokalsoli und Chor. Alle Sinfonien werden in der originalen Orchesterfassung aufgeführt. Der Fokus jedes Konzerts liegt auf einer Sinfonie, jeweils moderiert vom Dirigenten: Generalmusikdirektor Cornelius Meister steht bei allen Aufführungen am Pult des Staatsorchesters Stuttgart. Nach einer kurzen Einführung in das jeweilige Werk erklingt die Sinfonie als Ganzes.

Bei allen Aufführungen wird das Staatsorchester nicht wie sonst üblich auf der Bühne des Beethovensaals sitzen, sondern im Parkett – halbkreisförmig umringt vom Publikum, das zwar im vorgegebenen Sicherheitsabstand zueinander und zum Orchester sitzen wird, dennoch sehr viel näher an den Musiker*innen als sonst bei Sinfoniekonzerten möglich. Ein ganz besonderes Musikerlebnis für nur wenige Zuhörer*innen!

Cornelius Meister über den Zyklus: „Viel zu sehr haben wir uns in den letzten Jahrzehnten daran gewöhnt, dass ein Orchester immer auf einer Bühne und vor möglichst vielen Zuhörern spielt. Mit unserem Konzept, das Publikum auf gleicher Ebene wie das Orchester zu setzen – nahe dran, aber trotzdem auf Abstand –, kehren wir zurück zu einer ganz unmittelbaren Form der Aufführung, wie sie früher selbstverständlich war. So feiern wir das Beethovenjahr auf spezielle Weise.“

Konzerte für Familien: Peter und der Wolf und Ene, mene, Quarantäne

Ebenfalls im Beethoven-Saal steht Sergej Prokofjews Klassiker Peter und der Wolf auf dem Programm – als Konzert für die ganze Familie unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister. Die Instrumentalist*innen des Staatsorchesters werden die einzelnen Figuren und die Handlung dieser Geschichte mit ihren Instrumenten schildern. Als Moderator und Erzähler tritt Guido Hammesfahr auf, den wohl alle Kinder als „Fritz Fuchs“ aus der Fernsehsendung Löwenzahn kennen und lieben. Die Aufführung wird empfohlen für Kinder ab 4 Jahren und ihre Familien.

Bei Ene, mene, Quarantäne handelt es ich um eine vergnügliche Aufführung nicht nur für Kinder ab 6 Jahren, sondern für die ganze Familie. Sie wurde in den letzten Wochen konzipiert von den Ensemblemitgliedern Esther Dierkes und Björn Bürger, die sich in diesen Zeiten als Ehepaar auch auf der Bühne nahe sein können.

Cornelius Meister über die Familienkonzerte: „Ich freue mich so sehr auf die leuchtenden Augen der kleinen und großen Besucher, von denen die meisten nach vielen Wochen zum ersten Mal wieder Sänger und ein Orchester hören werden. Alle sind eingeladen, sich verzaubern zu lassen. Familien dürfen selbstverständlich zusammensitzen.“

Kammerkonzerte

In wechselnden Besetzungen vom Duo bis zum Streichsextett treten die Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart ab 7. Juni auf der knapp 18 Meter breiten Bühne im Mozartsaal der Liederhalle auf. Mit eigens zusammengestellten Programmen spielen die Instrumentalist*innen dann wieder für ihr Publikum – wenngleich auch für weniger Menschen als sie es ansonsten gewöhnt sind.

Gespielt werden Höhepunkte der Kammermusikliteratur wie Schuberts Streichquartette Rosamunde und Der Tod und das Mädchen oder Tschaikowskis Streichsextett Souvenir de Florence, aber auch selten zu Hörendes von Astor Piazzolla, Francis Poulenc, André Jolivet sowie allerneueste Kompositionen von Régis Campo oder Nicky Sohn.

Liedkonzerte

In den Liedkonzerten, die wie gewohnt in Zusammenarbeit mit der Hugo-Wolf-Akademie veranstaltet werden, präsentieren sich Ensemblemitglieder und Pianist*innen der Staatsoper Stuttgart sowie einige Gäste.

Lied- und Kammerkonzerte sind als Festival konzipiert, das zahlreiche Bezüge zwischen den Werken, den Besetzungen und den Epochen herstellt.

Cornelius Meister: „Seit jeher liegen mir die Kammermusik und die Liedliteratur besonders am Herzen. Ich bin außerordentlich glücklich, dass sich nun die Gelegenheit eröffnet, dieses Repertoire in viel größerem Maße zu pflegen, als wir es noch vor drei Monaten gedacht hätten.“

Termine

Beethoven-Zyklus
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21: Sa 13.06.
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36: So 28.06./So 05.07.
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica: Sa 04.07./So 05.07.
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60: Mi 08.07.
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67: Fr 10.07./Sa 12.07.
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 Pastorale: Sa 19.07./Mi 22.07.
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92: Sa 18.07./So 19.07.
Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93: Fr 24.07.
Beethovensaal der Liederhalle
Familienkonzerte
Ene, mene, Quarantäne: Sa 06.06.
Mozartsaal der Liederhalle
Peter und der Wolf: So 14.06./So 21.06.
Beethovensaal der Liederhalle

Kammermusik- und Liedkonzert-Festival
im Mozartsaal der Liederhalle

Alle Termine im Mozartsaal beginnen um 19.30 Uhr.

Zoltán Kodály: Duo für Violine und Violoncello op. 7
Dmitri Schostakowitsch: Trio Nr. 1 c-Moll op. 8
Astor Piazzolla: Le grand Tango
Mit Muriel Bardon (Violine), Doris Erdmann (Violoncello), Jan Pas (Violoncello), Lilian Heere (Violine), Stefano Vismara (Klavier)
So 07.06.


Mythen und Legenden
Joachim Andersen: Ballade et Danse des Sylphes
Claude Debussy: Syrinx
Albert Roussel: Krishna
Régis Campo: Phénix
Christoph Willibald Gluck: Reigen seliger Geister
Kazuo Fukushima: Mei
André Jolivet: Le Chant de Linos
Mit Nathanaël Carré (Flöte), Virginie Déjos (Klavier)
Mo 08.06.


Werke für Viola und Klavier von Johannes Brahms
Mit Alexander Akimov (Viola), Julia Brusentsova (Klavier)
Di 09.06.


Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Streichsextett d-Moll op. 70 Souvenir de Florence
Mit Gustavo Surgik (Violine), Alexander Jussow (Violine), Alexander Akimov (Viola), Jan Melichar (Viola), Laurens Groll (Violoncello), Lars Jakob (Kontrabass)
Mi 10.06.


Felix Mendelssohn-Bartholdy: Streichquartett Es-Dur op. 12
Wolfgang Amadeus Mozart: Quintett Es-Dur für Horn, Violine, zwei Violas und Violoncello, KV 407 (386c)
Mit Veronika Unger (Violine), Lilian Heere (Violine), Daniel Schwartz (Viola), Philipp Körner (Violoncello), Philipp Römer (Horn), Veronika Unger (Violine), Madeleine Przybyl (Viola), Daniel Schwartz (Viola), Joachim Hess (Violoncello)
Do 11.06.


Franz Schubert: Streichquartett Nr. 13 a-Moll op. 29 D 804 Rosamunde
Mit Einführung
Mit Kathrin Scheytt (Violine), Marion Schäfer (Violine), Madeleine Pryzbyl (Viola), Zoltan Paulich (Violoncello)
Fr 12.06.


Nicky Sohn: Even in the Oddest Times (2018) für Streichquintett
Sowie Werke für Blechbläser
Evgeny Popov (Violine), Christian Frey (Violine), Thomas Gehring (Viola), Philipp Körner (Violoncello), Manuel Schattel (Kontrabass), Alexander Kirn (Trompete), Andreas Spannbauer (Trompete), Reimer Kühn (Horn), Christian Hammerer (Posaune), Stefan Kühndorf (Tuba)
Mi 17.06.


Franz Schubert: Streichquartett Nr. 14 d-Moll, D 810 Der Tod und das Mädchen
Mit Elena Graf (Violine), Alexander Jussow (Violine), Madeleine Przybyl (Viola), Guillaume Artus (Violoncello)
Do 18.07.


Lieder für Bariton und Klavier
Werke von John Musto und Samuel Barber
Mit Jarrett Ott (Bariton) und Alan Hamilton (Klavier)
Fr 19.06.


Der Klang der Träume – Begegnung mit Francis Poulenc
Kammermusik von Francis Poulenc
Mit Rudolf Guckelsberger (Erzähler), Nathanaël Carré (Flöte), Nicole Kern (Klarinette), Frank Bunselmeyer (Klarinette), Katrin Stüble (Oboe), Sebastian Mangold (Fagott), Muriel Bardon (Violine), Jan Pas (Violoncello), Stefano Vismara (Klavier)
Mi 08.07.


Werke von Ture Rangström, Gunnar de Frumerie, Wilhelm Peterson-Berger, Wilhelm Stenhammar und Johannes Brahms
Mit Ida Ränzlöv (Mezzosopran), Rita Kaufmann (Klavier)
Fr 10.07.


August Klughardt: Schilflieder op. 28
Mit Katrin Stüble (Oboe), Hedwig Gruber (Viola), Rita Kaufmann (Klavier)
Robert Schumann: Lieder nach Heinrich Heine
Lieder von Josephine Lang, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn
Mit Stine Marie Fischer (Alt), Virginie Déjos (Klavier)
Sa 25.07.


Mehr als ein halbes Leben
Mit Helene Schneiderman (Mezzosopran) und Götz Payer (Klavier)
So 26.07.

Liedkonzerte in Zusammenarbeit mit der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Dresden, Semperoper, Staatskapelle Dresden – 12. Symphoniekonzert, IOCO Kritk, 10.07.2019

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Semperoper

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper in hellem Sonnenschein © Matthias Creutziger

 Staatskapelle Dresden  –   12. Symphoniekonzert

Martinu: Zweites Violinkonzert – Suppé, Strauss: Mit „Wiener Schmäh“

von Thomas Thielemann

Der noch-amtierende „Capell-Virtuos“ Frank Peter Zimmermann und seine wunderbare Geige Lady Inchiquin  verabschiedeten sich im letzten Saisonkonzert in der Semperoper von der Staatskapelle Dresden und deren Stammpublikum mit Bohuslav Martinu´s  Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 H 293. Das Orchester wurde von Manfred Honeck dirigiert.

Semperoper Dresden / Frank Peter Zimmermann und Lady Inchiquin © Harald Hoffmann

Semperoper Dresden / Frank Peter Zimmermann und seine Geige Lady Inchiquin © Harald Hoffmann

Bohuslav Martinu, 1890 in Böhmen geboren, ging 1923 nach Paris um seinen bei Josef Suk begonnenen Kompositionsuntericht bei Albert Roussel zu komplettieren, aber auch um dem Prager „Smetana-Kult“ zu entkommen und sich anderen Einflüssen zu öffnen. Der Impressionismus, der Neoklassizismus Strawinskys sowie der Jazz, aber auch Honegger und Milhaud beeinflussten sein Schaffen. Häufig stellte er die Stilistik seiner Arbeiten um.  In den 1930er Jahren widmete er sich dem Irrationalen und einer von Fantasien bestimmten Traumlogik. Zunehmend bekommen Elemente des Fantastischen Platz in seinen Arbeiten. In seinen letzten Schaffensjahren – Martinu starb  nach  langem USA-Aufenthalt 1959 in der Schweiz, öffnete er sich philosophischen Gedankengängen und kehrte zu den Impressionistischen Harmonien zurück. Nie verblasste aber seine Verbundenheit zur Musik seiner böhmischen Heimat.

Für seine geringe Präsenz in den Konzertsälen dürfte der eigenwillige Formenbau seiner Musik, ihre Beweglichkeit, ihr Mangel an festen Themengebilden und wohlvertrauten Anhaltspunkten verantwortlich sein. Das stellt die Interpreten vor Schwierigkeiten, die sie bei dieser anscheinend so milden Tonsprache kaum vermuten. Die Avantgardisten wenden sich ab, selbst Neo-Barock und Folklorismus werden ihm angehängt.

 Sächsische Staatskapelle Dresden / 12. Symphoniekonzert mit Manfred Honeck © Matthias Creutziger

Sächsische Staatskapelle Dresden / 12. Symphoniekonzert mit Manfred Honeck © Matthias Creutziger

Frank Peter Zimmermann ist es zu verdanken, dass Martinus Violinkonzerte in der letzten Zeit häufiger in den Konzertprogrammen auftauchen.

Natürlich gibt es auch eine Anekdote zur Entstehung des Violinkonzerts Nr. 2: der ukrainische Geigenvirtuose Mikhail Elman (1891-1967) wollte sich im Januar 1943 in der Carnegie Hall Schostakowitsch-Musik mit dem Boston Symphonie Orchestra anhören, hatte aber das Datum verwechselt und war in ein Konzert mit Martinus erster Symphonie geraten. Mischa Elman war von der Musik so begeistert, dass er den Komponisten am folgenden Tag aufsuchte, um von Martinu ein auf ihn abgestimmtes Violinkonzert zu erbitten. Erst als Elman für Martinu ein Konzertprogramm improvisierte, um seinen charakteristischen lyrischen und durchsetzungsfähigen Stil zu demonstrieren, änderte der Komponist seine barsche Ablehnung in Schweigen. Nachdem der verunsicherte Geiger längere Zeit von Martinu nichts hörte, überraschte ihn der Komponist eines Tages mit der fertigen Partitur. Noch am 31. Dezember 1943 wurde das Werk mit dem Solisten Mikhail Elman in Boston aufgeführt.

Das besuchte Konzert begann mit der pointierten Andante-Einleitung durch das von Manfred Honeck geleite Orchester, der sich Zimmermann betont und ruhig mit einem Solo entgegen stellte. Den Hauptteil des ersten Satzes bildete eine lyrisch-musikalische Kommunikation bis der Solist mit einer Kadenz das Orchester moderater zum Andante des Satzbeginns zurückführte. Den Mittelsatz spielten Solist und Orchester sanft, einer schönen Kadenz und mit einem ruhigen Zusammenspiel, bevor Manfred Honeck die Darbietung in das Poco Allegro  überleitete. Zimmermann spielte schnell, lebhaft und dramatisch, erhöhte, gemeinsam mit Honeck, zum Satzende das Tempo, um den Abschluss als furioses Finale zu erreichen.

Klaus Peter Zimmermann hatte mit seiner Interpretation mit Elan die süffigen Lyrismen der Komposition ausgeschöpft und mit schlanken, klaren Ton ein fulminantes Plädoyer für diese gewaltige Musik geboten. Er hatte spürbar viel Arbeit in die Verdaulichkeit des Stückes investiert. Seine Bogenarbeit ist charakteristisch durchdacht, insbesondere seine Liebe zum Detail. Andererseits schlich sich der Eindruck ein, dass Orchester und Solist kaum miteinander, eigentlich, ob der Schwierigkeiten der Komposition, mehr nebeneinander gespielt hätten. Das mag aber auch an der mangelnden Klarheit des Klangspektrums gelegen haben. Der Orchesterklang wirkte stellenweise matschig, expressionistisch und gelegentlich atonal.

Dementsprechend war auch der Beifall, gemessen an der Leistung der Agierenden, recht matt. Eingerahmt war das Violinkonzert von Antonin Dvoráks Karneval-Ouvertüre op. 92  von 1891 und einer Zusammenstellung Wiener Musik.

Dvorák komponierte am Beginn der 1890er Jahre drei Konzertouvertüren unter dem Titel „Natur, Leben und Liebe“. Später erst wies er jedem der Teile einen Titel zu, offenbar um ihnen einen leichteren Zugang zu den Konzertsälen zu ermöglichen. Der erste Teil wurde „In der Natur“, der zweite „Karneval“ und der dritte „Othello“  benannt. Das karnevalistische

Sächsische Staatskapelle Dresden / 12. Symphoniekonzert © Matthias Creutziger

Sächsische Staatskapelle Dresden / 12. Symphoniekonzert © Matthias Creutziger

Treiben steht für rauschhafte Feste und Partys, alle Lust und Schönheit des Lebens, und für den Komponisten als offenen Raum für unsere Inspiration. Mit vollem Orchestereinsatz und vielen Beckenschlägen ließ Manfred Honeck die Ouvertüre beginnen. Ausgelassen und nahezu unkontrolliert hielt das Leben Einzug. Bis dann die Streicher den Genuss des Lebens mit viel Romantik kontrastierten. Die Solo-Klarinette übernahm ein Motiv aus der „Natur“ und veranlasste ein Nachdenken. Immerhin ist irgendwann Aschemittwoch. Mit differenziert instrumentiertem Tschingderassabum klang die Ouvertüre aus und bereitete so die Stimmung für das Violinkonzert.

Wer im Haus die Idee umsetzte, die Konzertsaison mit Wienerischem von Franz von Suppé und den Strauss-Brüdern abzuschließen, bleibt einer Überlegung wert. Zumal die Freunde der Staatskapelle derzeit nicht gut auf die Donau-Metropole zu sprechen sind. War es der Wunsch von Franz Welser-Möst, der ursprünglich dies Konzert dirigieren sollte? War es dem Umstand geschuldet, dass Orchester und Dirigent am Abend der Generalprobe ihr Open-air-Konzert  Klassik Picknickt zu bestreiten hatten?

Jedenfalls entwickelte sich der zweite Teil des Konzertes eher zu einem Gaudi, als zu einem ernst zunehmendem Symphoniekonzert. Die Musiker hatten offensichtlich Freude und Spaß; auch das Publikum war nach dem schwer verdaulichen ersten Konzert-Teil  von der leichten Muse angetan. Mit dem gebürtigen Österreicher Honeck war auch ein Fachmann, der die „Wiener Musik“ mit ihrem raffinierten Schmäh mit der Muttermilch aufgesogen hat, am Pult tätig.

Die Schluss-Ovationen des Publikums waren ebenso intensiv 

—| IOCO Kritik Sächsische Staatskapelle Dresden |—

Essen, Philharmonie Essen, Thomas Hengelbrock: Das Theatralische in der Musik, 17.01.2014

Januar 13, 2014 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen © SvenLorenz

Philharmonie Essen © SvenLorenz

Thomas Hengelbrock: Das Theatralische in der Musik
 
Der Dirigent Thomas Hengelbrock ist längst ein regelmäßiger Gast in der Philharmonie Essen geworden. Nach dem fulminanten Erfolg seines „Parsifal“ in der vergangenen Spielzeit begrüßen wir Thomas Hengelbrock nun erstmals als Chef des NDR Sinfonieorchesters. Das Musiktheatralische steht auch bei diesem Konzert im Vordergrund: Richard Strauss charakterisiert in seiner sinfonischen Dichtung „Don Quixote“ die beiden Protagonisten, den Ritter und seinen Diener Sancho Pansa,
mit feinem Pinselstrich und einer Portion Ironie. Albert Roussels „Festin de l’araignée“ (Festmahl der Spinne) ist ursprünglich ein Ballett und eine wahre Rarität auf der Konzertbühne. Und mit der zweiten Suite aus „Daphnis et Chloé“ wird der Dirigent den Abend mit einem Werk beschließen, das nach Aussage von Igor Strawinsky „eines der schönsten Produkte der gesamten französischen Musik“ ist.
 
Fr 17.1.2014 | 20:00 Uhr | Alfried Krupp Saal
19:30 Uhr „Die Kunst des Hörens“ – Konzerteinführung durch Thomas Hengelbrock mit Orchester |
20:00 Uhr Konzert
 
—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Terminübersicht Dezember 2013

Oktober 25, 2013 by  
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Konzerthaus Dortmund

Konzerthaus Dortmund © Daniel_Sumesgutner

Terminübersicht Dezember 2013

  
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So 01.12.2013 16.00
Münchner Philharmoniker
Lorin Maazel (Dirigent)
Julian Rachlin (Viola)
Michael Hell (Violoncello)
 
Richard Strauss: »Don Quixote« Fantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters op. 35
Richard Strauss: »Till Eulenspiegels lustige Streiche« Sinfonische Dichtung op. 28
Richard Strauss: »Rosenkavalier«-Suite
 
Während des Konzerts gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung. Um vorherige Anmeldung wird gebeten: T 0231 – 22696 256
Jekiz: Konzert mit kindgerechter Einführung. Konzertbesuch und Einführung für Kinder nach vorheriger Anmeldung unter T 0231 – 22696 256 kostenlos. 
 
Abo: Orchesterzyklus III – Symphonie um Vier 
 
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: HELLWEG Die Profi-Baumärkte
 
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Di 03.12.2013 20.00
Mi 04.12.2013 20.00
4. Philharmonisches Konzert
Dortmunder Philharmoniker 
Gabriel Feltz (Dirigent)
Marie-Pierre Langlamet (Harfe)
 
reine_natur
Alexander Borodin: »Eine Steppenskizze aus Mittelasien« Sinfonische Dichtung
Reinhold Glière: Konzert für Harfe und Orchester Es-Dur op. 74
Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43
 
Wir stimmen ein – Die Künstler geben Einblick ins Programm um 19.30 Uhr im Saal
 
Veranstalter: Theater Dortmund
 
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Do 05.12.2013 20.00
Balthasar-Neumann-Chor und Solisten
Thomas Hengelbrock (Dirigent)
 
Europäische Weihnacht
Anonymus: »Vieni, vieni Emmanuel« (Satz Jan-Åke Hillerud) 
Heinrich Schütz: »Das Wort ward Fleisch« SWV 385
Christoph Demantius: »Fürchtet Euch nicht«
Niels Wilhelm Gade: »Barn Jesus i en krybbe lå«
Jorunn Vioar: »Það á að gefa börnum brauð«
Knut Nystedt: »En stjerne klar«
Otto Olsson: »Guds Son är född«
Traditionell: »Pó?noc ju? by?a« (Satz Stanis?aw Wiechowicz) 
Traditionell: »Nesem vám noviny«
Traditionell: »Ische Cheruvimy« (Satz Pawel Tschesnokow) 
Traditionell: »E la don don, Maria«
Traditionell: »En Belén tocan a fuego« (Satz Ernest Cervera Astor) 
Traditionell: »Natal de elvas« (Satz Mário de Sampayo Ribeiro) 
Traditionell: »Sou cigana« (Satz Jorge Croner de Vasconcellos) 
Traditionell: »Dormi, dormi bel Bambin« (Satz Carlo Boller) 
Simon Wills: Neues Chorwerk
Felix Mendelssohn Bartholdy: »Frohlocket, ihr Völkern auf Erden« op. 79 Nr. 2
Anton Bruckner: »Virga Jesse«
Traditionell: »Maria durch ein Dornwald ging« (Satz Heinrich Kaminski) 
 
Chorprojekt »Dortmund singt… Weihnachtssätze«: Infos hier
 
Abo: Chorklang 
 
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
 
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Sa 07.12.2013 18.00
Weihnachtskonzert 2013 der Chorakademie
Chöre der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund 
 
Weihnachtliche Lieder im Advent mit den Chören der Chorakademie Dortmund. Eine fröhliche Einstimmung auf das Weihnachtsfest für die gesamte Familie.
 
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
 
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So 08.12.2013 11.00
Weihnachtskonzert 2013 der Chorakademie
Chöre der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund 
 
Weihnachtliche Lieder im Advent mit den Chören der Chorakademie Dortmund. Eine fröhliche Einstimmung auf das Weihnachtsfest für die gesamte Familie.
 
Veranstalter: Chorakademie am Konzerthaus Dortmund e. V.
 
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Mo 09.12.2013 19.00
Kopfhörer
Frank Schneider
Ulrich Schardt
 
Schubert »Die schöne Müllerin«
Der zweite Abend der Reihe »Kopfhörer« ist Franz Schuberts Liederzyklus »Die schöne Müllerin« gewidmet, den Frank Schneider und Ulrich Schardt in Aufnahmen verschiedener Interpreten vorstellen, bevor das Werk zwei Tage später mit Klaus Florian Vogt live zu hören sein wird.
 
Veranstaltung nicht im Wahlabonnement erhältlich
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
 
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Di 10.12.2013 20.00
Till Brönner & Sergei Nakariakov
Till Brönner (Trompete, Flügelhorn)
Sergei Nakariakov (Trompete, Flügelhorn)
Gil Goldstein (Akkordeon, Klavier, Arrangements)
 
Zwei »ECHO«-Preisträger am gleichen Instrument, und doch wird es kein gewöhnlicher Duoabend werden, wenn der Jazz-Trompeter Till Brönner auf den klassischen Trompetenvirtuosen Sergei Nakariakov trifft. Beide kennen sich schon lange und treffen sich nun mit speziell für sie arrangierten Werken von Bach, Gershwin und Piazzolla auf der Bühne – da reicht deutscher Barock amerikanischem Jazz und argentinischem Tango die Hand.
 
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
 
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Mi 11.12.2013 20.00
Liederabend Klaus Florian Vogt
Klaus Florian Vogt (Tenor)
Helmut Deutsch (Klavier)
 
Franz Schubert: »Die schöne Müllerin« D 795 Liederzyklus auf Gedichte von Wilhelm Müller 
 
Als Wagner-Interpret ist Klaus Florian Vogt weltweit an den großen Opernhäusern gefragt. Dass der Heldentenor auch die Leichtigkeit einer lyrischen Stimme besitzt, beweist er mit Schuberts Liederzyklus.
 
Abo: Große Stimmen I – Lied 
 
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: THEATER- UND KONZERTFREUNDE DORTMUND E. V.
 
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Sa 14.12.2013 19.00
Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam
Andris Nelsons (Dirigent)
Ian Bostridge (Tenor)
 
Claude Debussy: »Six épigraphes antiques« Fassung für Orchester von Rudolf Escher 
Benjamin Britten: »Les Illuminations« op. 18 für Gesang und Orchester
Sergej Rachmaninow: Sinfonische Tänze op. 45
 
Abo: Orchesterzyklus II – Meisterkonzerte 
 
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
 
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So 15.12.2013 10.15
So 15.12.2013 12.00
2. Familienkonzert
Dortmunder Philharmoniker 
Gabriel Feltz (Dirigent)
Tatiana Prushinskaya (Klavier)
Wolfram Boelzle (Sprecher)
 
Karneval der Tiere
Camille Saint-Saëns: »Le carnaval des animaux« (»Der Karneval der Tiere«) für 2 Klaviere und Kammerensemble 
 
Veranstalter: Theater Dortmund
 
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Mo 16.12.2013 18.30
Kopfnoten: Von Waterloo bis Sarajewo – ein europäisches Jahrhundert im Spiegel der Musik
Michael Stegemann (Vortrag)
 
IV – Zwischen Belcanto und Grand Opéra
Es ist die besondere Magie der Stimmen – der »Schöngesang« der legendären Maria Malibran, die als eine der ersten das Bild einer Diva in der Musikgeschichte prägte. Sie und andere Primadonnen beherrschen in den Opern Gaetano Donizettis, Vincenzo Bellinis und Gioachino Rossinis die eine Hälfte der Opernwelt. Die andere bewundert den Ausstattungs-Pomp Giacomo Meyerbeers in »Les Huguenots«, »Le prophète« oder »L’Africaine«. Derweil droht am Horizont hinter dem Grünen Hügel schon der Bayreuther Drache…
Ort Orchesterzentrum|NRW • Brückstraße 47 • 44135 Dortmund
 
Eintritt frei
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
In Zusammenarbeit mit TU Dortmund und Orchesterzentrum|NRW
 
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Mo 16.12.2013 20.00
Andreas Rebers
 
Predigt erledigt
Zwei Jahre lang hat der Kabarettist Andreas Rebers sich als Reverend Rebers um alles gekümmert, doch nun war es Zeit für einen Wandel. Es haben sich nämlich mittlerweile neue Probleme aufgetan, die der Ex-Mönch in seiner satirischen Predigt unbedingt aufgreifen muss, und so kommt er 2013 mit seinem neuen Programm nach Dortmund.
 
Abo: Cabaret + Chanson 
 
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
 
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Di 17.12.2013 20.00
Les Vents Français
Emmanuel Pahud (Flöte)
François Leleux (Oboe)
Paul Meyer (Klarinette)
Gilbert Audin (Fagott)
Radovan Vlatkovic (Horn)
Éric le Sage (Klavier)
 
Francis Poulenc: Trio für Oboe, Fagott und Klavier op. 43
Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate für Klavier und Flöte e-moll KV 304
Ludwig van Beethoven: Quintett für Klavier, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn Es-Dur op. 16
Jacques Ibert: Trois pièces brèves für Bläserquintett
Albert Roussel: Divertissement für Bläserquintett und Klavier op. 6
Francis Poulenc: Sextett für Bläser und Klavier C-Dur op. 100
 
Abo: Solisten II – Höhepunkte der Kammermusik 
 
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: FREUNDE DES KONZERTHAUS DORTMUND E. V.
 
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Do 19.12.2013 20.00
Götz Alsmann
Götz Alsmann (Gesang, Klavier und mehr)
Altfrid M. Sicking (Vibrafon, Xylofon)
Michael Müller (Bass)
Rudi Marhold (Schlagzeug)
Markus Paßlick (Perkussion)
 
Paris! – Dernière
Paris, die Lichterstadt an der Seine, und Götz Alsmann, der König des deutschen Jazzschlagers… Wie geht das zusammen? Perfekt! Alsmann präsentiert Chansons und Fundstücke aus dem deutschen Liederfundus zur Stadt an der Seine. 
Nach der Weltpremiere in Dortmund im Oktober 2011 erfährt das Programm seine letzte Vorstellung wiederum im Konzerthaus!
 
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: HÖVELS ORIGINAL
 
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Sa 21.12.2013 20.00
Pee Wee Ellis
Lillian Boutté (Gesang)
Lisa Bassenge (Gesang)
Pee Wee Ellis (Tenorsaxofon)
Gary Winters (Trompete)
Dennis Rollins (Posaune)
Tony Remy (Gitarre)
Patrick Scales (Bass)
Jason Rebello (Klavier)
Guido May (Schlagzeug)
 
The Spirit of Christmas 2013
Der amerikanische Saxofonist Pee Wee Ellis ist einer der schillerndsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Mit 72 Jahren ist die Lust dieser lebenden Legende auf neue Projekte ungebrochen. Jetzt vereinigt er Kollegen und Freunde aus der ganzen Welt zu seiner eigenen Vision einer Weihnachtsfeier, die mit Stücken von Louis Armstrong, Mahalia Jackson oder Ray Charles tief zu den Wurzeln des Jazz und Soul zurückgeht. 
 
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
In Zusammenarbeit mit Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH
 
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So 22.12.2013 19.00
Queen Esther Marrow’s The Harlem Gospel Singers Show
 
The Power of Love
Seit über 20 Jahren sind die unvergleichlichen Harlem Gospel Singers mit Queen Esther Marrow an der Spitze die erfolgreichste Formation ihres Genres. Ihr unverwechselbarer Sound bedeutet Aufbruch, Hoffnung und Lebensfreude, ist erhebend, spirituell und explosiv wie kein anderer. Im Winter 2013/14 kehrt Queen Esther Marrow’s The Harlem Gospel Singers Show mit ihrer brandneuen, aufwendig inszenierten Produktion »The Power of Love« zurück auf die Bühnen Europas – und feiert ein ganz besonderes Jubiläum: Seit 50 Jahren begeistert Queen Esther Marrow ihr weltweites Publikum. Von Duke Ellington entdeckt, ließ sie ihre Arbeit mit Künstlern wie Aretha Franklin, Bob Dylan, Ella Fitzgerald, Chick Corea, Miriam Makeba, Joe Zawinul, Theloneus Monk, BB King, Harry Belafonte, Ray Charles und Mahalia Jackson zur First Lady des Gospel werden. Sie engagierte sich in der Bürgerrechtsbewegung und erhob an der Seite von Dr. Martin Luther King ihre Stimme gegen die Rassendiskriminierung in den USA.
Die First Lady des Gospel und ihre exzellente Band versprechen wieder eine energiegeladene Show, gefüllt mit traditionellem und zeitgenössischem Gospel, hinreißenden Spirituals und dem funkensprühenden Rhythm & Blues.
 
Veranstalter: BB Promotion GmbH 
 
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Do 26.12.2013 19.00
Fr 27.12.2013 20.00
Sa 28.12.2013 16.00
Sa 28.12.2013 20.00
So 29.12.2013 15.00
So 29.12.2013 19.00
Mo 30.12.2013 20.00
Di 31.12.2013 19.00
Yamato – The Drummers of Japan
 
Rojyoh!
Mit ihrer atemberaubenden Mischung aus traditioneller Trommelkunst und spektakulärer Choreografie stehen sie seit langem an der Spitze aller vergleichbaren Formationen: Yamato – The Drummers of Japan. In zahlreichen Kulturkreisen und über 50 Ländern der Erde haben sie die Herzen der Zuschauer erobert. Wo immer sie mit ihrer einzigartigen Kunst brillieren sorgen sie für Begeisterung. Nach zwei Jahren Entwicklungszeit an ihrer historischen Wirkungsstätte kommen die weltweit von einem Millionenpublikum gefeierten Meister der japanischen Trommeln nun zurück, mit ihrem neuen, mitreißenden Bühnenereignis Rojyoh!
 
Veranstalter: BB Promotion GmbH 
 
—| Pressemeldung Konzerthaus Dortmund |—

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