Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, My Fair Lady – Frederick Loewe, IOCO Kritik, 30.10.2018

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

  My Fair Lady  – Musical von Frederick Loewe

– Uwe Eric Laufenberg ist Higgins – Mira Benser ist Eliza Doolittle –

von Ingrid Freiberg

My Fair Lady ist die Urmutter, das Schmuckstück aller Musicals – ein Dauerbrenner voller Evergreens, den fast jeder mindestens einmal gesehen hat. Es soll eines der meistgespielten Stücke aller Zeiten sein. Insbesondere im deutschsprachigen Raum bedeutete sein Erfolg den Durchbruch dieser Musikgattung. Die Songs wurden zu Ohrwürmern und sind unverwechselbare musikalische Charakterporträts der Figuren. Der Sprachwitz des Stückes hat an szenischer Schwungkraft und pointiertem Humor wenig eingebüßt.

Nobelpreisträger erhält Oscar 

Für den Dramatiker und Nobelpreisträger George Bernard Shaw war Professor Henry Higgins ein Zyniker und Frauenfeind. Das 1913 mit großem Erfolg in London uraufgeführte Stück verursachte allerdings einen Skandal, weil Eliza exzessive Schimpfwörter benutzte. Für die Verfilmung Pygmalion – Der Roman eines Blumenmädchens mit Leslie Howard und Wendy Hiller in den Hauptrollen wurde Shaw als Drehbuchautor mit dem Oscar ausgezeichnet.

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / May fair Lady - hier : Uwe Eric Laufenberg als Henry Higgins und Mira Benser als Eliza Doolittle © Monika Forster

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / May fair Lady – hier : Uwe Eric Laufenberg als Henry Higgins und Mira Benser als Eliza Doolittle © Monika Forster

Doch hat die erst nach seinem Tod entstandene Musical-Version My Fair Lady von Frederick Loewe und Alan Jay Lerner, mit gesellschaftssatirischem Grundton und menschlicheren Zügen, hat den Stoff weltberühmt gemacht. Grundlage ist ein alter Mythos: Ein Mann schafft sich ein weibliches Idealbild nach seinen Vorstellungen…  Die Uraufführung von My Fair Lady fand 1956 in einer Produktion von Herman Levin unter der Regie von Moss Hart in New York statt und brachte es auf insgesamt 2.717 Vorstellungen in den ersten sechs Jahren. Die unvergessene deutschsprachige Erstaufführung fand 1961 im Theater des Westens in Berlin statt.

Vorzüglich gelungene Regiearbeit

Die 30er Jahre-Inszenierung von Beka Savic lässt das England der literarischen Vorlage aufleben und wählt für das Londoner Cockney den bewährten Berliner Dialekt. Das lässt das breitgefächerte Großstadtmilieu mit Proletariat, Mittel- und Oberschicht aufleben. Tänzer als Straßenartisten und Gaukler verstärken die Emotionen und bilden einen bezaubernden Farbtupfer.

Während Professor Higgins seine Logier-Schülerin Eliza stundenlang mit Vokal-Konsonant-Übungen und Grammatik-Drill quält, ist Oberst Pickering Ruhepol und vollendeter Gentleman im Dauer-Tornado. Die Rinnstein-Göre Eliza reift zu einem zauberhaften Geschöpf, zu einer Dame mit korrekter Ausdrucksweise und Selbstvertrauen. Erst als sie sich enttäuscht und tränenüberströmt entschließt, ihren selbstverliebten Lehrer zu verlassen, erkennt dieser seine Zuneigung zu ihr und versucht, sie zurückzugewinnen. Das Zauberwesen  kommt zurück, nicht ganz nachvollziehbar, und erhört den eitlen Schnösel.

Wenn Eliza in Ascot der feinen Gesellschaft erzählt, dass ihre Tante abgemurkst worden sei, und sie einem lahmen Gaul Pfeffer in’nen Arsch streuen will, flieht die blasierte Hautevolee schockiert über Bühne und Zuschauerraum dem Ausgang entgegen… Die gelungene Regiearbeit  lässt der Musik Raum und trägt liebevoll die DarstellerInnen.

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / May fair Lady - hier : Uwe Eric Laufenberg als Henry Higgins, rechts, Mira Benser als Eliza Doolittle und Margit Schulte-Tigges als Mrs. Higgins © Monika Forster

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / May fair Lady – hier : Uwe Eric Laufenberg als Henry Higgins, rechts, Mira Benser als Eliza Doolittle und Margit Schulte-Tigges als Mrs. Higgins © Monika Forster

Finessenreiches Bühnenbild mit genre-genauen Kostümen

Die Bühnenbilder von Bettina Neuhaus greifen mit allen Finessen der Bühnenkunst fugenlos ineinander – prachtvoll die Variationen der sich schnell wandelnden Bühne. Statisten in Livree verändern völlig unaufgeregt die Szenerie. Wie selbstverständlich werden sie in die Handlung mit einbezogen. Gelungene Farbvariationen, ein romantischer Sternenhimmel, Häuser, die nach oben entschwinden, Bibliothekswände, die nach unten zu schweben scheinen, die Kneipe Mad Rabbit – mit einem hessisch babbelnden Wirt Thomas Braun und ein wunderschön ausgeleuchtetes Straßenbild ergänzen kongenial die Inszenierung. Selbst das Kino am Blumenmarkt wechselt im Verlauf des Abends sein Programm: von Secret Agent zu Pygmalion Cinema bis hin zu Gone With The Wind. Besonders eindrucksvoll gelungen sind das Pferderennen in Ascot und der Diplomatenball im Buckingham Palace mit schwungvollen Tanzeinlagen des Chores, die durch die fast scherenschnittartig gestalteten Videos von Gerard Naziri zu The Embassy Waltz eindrucksvoll ergänzt und von der Choreografin Myriam Lifka bezaubernd arrangiert werden.

Die genre-genauen herrlichen Kostüme von Claudia Jenatsch – schmutzstarrende Lumpen der Unterschicht und farbenfrohe bis üppige Garderobe der Upper Class – beleben das klassische Bühnenbild. Zusammen mit den außergewöhnlichen Hutkreationen für die Damen in Ascot sind sie auch eine hervorragende Referenz der Theater-Werkstätten.

Musikalisch hält Christoph Stiller die Fäden zusammen. Mit dynamischer, dabei äußerst differenzierter Klangsprache, gleicht er Fallhöhen aus. Das Hessische Staatsorchester Wiesbaden pariert das vorzüglich. Die Schauspieler-Sänger werden mit viel Einfühlungsvermögen bisweilen nur von  einer Geige begleitet. Dabei kommt auch das Hochpulsige der Partitur nicht zu kurz. Souverän und mit Schmiss gelingt ihm eine sehr persönliche Interpretation.

Der Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden Uwe Eric Laufenberg schenkt sich die Rolle des kauzigen Professor Henry Higgins. Dem Schauspieler-Sänger gelingt es nicht immer, dessen vielschichtigen Charakter herauszuschälen. Seiner Interpretation fehlt es an der arroganten, britischen Blasiertheit der englischen Oberschicht. Stattdessen gibt er den Choleriker. Nicht zu überzeugen wissen seine sprachlichen und gesanglichen Unverfrorenheiten, beispielsweise in Sie ist so entzückend ordinär, so schauerlich schmutzig…. Besser gelingen Kann eine Frau nicht sein wie ein Mann, kann eine Frau nicht sein wie ich? und Ich bin gewöhnt an ihr Gesicht… Wenn sich seine sprachlastige Weltanschauung süffisant über Oberst Pickering, Eliza oder seine Bediensteten ergießt, gewinnt seine Figur mehr an Kontur. Fast liebenswert sind sein Versprecher Lohengrün und der Hilfeschrei nach seiner Mutter…

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / May fair Lady - hier : Michael Birnbaum als Alfred P. Doolittle, Jochen Elbert, John Holyoke © Monika Forster

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / May fair Lady – hier : Michael Birnbaum als Alfred P. Doolittle, Jochen Elbert, John Holyoke © Monika Forster

Die junge aparte Schauspielerin Mira Benser als Eliza Doolittle entwickelt sich zu einer selbstbewussten Frau, die Higgins schließlich den Marsch bläst. Eine linguistisch schier unlösbare Aufgabe und nicht leicht auf einer deutschen Bühne darzustellen. Als Zuschauer hat man immer noch Audrey Hepburn und Karin Hübner im Ohr. Sie kämpft sich mutig durch den Berliner Slang und interpretiert die Evergreens von Frederick Loewe auf ihre ganz eigene Weise. Darstellerisch überzeugt sie. Es bleibt dennoch zwiespältig, die Rolle einer Schauspielerin anzuvertrauen. Gesanglich kann Mira Benser nur in den leisen Partien, in denen sie ihre zarte empfindsame Seele offenbart, gewinnen, in hohen Lagen vermag sie nicht sauber zu intonieren.

Der singspielende Michael Birnbaum als Alfred P. Doolittle ist eine grundsympathische Rampensau, aufgedreht und übervoll mit Energie. Als arbeitsscheuer trinkfreudiger Vater von Eliza begeistert er sinnlich Gin-trinkend mit elastischen Hüften – ansteckend zum Mitsingen vorgetragen: Mit ’nem kleenen Stückchen Glück… und Bringt mich pünktlich zum Altar… Hier springt der musikalische Funke über!

Uwe Kraus als Oberst Pickering ist der distinguiert altmodische Kollege und Freund Higgins. Köstlich eloquent sind seine Bemerkungen über den Charakter von Beziehungen zwischen Mann und Frau und die moralischen Verpflichtungen eines Vaters. Von Anfang an behandelt er Eliza als liebenswertes Geschöpf, ist sogar ein wenig verliebt in sie. Der tüchtigen Hausdame Mrs. Pearce macht er den Hof und spricht sie ab und zu – recht verräterisch – mit Eleanor an, was an seiner vorgegebenen Diskretion ein wenig zweifeln lässt.

Der smarte strahlende Björn Breckheimer singt Freddy Eynsford-Hill. Jugendfrisch, verzaubert von der jungen Frau mit dem unkonventionellen Auftreten, mit Schwüren voller Schmelz schreibt er täglich Liebesbriefe, schickt Blumen und wartet auf der Straße vor dem Haus in der Hoffnung, seine Angebetete zu treffen: In der Straße, mein Schatz, wo du lebst (Dabei bewährt sich der Einsatz eines Mikroports mit natürlichem Klang, der in diesem großen Opernhaus auch für die schwierigen Gesangspartien der Hauptprotagonisten ratsam wäre. Hier ist etwas Luft nach oben…)

Die zarte Margit Schulte-Tigges ist eine resolute Mrs. Higgins, unkonventionell und aufgeschlossen. Mit ausgleichender Diplomatie repräsentiert sie während der Ascot Gavotte. Ihren Sohn hält sie für einen Stoffel und unterstützt mit Augenzwinkern Elizas Bestrebungen zur Eigenständigkeit. Contenance in allen Lebenslagen bewahrt Petra Weiteroth als Mrs. Pearce. Liebevoll-streng umsorgt sie Eliza, managt bravourös den Junggesellen-Haushalt und steht der Dienerschaft vor. Ab und zu versüßt ihr das heimliche Techtelmechtel mit Oberst Pickering diese turbulente Aufgabe. Klaus Krückemeyer spielt den Phonetik-Detektiv Zoltan Karpathy als öligen windigen Meisterschüler von Higgins und versucht vergeblich, die Herkunft von Eliza herauszufinden. Zur Erbauung aller lautet – im Hinblick auf ihre gewählte Aussprache – seine Diagnose, sie sei eine ungarische Prinzessin.

Chor und Chorsolisten des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden trägt es nie aus der Kurve, obwohl ihnen eine Menge abverlangt wird. Von Albert Horne gesangs- und spielfreudig einstudiert entsteht temporeiche Unterhaltung. Als Proletenvölkchen, das ausgelassen Blumenmarkt und Straßen bevölkert, als Mitglieder der Gesellschaft beim Pferderennen und als Popcorn-naschende, Wettschein-schwenkende Kleinbürger sowie in Higgins Haus – The Servant’s Chorus -spielen sie sich in die Herzen des Publikums.

Das Premierenpublikum feiert die Ensembleleistung mit herzlichem Applaus

My fair Lady am Hessischen Staatstheater Wiesbaden: die weiteren Termine 2.11.; 11.11.; 16.11.; 17.11.; 24.11.; 30.11.; 5.12.; 7.12.; 9.12.2018 und mehr

—| IOCO Kritik Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, MY FAIR LADY – Frederick Loewe, 20.10.2018

Oktober 19, 2018 by  
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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

MY FAIR LADY – Frederick Loewe

Nach Bernard Shaws Pygmalion und dem Film von Gabriel Pascal

Am Staatstheater Cottbus hebt sich am 20. Oktober 2018 im Großen Haus der Premierenvorhang für das Musical My Fair Lady. Als Regisseur konnte erstmalig der österreichische Autor, Theaterregisseur und Schauspieler Michael Wallner gewonnen werden.

Staatstheater Cottbus / MY FAIR LADY - Szenenfoto mit: (Bildmitte) Ulrich Schneider (Alfred P. Doolittle) sowie weiteren Solisten und Damen und Herren des Opernchores © Klaus Gigga

Staatstheater Cottbus / MY FAIR LADY – Szenenfoto mit: (Bildmitte) Ulrich Schneider (Alfred P. Doolittle) sowie weiteren Solisten und Damen und Herren des Opernchores © Klaus Gigga

Wallner erzählt das Musical über das Blumenmädchen Eliza Doolittle als eine Sozial-und Bildungsgeschichte. Derjenige, der die Chance erhält, Bildung zu genießen und die eigene Sprache zu erlernen, kann gesellschaftlich aufsteigen, – anderen ist diese Entwicklung verwehrt. Die Bühne entwarf Till Kuhnert. Für die Kostüme zeichnet Nicole Lorenz verantwortlich. Unter der musikalischen Leitung von Alexander Merzyn sind als Eliza Doolittle alternierend die Musicalsängerinnen und Schauspielerinnen Eve Rades und Katrin Hauptmann zu erleben. Die Partie des Sprachwissenschaftlers Prof. Henry Higgins übernehmen ebenfalls alternierend Holger Hauer, Christian Henneberg und Heiko Walter. Erstmalig konnte das Staatstheater den Choreografen Bart De Clercq gewinnen, der über eine umfangreiche Musicalerfahrung verfügt. Es spielt das Philharmonische Orchester.

Staatstheater Cottbus / MY FAIR LADY - Szenenfoto mit Christian Henneberg (Henry Higgins) und Eve Rades (Eliza Doolittle) © Klaus Gigga

Staatstheater Cottbus /
MY FAIR LADY –
Szenenfoto mit Christian Henneberg (Henry Higgins) und Eve Rades (Eliza Doolittle) © Klaus Gigga

Der berühmte Sprachexperte Higgins versucht einer Wette mit Oberst Pickering zufolge, einem Blumenmädchen die Umgangsformen und Sprache der „gehobenen Schichten“ beizubringen. Eliza heißt das Objekt seiner wissenschaftlichen Begierde; er traktiert es unerbittlich von früh bis abends. Um die Wette zu entscheiden, will Higgins die junge Frau beim Ball der Botschaft auftreten und zur Lady „schlagen“ lassen. Und tatsächlich: Eliza besteht die Prüfung. Higgins triumphiert: Sein wissenschaftliches System hat funktioniert. Doch dann steigt Eliza aus, wirft dem „lieben Gott“ Higgins die Pantoffel an den Kopf und gibt ihm Unterricht: in der Behandlung eines Menschen.

Nach Shaws Komödie Pygmalion schufen Frederick Loewe und Alan Jay Lerner 1956 das Musical My Fair Lady, das eine nie dagewesene Erfolgsgeschichte schrieb.

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Bielefeld, Theater Bielefeld, Premiere MY FAIR LADY, 21.08.2018

Juli 16, 2018 by  
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Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

MY FAIR LADY
FREDERICK LOEWE / ALAN JAY LERNER

Musical nach Bernard Shaws Pygmalion und dem Film von Gabriel Pascal. Buch von Alan Jay Lerner, Musik von Frederick Loewe, Deutsch von Robert Gilbert.

PREMIERE Fr. 21.09.18, 19:30 Uhr, Stadttheater

Die nächsten Vorstellungen 23.09., 29.09., 07.10., 11.10., 21.10., 03.11., 20.11.;
weitere Termine folgen

Musikalische Leitung – William Ward Murta
Inszenierung – Thomas Winter
Bühne, Kostüme – Ulv Jakobsen
Choreografie – Thomas Klotz

Mit
Michaela Ataalla/Elena Schneider / Dirk Audehm / Annika Brönstrup/Sofio Masxarashvili // Nikolaj Alexander Brucker /Alexander Franzen // Christin Enke-Mollnar // Vera Freese // Krzysztof Gornowicz // Kai Hufnagel // Melanie Kreuter // Lutz Laible // Vladimir Lortkipanidze // Monika Mayer // Carlos H. Rivas // Theresa Weber // Lorin Wey // Bielefelder Opernchor // Bielefelder Philharmoniker

Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht, Es grünt so grün, Bringt mich pünktlich zum Altar – wer kennt sie nicht, Frederick Loewes unsterbliche Ohrwürmer aus My Fair Lady? Professor Higgins, unverbesserlicher Junggeselle und genialischer Dialektforscher, wettet mit Oberst Pickering, dass es ihm gelingt, aus der eher umgangssprachlich orientierten und aus bildungsfernen Schichten stammenden Eliza Doolittle eine Dame von feinster Redensart zu machen. Und sie – wir sind in London! – in die feine Gesellschaft einzuführen. Gesagt, getan. Eliza wird einbestellt, erhält wochenlangen Sprach- und Manierenunterricht nebst freier Kost und Logis und erfüllt Higgins‘ kühne Hoffnungen. Immerhin schon im zweiten Anlauf bezaubert sie die Upper Class, doch nach diesem an sich erfreulichen Zwischenergebnis wird sie von den beiden Herren schlichtweg im Stich gelassen. Wohin nun mit ihrer neuen Identität? Entrüstet haut Eliza ihrem Möchtegern-Schöpfer seine Selbstherrlichkeit um die Ohren …

My Fair Lady basiert auf der 1913 verfassten »Romanze« Pygmalion von George Bernard Shaw, der für seine messerscharfe Beobachtungsgabe genauso berüchtigt war wie für seine pointierte Sprache. Rund vierzig Jahre war das Stück bereits alt, als es Frederick Loewe unter die Finger bekam. Als Sohn Wiener Eltern in Berlin sozialisiert, verbrachte Loewe den größten Teil seines Lebens in New York, wo er als Pianist und Boxer hauptsächlich am Nachtleben teilnahm und davon mehr schlecht als recht lebte. 1942 traf er den Songtexter Alan Jay Lerner, mit dem er zunächst Brigadoon als ersten gemeinsamen Erfolg am Broadway herausbrachte, um dann 1956 mit My Fair Lady einen Welterfolg zu landen, der bis heute seinesgleichen sucht. Am Theater Bielefeld liegt die Neuproduktion von My Fair Lady bei William Ward Murta (Musikalische Leitung), Thomas Winter (Regie), Ulv Jakobsen (Bühne und Kostüme) sowie Thomas Klotz (Choreografie) in bewährten Händen. Behutsam verschlankt, erzählt sich die Geschichte »Eliza vs. Prof. Higgins« im optischen Rahmen des Jahres 1912. Neu am Haus ist die noch junge Musicaldarstellerin Theresa Christahl in der Hauptrolle der Eliza; ebenso wie Nikolaj Alexander Brucker, der sich als Prof. Higgins mit Alexander Franzen abwechseln wird. Kai Hufnagel (Pickering) und Dirk Audehm (Doolittle) vervollständigen das Solistenquartett, zu dem sich spielfreudige Ensemblemitglieder wie Melanie Kreuter und Lorin Wey sowie die Mitglieder des Bielefelder Opernchores gesellen. Ein Wiedersehen gibt es mit Monika Mayer als Mrs. Higgins, ebenfalls neu sind die Mitglieder der Bewegungsgruppe E-Motion, die das Bühnengeschehen äußerst lebendig bereichern. Was selbstredend auch für die Bielefelder Philharmoniker gilt, die Loewes Melodien zum Blühen bringen.

MUSIKALISCHE LEITUNG
William Ward Murta, geboren in Fort Smith/Arkansas und aufgewachsen in Oklahoma, ist seit 1984 Musical-Kapellmeister am Theater Bielefeld. Er übernahm die musikalische Leitung vieler Produktionen wie Cabaret, Evita, Chicago, La Cage aux Folles, Piaf, Die Comedian Harmonists, der Uraufführung von James Lyons Für mich soll’s rote Rosen regnen, Franz Wittenbrinks Männer – Tore, Tränen und Triumphe, Sekretärinnen und Mütter, außerdem She Loves Me, Jekyll & Hyde, Me and My Girl, Crazy For You, The Scarlet Pimpernel, Chess, Company, The Birds of Alfred Hitchcock, City of Angels, Die Hexen von Eastwick, Bonnie & Clyde, Sunset Boulevard, A Little Night Music, Hochzeit mit Hindernissen, Avenue Q und Frühlings Erwachen (Spring Awakening). Murta ist in Musikerkreisen ein gefragter Arrangeur; zahlreiche seiner Arrangements gehören zu den Standards von Musical- und Gala- Aufführungen im In- und Ausland. Darüber hinaus komponiert Murta eigene Musicals: 1987 M … wie Marilyn und sein Werk über das Leben von Galileo Galilei, Starry Messenger (Sternenbote), das 2004 sehr erfolgreich am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde. Zu Beginn der Spielzeit 2010/11 folgte ebenso erfolgreich die Uraufführung von The Birds of Alfred Hitchcock und in der Spielzeit 2016/17 die Uraufführung von Das Molekül.

INSZENIERUNG
Thomas Winter war Sänger der Kölner Soulfunk Band Upstairs bevor er von 1995 bis 1999 an der Folkwang Hochschule Essen Schauspiel, Gesang und Tanz studierte. 1997 gewann er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang (Musical, Chanson, Song). Von 1999 bis 2001 war er fest als Schauspieler am Theater Heilbronn und von 2001 bis 2005 am Staatstheater Oldenburg engagiert. Seit 2005 arbeitet er als freier Schauspieler, war in Film- und Fernsehproduktionen wie Das Duo, SOKO München oder Der Baader-Meinhof Komplex zu sehen und spielte unter anderem am Theater Bielefeld, im Winterhuder Fährhaus in Hamburg, am Theater Münster, in der Bar jeder Vernunft in Berlin, an der Deutschen Oper am Rhein und am Nationaltheater Mannheim. Darüber hinaus ist er als Regisseur tätig und inszeniert u. a. an der Oper Chemnitz, am Volkstheater Rostock, am Theater Konstanz und am Theater Bielefeld, wo er auch seit 2011 die Spielstätte Loft künstlerisch betreut. Am Bielefelder Theater inszenierte er u. a. mit großem Erfolg City of Angels, Sunset Boulevard, Cyrano, Hochzeit mit Hindernissen und Das Molekül.

BÜHNE UND KOSTÜME
Ulv Jakobsen wurde 1962 in Berlin-Pankow geboren. Er absolvierte sein Design- und Bühnenbildstudium an der Kunsthochschule Berlin- Weißensee und machte 1993 sein Diplom. 1992 war er Assistent bei Robert Wilson. Jakobsen war an über 80 Produktionen als Bühnen- und Kostümbildner an verschiedenen Theatern beteiligt. Darunter das Nationaltheater Lubljana (Slowenien), das Deutsche Theater Berlin, das Staatstheater Schwerin und das Theatret Vårt in Norwegen. Darüber hinaus arbeitete Jakobsen als Theater- und Filmautor in Schwerin, Bremerhaven und für den Kinofilm Die Datsche (2003). Seine Theaterplakate wurden mehrfach ausgezeichnet und fanden Aufnahme in staatliche und private Sammlungen.

Am Theater Bielefeld war Ulv Jakobsen an den Musicalproduktionen City of Angels, Sunset Boulevard, Cyrano und Das Molekül als Bühnenund Kostümbildner beteiligt.

CHOREOGRAFIE
Thomas Klotz konnte schon während seines Studiums an der Folkwang Hochschule Essen sein Können im Musical Cabaret in Düsseldorf und bei den Sommerfestspielen Bad Hersfeld in Evita unter Beweis stellen. Nach seinem Studium spielte er ab 2001 in Stuttgart bei Der Tanz der Vampire u. a. den Alfred. Danach zog es ihn nach Hamburg, wo er 2003 als Sky und Eddie in Mamma Mia! im Operettenhaus engagiert war. Ebenfalls in Hamburg war er Teil der Europa-Premieren-besetzung des Musicals Dirty Dancing, wo er ab 2006 zunächst in den Rollen Billy, Neil Kellerman und Solosänger zu sehen war. Ab 2007 wurde er die Erstbesetzung des Neil Kellermann. Im Sommer 2007 zog es ihn noch einmal zu Der Tanz der Vampire, diesmal als Erstbesetzung des Alfred. Es folgte ein Engagement bei den Freilichtspielen in Tecklenburg, wo er 2008 als Ren McCormack in Footloose glänzte. Danach konnte man Thomas Klotz für die Weltpremiere des Musicals Der Schuh des Manitu im Berliner Theater des Westens gewinnen, wo er den Falschen Hasen, aber auch den Winnetouch spielte. 2010 ging er mit Grease auf Deutschlandtournee, wobei er die Rolle des Roger verkörperte. 2011 wirkte er an der Produktion Songs for a New World im Loft des Theaters Bielefeld mit, um danach noch einmal auf Tournee zu gehen, diesmal als der EiSkimbleshanks in dem Musical Cats. 2013 spielte Thomas erneut in Bielefeld, diesmal im Musical City of Angels (Jimmy Powers), wo er auch für die Choreografie verantwortlich war. Außerdem spielte er im Loft des Theaters Bielefeld das zwei Personen Musical Die letzten fünf Jahre. Er war 2014 Teil der Europapremiere des Musicals Bonnie und Clyde, wo er den Ted Hinton verkörperte. Im Sommer 2015 spielte er bei den Sommerfestspielen in Klingenberg den Jonathan Harker in Wildhorns Musical Dracula. Ebenfalls 2015 war er in der Welturaufführung des Musical Burnout in der Hauptrolle Ben zu sehen. 2016 spielte er den Joe Gillis in dem Musical Sunset Boulevard bei den Schlossfestspielen Ettlingen. 2016/17 konnte man Thomas als Armand St. Just im Theater Chemnitz bei Scarlet Pimpernel sehen. Thomas gewann außerdem 2016 den Deutschen Musical Theater Preis als Bester Hauptdarsteller in einem Musical (Ben – Burnout). Das Bielefelder Publikum erlebte in zuletzt als Craig Venter/Linus Pauling in der Musical- Uraufführung Das Molekül sowie als Princeton und Rod in Avenue Q.

BESETZUNG
Professor Henry Higgins Nikolaj Alexander Brucker/
Alexander Franzen
Oberst Hugh Pickering Kai Hufnagel
Eliza Doolittle Theresa Christahl
Alfred P. Doolittle, ihr Vater Dirk Audehm
Freddy Eynsford-Hill Lorin Wey
Mrs. Pearce, Higgins‘ Hausdame Melanie Kreuter
Mrs. Higgins Monika Mayer
Mrs. Eynsford-Hill Christin Enke-Mollnar
Jamie Vladimir Lortkipanidze
Harry Carlos Horacio Rivas
1. Dienstmädchen Michaela Ataalla/Elena Schneider
2. Dienstmädchen Annika Brönstrup/
Sofio Masxarashvili
Zwei Dienstboten bei Higgins Tae-Woon Jung/Seung-Koo Lim/
Dumitru-Bogdan Sandu/Paata
Tsivtsivadze
Lady Boxington Vera Freese
Lord Boxington Lutz Laible
Vier Obsthändler In-Kwon Choi/Krzysztof
Gornowicz/Young Sung Im/Tae-
Woon Jung/Lutz Laible/Ramon
Riemarzik/Dumitru-Bogdan
Sandu/Paata Tsivtsivadze
Wirt Mark Coles
Mann aus Hoxton Krzysztof Gornowicz
Mann aus Sesley Ramon Riemarzik

—| Pressemeldung Theater Bielefeld |—

Bielefeld, Theater Bielefeld, September 2018 – Gala, Jungfrau von Orleans und viel mehr, IOCO Aktuell

Juli 13, 2018 by  
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Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

Theater Bielefeld – Spielplan September 2018


Fr. 07.09.2018  20:00 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr
 GALA ZUM NEUBEGINN IN DER RUDOLF-OETKER-HALLE
Rudolf-Oetker-Halle, Großer Saal
59,00 – 99,00 €


Sa. 08.09      Ab 12:00 Uhr
FEST! EIN TAG FÜR DIE GANZE FAMILIE
In und um die Rudolf-Oetker-Halle
Eintritt frei

18:04 Uhr (im Rahmen von FEST!)
LIVE-WDR3-KONZERT DER BIELEFELDER PHILHARMONIKER
im Anschluss Liveübertragung der
LAST NIGHT OF THE PROMS
Eintritt frei. Die Einlasskarten für das Live- Konzert und die Last Night of the Proms sind begrenzt; ab 01.08. nur über WDR3- Hörertelefon unter 02 21 / 56 78 93 33 erhältlich

Do. 13.09.      18:30 Uhr
FABIAN MÜLLER – NEUE NAMEN
Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
20,00 €
Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg in Kooperation mit der Rudolf-Oetker-Halle / Karten:    Tourist-Info
Änderungen vorbehalten!

Fr. 14.09.       20:00 Uhr
GERMAN LOVE LETTER (ZUM MOND) UA PREMIERE
Lisa Danulat  –  TAMDREI
19,00 €


Sa. 15.09.     14:30 Uhr
WORKSHOP WAS IST ÜBERHAUPT MUSIK?
Probebühne
6,00 €
Anmeldung bis 08.09. unter jungplusX@theaterbielefeld.info

16:30 Uhr
WORKSHOP DIE JUNGFRAU VON ORLEANS
Probebühne
6,00 €
Anmeldung bis 08.09. unter jungplusX@theaterbielefeld.info

19:30 Uhr
DIE JUNGFRAU VON ORLEANS PREMIERE
Friedrich Schiller
Stadttheater
24,00 – 41,00 €
IM ANSCHLUSS PREMIERENFEIER

19:30 Uhr
DER MOND SCHEINT MEIST IN CIS-MOLL EINE MUSIKALISCHE REISE FÜR KLASSIKEINSTEIGER
Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
19,90 €
Veranstalter: von Laer Stiftung / Karten: klassische-musik-entdecken.de
Änderungen vorbehalten!

So, 16.09.      11:00 Uhr
WAS IST ÜBERHAUPT MUSIK? MUSIK VOLL FETT 😉
Kinderkonzert 1
Stadttheater
7,00–12,50 €

17:00 Uhr
EIN STÜCK STELLT SICH VOR –   MY FAIR LADY
Frederick Loewe, Alan Jay Lerner
Theater am Alten Markt
Eintritt frei

18:00 Uhr
JUNGE SINFONIKER SINFONIEKONZERT
Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
Eintritt frei
Veranstalter: Junge Sinfoniker e.V.

Mo. 17.09.    20:00 Uhr
WENN WIR ÜBER SCHATTEN TANZEN ZU GAST
Eine Stepptanz-Revue
Loft
15,00 €


Mi. 19.09.     20:00 Uhr
GERMAN LOVE LETTER (ZUM MOND)
Lisa Danulat
TAMDREI
15,00 €
Änderungen vorbehalten!

20:00 Uhr
TILL BRÖNNER & BAND TREFFEN DIE BIELEFELDER PHILHARMONIKER
Rudolf-Oetker-Halle, Großer Saal
38,00–60,00 €
Veranstalter: Rudolf-Oetker-Halle und Musik-Kontor-Herford e.V.


Fr. 21.09.    17:00 Uhr
WORKSHOP IM HERZEN DER GEWALT
TAMZWEI
6,00 €
Anmeldung bis 08.09. unter jungplusX@theaterbielefeld.info

19:30 Uhr
MY FAIR LADY PREMIERE
Frederick Loewe, Alan Jay Lerner
Stadttheater
26,00–49,00 €
IM ANSCHLUSS PREMIERENFEIER

20:00 Uhr
WEISSES GOLD
Anne Jelena Schulte
TAMDREi
15.00 €

Sa. 22.09.      19:30
DIE JUNGFRAU VON ORLEANS
Friedrich Schiller
Stadttheater
16,00–33,00 €

19:30 Uhr
IM HERZEN DER GEWALT PREMIERE
Édouard Louis
Theater am Alten Markt
29,50–33,00 €
IM ANSCHLUSS PREMIERENFEIER
Änderungen vorbehalten!


So. 23.09.    11:15 Uhr
EIN STÜCK STELLT SICH VOR LA TRAVIATA
Giuseppe Verdi
Theater am Alten Markt
Eintritt frei

15:00 Uhr
MY FAIR LADY
Frederick Loewe, Alan Jay Lerner
Stadttheater
18,00–41,00 €
Vorstellung mit Audiodeskription für Blinde und Sehbehinderte (Anmeldung: 0521 51 54 54)

18:00 Uhr
FREIES SINFONIEORCHESTER SYMPHONIEKONZERT
Rudolf-Oetker-Halle, Großer Saal
Eintritt frei
Veranstalter: Freies SinfonieOrchester

19:30 Uhr
MASCHA KALÉKO – DIE NACHTIGALL IN MEINEM GARTEN SCHWEIGT
Eine musikalisch gelesene Hommage
Loft
15,00 €

19:30 Uhr
IM HERZEN DER GEWALT
Édouard Louis
Theater am Alten Markt
23,50–27,00 €


Mo. 24.09.     19:00 Uhr
DIE STEREOTYPEN IMPROTHEATER FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE
Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
Eintritt frei
Veranstalter: Büro für Integrierte Sozialplanung und Prävention / Anmeldung erforderlich
unter T 05 21 / 51 23 71
Änderungen vorbehalten!


Di. 25.09.    20:00 Uhr
HEISENBERG
Simon Stephens
Theater am Alten Markt
22,00–25,50 €


Mi. 26.09.    20:00 Uhr
GERMAN LOVE LETTER (ZUM MOND) UA
Lisa Danulat
TAMDREI
15,00 €


Do. 27.09.   20:00 Uhr
IM HERZEN DER GEWALT
Édouard Louis
Theater am Alten Markt
22,00–25,50 €


Fr. 28.09.    19:30 Uhr
DIE JUNGFRAU VON ORLEANS
Friedrich Schiller
Stadttheater
16,00–33,00 €


23:00 Uhr
AM ENDE DES STEGS FREITAGNACHT 154
TAMZWEI
9,50 €
Änderungen vorbehalten!


Sa. 29.09.    19:30 Uhr
MY FAIR LADY
Frederick Loewe, Alan Jay Lerner
Stadttheater
18,00–41,00 €

19:30 Uhr
HEISENBERG
Simon Stephens
Theater am Alten Markt
22,00–25,50 €


So. 30.09.    11:15 Uhr
KLASSIK AB ZWEI
Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
10,00 € (bis 6 Jahre frei)
VVK über die Theater- und Konzertkasse

11:00 Uhr
50 JAHRE KUNSTHALLE BIELEFELD KONZERT – GEBURTSTAGSGRÜSSE DER
BIELEFELDER PHILHARMONIKER
Kunsthalle
Weitere Informationen auf www.kunsthalle-bielefeld.de

19:30 Uhr
DIE JUNGFRAU VON ORLEANS
Friedrich Schiller
Stadttheater
16,00–33,00 €

19:30 Uhr
GERMAN LOVE LETTER (ZUM MOND) UA
Lisa Danulat
TAMDREI
15,00 €
Änderungen vorbehalten!

20:00 Uhr
MAX GOLDT LIEST ZU GAST
Theater am Alten Markt
13,00–17,00 €

—| Pressemeldung Theater Bielefeld |—

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