Wien, Wiener Staatsoper, 150 Jahre Wiener Staatsoper – ARTHAUS MUSIK, IOCO DVD Rezension, 06.08.2019

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

150 Jahre Wiener Staatsoper –   CD / DVD  zum Jubiläum

EAN:  4058407093954   – UPC:  4058407093954

von Marcus Haimerl

Am 25. Mai 2019 feierte die Wiener Staatsoper ihr 150-jähriges Jubiläum mit der Premiere einer Neuinszenierung von Richard Strauss Frau ohne Schatten, welche 100 Jahre zuvor ihre Uraufführung hier feierte. Zudem war der Komponist gemeinsam mit Franz Schalk von 1919 bis 1924  Direktor des Haus am Ring.

Zum 150-jährigen Jubiläum der Staatsoper veröffentlichte ARTHAUS MUSIK, Halle (Saale) eine CD-/ DVD- Box mit großen Aufführungen und Premieren an der Wiener Staatsoper. Die DVD-Box umfasst insgesamt acht DVDs aus den Jahren 1978 bis 2014 und die Direktionszeiten von Egon Seefehlner (1. Amtszeit), Lorin Maazel, Claus Helmut Drese, Ioan Holender und Dominique Meyer und umfasst folgende Aufnahmen: Il Trovatore (Verdi), Carmen (Bizet), Turandot (Puccini), Elektra (Strauss), Lohengrin (Wagner), Don Giovanni (Mozart), Alcina (Händel) und Ariadne auf Naxos (Strauss).

IL TROVATORE (Giuseppe Verdi)

Am 1. Mai 1978 wurde Verdis Il Trovatore in der Inszenierung Herbert von Karajans aufgezeichnet. Es war die 98. Vorstellung in der Karajan-Inszenierung, die bereits 1968 Premiere feierte und mit 169 Aufführungen bis 1991 dem Repertoire erhalten blieb.

Die großartige Besetzung, die es nur in zwei Vorstellungen im Mai 1978 zu erleben gab, liest sich wie das who-is-who des Verdi-Gesanges der 60er und 70er Jahre. Piero Cappuccilli als Conte di Luna, Raina Kabaivanska als Leonore, Fiorenza Cossotto als Azucena und Placido Domingo als Manrico in der klassischen und etwas düsteren Inszenierung Karajans, der auch am Pult des Orchesters der Wiener Staatsoper stand, ist in jedem Fall eine der großen Sternstunden des Hauses.

ARTHAUS DVD / 150 Jahre Wiener Staatsoper © ARTHAUS Musik

ARTHAUS DVD / 150 Jahre Wiener Staatsoper © ARTHAUS Musik

CARMEN (Georges Bizet)

Am 9. Dezember 1978 hatte Bizets Oper Carmen in der Inszenierung des 2019 verstorbenen Franco Zeffirelli Premiere. Diese ebenfalls ausgesprochen klassische Inszenierung steht aktuell immer noch auf dem Spielplan und erlebte am 12. September 2018 seine bereits 164. Aufführung.

Unter dem Dirigat von Carlos Kleiber sangen in der Premiere Elena Obraztsova als Carmen, Plácido Domingo den Don José, Yuri Mazurok den Escamillo, Isobel Buchanan die Micaela und Kurt Rydl den Zuniga. Elena Obraztsova sang die Carmen insgesamt nur sieben Mal an der Wiener Staatsoper: einmal 1975 in der Inszenierung von Otto Schenk und sechs Mal in der Inszenierung von Franco Zeffirelli. Maßstäbe setzte Agnes Baltsa in dieser Zeffirelli-Inszenierung von. Sie sang diese Partie zwischen 1984 und 2004 insgesamt 59 Mal. Diese hervorragend besetzte Aufzeichnung von Bizets Meisterwerk zählt zweifelfrei auch zu den Höhepunkten in der Geschichte der Wiener Staatsoper.

TURANDOT (Giacomo Puccini)

1983 feierte Puccinis letzte Oper Turandot Premiere in einer Inszenierung des für seine Musical-Inszenierungen bekannten Harold Prince. Die opulente Umsetzung in den Bühnenbildern und Kostümen von Timothy O’Brien und Tazeena Firth erinnern auch ein wenig an das Genre Musical. Ebenso beeindruckend ist auch hier die Besetzung. Die ungarische Sopranistin Eva Marton gab die eisige Prinzessin Turandot, als Calaf erlebte man José Carreras und als Liù die italienische Sopranistin Katia Ricciarelli. In dieser starken Besetzung erlebt man auch die Aufzeichnung dieser spannenden Produktion. Auf insgesamt 61 Vorstellungen brachte es die Inszenierung ehe sie im März 2004 zum letzten Mal aufgeführt wurde.

ELEKTRA (Richard Strauss)

Ehe es durch die Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg im Jahr 2015 ersetzt wurde brachte es Harry Kupfers Inszenierung von Richard Strauss Atriden-Drama Elektra auf insgesamt nur 65 Aufführungen bis 2012. Die Premiere fand am 10. Juni 1989 zum 125. Geburtstag von Richard Strauss statt. In Kupfers Inszenierung dominiert die zerbrochene Statue Agamemnons die Bühne, auf welcher die hochkarätige Premierenbesetzung zu erleben war. Eva Marton als Elektra, Brigitte Fassbaender als Klytämnestra, Cheryl Studer als Chrysothemis, James King als Aegisth, Franz Grundheber als Orest und Claudio Abbado am Pult machen diese Aufzeichnung zu einem intensiven Erlebnis.

LOHENGRIN (Richard Wagner)

Bereits 1985 debütierte der spanische Tenor Plácido Domingo als Schwanenritter Lohengrin an der Wiener Staatsoper. Kein Wunder also, dass Placido Domingo auch zur Premierenbesetzung der Neuinszenierung durch Wolfgang Weber im Jahr 1990 gehörte. In dieser klassischen Regiearbeit, in welcher der Schwan als Projektion den Bühnenhintergrund dominiert, sangen neben dem spanischen Startenor in der Titelrolle Stars wie Cheryl Studer die Elsa, Hartmut Welker und Dunja Vejzovic Telramund und Ortrud und Georg Tichy den Heerrufer. Unter dem grandiosen Dirigat von Claudio Abbado wurde auch hier Operngeschichte geschrieben.

DON GIOVANNI (Wolfgang Amadeus Mozart)

Vor 150 Jahren wurde das Haus am Ring mit Mozarts Don Juan feierlich eröffnet. Somit darf auch dieses Werk in der DVD-Box nicht fehlen. Die Produktion des Hauses am Ring, die für die Wiener Festwochen allerdings am Theater an der Wien aufgeführt wurde, stammt aus dem Jahr 1999. Zu dieser Zeit als das Regietheater schon länger auf dem Vormarsch war erlebte der Zuseher ein opulentes Kostümspektakel in der Regie von Roberto de Simone.  Unter dem großartigen Dirigat von Ricardo Muti verkörperten Carlos Álvarez den Don Giovanni, Franz Josef Selig den Commendatore, Adrianne Pieczonka die Donna Anna, Michael Schade den Don Ottavio, Anna Caterina Antonacci die Donna Elvira, Ildebrando D’Arcangelo den Leporello, Angelika Kirchschlager die Zerlina und Lorenzo Regazzo den Masetto in einer absolut sehenswerten Produktion.

ALCINA (Georg Friedrich Händel)

Unter Direktor Dominique Meyer kehrte auch die Barockoper an die Wiener Staatsoper zurück. Anstelle des Orchesters der Wiener Staatsoper setzte man auf Originalklangensembles wie im vorliegenden Fall Les Musiciens du Louvre-Grenoble unter dem Dirigat von Marc Minkowski. Die beinahe märchenhafte Umsetzung stammt von Adrian Noble, musikalisch brillieren Anja Harteros als Alcina, Vesselina Kasarova als Ruggiero, Veronika Cangemi als Morgana, Kristina Hammarström als Bradamante, Benjamin Bruhns als Oronte und Adam Plachetka als Melisso. Diese Produktion markierte den Beginn der Rückkehr der Barockoper an die Staatsoper, die in der Erstaufführung von Georg Friedrich Händels Oper Ariodante im Jahr 2018 gipfelte.

Ariadne auf Naxos – Christian Thielemann und Ensemble studieren die Oper ein
youtube Trailer Staatsoper Wien
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

ARIADNE AUF NAXOS (Richard Strauss)

Im Dezember 2012 löste die von den Salzburger Festspielen übernommene Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf nach 162 Vorstellungen die klassische Inszenierung von Filippo Sanjust ab. Bechtolf rückte die Handlung in die Zeit der Uraufführung, der zweite Teil, die Aufführung der Oper seria Ariadne gemeinsam mit der Opera buffa fand zwischen sandverzierten Klaviertrümmern statt. Die Aufzeichnung dieser Oper bot ein Wiedersehen mit dem 2019 plötzlich verstorbenen Kammerschauspieler Peter Matic, der als Haushofmeister aus dieser Produktion nicht mehr wegzudenken ist. Auch dem viel zu früh verstorbenen Tenor Johan Botha als Tenor / Bacchus wird mit dieser Aufnahme ein Denkmal gesetzt. Aber auch der Rest der Besetzung lässt sich hören: Soile Isokoski als Primadonna/ Ariadne sang hier eine ihrer letzten szenischen Produktionen; Sophie Koch als Komponist, Jochen Schmeckenbecher als Musiklehrer, Daniela Fally als Zerbinetta, sowie Adam Plachetka, Carlos Osuna, Jongmin Park und Benjamin Bruhns als Harlekin,Scaramuccio, Truffaldin und Brighella und das Dirigat Christian Thielemanns machen diese Aufzeichnung zu etwas ganz Besonderem.

Die im Beige der Wiener Staatsoper gehaltenen DVDs zeigen auf der Vorderseite eine Ansicht des Schwindfoyers, die DVD-Innenseite eine Perspektive von der Bühne auf den Zuschauerraum. Die acht DVDs befinden sich in einem Schuber mit einem Bild der Wiener Staatsoper auf der Vorderseite der Box.

Die limitierte Ausgabe von 1.869 Stück der DVD-Box mit einer Gesamtspielzeit von 1.290 Minuten ist um rund 100 € im Fachhandel erhältlich.

—| IOCO CD-Rezension |—

Berlin, Deutsche Oper Berlin, Konzertantpremiere: I CAPULETI E I MONTECCHI, 29.02.2016

Februar 5, 2016 by  
Filed under Deutsche Oper Berlin, Premieren, Pressemeldung

deutscheoperberlin

Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

  I CAPULETI E I MONTECCHI  von Vincenzo Bellini (1801 – 1835)

Tragedia lirica in zwei Akten, Libretto von Felice Romani nach dem Drama Giulietta e Romeo (1818) von Luigi Scevola, Uraufführung am 11. März 1830 in Venedig, Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 29. Februar 2016, In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere Mo 29. Februar 2016 19:30, Nächste Vorstellung:, Do 3. März 2016 19:30 Uhr

Paris, Grabstätte Vincenco Bellini © IOCO

Paris, Grabstätte Vincenco Bellini © IOCO

Die unglückliche Geschichte von Romeo und Julia, die sich in Verona zugetragen haben soll, ist vor allem durch die Tragödie von Shakespeare bekannt. Es gibt aber auch von Shakespeare unabhängige Dramatisierungen des Stoffs. Ein heute vergessener, italienischer Tragödiendichter ist Luigi Scevola. Sappho, Hannibal, Herodes, Socrates sind die Hauptfiguren seiner bedeutendsten Werke. Und eben Romeo und Julia. Auf seine „fünfte Tragödie“ Giulietta e Romeo, die sich auf die gleiche Quelle wie Shakespeare stützt, geht das gleichnamige Libretto von Felice Romani zurück, das dieser 1825 für Nicola Vaccai schrieb und 1830 in Paris für Vincenzo Bellini umarbeitete. Für die Uraufführung in Venedig wählten die Autoren zur Unterscheidung von der älteren Oper den Titel I CAPULETI E I MONTECCHI. Lange hielt sich in Italien der von der berühmten Interpretin des Romeo in beiden Opern, Maria Malibran, eingeführte Brauch, das Finale Bellinis durch das Vaccais zu ersetzen.

Deutsche Oper Berlin / Joyce DiDonato © Pari Dukovic

Deutsche Oper Berlin / Joyce DiDonato © Pari Dukovic

 Gegen Ende des 19. Jahrhunderts geriet die Oper mehr und mehr in Vergessenheit, spätestens nach Erscheinen von ROMEO UND JULIETTE von Charles Gounod gab es auf der Opernbühne nun eine echte Alternative für den Stoff. Zum 100. Todestag des Komponisten wurde I CAPULETI E I MONTECCHI in seiner Geburtsstadt wieder gespielt, aber es dauerte noch mehr als 30 Jahre, bis es zu einer erneuten Aufführung an der Mailänder Scala kam. Das allerdings zuerst in einer Bearbeitung, in der Romeo von einem Tenor gesungen wurde. In den letzten 40 Jahren nahmen sich jedoch viele berühmte Mezzosopranistinnen der Partie an: Janet Baker, Marilyn Horne, Agnes Baltsa, Vesselina Kasarova, Elena Garanca. Joyce DiDonato gab ihr umjubeltes Debüt als Romeo 2008 in Paris und sang ihn später in einer Neuproduktion der San Fancisco Opera.

Musikalische Leitung Paolo Arrivabeni, Chöre William Spaulding,  BESETZUNG:
Romeo: Joyce DiDonato, Giulietta: Venera Gimadieva
Tebaldo: Celso Albelo, Pater Lorenzo: Marko Mimica
Lord Capulet: Alexei Botnarciuc, Chöre: Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester: Orchester der Deutschen Oper Berlin

—| Pressemeldung Deutsche Oper Berlin |—

Magdeburg, Theater Magdeburg, Premiere: DIE TOTE STADT, 23.01.2016

Januar 4, 2016 by  
Filed under Magdeburg, Premieren, Pressemeldung

theater_magdeburg.jpg

Theater Magdeburg

Theater Magdeburg © Theater Magdeburg / Hans Ludwig Boehme

Theater Magdeburg © Theater Magdeburg / Hans Ludwig Boehme

  DIE TOTE STADT von Erich Wolfgang Korngold

Libretto von Paul Schott,  In Koproduktion mit der Nederlandse Reisopera

PREMIERE am Samstag 23.01. 2016, 19.30, Weitere Vorstellungen:, Samstag 30. 1. 2016 19.30, Freitag 12. 2. 2016 19.30, Samstag 27. 2. 2016 19.30, Sonntag 3. 4. 2016 16.00, Freitag 15. 4. 2016 19.30

Seit dem Tod seiner Frau Marie lebt Paul völlig zurückgezogen in der erstarrten Stadt Brügge. Er widmet sich ganz dem Andenken der Verstorbenen, bis er die verführerische Tänzerin Marietta kennenlernt. Sie scheint Marie bis aufs Haar zu gleichen. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin- und hergerissen, gelingt es Paul immer weniger, beide Frauen auseinanderzuhalten; Realität und Illusion verschwimmen.

Mit Die tote Stadt landete der erst 23-jährige Erich Korngold 1920 einen Überraschungserfolg. Die Oper avancierte zu einer der meistgespielten der 1920er-Jahre; offensichtlich traf die Thematik des Umgangs mit Trauer nach dem Ersten Weltkrieg den Nerv der Zeit. Erst die Nationalsozialisten unterbrachen den Siegeszug der Oper. In den letzten Jahren erlebt Die tote Stadt, nicht zuletzt auch dank der wirkungsvollen Musik – u.a. in der berühmten Arie »Mein Sehnen, mein Wähnen« – eine Renaissance.

Musikalische Leitung Kimbo Ishii, Regie Jakob Peters-Messer
Bühne / Lightdesign Guido Petzold, Kostüme Sven Bindseil
Dramaturgie Benjamin Wäntig, Choreinstudierung Martin Wagner

BESETZUNG:
Paul Wolfgang Schwaninger, Marietta/Die Erscheinung Mariens Noa Danon
Frank Roland Fenes, Brigitta Ks. Undine Dreißig
Juliette Irma Miheli, Lucienne Sylvia Rena Ziegler
Victorin Manfred Wulfert, Fritz Thomas Florio, Graf Albert Markus Liske

Opernchor des Theaters Magdeburg
Opernkinderchor des Konservatoriums »Georg Philipp Telemann«
Magdeburgische Philharmonie

Theater Magdeburg – Alle Karten Hier :
Karten Kaufen

Pressemeldung Theater Magdeburg

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Agnes Baltsa und James Rutherford in ELEKTRA, 17./19./24.02.2015

Februar 17, 2015 by  
Filed under Pressemeldung, Staatsoper Hamburg

staatsoper_logo_rgbneu_40

Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

  Elektra von Richard Strauss

Vorstellungen: 17., 19. und 24. Februar 2015

Klytemnästra hat ihren Ehemann Agamemnon heimtückisch im Bade ermordet. Ihre gemeinsame Tochter Elektra verzehrt sich seitdem mit Rachegedanken: Sie will ihre Mutter sterben sehen. Elektra hofft, ihr verschollener Bruder Orest möge zurückkehren und Klytemnästra erschlagen – bis sie die Nachricht erreicht, er sei tot. Doch dann kommt ein Fremder an den Hof. Mit einer Frage öffnet er der verzweifelten Elektra die Augen: »Die Hunde auf dem Hof erkennen mich und meine Schwester nicht

Mit ihrem ersten gemeinsamen Werk haben Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal einen kongenialen »Opern-Schocker« geschaffen, der drei der anspruchsvollsten Frauenpartien des dramatischen Repertoires enthält: Elektra, Klytämnestra und Chrysothemis zählen zu den schwersten Partien überhaupt.

Mit Agnes Baltsa als Klytämnestra, Lise Lindstrom als Elektra und Hellen Kwon als Chrysothemis sind in der Vorstellungsserie im Februar drei herausragende Sängerinnen zu erleben. Agnes Baltsa feierte an der Dammtorstraße zuletzt als Santuzza (»Cavalleria rusticana«) einen großen Erfolg. Die amerikanische Sopranistin Lise Lindström übernimmt die Titelpartie, nach Engagements an großen Opernhäuser wie dem Royal Opera House Covent Garden, der Deutschen Oper Berlin, der Wiener Staatsoper und dem Teatro alla Scala di Milano gibt die Künstlerin jetzt ihr Debüt an der Staatsoper Hamburg. Kammersängerin Hellen Kwon gehört zum Ensemble des Hamburger Opernhauses und wurde hier zuletzt für ihre Darstellung des Fuchses (»Das schlaue Füchslein«) und Regan (»Lear«) gefeiert. Als Orest ist James Rutherford zu hören. Der vielfach ausgezeichnete britische Bariton gehört zu den gefragtesten Sängern seiner Generation und ist unter anderem als Wagner-Sänger sehr erfolgreich. 2010 debütierte er als Hans Sachs in Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen, eine Partie, die er in der Saison 2012/13 auch in Hamburg sang. Unter der musikalischen Leitung von Simone Young singen außerdem Peter Galliard (Aegisth), Stanislav Sergeev (Pfleger des Orest), Deborah Humble, Maria Markina, Rebecca Jo Loeb, Gabriele Rossmanith und Katerina Tretyakova (Fünf Mägde).

—| Pressemeldung Staatsoper Hamburg |—

Nächste Seite »

Diese Webseite benutzt Google Analytics. Die User IPs werden anonymisiert. Wenn Sie dies trotzdem unterbinden möchten klicken Sie bitte hier : Click here to opt-out. - Datenschutzerklärung