Baden-Baden, Festspielhaus, Herbstfestspiele Baden-Baden, 2018, 23.11. – 02.12.2018

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

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Herbstfestspiele Baden-Baden 2018

Offenbach trifft Beethoven in Baden-Baden

Die Baden-Badener Herbstfestspiele 2018 (23. November bis 2. Dezember) feiern zwei Komponisten, die auf den ersten Blick wenig verbindet: Ludwig van Beethoven und Jacques Offenbach. An beide Genies wird in Kürze erinnert – Offenbachs 200. Geburtstag wird 2019 begangen, und das große Beethoven-Jahr (250. Geburtstag) steht 2020 an. Ihre Visionen veränderten die Musikwelt: Ludwig van Beethoven definierte sowohl die Sonatenform neu und schuf Sinfonien, die zum Kern des menschlichen Kulturerbes zählen, während Jacques Offenbach die Operette und eben auch die Oper zu neuen Höhen führte – mal gesellschaftlich bissig, mal psychologisch tiefgründig. Große Künstlerinnen und Künstler unserer Zeit interpretieren zentrale Werke dieser Komponisten zwischen dem 23. November und dem 1. Dezember 2018 im Festspielhaus Baden-Baden.

Sonderkonzert mit Anna Netrebko – 29.11.2018

Festspielhaus Baden-Baden / Anna Netrebko und Yusif Eyvazov (Sonderkonzert am 29.11.) © Vladimir Shirokov

Festspielhaus Baden-Baden / Anna Netrebko und Yusif Eyvazov (Sonderkonzert am 29.11.) © Vladimir Shirokov

Im Mittelpunkt der Baden-Badener Herbstfestspiele steht eine konzertante Aufführung der Oper Hoffmanns Erzählungen (Les contes d’Hoffmann) unter der Leitung des französischen Dirigenten Marc Minkowski. Am Sonntag, 25. November, um 17 Uhr versammeln sich dazu Stars wie Olga Peretyatko (Sopran), Luca Pisaroni (Bariton) und Charles Castronovo (Tenor) sowie der Philharmonia Chor Wien und Les Musiciens du Louvre in Baden-Baden. Bei dieser Aufführung sollte das Wort „konzertant“ allerdings nicht zu ernst genommen werden. Marc Minkowski und die Sänger planen, die turbulente Handlung auch durchaus bewegt auf die größte deutsche Opernbühne zu bringen, so dass das Publikum nicht nur die wunderbare Musik dieser Oper genießen kann, sondern auch ihre leicht skurrile Handlung leichter nachvollzieht. Offenbachs einzige Oper zählt zu den intelligentesten Kompositionen der Romantik, wenngleich sie durch Offenbachs Faible für die Operette lange Zeit nicht ernst genommen wurde. Marc Minkowski, der sich als Könner und Kenner im Bereich der historischen Aufführungspraxis viele Meriten verdient hat, möchte das allein schon durch die berühmte „Barcarole“ bekannte Werk durchaus neu befragen.

Festspielhaus Baden-Baden / Olga Peretyatko („Hoffmanns Erzählungen) © Ali Khan

Festspielhaus Baden-Baden / Olga Peretyatko („Hoffmanns Erzählungen) © Ali Khan

Schließlich galt Offenbach wie Beethoven als Komponist, der bekannte Grenzen überschritt und das Publikum seiner Zeit dadurch vor so manches Rätsel stellte, es aber auch brillant unterhielt. Minkowski, zurzeit Opernchef in Bordeaux, bringt zur Baden-Badener Aufführung sein famoses Spezialensemble Les Musiciens du Louvre mit. Die Solisten sind in Baden-Baden wohlbekannt. Olga Peretyatko brillierte hier sowohl als Adina in „L’elisir d’amore“ wie als Violetta in „La traviata“. Charles Castronovo war als Faust in Boitos „Mefistofele“ zu hören und sang die Titelpartie in Charles Gounods „Faust“ unter der Leitung von Sir Simon Rattle. Luca Pisaroni ist in Baden-Baden als Leporello unvergessen – gab aber auch schon einige Konzerte mit seinem Schwiegervater Thomas Hampson.

Festspielhaus Baden-Baden / Janine Jansen: Eröffnungskonzert am 23.11. © Harald Hoffmann/Decca

Festspielhaus Baden-Baden / Janine Jansen: Eröffnungskonzert am 23.11. © Harald Hoffmann/Decca

[Von Janine Jansen wurden verschiedene Aufnahmen bei der Decca Classics veröffentlicht.]

Eroica und Missa solemnis
Ludwig van Beethovens dritte Sinfonie, die Eroica wird zum Auftakt der Herbstfestspiele am 23. November 2018, um 20 Uhr vom Swedish Radio Symphony Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding aufgeführt. Im gleichen Konzert interpretiert die niederländische Geigerin Janine Jansen das Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“ von Alban Berg. Und nachdem Sir András Schiff am Freitag, 30. November 2018 das erste Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven mit dem Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer gespielt hat, leitet der belgische Beethoven-Experte Jan Caeyers am Samstag, 1. Dezember 2018, um 18 Uhr die Missa solemnis aus Beethovens Feder. Caeyers gilt als intimer Kenner des Beethoven-Ouvres und schrieb das viel beachtete Buch „Beethoven: Der einsame Revolutionär“. Auf seine  Interpretationen ist das Konzertpublikum in Baden-Baden besonders gespannt, gründete Caeyers doch extra für seine Lesart der Musik des in Bonn geborenen Komponisten (1770-1827) ein eigenes Orchester: Le Concert Olympique.

 Anna Netrebkos Sonderkonzert ergänzt prominent besetztes Festival.
Das vor kurzem angesetzte Sonderkonzert mit Anna Netrebko und weiteren Opernstars ergänzt das Programm der Herbstfestspiele am Donnerstag, 29. November 2018 um 20 Uhr. Anna Netrebko (Sopran), Yusif Eyvazov (Tenor), Dolora Zajick (Mezzosopran) und Elchin Azizov (Bariton) werden von der Baden-Badener Philharmonie begleitet. Noch gibt es Tickets.

Kammermusik rundet das Programm ab
Aus Baden-Baden nicht mehr wegzudenken sind junge internationale Künstlerinnen und Künstler, die im „Rising Star“-Programm der Organisation ECHO (European Concert Hall Organisation) erste Schritte auf den ganz großen Podien machen. Am Montag, 26. November um 19 Uhr gastiert der „Rising- Star“ und katalonische Bariton Josep-Ramon Olivé bei einem „Konzert hinter den Kulissen“ im Festspielhaus. Besucher des Konzerts erhalten auch eine Eintrittskarte zur aktuellen Ausstellung „Die Brücke“ im Museum Frieder Burda, in dessen Rahmen der Künstler ursprünglich auftreten sollte. ECHO-Rising Star Kian Soltani (Violoncello) spielt mit Freunden und Verwandten am Mittwoch, 28. November 2018 um 20 Uhr europäische und persische Musik im Rahmen eines „Entdeckerkonzertes“ im Festspielhaus Baden-Baden. Das letzte Konzert der Herbstfestspiele 2018 ist eine Sonntags-Matinee. Am 2. Dezember um 11 Uhr spielen Jean-Guihen Queyras (Violoncello) und Alexandre Tharaud (Klavier) Werke von Bach, Scarlatti und Brahm


PROGRAMM 
Herbstfestspiele
23. November – 2. Dezember 2018
Programmübersicht

Freitag, 23. November 2018, 20 Uhr
Daniel Harding: Eroica –  Janine Jansen & Swedish Symphony Radio Orchestra
Daniel Harding, Dirigent,  Janine Jansen, Violine
Swedish Radio Symphony Orchestra

Programm:
Hector Berlioz
Ouvertüre „Chasse royal et orage“ aus Les Troyens
Alban Berg
Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“
Ludwig van Beethoven
„Eroica“ Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55

Samstag, 24. November 2018, 18 Uhr
Les Musiciens du Louvre
Marc Minkowski, Dirigent
Programm:
Felix Mendelssohn Bartholdy
„Die Hebriden“ Ouvertüre h-Moll op. 26
„Schottische“ Sinfonie a-Moll op. 56
„Italienische“ Sinfonie A-Dur op. 90

Sonntag, 25. November 2018, 17 Uhr 
Offenbach: HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN  –  Konzertante Oper
Marc Minkowski, Musikalische Leitung
Charles Castronovo, Hoffmann
Olga Peretyatko, Olympia, Giulietta, Antonia, Stella
Luca Pisaroni, Lindorf, Coppélius, Dapertutto, Dr. Miracle
Aude Extremo, La Muse, Nicklausse
Mathias Vidal, Andrés, Cochenille, Pitichinaccio, Frantz
Aurelia Legay, Stimme von Antonias Mutter
Marc Mauillon, Hermann, Schlémil
Jean Vincent Blot, Luther, Crespel
Christophe Mortagne, Nathanaél, Spalanzani
Philharmonia Chor Wien (Leitung: Walter Zeh)
Les Musiciens du Louvre

Montag, 26. November 2018, 19 Uhr
Konzert hinter den Kulissen – Lieder und Texte passend zum Expressionismus der „Brücke“- Zeit
Josep-Ramon Olivé, Bariton
Jordi Armengol, Klavier
Programm:
Lieder aus Katalonien von Robert Gehrhard, Eduard Toldra u. a.
Ort NEU: Festspielhaus Baden-Baden

Mittwoch, 28. November 2018, 20 Uhr
Kian Soltani & Shiraz Ensemble – Klassische europäische und persische Musik
Kian Soltani Violoncello, Kamantsche
Shiraz Ensemble:
Khorso Soltani Ney, Duduk
Farshad Soltani Kamantsche, Setar
Sepideh Raissadat Gesang
Fardjam Derakhshani Tar
Mohamad Ghavihelm Tombak, Da

SONDERKONZERT 
Donnerstag, 29. November 2018, 20 Uhr
Arien, Duette und Ensembles aus Opern von Giuseppe Verdi
Mazza . Netrebko . Zajick . Eyvazov . Azizov
Michelangelo Mazza Dirigent
Anna Netrebko Sopran
Dolora Zajick Mezzosopran
Yusif Eyvazov Tenor
Elchin Azizov Bariton
Philharmonie Baden-Baden


Freitag, 30. November 2018, 20 Uhr
Sir András Schiff & Budapest Festival Orchestra
Ivan Fischer dirigiert Dvorak und Beethoven
Ivan Fischer, Dirigent
Sir András Schiff, Klavier
Budapest Festival Orchestra
Antonin Dvorák
Legende op. 59/6
Slawischer Tanz op. 46/5
Opušteny „Der verlassene Liebhaber“ aus Vier Chorlieder op. 29/4
Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15
Antonin Dvorák
Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60


Samstag, 1. Dezember 2018, 18 Uhr
Beethoven: Missa solemnis
Jan Caeyers, Dirigent
Malin Hartelius, Sopran
Dame Sarah Connolly, Mezzosopran
Steve Davislim, Tenor
Hanno Müller-Brachmann, Bassbariton

Arnold Schönberg Chor (Leitung: Erwin Ortner) Seite 7 von 7
Le Concert Olympique
Ludwig van Beethoven
Missa solemnis D-Dur op. 123

Sonntag, 2. Dezember 2018, 11 Uhr
Jean-Guihen Queyras & Alexandre Tharaud  –  Sonntags-Matinee
Jean-Guihen Queyras, Violoncello
Alexandre Tharaud, Klavier
Johann Sebastian Bach
Suite Nr. 2 d–Moll BWV 1008 für Violoncello solo
Domenico Scarlatti
Auswahl der Klaviersonaten:
Sonate K64, Sonate K132, Sonate K3, Sonate K514, Sonate K481
Johannes Brahms
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 e-Moll op. 38

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

St.Margarethen, Oper im Steinbruch, Opernfestival Premiere Liebestrank, 06.07.2016

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Oper im Steinbruch

 DER LIEBESTRANK von Gaetano Donizetti
06. Juli 2016 – 19.8.2016;   BEGINN 20:30 Uhr

Einzigartigkeit – Programm der „Oper im Steinbruch“

Mit einem visuell starken und inszenatorisch interessanten Zugang zur Oper Der Liebestrank setzt Intendantin Maren Hofmeister die neue Reihe packender Produktionen im Rahmen der „Oper im Steinbruch“ fort. Dafür hat sie ein Leading Team engagiert, das die Ruffinibühne im Steinbruch in ihrer Einzigartigkeit erfasst und künstlerisch gestaltet. „Ich bin begeistert vom Kontrast zwischen Opernbühne und Steinkulisse, den das diesjährige Team mit dem Bühnenbild schafft. Donizettis Musik rückt dabei ins Zentrum und es gibt Raum zum Träumen“, so die Intendantin.

Eine verrückte Komödie mit Witz, Gefühlen und brennenden Herzen Der schüchterne Bauer Nemorino (Antonio Poli / Ioan Hotea) verliebt sich in die großspurige Gutsbesitzerin Adina (Elena Sancho-Pereg / Narine Yeghiyan). Doch Adina hat nur Augen für den schönen Sergeanten Belcore (Andrei Bondarenko). Bis der fahrende Tausendsassa Dulcamara (Uwe Schenker-Primus) ins Städtchen kommt und der leichtgläubige Nemorino von ihm einen Liebestrank erwirbt – der in Wahrheit nichts weiter als eine Flasche Rotwein ist. Als Nemorino bereit ist, sein Leben aufs Spiel zu setzen, um mehr von dem geheimnisvollen Wundermittel zu erwerben, wendet sich jedoch das Blatt: Adinas Herz macht sich auf die beschwerliche Reise zu Nemorino. Am Ende glaubt selbst Dulcamara an die magische Wirkung seines Weins und wittert eine brillante Geschäftsidee…

Junge Stimmen – erstklassig und gefragt. Die Besetzung besteht aus erstklassigen Sängerinnen und Sängern der jungen, aufstrebenden Generation, die bereits international gefragt sind und ihre Rollen auf ideale Weise verkörpern. Dafür steht auch Dirigent Karsten Januschke, in dessen Händen die musikalische Leitung liegt. Unter seiner Leitung gastieren das Symphonieorchester des Slowakischen Rundfunks und der Philharmonia Chor Wien.

Für die Regie zeichnet Philipp Himmelmann verantwortlich. Für ihn ist die Herausforderung des Inszenierens in der einzigartigen Steinkulisse unter anderem eine Frage des Spiels mit der Spannung in diesem speziellen Raum: „Bei Freilichtaufführungen hat man oftmals große Distanzen, die es mit Spannung zu erfüllen gilt. Es gibt einige Szenen im Werk, die danach schreien, spektakuläre Auftritte mit hohem Unterhaltungswert, aber auch sehr intime Momente.Der Liebestrank ist eine verrückte, turbulente Komödie, – aber auch eine sehr delikate, und melancholische. „Diese Oper liefert Stoff, der nach Fokussierung verlangt, nach einem Zentrum, um das sich alles dreht. Und in diesem Zentrum wird die Geschichte von Nemorino und Adina erzählt“, so Bühnenbildner Raimund Bauer. Für den Liebestrank auf der Ruffinibühne entwirft der gefragte Künstler daher einen phantastischen Ort, – einen überdimensionalen Wurlitzer, der an die 1950er Jahre erinnert. „Ein Sehnsuchtszeichen“, wie er meint. Fasziniert von der spektakulären Herbheit des Steinbruchs schafft er einen visuellenKontrast zu eben diesem und gibt der Musik – im Sinne eines Multiplikators aller Sehnsüchte – einen zentralen Platz.

Termine: 6. Juli bis 19. August 2016,  21 Vorstellungen, jeweils Mittwoch bis Freitag, Beginn: 20.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr ,  Dauer: 2 Std. 45 min. inklusive Pause, Preise: €33  bis  €145 www.operimsteinbruch.at

Besetzungen :
AdinaElena Sancho Pereg,  Narine Yeghiyan
Nemorino : Antonio Poli, Ioan Hotea, Tamás Tarjányi
Belcore : Andrei Bondarenko, Mathias Hausmann
Dulcamara: Uwe Schenker-Primus, Jonathan Lemalu
Gianetta :Esther Dierkes, Katrin Koch
Orchester :Symphonieorchester des Slowakischen Rundfunks
Chor : Philharmonia Chor Wien
Regie : Philipp Himmelmann
Musikalische Leitung : Karsten Januschke
Bühnenbild : Raimund Bauer
PM  Oper im Steinbruch / Juli 2016

Augsburg, Theater Augsburg, Der Liebestrank für Kinder von Aron Stiehl, 18.06.2016

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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

 

Der Liebestrank für Kinder
4. Familienkonzert
18. Juni 2016 11.00 Uhr
Großes Haus

Nemorino, der einfache Arbeiter, liebt Adina, die Schönheitskönigin, die sich aber für den schicken Offizier Belcore zu interessieren scheint. Was tun? Glücklicherweise taucht da ein Doktor auf, der einen ganz besonderen Trank im Angebot hat: wer immer ihn trinkt, kann sicher sein, dass ihm am nächsten Tag alle Frauen zu Füßen liegen. Ob der Trank Nemorino hilft, Adinas Herz für sich zu gewinnen? Das können junge Opernfans beim vierten Familienkonzert, dem „Liebestrank für Kinder“, herausfinden.

Mit: Alexander Darkow und Sängerinnen und Sängern der Opernproduktion „Der Liebestrank“ von Aron Stiehl
Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry
Augsburger Philharmoniker

—| Pressemeldung Theater Augsburg |—

Augsburg, Theater Augsburg, Premiere Der Liebestrank von Gaetano Donizetti, 27.05.2016

Mai 19, 2016 by  
Filed under Premieren, Pressemeldung, Theater Augsburg

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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

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Der Liebestrank von Gaetano Donizetti

 Premiere Freitag, 27. Mai 2016, weitere Termine  Di 31.05.16 – Di 07.06.16 – So 12.06.16 – Do 16.06.16 – So 19.06.16

Ein Trank, der bewirkt, dass am nächsten Tag alle Frauen in ihn verliebt sein werden? Nemorino kann seinen Ohren kaum glauben, als ihm der reisende „Doktor“ Dulcamara just diesen Trank anbietet. Nötig hat Nemorino ihn: die schöne Adina, die er schon lange liebt, hat nur abschätzige Worte für ihn übrig. Doch kaum hat er den ersten Schluck genommen,  entschließt sich Adina, den draufgängerischen Sergeanten Belcore noch am selben Tag zu heiraten! Nun ist guter Rat teuer – zu teuer für Nemorino, der seinen letzten Pfennig für den Trank bereits hergegeben hat … Ob Adina und Nemorino doch noch zueinander finden? Mit dem Liebestrank gelang Donizetti innerhalb von nur drei Wochen ein großer Wurf. Die komische Oper erfreut sich nicht zuletzt dank der Arie Una furtiva lagrima ungebrochener Beliebtheit.

Die musikalische Leitung hat Lancelot Fuhry, Regie führt Aron Stiehl. Für das Bühnenbild zeichnet Simon Holdsworth verantwortlich, die Kostüme stammen von Dietlind Konold.

Am 22. Mai findet um 11.00 Uhr ein Oper-Extra zur Produktion Der Liebestrank im Foyer Großes Haus statt, bei dem das Regieteam um Aron Stiehl erste Einblicke in die Produktion gewährt.

Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry, Inszenierung: Aron Stiehl
Bühnenbild: Simon Holdsworth, Kostüme: Dietlind Konold
Licht: Kai Luczak, Einstudierung der Chöre: Katsiaryna Ihnatsyeva-Cadek
Choreographie: Armin Frauenschuh

Besetzung: Adina: Mária Celeng, Nemorino: Ji-Woon Kim
Belcore: Giulio Alvise Caselli, Dulcamara: Young Kwon
Gianetta: Susan Zarrabi, Orchester: Augsburger Philharmoniker
Chor: Opernchor des Theaters Augsburg
E-Chor: Extra-Chor des Theaters Augsburg

—| Pressemeldung Theater Augsburg |—

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