Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Tosca – Giacomo Puccini; IOCO Kritik, 08.12.2019

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Tosca – Giacomo Puccini – Wiederaufnahme

„Quäle die Heldin!“

von Ingrid Freiberg

Von Folter und Tod, Glocken und Kanonen handelt Giacomo Puccinis fünfte Oper Tosca. Es ist ein naturalistischer Thriller von ungeheurer Spannung. „Mit La Bohème wollten wir Tränen ernten, mit Tosca wollten wir das Gerechtigkeitsgefühl der Menschen aufrütteln und ihre Nerven ein wenig strapazieren. Bis jetzt waren wir sanft, jetzt wollen wir grausam sein.“  Puccini fasste es in einer Formel zusammen: „Quäle die Heldin!“, So direkt bekennt  sich Puccini über sein 1900 in Rom uraufgeführtes Werk und erwies sich damit als veritabler Erbe Verdis.

Das Läuten von Kirchenglocken und der Gesang des Hirtenknaben sind die Klangkontraste zu Toscas innigem Gebet und Cavaradossis blühenden Lyrismen in bekannter Puccini-Süße. Als Puccini die berühmte Sarah Bernhardt in der Titelrolle des für sie geschriebenen Dramas von Victorien Sardou, der späteren Quelle für den Librettisten Giuseppe Giacosa, auf der Bühne sah, trug er sich mit dem Gedanken einer gleichnamigen Oper. Mehrere andere Komponisten, auch Verdi, interessierten sich für die skandalumwitterte Tragödie, die Verleger Ricordi letztlich doch für Puccini reservieren konnte. Nach der Uraufführung in Rom sicherte vor allem die nachfolgende Aufführung an der Mailänder Scala unter Arturo Toscanini der Oper den Status als Welterfolg.

Tosca – Hessisches Staatstheater Wiesbaden
youtube Trailer Hessisches Staatstheater zur Premiere 2015
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Starke menschliche Interaktionen

Folter, Tod, Lüge und Heuchelei stellt auch Sandra Leupold bei ihrer traditionellen Inszenierung in den Mittelpunkt. Sie lässt nichts zu wünschen übrig, was die Personenregie betrifft. Das Zusammenspiel zwischen den Charakteren ist im kleinsten Detail durchdacht und zeigt sehr starke menschliche Interaktionen. Es ist ein überzeugendes Kammerspiel, eine minutiöse Verzahnung von Text und illustrierender Musik. Zu keiner Zeit wird man von großer Sangeskunst und der spannenden Handlung abgelenkt. Leupolds Tosca ist nicht nur Diva, sondern zugleich eine Frau von Mitleid erregender Naivität, die noch im letzten Akt ihrem Geliebten mit weit ausholenden Gesten von ihrem gerade begangenen Mord erzählt.

Beeindruckendes Bühnenbild

Die Oper Tosca braucht eine glaubwürdig erzählte Geschichte und ein beeindruckendes Bühnenbild: Das ist sowohl Sandra Leupold (Inszenierung) als auch Tom Musch (Bühne) gelungen. Sein Einheitsbühnenbild, im 1. Akt ein großer kahler fünfeckiger Kirchenraum mit Nischen, in denen Madonnen – eingerahmt mit roten Lichtlein und in der Mitte ein an das Kreuz genagelter Christus – stehen, ist ein passender szenischer Rahmen. Weihrauch weht von der Bühne her in den Zuschauerraum… Im 2. Akt wandelt sich der Altar zur Tafel, an der Scarpia speist, die Madonnen sind mit Tüchern verhängt; nur in der hinteren Mitte ist der Gekreuzigte noch zu sehen. Der Raum wandelt sich im 3. Akt in ein fahl beleuchtetes Gefängnis, in dem am Ende Cavaradossi von Spoletta, auf den das Los fiel, durch einen Genickschuss getötet wird. Als bekannt wird, dass Tosca Scarpia erstochen hat, kommen die Schargen in das Gefängnis zurück, um auch Tosca zu erschießen. Doch es kommt anders: Sie entwendet Spoletta den Revolver, erschießt sich und sinkt neben ihrem Liebsten nieder. Ausgeleuchtet werden alle Szenen von einem Octagon aus Neonröhren, die handlungsbegleitend flimmern.

Die Kostüme von Marie-Luise Strandt betonen glaubwürdig das klassische Regiekonzept. Tosca trägt zunächst, ganz Diva, ein goldgelbfarbenes Komplet, danach eine sehr elegante weiße Satinrobe mit schwarzer Spitzenapplikation. Cavaradossi, der Künstler, ist leger gekleidet, während im 1. Akt ein Ledermantel für Scarpia sein diabolisches Wesen als Polizeidirektor von Rom, der das alte Regime mit Gewalt verteidigt, unterstreicht. Sein zweireihiger Gehrock mit Stehkragen und Weste im 2. Akt unterstreicht, dass Scarpia ein Baron ist.

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Tosca - hier : Cavaradossi und Adina Aaron als Tosca © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Tosca – hier : Cavaradossi und Adina Aaron als Tosca © Martin Kaufhold

Warum nennt Cavaradossi seine Geliebte nicht Floria?

Tosca ist eine Rolle, die von allen, wirklich allen großen Sopranistinnen in den letzten 100 Jahren gesungen wurde. Adina Aaron bietet mit Wärme, Leidenschaft, Ausdruckskraft und ungemein dichten Höhen ein strahlendes Erlebnis. Sie ist nicht nur gesanglich großartig, sondern überzeugt auch schauspielerisch mit ihrem Einfühlungsvermögen. Dabei strahlt sie Leidenschaft und Feuer aus. Aus der eifersüchtigen Diva wird eine liebende kämpfende Frau. Die zahlreichen Schlüsselstellen (Giuro!, Quanto…il prezzo...) gelingen ihr mit staunenswerter Sicherheit! Die hohen „C‘s“ erklingen strahlend; berührend das Vissi d’arte in Form eines schlichten Gebets. Wenn Adina Aaron am Ende erzählt, wie sie dem Peiniger Scarpia das Messer ins Herz stach, sind das nicht nur Worte! Ihre Stimme wiederholt das Geschehen…

Die Darstellung von Adina Aaron und Rodrigo Porras Garulo ist von Selbstverständlichkeit und Natürlichkeit geprägt. Ihre Stimmen fließen ineinander und umschmeicheln sich gegenseitig. Da bleibt nur eine Frage offen: Warum nennt Cavaradossi seine Geliebte nicht Floria? Rodrigo Porras Garulo als Mario Cavaradossi geht sicht- und hörbar in dem sympathischen Rollencharakter seiner Figur auf. Seine Interpretation von „E lucevan le stelle“ beginnt fast tonlos, um sich anschließend in strahlende Höhen zu steigern. Garulos Stimme ist reich an Gefühl, sein Vibrato klingt herrlich elegant und schön. Die feinen, lyrischen Passagen gestaltet er wunderbar. Sein Bühnenspiel ist faszinierend lebendig. Mit dieser Leistung lässt Rodrigo Porras Garulo vergessen, dass es nicht zum Rollendebüt von Andreas Schager kam…

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Tosca - hier : Ensemble © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Tosca – hier : Ensemble © Martin Kaufhold

Rollendebüt von Thomas de Vries als Scarpia – Ein großer Erfolg!

Sein Te deum im 1. Akt lässt aufhorschen, überzeugend wie er den Plan zur Ermordung Cavaradossis und zur Vergewaltigung Toscas fasst, sich dann in scheinbarer Frömmigkeit vor den Priestern zum Gebet niederkniet. Das ist böse und raumgreifend – von großer Intensität, es macht glaubhaft, dass Rom vor ihm zittert. Gerade dieses Wechselspiel aus formvollendeter Konvention und animalischer, sadistischer Bosheit machen seine Interpretation so faszinierend. Thomas de Vries beeindruckt mit seinem voluminösen facettenreichen Bariton, seiner sonoren herrlichen Stimme. Er ist dramatisch kompromisslos und manipulativ…

Auch in den übrigen Partien gibt es erfreuliche Leistungen: Young Doo Park  wertet die Rolle des Cesare Angelotti mit seiner Riesenstimme, seinem dunklen Bass, und seiner ergreifenden Darstellung auf. Verzweifelt spielt er den geschundenen auf der Flucht befindlichen Voltairianer. Eine Charakterstudie der besonderen Art ist der Mesner von Benjamin Russell. Wie er sich am Opferstock bedient, den Picknickkorb für sich zur Seite stellt und danach niederkniet, um zu beten, hat etwas von der commedia dell arte. Sein Spiel wird gekrönt von seinem eleganten, artikulationsgenauen Bariton. Ein wenig fällt Erik Biegel als schmieriger Spoletta ab. (Er ist besser besetzt, wenn seine Spielfreude aufleuchten darf.) Als Scarpias Schargen gewinnen Daniel Carison als Sciarrone, Leonid Firstov als Gefängniswärter, der Cavaradossi seinem letzten Wunsch entsprechend Papier und Bleistift bringt. Das ist ein bewegender Augenblick… Anrührend der zarte Knabensopran von Stella An. Ihr Gesang geht zu Herzen.

Gut eingebunden sind die Chöre: Chor und Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden unter Leitung von Albert Horne und die Kinderkantorei der Ev. Singakademie Wiesbaden unter Leitung von Jud Perry tragen in der Schlussszene des 1. Aktes maßgeblich zum opulenten musikalischen Höhepunkt bei. Die Chöre beeindrucken mit tragischer Dichte und klanglicher Schönheit.

Das Orchester spielt in Bestform

Das Hessische Staatsorchester Wiesbaden unter Leitung von Christoph Stiller bereitet Freude. Plastisch gelingen die motivischen Passagen, schon beim Scarpia-Leitmotiv im 1. Akt präsentieren sich die Musiker in Bestform, zeigen enorme Spielfreude, die Spannung in der Partitur gelingt vortrefflich. Einem schön grundierenden satten Streicherklang stehen das Blech und die Hörner gegenüber, die geschmeidig wirken. Die feineren Zwischentöne bei den Arien Vissi d’arte und E lucevan le stelle werden wohltuend moduliert. Der Horn-Choral zu Beginn des 3. Aktes, das berüchtigte Cello-Quartett vor Cavaradossis Sternenarie und die Soloklarinette leuchten auf. Das Zusammenspiel zwischen Orchester und SängerInnen auf der Bühne ist eindrucksvoll.

 Das beglückte, beseelte Publikum bedankt sich mit Standing Ovations!

Tosca am Hessischen Staatstheater Wiesbadeb; weitere Vorstellugnen 5.1.; 11.1.; 29.2.; 12.4.; 28.5.2020

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Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Internationale Maifestspiele – Maskenball, 30.04.2018

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

 Internationalen Maifestspiele 2018 – Eröffnung

 Ein Maskenball von Giuseppe Verdi

Premiere 30. April 2018 19.30 Uhr, folgende Vorstellungstermine: 5.; 18. Mai 2018

Giuseppe Verdis Musikdrama Ein Maskenball ist die Eröffnungsproduktion der diesjährigen Internationalen Maifestspiele. Diese stehen unter dem Motto Un sogno lusinghier – ein »Traum voll Lust und Freude«, einem Zitat aus dem 3. Akt der Oper. Die junge Regisseurin Beka Savic inszeniert, die Musikalische Leitung übernimmt GMD Patrick Lange.

Arnold Rutkowski gibt sein Rollendebüt in der Partie des Riccardo. Vladislav Sulimsky debütiert in Wiesbaden in der Partie des Renato. Die amerikanische Sopranistin Adina Aaron, zuletzt in der Titelpartie von Norma, singt Amelia. Marie Nicole Lemieux, eine der international gefragtesten Altistinnen der Zeit, ist Ulrica. Die FAUST-Theaterpreis-Gewinnerin Gloria Rehm ist Oscar, Benjamin Russell singt Silvano. Florian Kontschak und Young Doo Park sind die Verschwörer Tom und Samuel.

Inszenierung Beka Savic Musikalische Leitung GMD Patrick Lange Bühne Luis Carvalho Kostüme Selena Orb Licht Andreas Frank Chor Albert Horne Dramaturgie Regine Palmai Riccardo Arnold Rutkowski Renato Vladislav Sulimsky Amelia Adina Aaron Ulrica Marie Nicole Lemieux Oscar Gloria Rehm Silvano Benjamin Russell Tom Florian Kontschak Samuel Young Doo Park Ein Richter Jochen Elbert Diener Amelias John Holyoke

Chor, Extrachor und Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden, 

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Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Wiederaufnahme: TOSCA von Giacomo Puccini, 27.02.2016

Februar 22, 2016 by  
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Oper Stuttgart

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

 TOSCA von Giacomo Puccini

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme am 27. Februar 2016, 19:00 Uhr, Weitere Vorstellungen:, 03.03.2016 19:30 – 22:00 Uhr, 11.03.2016 19:00 – 21:30 Uhr, 22.03.2016 19:00 – 21:30 Uhr, 26.03.2016 19:00 – 21:30 Uhr, 30.03.2016 19:30 – 22:00 Uhr, 02.04.2016 19:00 – 21:30 Uhr
11.05.2016

Stuttgart / Tosca © c_martin_sigmund

Stuttgart / Tosca © c_martin_sigmund

 Puccini reiste selbst nach Rom, um die klangliche Atmosphäre der Schauplätze, an denen seine Oper Tosca spielen sollte, in möglichst großer Authentizität zu erfassen. Neben diesem fast naturalistischen Objektivitätsanspruch lotet die Musik die psychologische Subjektivität der Figuren aus. Den »Krimi« um die Sängerin Tosca, ihren Geliebten, den republikanisch gesinnten Maler Cavaradossi, und den reaktionären royalistisch-papistischen Polizeichef Scarpia erzählt Puccini mit einer bis heute packenden Stringenz. Leidenschaft und Terror prägen diese Geschichte, die von der Spannung zwischen Kunst und Leben und dem Zerbrechen der Illusionen und Selbsttäuschungen an einer unbarmherzigen Wirklichkeit erzählt. Am Ende bleibt der Titelheldin nur noch der Sturz herab von der Engelsburg in den Tod.

Die im Januar 1900 uraufgeführte Oper ist mit ihren hinreißenden Rollenporträts und ihrem – bei aller souverän entfalteten melodischen Klangpracht – punktgenauen Timing ein musiktheatralisches Meisterwerk.

Musikalische Leitung: Simon Hewett, Regie: Willy Decker, Bühne und Kostüme: Wolfgang Gussmann, Chor und Kinderchor: Christoph Heil, Dramaturgie: Juliane Votteler

BESETZUNG:
Floria Tosca: Adina Aaron
Mario Cavaradossi: Dmytro Popov
Baron Scarpia: Sebastian Holecek
Cesare Angelotti: Ashley David Prewett
Mesner: Karl-Friedrich Dürr
Spoletta: Heinz Göhrig
Schließer: Kristian Metzner
Sciarrone: Sebastian Bollacher
Mit: Staatsopernchor Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart

Pressemeldung Oper Stuttgart

Köln, Oper Köln, Oper konzertant: AIDA, 04./06./11./19.12.2015

November 20, 2015 by  
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Oper Köln

Oper konzertant: AIDA von Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
Text von Antonio Ghislanzoni nach einem Szenarium von Auguste Mariette

Konzertante Vorstellungen: Im StaatenHaus Saal 2, 04., 11. und 19. Dezember | jeweils 19.30 Uhr (zum letzten Mal), 06. Dezember | 18 Uhr

Die Oper Köln bringt Verdis große Oper konzertant und in hochkarätiger Besetzung zu Gehör. Aida ist der ultimative Triumph der Oper über die Wirklichkeit. Gewalt, Krieg, Religion, Tod unterliegen der Kraft der Musik. Das ewige Thema Verdis, der Konflikt zwischen den intimsten Gefühlen des Einzelnen und den Normen der Gesellschaft, ist hier auf die Spitze getrieben.

Die äthiopische Prinzessin Aida, im feindlichen Ägypten zur Sklavin gemacht, liebt den ägyptischen Heerführer Radames– eine durch den Krieg beider Völker unmögliche Liebe, die im gemeinsamen Liebestod ihre operngerechte Erlösung findet. Nur die Gegenspielerin Aidas, die ägyptische Prinzessin Amneris, hofft wohl als einzige noch auf die reale Erfüllung ihrer Sehnsüchte. Doch auch sie muss am Ende verbittert vor der Macht von Staat und Religion kapitulieren. Die Schlussworte der Amneris, nachdem sie die Priester verflucht hat und Aida und Radames sich den gemeinsamen Tod zur Vision einer Himmelfahrt gemacht haben, formulieren so die Utopie einer den Menschen wohl gesinnten Gottesmacht: »Pace t’imploro, salma adorata / Isis placata ti schiuda il ciel!« – »Frieden erflehe ich für dich, geliebter Leichnam / Die versöhnte Isis öffne dir den Himmel!«

Unter dem Dirigat von Will Humburg, einem ausgewiesenen Experten für das italienische Fach, geben sich neben den bewährten Ensemblemitgliedern auch GastStars wie Adina Aaron, Eric Cutler und Lado Ataneli ein Stelldichein auf der Bühne.

Musikalische Leitung Will Humburg Chor Andrew Ollivant

Mit Adina Aaron, Dalia Schaechter, Regina Richter, Eric Cutler, Lado Ataneli, Avtandil Kaspeli, Robert Gleadow, Taejun Sun, Chor und ExtraChor der Oper Köln, Gürzenich-Orchester Köln

—| Pressemeldung Oper Köln |—

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