Köln, Oper Köln, 2022 – Hein Mulders folgt Birgit Meyer, IOCO Aktuell, 18.04.2021

Die Oper Köln am Offenbachplatz wird seit vielen Jahren saniert © IOCO

Die Oper Köln am Offenbachplatz wird seit vielen Jahren saniert © IOCO

Oper Köln

Hein Mulders – Ab 2022  Intendant der Oper Köln

Uwe Eric Laufenberg, Birgit Meyer, Hein Mulders

von Viktor Jarosch

Ehemals-Intendant Uwe Eric Laufenberg der Oper Köln hatte sich 2012 dramatisch getäuscht: Im August 2012 wurde er erstes Sanierungs-Opfer der Oper Köln und fristlos entlassen. Die Eröffnung der sanierten Oper Köln findet nicht wie geplant in 2015 statt, sondern – mit neun Jahren Verspätung – 2024, So im Dezember 2020 von der Stadt Köln kommuniziert (link HIER!). In diesem Sanierungs-Chaos explodierten die Kosten von €253 M auf €615 Millionen. Doch selbst diese dramatische offizielle Kalkulation unvollständig: Die durch die jahrelange Schließung der Oper entgangenen Einnahmen sind nicht berücksichtigt, ebensowenig wie  hohe Zusatzkosten durch Nutzung von Ersatzspielstätten. Die Gesamtkosten der Sanierung der Oper Köln liegen – laut IOCO-Rechnung – bei etwa €1 Milliarde. Intendantin Birgit Meyer kämpft so seit 2012 an den vielen Fronten der Oper Köln.

Im April 2021 teilt der „Rat der Stadt Köln“ mit, dass zum 1.9.2022 Intendantin Dr. Birgit Meyer durch den zur Zeit am Aalto-Theater, Essen tätigen Hein Mulders abgelöst wird. Die folgende Pressemitteilung der Stadt Köln besitzt im Hinblick auf das Missmanagement der vergangen Jahre ein saures Geschmäckle. Lesen Sie selbst:

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Stadt Köln – Hein Mulders folgt Birgit Meyer

Hein Mulders / kommender Intendant der Oper Köln © Sven Lorenz

Hein Mulders / kommender Intendant der Oper Köln © Sven Lorenz

Hein Mulders wird Intendant der Oper Köln. Das hat am 12. April 2021, der Hauptausschuss des Rates der Stadt Köln auf Vorschlag von Oberbürgermeisterin Henriette Reker einstimmig entschieden.

Hein Mulders wird die Opernsparte der Bühnen Köln damit nach erfolgter Sanierung des Riphahn-Baus zur Spielzeit 2024/25 zurück an den Offenbachplatz führen. Er beginnt seine Intendanz in Köln am 1. September 2022 und wird damit auch das Interim der Oper im Staatenhaus nahtlos fortsetzen.

Die Suche nach einer/einem neuen Intendant*in für die Oper Köln unterstützte maßgeblich eine von Oberbürgermeisterin Henriette Reker geleitete Findungskommission. Dem Gremium gehörten als externe Experten Pamela Rosenberg (ehemalige Generalintendantin der San Francisco Opera und ehemalige Intendantin der Berliner Philharmoniker), Peter Theiler (Intendant der Semperoper Dresden) und Viktor Schoner (Intendant der Staatsoper Stuttgart) an. Weitere Mitglieder der sechsköpfigen Kommission waren Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach und Stefan Englert, Geschäftsführender Direktor des Gürzenich-Orchesters. Olaf Wegner (ifp – Institut für

Personalberatung Köln) steuerte das Verfahren als beauftragter Personalberater.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigt sich sehr zufrieden mit dem Abschluss der knapp dreimonatigen Arbeit des Gremiums:

Der Findungskommission ist es gelungen, aus einem Kreis hochkarätiger Kandidat*innen nach einem intensiven Auswahlverfahren Hein Mulders für die Kölner Oper als Intendanten zu gewinnen. Er überzeugte die Kommission durch seine nachhaltigen Erfahrungen und Erfolge mit der Führung von Opernhäusern sowie durch seine internationale Vernetzung und Überzeugungskraft. Herr Mulders wird zusammen mit den Betriebsleiterkollegen der Bühnen, den Teams der Oper Köln und des Gürzenich-Orchesters mit Blick auf die Wiedereröffnung der Bühnen am Offenbachplatz eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Kunst- und Kulturmetropole Köln spielen.

Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach führt aus:

Oper Köln – Kulissengespräche »Die tote Stadt« mit Birgit Meyer
youtube Oper Köln
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Ich bin mir sicher, dass Hein Mulders die komplexen Aufgabenstellungen der Kölner Opernintendanz aufgrund seiner exzellenten fachlichen Expertise sowie seiner Teamorientierung und persönlichen Integrationskraft höchst erfolgreich für Köln umsetzen wird.

Für die Findungskommission erklärt Pamela Rosenberg:

Die Findungskommission hat sich mehrere Wochen lang intensiv verständigt und freut sich, aus dem breiten Feld von Kandidat*innen mit Hein Mulders einen erfolgreichen Opern-, Konzert- und Kulturmanager präsentieren zu können, der alle Voraussetzungen mitbringt, um die Oper Köln mit seinen profunden Opern- und Musikkenntnissen, seinem international geprägten Profil sowie seinem umfangreichen professionellen Netzwerk kreativ in die Zukunft zu steuern. Mulders‘ stark ausgeprägte menschliche, zeitgemäße Führungsqualitäten sind von seiner Fähigkeit bestimmt, Künstler*innen und Mitarbeiter*innen im steten Dialog zu Höchstleistungen zu motivieren. Nicht nur die Corona-Krise stellt Opernhäuser in den kommenden Jahren vor neue Herausforderungen. Wir sind überzeugt, dass Hein Mulders der richtige Mensch ist, um diese gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen der Oper, der Stadtgesellschaft und den politisch Verantwortlichen in Köln zu meistern.

Generalmusikdirektor – Gürzenich-Kapellmeister François-Xavier Roth:

Mit großer Freude habe ich von der Berufung von Hein Mulders zum Intendanten der Oper Köln erfahren. Ich bin mir sicher, dass er mit großer Energie und seiner fantastischen Kreativität das Haus in die Zukunft führen und weiterentwickeln wird. Ich freue mich, mit ihm gemeinsam in den kommenden Spielzeiten zu arbeiten, sowohl im Staatenhaus als auch für die Wiedereröffnung der Oper am Offenbachplatz.

Kölns künftiger Opernintendant Hein Mulders freut sich auf seine neue Wirkungsstätte:

Ich freue mich riesig auf meine neue Aufgabe als Intendant der Oper Köln. Das traditionsreiche Haus am Offenbachplatz nach mehr als einer Dekade Sanierungszeit wiedereröffnen zu dürfen, ist eine große Ehre für mich. Ich möchte bald die Mitarbeiter*innen der Oper und der Bühnen Köln kennenlernen und mich mit ihnen zur Zukunft austauschen. Auf die Zusammenarbeit mit dem Gürzenich-Orchester und Generalmusikdirektor François-Xavier Roth blicke ich mit großer Vorfreude. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam Großartiges leisten werden.

Hintergründe:

  • Derzeit ist Hein Mulders bei der Theater und Philharmonie Essen GmbH als Intendant für die Sparten Aalto-Musiktheater, Essener Philharmoniker und Philharmonie Essen verantwortlich.
  • Vertragsbeginn am Mehrspartenbetrieb Bühnen Köln ist der 1. September 2022 mit dem Titel Opernintendant und Betriebsleiter der Bühnen Köln
  • Vertragslaufzeit: Fünf Spielzeiten (bis 2027)
  • Zusätzlich wurde ein Vorbereitungsvertrag ab Mai 2021 zur Planung der Spielzeit 2022/23 ff abgeschlossen.
  • Die Amtszeit der derzeitigen Intendantin Dr. Birgit Meyer endet nach zehnjähriger Intendanz am 31. August 2022.
Oper Köln / Birgit Meyer und Uwe Eric Laufenberg _ noch vereint kämpfend © IOCO

Oper Köln / Birgit Meyer und Uwe Eric Laufenberg _ 2012 noch vereint kämpfend © IOCO

 Hein Mulders – Biographie und  Aktivitäten

  • Hein Mulders (*1962) ist derzeit Intendant am Aalto-Theater für die Sparten Aalto-Musiktheater, Essener Philharmoniker und Philharmonie Essen.
  • Geboren und aufgewachsen ist er in den Niederlanden. Nach dem Abitur zog er 17-jährig nach Paris, um dort Kunstgeschichte am „École du Louvre“ und Französisch am „Institut Universitaire Catholique“ zu studieren. Danach wechselte er an die Universität Amsterdam, wo er Kunstgeschichte, Archäologie und Italienisch studierte und sich auf Musikwissenschaft und Operngeschichte spezialisierte. Darüber hinaus lernte er an der Musikhochschule in Utrecht Klavier.
  • Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums begann er in der Gesangsabteilung einer der führenden nationalen Musikagenturen in Den Haag als Assistent der Geschäftsführung. Anschließend übernahm er die Position des Orchesterleiters des niederländischen National-Jugendorchesters und begleitete das Orchester auf internationalen Tourneen und Musikfestivals.
  • 1995 begann Hein Mulders als Casting Officer an der Flämischen Oper in Antwerpen und Gent zu arbeiten. Dort wurde er nur ein Jahr später als Leiter für Casting und künstlerische Planung Teil des Führungsteams. Er war verantwortlich für alle künstlerischen Belange, die sich um die Zusammensetzung der Produktionsteams, die Auswahl von Dirigent*innen und um die Besetzung von Sänger*innen drehten sowie für die gesamtkünstlerische Planung. Zur selben Zeit war er Jury- und Vorstandsmitglied des Opernstudios in Flandern.
  • Im Sommer 2006 nahm Hein Mulders die Stelle als Operndirektor an der „De Nederlandse Opera“ in Amsterdam an, wo er als rechte Hand des Intendanten und Regisseurs Pierre Audi neben Casting und der künstlerischen Gesamtplanung ebenfalls die Leitung der Musik- und der Regieabteilung innehatte. Gleich zu Beginn holte Hein Mulders den Dirigenten Marc Albrecht ans Haus, der dort für mehr als zehn Jahre als Generalmusikdirektor wirkte.
  • In Amsterdam besetzte Mulders unter anderem die Uraufführung von Alexander Raskatovs Oper „Hundeherz“ (nach einer Erzählung von Michail Bulgakov), die weltweite Aufmerksamkeit erlangte. Die monumentale Amsterdamer Produktion von Gioachino Rossinis Oper „Wilhelm Tell“ wurde danach an der Metropolitan Opera in New York aufgeführt. In Amsterdam arbeitete Hein Mulders mit Dirigenten wie Maris Jansons, Yannick Nézèt-Séguin und Sir Simon Rattle.
  • Im Mai 2011 wurde Hein Mulders für eine fünfjährige Amtszeit von 2013 bis 2018 zum Intendanten des Aalto-Musiktheater, der Essener Philharmoniker und der Philharmonie in Essen ernannt. Als neuen Generalmusikdirektor für die Essener Philharmoniker und das Aalto-Musiktheater stellte er den tschechischen Dirigenten Tomáš Netopil ein, der zuvor als Musikalischer Leiter am Prager Nationaltheater tätig war. Im Frühjahr 2016 wurde Mulders Vertrag verlängert.
  • In Essen sorgte Hein Mulders mit den Aufführungen der Opern „Medea“ (Aribert Reimann), „Otello“ (Giuseppe Verdi) und „Der Freischütz“ (Carl Maria von Weber) dafür, dass das Aalto-Theater für die Vielfalt und Qualität der unterschiedlichen Produktionen in der Spielzeit 2018/19 zum Opernhaus des Jahres in NRW ernannt wurde. Außerdem setzte Mulders die selten aufgeführte Oper „The Greek Passion“ (Bohuslav Martin?) auf den Spielplan – als die Fluchtbewegung aus Kriegs- und Krisengebieten in Europa auf ihrem Höhepunkt war. Für Nominierungen für das Opern-Jahrbuch sorgte auch die Aufführung des Oratoriums „Il primo omicidio“ („Kain oder Der erste Mord“) des Komponisten Alessandro Scarlatti.
  • Hein Mulders ist Jurymitglied zahlreicher internationaler Gesangswettbewerbe, so unter anderem in Spanien („Virias“/Barcelona, „Julian Gayarre“/Pamplona, Opera de Tenerife/Santa Cruz), Norwegen („Queen Sonja“/Oslo), Italien („Ottavio Ziino“/Rom), Kanada („Jeunes Ambassadeurs Lyrichoregra“/Montreal), Rumänien („Grand Prix de L’Opera“/Bukarest), Österreich („Cesti-Barockoper“/Innsbruck, „Belvedere“/Villach 2019), Brasilien („Maria Callas“/Sao Paulo), Albanien („Marie Kraja“/Tirana), den Niederlanden („IVC“/’s-Hertogenbosch, „Belvedere“/Amsterdam), Südafrika („Belvedere“/Kapstadt 2016), England („Opera Awards“/London 2017) und Lettland („Belvedere“/Jurmala 2018). Zudem war er im September 2020 ebenfalls in der Final-Jury beim Internationalen Dirigierwettbewerb „Guido Cantelli“ in Turin/Novara.

—| IOCO Aktuell Oper Köln |—

Essen, Aalto-Musiktheater, Hexe Kleinlaut und Kinder singen – online, IOCO Aktuell, 27.03.2021

März 26, 2021 by  
Filed under Aalto Theater Essen, Kinderoper, Pressemeldung

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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

 Video-Treff – – Kinder singen mit Hexe Kleinlaut !

Zehnminütige Video-Treffs   – Mittwoch, 31. März, 10 bis 16 Uhr 

Für Hexe Kleinlaut wäre es die allergrößte Freude, vor Ostern noch einmal ihre vielen kleinen Freundinnen und Freunde zu treffen!

Aber das geht ja gerade nicht, schließlich ist das Aalto-Theater geschlossen. Oder ist es vielleicht doch möglich? Die kleine Opernhexe alias Marie-Helen Joël hat sich jetzt einen Plan überlegt, wie sie sich direkt in die Kinderzimmer zaubern kann: Als Hexe Kleinlaut lädt dazu ein, sich mit ihr per Video-Übertragung zu treffen.

Zur Hexe Kleinlaut@aalto-musiktheater.de – link – buchen – HIER!

Am Mittwoch, 31. März, von 10 bis 16 Uhr hat Hexe Kleinlaut  Zeit. Und natürlich hat sie sich einiges überlegt: Sie möchte gerne mit den Kindern singen, ein wenig Sport machen oder einfach nur Quatschen. Das alles funktioniert nämlich auch vor dem Bildschirm! Mit von der Partie ist außerdem der Pianist Heribert Feckler, denn Singen ohne Begleitung ist ja nur halb so schön. Natürlich kann Hexe Kleinlaut nicht alle Kinder gleichzeitig sehen, dafür ist so ein Monitor viel zu klein. Stattdessen bietet sie ganz viele zehnminütige Gespräche an, die hintereinander stattfinden.

 Aalto Theater Essen, hier ist die Hexe Kleinlaut alias Marie-Helen Joël © Jochen Tack

Aalto Theater Essen, hier ist die Hexe Kleinlaut alias Marie-Helen Joël © Jochen Tack

Kinder können sich mit Hexe Kleinlaut entweder alleine oder gemeinsam mit Freundinnen und Freunden verabreden. Anmeldungen sind möglich bei Dramaturgin Sandra Paulkowsky unter dem folgenden Link:

Zur Hexe Kleinlaut@aalto-musiktheater.de – link – buchen –  HIER!

mit Angabe des Namens und des Alters des Kindes bzw. der Kinder. Musik-Interessen können auch geannt werden. Wer einen Wunschtermin hat, kann diesen ebenfalls angeben – allerdings ohne Garantie, dass dieser Termin auch wirklich eingehalten werden kann.

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Essen, Philharmonie Essen, 1. Sinfoniekonzert – Daniel Hope, 03. & 04.09.2020

August 18, 2020 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

Essener Philharmoniker – Start mit  Eine kleine Nachtmusik

 Daniel Hope – Gast im 1. Sinfoniekonzert

3. / 4. September 2020

Mozart pur heißt es zum Saisonstart der Essener Philharmoniker: Denn im 1. Sinfoniekonzert der neuen Spielzeit am Donnerstag/Freitag, 3./4. September 2020, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen stehen ausschließlich Werke des Salzburger Meisterkomponisten auf dem Programm. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Tomás Netopil erklingen Adagio und Fuge c-Moll für Streicher (KV 546), die Serenade Nr. 13 G-Dur (KV 525), die unter dem Titel Eine kleine Nachtmusik große Berühmtheit erlangte, sowie die Sinfonia concertante Es-Dur (KV 364). Letztere komponierte Mozart für Violine, Viola und Orchester, womit er einen kuriosen Mittelweg zwischen Sinfonie und Instrumentalkonzert beschritt. Zudem hat er hier gleich zwei Solisten, eben Violine und Viola, neben das Orchester gestellt, denen er die Bewältigung von immensen technischen Schwierigkeiten abfordert.

Philharmonie Essen / Daniel Hope © Sven Lorenz

Philharmonie Essen / Daniel Hope © Sven Lorenz

Virtuos und organisch, fast opernhaft muten die großen Duette der beiden Streichinstrumente an. Als Geigensolist ist Daniel Hope zu Gast, den Violapart übernimmt Philip Dukes. Hope selbst beschreibt seine Beziehung zu Mozarts Musik so:

„Mozart ist die höchste Instanz. Wie kein anderer Komponist kann er Gefühle vermitteln. Seine Musik hat etwas Überirdisches, Unberührbares, nahezu Unerreichtes. Und dabei war er doch so menschlich. Bedrängt von den Zwängen seiner Zeit gelang es ihm auf magische Weise, die schönste Musik zu schreiben, die wir je gehört haben.“

Karten (€ 18,00/30,00) sind erhältlich im TicketCenter (II. Hagen 2, 45127 Essen), unter Tel. 0201/81 22-200 sowie per E-Mail unter tickets@theater-essen.de. Der Vorverkauf über den Webshop sowie über www.eventim.de und externe Vorverkaufsstellen ist aktuell nicht möglich.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Essen, Philharmonie Essen, Karneval der Tiere – aber von Loriot, 20.06.2020

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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

  Karneval der Tiere  – aber von Loriot

Löwe und Elefant, Kuckuck und Känguru, Schuldkröte und Schwan

20.06.2020  15 Uhr  Philharmonie Essen

Löwe und Elefant, Kuckuck und Känguru, Schuldkröte und Schwan – sie alle haben ihren Auftritt in Camille Saint-Saëns’ berühmter musikalischer Erzählung Der Karneval der Tiere. In einem Konzert für Familien kommt diese „große zoologische Fantasie“, wie der Komponist sein Werk bezeichnet hat, am Samstag, 20. Juni 2020, um 15 Uhr in der Philharmonie Essen zur Aufführung. Das von Johannes Klumpp geleitete Folkwang Kammerorchester präsentiert die hierzulande wohl bekannteste Fassung von Loriot. Floriane Kleinpaß, Schauspielerin am Grillo-Theater, lässt den einzigartigen Text auf der Bühne des Alfried Krupp Saals lebendig werden. „Niemand hätte die beschwerliche Reise und den ungewohnten Kostümzwang auf sich genommen, wenn es sich nicht um ein kulturelles Ereignis von erregender Einmaligkeit handelte: den Karneval der Tiere“ – so beginnt Loriot seine Erzählung.

Wie es weitergeht, erfährt man in der Philharmonie Essen. Das Konzert dauert rund 45 Minuten und findet ohne Pause statt.

Philharmonie Essen / Frloriane Kleinpaß © Philip Lethen

Philharmonie Essen / Frloriane Kleinpaß © Philip Lethen

Hinweis: Der ursprünglich angekündigte zweite Termin am 20. Juni, um 11 Uhr entfällt.

Karten (€ 10,00 / € 6,60 ermäßigt) unter Tel. 0201 / 81 22-200, tickets@theater-essen.de sowie an der Kasse des Aalto-Theaters (Di-Sa 13:00-18:00 Uhr). Die Veranstaltungskasse öffnet 90 Minuten vor Konzertbeginn. Ein Online-Kauf ist derzeit nicht möglich.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

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