Wien, Peterskirche, Oper in der Krypta – West Side Story, IOCO Kritik, 28.05.2017

 Peterskirche im 1. Bezirk von Wien © IOCO

Peterskirche im 1. Bezirk von Wien © IOCO

Peterskirche Wien

Wien Peterskirche – Oper in der Krypta

 West Side Story von Leonard Bernstein

Von Marcus Haimerl

Die Oper in der Krypta der Wiener Peterskirche hat sich an eine spannende Aufgabe gemacht und sich mit Shakespeares wohl bekanntester Tragödie Romeo und Julia auseinandergesetzt. Nach I Capuleti e i Montecchi von Vincenzo Bellini und Roméo et Juliette von Charles Gounod fand am 18. Mai die Premiere des dritten Teils, Leonard Bernsteins  West Side Story statt.

Wien / Peterskirche - West Side Story - Ensemble © Marcus Haimerl

Wien / Peterskirche – West Side Story – Ensemble © Marcus Haimerl

Bereits im Jahr 1949 beschäftigten sich Leonard Bernstein, der Choreograph Jerome Robbins und der Librettist Arthur Laurents mit Shakespeares Romeo-und-Julia-Stoff. Dieser sollte als jüdisch-christlicher Glaubenskonflikt ins New York der Gegenwart verlegt werden. Zusammen mit dem Songtexter Stephen Sondheim wurde daraus schließlich ein kultureller Zusammenprall zweier rivalisierender Jugendbanden, den amerikanischen Jets und den aus Puerto Rico zugewanderten Sharks. Die einzigen Verbindungspunkte der beiden Gangs sind der Hass auf Obrigkeit und Erwachsene und die Liebe zwischen Maria von den Sharks und Tony von den Jets.

Guillietta / Julia in Verona © IOCO

Guillietta / Julia in Verona © IOCO

Shakespeares Vorlage bleibt auch in Bernsteins Fassung weitgehend erhalten: Maria ist Julia, Tony ist Romeo, die Jets sind die Montagues und die Sharks die Capulets. Aus Bruder Laurentius wird der Drugstore Besitzer Doc, Mercutio ist Riff, Paris ist Chino und aus Julias Cousin Tybalt wird Marias Bruder Bernardo. Und doch gibt es auch Abweichungen. So findet die Hochzeit nicht vor dem Hintergrund von Romeos Verbannung, sondern der Ermordung von Marias Bruder Bernardo als Scheinehe zwischen Kleiderpuppen statt und Tony fällt den Rivalitäten der beiden Gangs zum Opfer, Maria überlebt.
Auch musikalisch ist Bernsteins Werk der Oper näher als dem Musical. Zwischen Gesellschaftstänzen der 50er Jahre, Musik im Stil des Modern-Jazz-Stil und sentimentalen Gesangsnummern findet sich beim Ballett Cool auch eine Fuge auf ein zwölftöniges Thema.

Nach langer Vorbereitungszeit ist es der Oper in der Krypta gelungen, dieses nicht ganz einfache Musical perfekt umzusetzen. Die junge Grazer Musicaldarstellerin und Sängerin Angelika Ratej zeichnete sich für die Choreographie verantwortlich. Ihre hervorragende Arbeit zeigte sich spätestens bei America, wo die musikalischen Zwischenspiele durch fast kampfartige Tanzeinlagen verschärft werden. Der amerikanische Bariton Joel Andrew Walcott, welcher auch in der Rolle des Action brilliert, hauchte als Regisseur den Songs neues Leben ein und weiß auch in den richtigen Momenten die Emotionen des Publikums zu steuern.
Die musikalische Leitung am Klavier lag in den bewährten Händen von Ekaterina Nokkert. Mit ihrem nuancierten Spiel ersetzt sie nicht nur vollständig das Orchester, sondern schafft es auch das Publikum dauerhaft in Bann zu halten. Die Wiener Pianistin mit russisch-bulgarischen Wurzeln war als Solistin und Kammermusikerin bereits in ganz Europa unterwegs und ist als Liedbegleiterin Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe.

Peterskirche Wien / West Side Story - Julia und Tony © Marcus Haimerl

Peterskirche Wien / West Side Story – Julia und Tony © Marcus Haimerl

Die junge lettische Sopranistin Anete Liepina, in Oper und Operette zu Hause, singt eine hinreißende Maria. Ausdruckstark und einfühlsam verzaubert sie mit ihrem schlanken, wohlklingenden Sopran das Publikum und überzeugt in ihrer Entwicklung vom verliebten Mädchen zur verzweifelten, kämpferischen Gegnerin dieser sinnlosen Auseinandersetzungen. Neben Ihren Auftritten auf großen Bühnen in ganz Österreich kann man Anete Liepina in der Krypta auch als Gretel (Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck), Pamina in Mozarts „Zauberflöte“ oder Musetta in Puccinis La Bohéme erleben.
Der deutsche Tenor Matthias Spielvogel ist ein zutiefst berührender Tony, der sich mit der Strahlkraft seiner eindrucksvollen Tenorstimme in die Herzen des Publikums singt und ab dem ersten Ton für Gänsehaut sorgt. In Wien ist er auch als Liedsänger zu hören und er wird in der Krypta im Herbst 2017 im Da Ponte Zyklus in der Krypta zu erleben sein.
Die junge, quirlige, lettische Mezzosopranistin Helena Sorokina, die in Wien nicht nur in den Bereichen Lied und Oratorium bekannt ist, sondern auch mit Chanson von Zarah Leander bis Marlene Dietrich reüssiert, harmoniert mit ihrem warmen dunklen Sopran als Anita hervorragend mit Anete Liepinas Maria und kann auch tänzerisch überzeugen. Auf gleich hohem Niveau begeistert auch der im Kosovo geborene Gezim Berisha in der leider eher kurzen Partie des Bernardo. Mit hellem, klarem Bariton, südlichem Erscheinungsbild und temperamentvollem Auftreten ist der junge Künstler eine Idealbesetzung für diese Partie. Gezim Berisha, der in Wien sein Studium im Fach Sologesang und Opernrepertoire abgeschlossen hat, sammelte künstlerische Erfahrung mit Opernproduktionen des Vienna Konservatoriums und ist gefragter Konzertsolist. Derzeit ist er in Wien auch als Papageno zu erleben.

 Peterskirche Wien / West Side Story - Jets, Sharks und Officer Krupky © Markus Haimerl

Peterskirche Wien / West Side Story – Jets, Sharks und Officer Krupky © Markus Haimerl

Die in Wien, Paris, Luzern, Tokio und Washington erfolgreich tätige mexikanische Koloratursopranistin Mariana Garci-Crespo verfügt über eine schwere, kraftvolle Stimme mit stabiler, sehr agiler Höhe und verzauberte sowohl stimmlich als auch tänzerisch das Publikum in der Rolle der Rosalia.
Der amerikanische Bariton Christopher M. Kelley in der Partie des Riff verfügt über eine solide Mittelage mit schöner Tiefe. In der Krypta durfte man ihn bereits als Shaunard in Puccinis La Bohème erleben.
Wie Christopher M. Kelley widmet sich auch der mexikanische Bariton Daniel Valero gerne dem deutschen Liedgut und großer Oper wie z.B. Nourabad in Bizets Le Pêcheurs des Perles. Aber auch in der Partie des Chino weiß er mit seinem markigen, dunklen Bariton zu überzeugen. In der Partie des Baby John verdient sich in der Krypta der erst 17-jährige Ivan Beaufils erste Sporen. Mit dem Kinderchor der Wiener Staatsoper steht der junge Bariton regelmäßig auf der Bühne der Staatsoper und seit 2015 ist er Stipendiat der Sir-Peter-Ustinov-Stiftung für eine Ausbildung in Richtung Operngesang.
Mit ihrem sehr agilen, tragfähigen Koloratursopran ist die junge Amerikanerin Leah Manning gleich in einer Doppelrolle zu erleben. Einerseits als rassige Consuela, andererseits als Wildfang Anybodys überzeugte sie das Publikum in diesen beiden völlig verschiedenen Partien nachhaltig. Auch die österreichische Sopranistin Magdalena Punz darf gleich mit zwei Rollen auf der Bühne stehen. Als Velma und als Francisca ist auch sie in beiden Gangs vertreten. Sie überzeugt nicht nur mit ihrem schönen Sopran. Mit ihrem Tanzpartner in der Turnhalle Christopher M. Kelley haben beide den Mambo als bestes Paar mit Bravour bewältigt.
Der Wiener Bassbariton Florian Pejrimovsky als Officer Krupky und Mitchell Sturges als Doc runden die unglaublich intensive Vorstellung mit der nötigen Portion Humor perfekt ab.
Das Publikum der ausverkauften Oper in der Krypta dankte den Künstlern mit begeistertem und lang anhaltendem Applaus. West Side Story dürfte in der Krypta zum Publikumshit werden.

 

Chemnitz, Kreuzkirche, Sächsisches Mozartfest 2017, IOCO Kritik, 15.05.2017

Mai 16, 2017 by  
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Sächsisches Mozartfest

„Mozart und Böhmen in Chemnitz“

26. Sächsisches Mozartfest 2017 – Mitteleuropäisches Mozart-Festival

Von Guido Müller

Am 12. Mai 2017 eröffnete das 26. Sächsische Mozartfest 2017 zum Thema Mozart und Böhmen in Chemnitz in der Kreuzkirche mit einem mitreißenden Konzert des Mendelssohn Kammerorchesters Leipzig unter der glänzenden Leitung des tschechischen Dirigenten Václav Luks mit der herausragenden slowakischen Sopranistin Simona Šaturová.

Chemnitz / Sächsisches Mozartfest 2017 © Wolfgang Schmidt / Sächsisches Mozartfest

Chemnitz / Sächsisches Mozartfest 2017 © Wolfgang Schmidt / Sächsisches Mozartfest

Das auch musikalisch grenzüberschreitende, in den kommenden zwei Wochen sowohl in Sachsen wie in Tschechien stattfindende Mozart-Fest geht auf die große Zeit des politischen und kulturellen Umbruchs in Mitteleuropa 1989/90 zurück, als ein paar mozartbegeisterte Mitglieder der Robert-Schumann-Philharmonie im damaligen Karl-Marx-Stadt der DDR den Kontakt zum Salzburger Mozarteum suchten. Durch den bereits löchrig werdenden Eisernen Vorhang knüpften sie musikalische und kollegiale Beziehungen. Es war die emotional bewegte Zeit, als auf dem Balkon der bundesdeutschen Botschaft in Prag Außenminister Genscher den ausreisewilligen DDR-Bürgern die Möglichkeit zur Ausreise verkündete.
Damals studierte der 1970 in Pilsen geborene Dirigent und Musikpädagoge Václav Luks an der Akademie der musischen Künste in Prag Horn und Cembalo. Die Öffnung der europäischen Grenzen erlaubte es ihm sich an der weltberühmten Schweizer Schola Cantorum Basiliensis in den Fächern Historische Tasteninstrumente und Historische Aufführungspraxis weiter in der Erforschung Alter Musik zu spezialisieren. Als Hornsolist konzertierte er seitdem in führenden Spezialensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin. Schon früh spielte Luks aber auch regelmäßig bei den Mozart-Aufführungen des Prager Ständetheaters mit, der Uraufführungsstätte von Mozarts Don Giovanni.

 Chemnitz / Vaclav Luks - Simona Šaturová © Wolfgang Schmidt / Saechsisches Mozartfest

Chemnitz / Vaclav Luks – Simona Šaturová © Wolfgang Schmidt / Saechsisches Mozartfest

Nachdem Václav Luks 2005 nach Prag zurück gekehrt war, entwickelte er das Kammerorchester Collegium 1704 und den Chor Collegium Vocale zu einem Spitzen-Barockensemble. Luks wurde zum führenden Ausgräber und Botschafter der böhmischen Alten Musik seines Landes, auch mivielen preisgekrönten Aufnahmen vor allem von Jan Dismas Zelenka und Josef Myslivecek.
Im Rahmen des Internationalen Musikfestivals Prager Frühling etablierte Luks sich mit seinen Ensembles als ein international geschätzter Bach-Dirigent, der regelmäßig auch zu allen wichtigen Bach-Festivals, zu den Salzburger Festspielen sowie nach Berlin, Amsterdam, London, Versailles, Luzern und Utrecht eingeladen wird. 2008 gründete Luks die seitdem äußerst erfolgreiche Konzertreihe Musikbrücke Prag-Dresden mit innovativen Programmen Alter Musik.

Das Sächsische Mozartfest konnte somit keinen geeigneteren Preisträger für den Sächsischen Mozartpreis 2017 gewinnen als Václav Luks. Er bedankte sich mit einem ganz auf Mozarts Prager Erfolge abgestimmten Programm, das er mit dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig einstudiert hatte.
Dieses professionelle Kammerorchester bildete sich 1997 aus Absolventen der Leipziger Musikhochschule. Seine jugendliche und überschwängliche Musizierfreude passt hervorragend zur pädagogischen Disziplin, zum Präzisionswillen und der ansteckenden Musizierlust von Václav Luks, der das Publikum auch in Chemnitz wieder zu Ovationen und Jubel hinreißen sollte.

Zeigte der Auftakt mit der festlichen Ouvertüre zu Mozarts Prager Krönungsoper La Clemenza di Tito (KV 621) von 1791 noch leichte Schwierigkeiten des Orchesters, sich auf die hallige Akustik der Kreuzkirche einzustellen, so war jede Unsicherheit mit dem großen Auftritt der Sopranistin Simona Houda-Šaturová aus Bratislava verschwunden. Šaturovás silbriger und schmerzerfüllter, dramatischer Koloratur-Sopran verzauberte zunächst mit der höhensicheren Rondo-Arie der Donna Anna Crudele? – Ni mi dir aus dem 1787 in Prag uraufgeführten Don Giovanni (KV 527). Hier zeigte sich bereits, warum die stilsichere und technisch perfekte Mozart-Sängerin seit 2010 an allen großen Opernhäusern von Brüssel bis Dresden, Paris bis Wien, Buenos Aires bis Athen gefragt ist.
Vor einigen Jahren entdeckte ich Simona Šaturová am Aalto-Theater Essen als perfekte Konstanze in Mozarts Entführung aus dem Serail, die alle drei großen Arien der Konstanze, von denen oft eine wegen der extremen unterschiedlichen stimmlichen Anforderungen an die Sängerin gestrichen wird, von ihr in allen Affekten fast ununterbrochen hintereinander gesungen.
Simona Šaturovás herausragende Kunst der differenzierten Darstellung hochdramatischer Affekte in emotionalen und stimmlichen Grenzsituationen zeigte sie in Chemnitz in der von Mozart für seine Prager Freundin Josefina Dušek 1787 komponierten großen Konzertarie Bella mia fiamma, addio (KV 528). Diese sich aus dem Da-Capo-Schema lösende Arie ist ein wahres Musterstück für stimmliche Fertigkeiten mit ihren Sprüngen und chromatischen Besonderheiten. Diese Abschiedsarie durchmißt die Mozart so gemäßen Entgrenzungen von Klage und Traurigkeit, die er wohl in einer privaten Widmungsarie noch stärker zum Ausdruck bringen konnte als in öffentlichen Opernaufträgen. Wie mit einem Silberstift, je nach geforderten weichen oder harten Pastellstiften zeichnet die Stimme von Simona Šaturová alle emotionalen Farben und Ausdruckswerte dieses Höhepunkts von Mozarts Kompositionskunst für die weibliche Stimme.

Mit dem Alleluja und seinen Kolloraturtrillern aus der bekannten Motette von Mozart als Zugabe bedankte sich Frau Šaturova beim mit lauten Brava-Rufen applaudierenden Publikum.

Lässt sich eine solche opernmäßige dramatische Stimmung noch steigern? Václav Luks erreichte dies nach der Laudatio und Überreichung des Mozartpreises mit dem von ihm zu einem herausragend homogenen Klangkörper geformten Mendelssohn Kammerorchester Leipzig mit ihrer Aufführung der sogenannten Prager Sinfonie. Am 19.1.1787 war diese Sinfonie Nr. 38 D-Dur (KV 504) im Rahmen einer für Mozart veranstalteten Akademie im Prager Nationaltheater (heute Ständetheater) uraufgeführt worden.
Bereits die ausgedehnte langsame Einleitung der Sinfonie, ruhig fließend und zugleich mit enormer Innenspannung musiziert, lässt ein musikalisches Drama erwarten, das der vorausgegangenen Oper Le Nozze di Figaro und allem dem folgenden Don Giovanni ebenbürtig ist.

Das Theatralische, Leidenschaftliche, Erhabene und Komische klingt hier im ersten Satz wie in Opernensembles an, so wie Luks die Bläser und Streicher miteinander kommunizieren lässt. Transparent und mit größter Dynamik im Detail der Kontraste von hell und dunkel baut Luks mit seinem Orchester die Spannung auf. In der Durchführung des ersten Satzes wird die Innenspannung durch einen kontrapunktischen Sturm voran getrieben, den der Kenner Bachs und Zelenkas auf das Feinste und Logischste heraus arbeitet. Besonders herausragend die Trompeten und Holzbläser.

Noch deutlicher wird die Wirkung des Szenischen vergleichbar den großen Mozart-Da-Ponte-Opern im zweiten langsamen Satz geradezu zelebriert. Auch ohne Gesang und Bühnenbild zaubert Mozart uns hier geradezu ein „Dramma giocoso“ vor Augen, das bereits die Abgründe des „Don Giovanni“ vorweg nimmt. Hier wird die Verschmelzung vom instrumentalem und theatralischen Denken manifest. Besser als durch Luks und die Instrumentalsolisten des MKL kann diese Klangrede Mozarts kaum dargestellt werden.
Danach führt uns der virtuos und atemlos rasende Kehraus des Finales der Sinfonie wie so oft in den Opern Mozarts in eine Buffo-Welt des äußerlichen fröhlichen Feierns, die zumindest musikalisch nach den Dramen dieses Konzerts wieder hergestellt scheint. Mozart hinterlässt uns aber dabei mit mehr Fragen als mit Lösungen so wie der überraschende Schlußakkord der Sinfonie.

Großer, nicht enden wollender Applaus des Publikums. Der so uneitel auftretende tschechische Dirigent Vaclav Luks macht auch mit diesem Konzert deutlich, warum er zu den herausragenden Dirigenten und Musikpädagogen seiner Generation gehört, der seine mit größter Disziplin und Detailfreude verbundene unermessliche Musizierfreude an die Musiker wie das Publikum weiter zu geben vermag.