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# Paris, Opéra Bastille, Tosca - Giacomo Puccini, IOCO Kritik, 04.06.2019
- URL: https://www.ioco.de/paris-opera-bastille-tosca-giacomo-puccini-ioco-kritik-04-06-2019/
- Published: 2019-06-04T07:00:23.000Z
- Updated: 2023-09-06T12:55:27.000Z
- Author: Uschi Reifenberg
- Tags: Oper & Operette, Premieren, Premiere, staatsoper hannover, Pressemeldungen & Nachrichten, Kritiken, Paris

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[Opera National de Paris](http://www.operadeparis.fr/?ref=ioco.de)

![Opéra Bastille, Paris / Tosca Ankündigung © Uschi Reifenberg](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2019/06/bastille-oper-paris-mit-tosca-ankuendigung-foto-reifenberg_150.jpg)

Opéra Bastille, Paris / Tosca Ankündigung © Uschi Reifenberg

# *TOSCA*  \- Giacomo Puccini

***Suggestive, atmosphärisch-dichte Bildwelten - historisch verortet*** 

von **Uschi Reifenberg**

In diesem Jahr gibt es für die **Opéra National de Paris** gleich zwei bedeutende Ereignisse zu feiern. Zum einen begeht Frankreich heuer das Jubiläum *„350 Jahre Pariser Oper*“ unter dem Leitsatz *„Modern seit 1669*“, zum anderen feiert die **Opéra Bastille** 2019 ihren 30\. Geburtstag.

## ***Opéra Bastille* \- gelegen auf dem symbolträchtigen**   *Place de la Bastille*

Die **Bastille Oper** wurde 1983 vom damaligen Staatspräsidenten **François Mitterand** als moderner Gegenentwurf zum **Palais Garnier** konzipiert, jenem neobarocken Prachtbau, der seit 1875 den Parisern für Opern- und Ballettaufführungen diente und zu einem der repräsentativsten und prunkvollsten Theaterbauten Europas zählt. Heute finden in der **Opéra Garnier** in erster Linie Ballettaufführungen des hauseigenen Ensembles statt.

Die **Opéra Bastille,** als demokratisches, anti-elitäres Theater geplant, steht auf einem der symbolträchtigsten Plätze von Paris, dem ***„Place de la Bastille“,*** in dessen Mitte die Siegessäule von 1830 prangt, von welchem 1789 mit dem **„Sturm auf die Bastille“,** dem damaligen Pariser Staatsgefängnis, die Französische Revolution ihren Anfang nahm. Eröffnet wurde der futuristisch anmutende Riesenbau 1989, am Vorabend des **200\. Jahrestages der Französischen Revolution.**

**Die Opéra Bastille - Ihre Entstehung** youtube Trailer "Forum des Images Paris" **\[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet \]**

Das Opernhaus fasst vier verschiedene Säle, der große Saal bietet 2703 Zuschauern Platz. Mit neun beweglichen Bühnen, beweglichem Orchestergraben, einem Amphitheater, integrierten Werkstätten, Büros und Proberäumen ist die **Bastille Oper** eines der überragendsten französischen Großprojekte der letzten Jahrzehnte. Die Technik wird nach neuesten Standards weiterentwickelt, zählt heute zu den aufwendigsten weltweit.

Umso beziehungsreicher und spannender gestaltet sich eine Aufführung von **Giacomo Puccinis** Oper ***Tosca*** im historischen und entstehungsgeschichtlichen Kontext an der französischen **Opéra National de Bastille.**

Das populäre Werk des italienischen Opernkomponisten Puccinis basiert auf dem Schauspiel ***La Tosca*** des französischen Dramatikers **Victorien Sardou,** der 1831 in Paris geboren wurde, dort mit seinen Bühnenwerken Berühmtheit erlangte und im Jahr 1908 hochgeachtet starb. Die Hauptrolle in **Sardous** Drama übernahm eine der damals gefeiertsten Schauspielerinnen des 19\. Jahrhunderts, **Sarah Bernhardt,** die in der Rolle der eifersüchtig, aber aufrichtig liebenden Primadonna alle Facetten Ihrer Schauspielkunst ausschöpfen konnte.

**Puccini** erlebte anfangs der 1890er Jahre eine Aufführung von **Sardous** Drama in Mailand, und obwohl er die französische Sprache nicht verstand, war er von den schauspielerischen Möglichkeiten sowie vom theatralischen Potenzial des Stoffes so beeindruckt, dass er sich entschloss, das Drama als Vorlage für eine Oper zu verwenden. Er kaufte Sardou die Bearbeitungsrechte ab und seine Librettisten **Giuseppe Giacosa** und **Luigi Illica** verfassten zusammen mit Sardou das Libretto.

![Opéra Bastille, Paris / Tosca Ankündigung © Uschi Reifenberg](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2019/06/bastille-oper-neu2.jpg)

Opéra Bastille, Paris / Tosca Ankündigung © Uschi Reifenberg

Die Premiere fand 1900 in Rom statt, in welcher das Stück im Jahre 1800 auch angesiedelt ist. Der Stoff des Werkes weist eine große Nähe zum sogenannten „*Verismo“* auf, jener italienischen Stilrichtung in der Literatur, die gegen Ende des 19\. Jahrhunderts aufkam, vom französischen Naturalismus beeinflusst war und aktuelle sowie soziale Probleme der Gegenwart ungeschönt und ohne Idealisierung darstellte wollte. Es sollte ein Abbild des „wahren“ Lebens gezeigt werden, mit Milieuschilderungen, politisch-revolutionären Sujets, die eine Abwendung vom Historismus der Oper des 19\. Jahrhunderts bedeuteten, ebenso vom Symbolismus und vor allem von den mythisch- germanischen Stoffen **Richard Wagners.**

**Sardou** verortet ***Tosca*** ganz konkret am 17\. und 18\. Juni 1800 in Rom, in einer Zeit großer politischer Unruhen; die Schauplätze sind eindeutig festgelegt. Die Einheit von von Zeit, Raum und Handlung ist gegeben.

Die Folgen der Französischen Revolution sind überall deutlich zu spüren, in Europa brechen Kämpfe aus, es ist der Beginn einer neuen Zeit, der Napoleonischen Ära. Das Postulat von „*Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“* gerät wenig später zum Leitmotiv für die neue Geisteshaltung. **Eugène Delacroix‘** berühmtes Gemälde *„Die Freiheit führt das Volk“* von 1830 ist im benachbarten Pariser **Louvre** zu bewundern.

***Besuchte Vorstellung - 25\. Mai 2019 - Opéra Bastille, Paris***

Auch in Paris gut 230 Jahre später erlebt Frankreich wieder politische Aufstände in Gestalt der Gelbwesten, die sich für mehr soziale Gerechtigkeit und niedrigere Steuern auf die Straßen begeben.Jeden Samstag formieren sich Aufständische und liefern sich Zusammenstöße mit der Polizei, so auch am 25.05.19 vor der **Opéra Bastille.** Als deutsche Opernbesucherin, die das „Schauspiel“ aus der sicheren Entfernung durch die Fenster der Oper verfolgt, am Abend vor der Europawahl, verstärkt diese Erfahrung die symbolische Bedeutung des Schauplatzes und weitet zusätzlich den Blickwinkel für unsere gemeinsame europäische Verbundenheit und Verantwortung.

Im Rom um 1800 stehen Royalisten den freiheitlich gesinnten Republikanern gegenüber, die in der Folge gejagt und hingerichtet wurden. Am 14\. Juni trafen im norditalienischen Marengo die französischen Truppen Napoleons auf die Österreichischen Machthaber, welche zunächst den Sieg der Royalisten über die Franzosen verkünden und ihren Triumph feiern. Das ist die Ausgangslage, in welcher nun die Handlung der ***Tosca*** einsetzt.

Diese Oper ist ein Kraftwerk der Gefühle. Ein Stück über eine Dreieckstragödie, die Geschichte einer starken Frau, eine Liebesbeziehung, die in die Fänge von Macht, Politik und Kirche gerät, ein Künstlerdrama im Überwachungsstaat, zwischen Liebe, Eifersucht, Verrat, Machtgier und Loyalität.

Und ein packender Opernthriller, der fast alles an gesetzeswidrigen Tatbeständen aufweist, was das heutige krimigeschulte Publikum erwartet: Erpressung, sexuelle Nötigung, Folter, Widerstand gegen die Staatsgewalt, versuchte Gefangenenbefreiung, falsche uneidliche Aussage, falsche Verdächtigung, Bestechlichkeit, Körperverletzung im Amt, Bestechung, Verfolgung Unschuldiger, Verleitung eines Untergebenen zu einer Straftat, Mord, Selbstmord...

**Tosca - Giacomo Puccini**youtube Trailer Opéra National de Paris **\[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet \]**

**Piere Audi,** der Regisseur, bleibt in seiner Lesart nah am Text, besticht mit einer ausgefeilten Personenführung und überwältigt mit suggestiven, atmosphärisch-dichten Bildwelten, die den Zuschauer sogartig in die Szene hineinziehen. Der Bühnenbildner **Christof Hetzer** hat drei beeindruckende opulente Bilder geschaffen, die auf die historischen Verortungen präzise, aber variabel Bezug nehmen.

Der 1\. Akt in der Kirche **Sant’ Andrea della Valle** in der römischen Innenstadt wird von einem riesigen Holzkreuz beherrscht, das als Kirchenraum und gleichzeitig als erhöhter Zugangsweg mit Treppe zur Kirche dient und in den ersten beiden Akten als Dreh- und Angelpunkt präsent ist. Noch vor Einsetzen des wuchtigen Scarpia Motivs, ist für Gruseleffekt gesorgt. Die Bühne ist völlig dunkel, (Lichtregie: **Jean Kalman**), aus Nacht und Nebel schälen sich die Umrisse einer schwarzen Gestalt, die Häscher sind omnipräsent, der Überwachungsstaat im Einsatz.

Der Künstler ***Cavaradossi,*** ein junger, Charmeur, malt im von Kerzen erhellten Altarraum an der Unterseite des Holzkreuzes an einem Panoramabild mit tanzenden blonden Nymphen und schwärmt von seiner Geliebten ***Floria Tosca.*** Mit der Fluchthilfe des aus dem Gefängnis entflohenen Häftlings Angelotti hat sich der Republikaner **Cavaradossi** den Fängen des Polizeichefs ***Scarpia*** ausgeliefert. Im folgenden Duett mit seiner Geliebten, der berühmten Sängerin ***Tosca,*** die ihre Eifersucht nur schwer kontrollieren kann, blitzt dennoch die Möglichkeit der Erfüllung ihrer beider Liebesglücks auf, spürt man für einen Moment die unendliche Leichtigkeit des Seins. Aber es ist zu spät.

![Opéra Bastille © Uschi Reifenberg](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2019/06/bastille-oper-_neu.jpg)

Opéra Bastille © Uschi Reifenberg

***Scarpia***, der römische Polizeichef, die Inkarnation des Bösen, ein Nachfolger **Jagos**, ist eine janusköpfige Gestalt mit graumelierter Mähne und Gehstock, mit dem er bedrohlich hantiert. Er verfügt über alle Abgründe menschlicher Niedertracht und schreckt vor nichts zurück. Als Zyniker und Tyrann kann er seine Lüsternheit hinter einer aalglatten Fassade verbergen und sublimiert sie in falscher Bigotterie. Zum *„Tedeum“* finden sich Gläubige, Kleriker, und der Kardinal in der Kirche ein, das Holzkreuz dient nun zur Trennung der verschiedenen Ebenen. Unten steht das Volk, erhöht der Klerus und im grellen Neonlicht in der Mitte erscheint der Kardinal. Ehrfürchtig verneigt sich ***Scarpia*** vor der kirchlichen Macht. Ein starkes Bild!

Der 2\. Akt zeigt ***Scarpias*** „Büro“, ein prunkvolles Zimmer im **Palazzo Farnese,** mit halbrunden roten Wänden, das in der Höhe nur die Hälfte der Bühne einnimmt, darüber thront das Holzkreuz aus dem 1.Akt, das nun senkrecht zur Bühne angebracht ist. Im Zimmer der gedeckte Tisch, mehrere Chaiselongues, brennende Kerzen, religiöse Requisiten. ***Tosca,*** die bejubelte Sängerin, erscheint in strahlender Schönheit. im golddurchwirkten langen Kleid (Kostüme: **Robby Duiveman**), mit Diadem und schwarzem Haarkranz. Sie erinnert in ihrem Auftritt an eine weltberühmte Rollen- Vorläuferin. Hier spielt sich nun die Tragödie von ***Tosca, Cavaradossi*** und ***Scarpia*** ab, wird durch die politischen und individuellen Implikationen das Schicksal der drei Protagonisten unabänderlich besiegelt. ***Scarpia*** lässt **Cavaradossi** foltern, um den Aufenthaltsort von ***Angelotti*** zu erpressen, dieser bleibt jedoch standhaft. ***Tosca,*** die Musikerin, die nur für die Kunst und die Schönheit lebte, und dies in einem ergreifenden Bekenntnis offenbart, wird zum Opfer des eiskalt und zynisch handelnden Tyrannen. Die Verkündigung von **Napoleons** Sieg verleiht ***Cavaradossi*** neue Kräfte und er triumphiert über die Royalisten. Um an sein Ziel zu gelangen, bietet ***Scarpia Tosca*** einen Deal an: Sex gegen Cavaradossis Leben, sie willigt ein. Als ***Scarpia Tosca*** umarmen will, ersticht sie ihn mit einem Messer.

Im 3\. Akt weicht **Pierre Audi** vom vorgegebenen Schauplatz der Engelsburg ab und verlegt das dortige Gefängnis auf ein ehemaliges Schlachtfeld. Dieses symbolstarke Bild wird beherrscht von vereinzelten toten Baumstümpfen und Sumpfgrasbüscheln, welche die Trostlosigkeit der Szene spiegeln. Schwach dämmert der graue Tag herauf, ein kleines beleuchtetes Zelt dient dem todgeweihten ***Cavaradossi*** als letzte Zuflucht und ist Blickfang. Das Holzkreuz beschließt nun in Deckenhöhe die einsame Szene. Soldaten lagern auf dem Feld, formieren sich zum Exekutionskommando, unterbrochen von ***Cavaradossis*** letztem verzweifeltem Aufbäumen gegen das grausame Schicksal, das seiner Liebeshoffnung und seinem Leben nun ein Ende setzt. Da stürmt wie ein *deus ex machina *Tosca** auf die Szene und gemeinsam geben sich die Liebenden noch einmal der trügerischen Hoffnung einer gemeinsamen Zukunft hin, bis die grausame Realität mit ***Cavaradossis*** realer Hinrichtung der Liebesutopie ein jähes Ende setzt. Es fällt ein schwarzer Schleier, man sieht ***Tosca*** auf ein Tor aus gleißendem Licht zuschreiten.

Wenn man es nicht geahnt hatte, dann weiß man es spätestens nach dieser Aufführung. **Anja Harteros** ist vielleicht DIE ***Tosca*** unserer Zeit. Ihre Stimme ist prädestiniert für Puccinis große Heroine und vereint alle Eigenschaften, die für eine kongeniale Rollenausdeutung ideal sind. Ihr voller, warmer Sopran leuchtet in allen Lagen, sie variiert ihre Stimme von äußerster Zartheit bis in dramatische Spitzenbereiche und schattiert jeden Affekt mit verblüffendem Nuancenreichtum. Ihr untrüglicher Sinn für **Puccinis‘** Melos lässt ihr *„Vissi d‘arte“* zu einem Höhepunkt der Aufführung werden und reißt das Pariser Opernpublikum zu Beifallsstürmen hin. In ihrem Spiel akzentuiert sie die aufrichtig Liebende mit Sensibilität und Verletzlichkeit, anrührend gerät ihre Traumatisierung nach dem Mord an ***Scarpia.***

**Tosca - Giacomo Puccini**youtube Trailer - Opéra National de Paris - Premiere 2018 **\[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet \]**

**Marcelo Puente** als ***Cavaradossi*** avanciert ebenfalls zum Publikumsliebling an diesem Abend. Ein feuriger, jugendlicher Liebhaber, der mühelos jede tenorale Klippe umschifft und mit einem beeindruckenden Rollenportrait überzeugt. Sein warmer lyrischer Tenor besitzt Strahlkraft, Innigkeit und viel Schmelz, er weiß perfekt zu phrasieren, ohne stilistisch abzugleiten und bewegte tief mit seiner letzten Arie „*E lucevan le stelle“.*

**Zeljko Lucic** punktet als Fiesling ***Scarpia*** mit vielen baritonalen Glanzmomenten, seine höhensichere Stimme klingt einschmeichelnd, voll triefender Ironie und weiß vor allem an den leisen Stellen zu überzeugen. Im „*Tedeum“* überstrahlte sein tragfähiger Bariton mühelos das Ensemble und im 2\. Akt findet er nicht nur in der Darstellung zu Härte und Boshaftigkeit. Auf höchstem Niveau sangen und agierten **Krysztof Baczyk** als ***Angelotti,* Nicolas Cavallier** als ***Mesner,* Rodolphe Briand** als ***Spoletta,* Igor Gnidii** als ***Sciarrone*** und **Christian R. Moungoungou.**

**Dan Ettinger** am Pult des **Orchestre de l‘Opéra National de Paris** entlockte dem hochmotivierten Klangkörper ein Feuerwerk an Klangfarben wie man es sich von **Puccinis** Partitur erträumt. Der ehemalige Mannheimer GMD und Chefdirigent der **Stuttgarter Philharmoniker** findet die perfekte Balance zwischen italienischem Pathos, Transparenz, stilsicherem Rubato und mitreißender Schwärmerei. **Ettinger** zaubert hinreißende Klangbilder, und gestaltet dramatische Aufschwünge mit südländischem Temperament, ohne die Details zu vernachlässigen. Wann hat man jemals so eine spannende und differenziert gestaltete Dynamik bei der Militärmusik gehört sowie derart sensibel und fein ziselierte Holzbläser. Ebenfalls herausragend waren Chor ( Leitung: **José Luis Basso**) und Kinderchor.

***Das enthusiasmiere Pariser Publikum bedachte die Hauptakteure mit Blumen und spendete lange Beifall nach diesem außergewöhnlichen Abend***

\---| IOCO Kritik Opéra National de Paris |---