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# Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Premiere LA CENERENTOLA, 05.05.2018
- URL: https://www.ioco.de/oldenburg-oldenburgisches-staatstheater-premiere-la-cenerentola-05-05-2018/
- Published: 2018-04-03T09:00:18.000Z
- Updated: 2023-09-06T12:44:53.000Z
- Author: Redaktion
- Tags: Konzert & Liederabend, Kritiken, Haendel, Oldenburg

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[Oldenburgisches Staatstheater](http://staatstheater.de/?ref=ioco.de)

![Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2012/12/staatstheater-oldenburg-c-andreas-j.-etter1.png "Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter")

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

# *LA CENERENTOLA*  von Gioachino Rossini (1792 – 1868)

**Premiere: Samstag, 05\. Mai 2018 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen:** Di 08., Mi 16., So 20\. Mai – Wiederaufnahme am 07.09.2018

![Gioacchino Rossini Grabstätte in..welcher Stadt © IOCO](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2018/04/paris-pere-lachaise-grab-von-gioacchino-rossini-c-bild-ioconeu.jpg)

Gioacchino Rossini Grabstätte in..welcher Stadt ? © IOCO

Wer kennt es nicht, das unglückliche Stiefkind, das von seiner Familie wie eine Magd gehalten wird? Sei es in der amerikanischen ***Cinderella-***Version mit Kürbis-Kutsche oder der *„ruckedigu“*\-tönenden Erzählung der **Gebrüder Grimm** – seit Jahrhunderten rührt ***Aschenputtel*** die Herzen von Jung und Alt. Das muss sich auch **Gioachino Rossini** gedacht haben, als er 1816 die durchaus berechtigte Frage seines Librettisten *„Würden Sie den Mut haben, eine Cinderella zu komponieren?*“ selbstsicher mit „*Ja!“* beantwortete. Heraus kam eine musikalische Adaption des Stoffes, die jeglicher Zauberkraft abschwört und ganz auf menschliche Tugenden setzt. An die Stelle der guten Fee tritt der philosophische ***Alidoro,*** der die ***Cenerentola* *Angelina*** mit Kleid und Schmuck, vor allem aber mit Selbstvertrauen und dem Glauben an das Gute ausstattet. Darüber hinaus hilft ein Kleider- und Identitätentausch des Prinzen ***Don Ramiro*** und seines Dieners ***Dandini,*** die Guten im Töpfchen von den Schlechten im Kröpfchen zu unterscheiden: Wer auch den Diener heiraten würde, kann das Herz nur am rechten Fleck haben.

Diese inhaltliche Gewichtung macht ***La Cenerentola,*** so Rossini-Experte Richard Osborne, zur „menschlichsten aller großen Komödien Rossinis“. Entsprechend groß ist auch der musikalische Reichtum des Werkes mit gefühlvollem Belcanto und virtuosen Koloraturen. Nach einem überaus erfolgreichen ***Il barbiere di Siviglia*** an der **Oper Graz** widmet sich der Regisseur **Axel Köhler** im 150\. Todesjahr Rossinis nun diesem Folgewerk des Komponisten.

**Musikalische Leitung:** Vito Cristofaro; Regie: Axel Köhler; Bühne und Kostüme: Arne Walther; Einstudierung Chor: Felix Pätzold; Licht: Ernst Engel; Dramaturgie: Christina Schmidl

**Mit:** Melanie Lang, Alexandra Scherrmann, Hagar Sharvit/Yulia Sokolik; João Fernandes, Philipp Kapeller, Daniel Moon, Tomasz Wija, Opern- und Extrachor des Oldenburgischen Staatstheaters, Oldenburgisches Staatsorchester

\---| Pressemeldung Oldenburgisches Staatstheater |---