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# Leipzig, Oper Leipzig, Premiere Ballett Boléro / Le Sacre du Printemps, 03.02.2018
- URL: https://www.ioco.de/leipzig-oper-leipzig-premiere-ballett-bolero-le-sacre-du-printemps-03-02-2018/
- Published: 2018-01-31T14:00:19.000Z
- Updated: 2023-09-06T12:43:37.000Z
- Author: Redaktion
- Tags: Premiere, Igor Strawinsky, Pressemeldungen & Nachrichten, Premieren, Leipzig

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[Oper Leipzig](http://www.oper-leipzig.de/?ref=ioco.de)

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Oper LeipzigRemus Sucheana © P Gert WeigeltKirsten Nijhof

# *BOLÉRO / LE SACRE DU PRINTEMPS*

Premiere des Leipziger Balletts mit Choreographien von Johan Inger und Mario Schröder

Das Leipziger Ballett lädt am Samstag, **3\. Februar 2018, 19 Uhr** zur **Premiere** des zweiteiligen Ballettabends ***Boléro / Le Sacre du Printemps*** mit Choreographien von **Johan Inger** und **Mario Schröder** ins Opernhaus. Zwei Skandalstücke des frühen 20\. Jahrhunderts treffen in diesem Doppelabend klanggewaltig aufeinander:

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Oper Leipzig - Leipziger Ballett / Le Sacre du Printemps © Ida Zenna

**Maurice Ravels** »**Boléro**« – hypnotisch und unaufhaltsam eingängig in seiner Einfachheit – begegnet **Igor Strawinskys** »**Le Sacre du Printemps**«, jenem sperrigen Jahrhundertwerk, dessen atemberaubender Kraft man sich kaum entziehen kann. Die musikalische Leitung übernimmt **Matthias Foremny** am Pult des Gewandhausorchesters.

**Walking Mad*,* das Tanzstück des schwedischen Choreografen **Johan Inger** nach der Musik von **Ravels** legendärem **Boléro** und **Arvo Pärts** »Für Alina« aus dem Jahr 2001, wird nach internationalen Erfolgen in Den Haag, Göteborg, New York, an der **Semperoper** Dresden und weiteren Häusern erstmals in Leipzig gezeigt. Eine Hommage an die Freuden körperlicher Sinnlichkeit, kreist der Tanz im Takt des immer wieder variierten Grundmotivs um menschliche Beziehungen, unaufhaltsam und immer schneller werdend dem finalen Crescendo entgegen. Zwischen intensivster körperlicher Anspannung und herrlich grotesker Slapstick wird geflirtet, gerangelt, geliebt und ordentlich gestritten. Eine Holzwand wirkt als trennendes und verbindendes Spielelement zugleich. **Johan Inger,** geboren 1967 in Stockholm, absolvierte seine Tanzausbildung an der Königlichen Ballettschule Schweden und der National Ballet School in Kanada. Noch während seiner Karriere als Tänzer und Solist, u. a. am Königlichen Schwedischen Ballett und dem Nederlands Dans Theater (NDT), erfolgte 1995 sein preisgekröntes Debüt als Choreograf. Seine Arbeit führte ihn seither an namhafte Häuser in ganz Europa.

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Oper Leipzig - Leipziger Ballett / Walking Mad © Ida Zenna

Mario Schröder, Ballettdirektor und Chefchoreograf des Leipziger Balletts, nimmt sich im zweiten Teil des Abends gemeinsam mit seinem Kostüm- und Bühnenbildner Paul Zoller des großen Tanzklassikers der Moderne an: Strawinskys »Le Sacre du Printemps«, 1913 in Paris uraufgeführt. Als mindestens genauso skandalös wie die Musik galt die Choreografie der Ballets Russes von Vaslav Nijinsky. Die erdigen, auf die Körpermitte fixierten, fast sexuellen Tanzbewegungen überforderten das Publikum schlicht in seinen Sehgewohnheiten. Heute gilt die Choreografie als Meilenstein für die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes. Schröder setzt sich in seiner choreographischen Uraufführung mit Ängsten und Ritualen sowie mit der Bedeutung des Opfers in unserer heutigen Gesellschaft auseinander.

\---| Pressemeldung Oper Leipzig |---