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# Köln, Oper Köln, Premiere La scuola de´ gelosi - Antonio Salieri, 31.03.2019
- URL: https://www.ioco.de/koeln-oper-koeln-premiere-la-scuola-de-gelosi-31-03-2019/
- Published: 2019-03-11T10:00:17.000Z
- Updated: 2023-09-06T12:53:18.000Z
- Author: Redaktion
- Tags: Musicalwelten & Bühnenzauber, Kritiken, Köln

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# [Oper Köln](http://www.operkoeln.com/?ref=ioco.de)

![Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2017/06/staatenhaus-oper-koeln-foto-petra-moehle2.jpg)

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

# *La scuola de´ gelosi - Die Schule der Eifersucht*

**Premiere So., 31\. März › 18.00 Uhr** StaatenHaus, Saal 3

Eine ***Frau ohne Liebhaber*** ist nicht tugendhaft, sondern reizlos. Ein Ehemann ohne Mätresse gilt als impotent oder ruiniert. Zumindest galt das, in privilegierten Kreisen, zu **Antonio Salieris** Zeit.

**Salieri** war einer der erfolgreichsten Opernkomponisten seiner Zeit und zählte als Hofkapellmeister des **Wiener Hofes** zu den einflussreichsten Musikerpersönlichkeiten Europas. Sein dramma giocoso ***La scuola de´gelosi (Die Schule der Eifersucht***) wurde in der Karnevalssaison 1778/1779 in Venedig uraufgeführt und eroberte schnell die Bühnen Europas.

Ein reicher Kaufmann ist blind vor Eifersucht und kurz davor, seine Ehefrau ***Ernestina*** einzusperren. Der notorisch treulose ***Graf*** hat sich aber für seine nächste Eroberung ausgerechnet jene ***Ernestina*** auserkoren … Ein rasanter Schlagabtausch mit leichtfüßigem Witz beginnt.

Selbst **Johann Wolfgang von Goethe** verehrte dieses Stück, wie er in einem Brief an **Charlotte von Stein** formuliert: »*Die Oper gestern war einnehmend und gut aufgeführt. Es war *La scuola de’ gelosi,* Musik von *Salieri,* die Oper ist das Lieblingsstück des Publikums, und das Publikum hat recht. Die Oper ist sehr abwechslungsreich, und alles ist mit gutem Geschmack geschrieben. Mein Herz wurde von jeder Arie bewegt, besonders von den Finali und den Quintetten, die anbetungswürdig sind.*«

Regisseurin **Jean Renshaw** steht als Garant für eine raffiniert-turbulente Inszenierung. **Christof Cremer** zeichnet verantwortlich für ein bewegtes Bühnenbild und fantastische Roben. Ein Großteil der Rollen ist mit Mitgliedern des Internationalen Opernstudios der **Oper Köln** besetzt. Mit **Arnaud Arbet** kehrt ein Dirigent zurück, der zu Beginn dieser Spielzeit bereits mit **Mauricio Kagels *Mare Nostrum*** einen großen Erfolg verbuchen konnte.

**Besetzung -** Musikalische Leitung **Arnaud Arbet,** Inszenierung Jean Renshaw, Bühne & Kostüme Christof Cremer, Licht Nicol Hungsberg

**Mit - *Graf Bandiera*** › **William Goforth,** Gräfin Bandiera › **Kathrin Zukowski,** Blasio, Getreidehändler › Matteo Loi, Ernestina, Blasios Ehefrau › Alina Wunderlin, Lumaca, Blasios Diener › Matthias Hoffmann / Florian Köfler (18\. April), Carlotta, ein Kammermädchen › Arnheidur Eiríksdóttir, Der Lieutnant, Blasios Cousin und Freund des Grafen › Anton Kuzenok, Tänzer › Martin Dvorák  
Orchester › Gürzenich-Orchester Köln

**Premiere So., 31\. März › 18.00 Uhr,**   **weitere Vorstellungen,** Do, 4\. April › 19.30 Uhr, Sa, 6\. April › 19.30 Uhr, Sa, 13\. April › 19.30 Uhr, Do, 18\. April › 19.30 Uhr, So, 21\. April › 18.00 Uhr

\---| Pressemeldung Oper Köln |---