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# Kassel, Staatstheater Kassel, Premiere Elektra von Richard Strauss, 18.02.2017
- URL: https://www.ioco.de/kassel-staatstheater-kassel-premiere-elektra-19-02-2017/
- Published: 2017-01-02T10:00:34.000Z
- Updated: 2023-09-06T12:36:01.000Z
- Author: Redaktion
- Tags: Oper & Operette, Premieren, Premiere, Richard Strauss, Pressemeldungen & Nachrichten, Kassel

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[Staatstheater Kassel](http://www.staatstheater-kassel.de/?ref=ioco.de)

![Staatstheater Kassel © N. Klinger](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2013/02/staatstheater_kassel2-c-n.-klinger.jpg "Staatstheater Kassel © N. Klinger")

Staatstheater Kassel © N. Klingerkassel

# *Elektra* von Richard Strauss

**Premiere *Elektra:***  18\. Februar, 19.30 Uhr, weitere **Vorstellungen: 22.02., 4.3., 15.03., 24.3.2017, 13.5., 18.6., 25.6.2017**

Was ist das für ein schauriges Beginnen: ***»Agamemnon, Agamemnon!«*,** ruft die mykenische Königstochter Elektra, begleitet von heftigen orchestralen Schlägen, auf der Schwelle des Palastes ihren toten Vater an. Die Aura der Hoffnungslosigkeit, sie ist dem Werk bereits in den ersten Takten eingeschrieben. Der Grund hierfür liegt im Mythos selbst: ***Agamemnon*** ist aus dem Trojanischen Krieg zurückgekehrt und von Ägisth, dem Geliebten seiner Ehefrau **Klytämnestra,** und dieser selbst schmählich ermordet worden. Der Sohn Orest weilt in fernen Landen, die Töchter Elektra und Chrysothemis werden im Haus festgehalten und gepeinigt. Während Chrysothemis ihr Heil in einer utopischen Zukunft sucht, kennt Elektra nur einen Gedanken: Rache. **Klytämnestra** wird derweil von Angstträumen geschüttelt, wissend, dass **Elektra** sie töten will. Als die (falsche) Kunde vom Tode Orests verbreitet wird, entschließt sich **Elektra,** ihre Schwester zur Tat zu überreden – vergebens. Nun will sie selbst Hand anlegen und gräbt in der Erde nach dem Beil, mit dem Agamemnon erschlagen wurde. Da plötzlich steht ein Mann vor ihr: Orest. Von Elektra eingeweiht, tötet er seine Mutter und ***Ägisth.* Elektra** tanzt einen wilden Freudentanz, danach sinkt sie entseelt zusammen**.**

Tragödie nannten **Strauss** und **Hofmannsthal** ihre Oper, die doch viel mehr ist als das: Sie vereint mehrere Seelendramen in sich. Das von **Elektra,** das der Geschwister **Chrysothemis** und **Orest,** das der Mutter und auch das des Vaters. War der nicht früher sogar dazu bereit, das Leben seiner jüngsten Tochter Iphigenie einer höheren Mission zu opfern?

Ein Entrinnen, eine Erlösung gibt es hier nicht, wurde doch das grausame Schicksal aller in dem Augenblick bereits besiegelt, als der Fluch über die ganze Familie verhängt wurde.

Für **Patrik Ringborg** bildet **Elektra** die Abschiedsproduktion am **Staatstheater Kassel,** das er nach zehn Jahren als Generalmusikdirektor am Ende dieser Spielzeit verlassen wird. In der vergangenen Spielzeit zeichnete er u.a. – ebenfalls zusammen mit Regisseur (und Schauspiel-Oberspielleiter) Markus Dietz – für die von Publikum und Presse gefeierte Umsetzung der Korngoldoper ***Die tote Stadt*** verantwortlich.

Musikalische Leitung: **Patrik Ringborg,** Inszenierung: Markus Dietz, Bühne: Ines Nadler, Kostüme: Henrike Bromber, Dramaturgie: Ursula Benzing, Chor: Marco Zeiser Celesti

Mit **Ingela Brimberg** (***Elektra***), Ulrike Schneider (Klytämnestra), Vida Mikneviciute (Chrysothemis), Young Doo Park (Orest), Johannes An (Aegisth), Marc-Olivier Oetterli (Der Pfleger des Orest | Ein alter Diener), Bassem Alkhouri (Ein junger Diener), Almerija Delic (1\. Magd), Maren Engelhardt (2\. Magd) Marta Herman (3\. Magd), Ani Yorentz (4\. Magd), Lin Lin Fan (5\. Magd), Inna Kalinina (Die Schleppträgerin), Nayeon Kim (Die Vertraute), Doris Neidig (Die Aufseherin), Staatsorchester Kassel, Opernchor und Statisterie des Staatstheaters Kassel.

**Premiere *Elektra:*  18\. Februar, 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: 22.02., 4.3., 15.03., 24.3.2017, 13.5., 18.6., 25.6.2017**

\---| Pressemeldung Staatstheater Kassel |---