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# Karlsruhe, Badisches Staatstheater, 48. INTERNATIONALE HÄNDEL-FESTSPIELE, IOCO
- URL: https://www.ioco.de/karlsruhe-badisches-staatstheater-48-internationale-handel-festspiele-ioco/
- Published: 2025-11-16T21:42:17.000Z
- Updated: 2026-06-23T09:46:43.000Z
- Description: Die 48. Internationalen Händel-Festspiele Karlsruhe (20.2.–8.3.2026) präsentieren 28 Veranstaltungen rund um Händels Oper Tamerlano, ergänzt durch Konzerte, Lesungen, Orgelrezitale, Film, Cross-Over und den renommierten Farinelli-Wettbewerb.
- Author: Uschi Reifenberg
- Tags: Oper & Operette, Karlsruhe

48\. Internationale Händel-Festspiele von Georg Friedrich Händel, Badisches Staatstheater, Karlsruhe, 20\. Februar bis 8\. März 2026.

von Uschi Reifenberg

**PROGRAMM DER 48\. INTERNATIONALEN HÄNDEL – FESTSPIELE - KARLSRUHE**

**VOM 20\. FEBRUAR BIS 8\. MÄRZ 2026**

Auch wenn **Georg Friedrich Händel** persönlich nie in Karlsruhe war, ist sein Name seit fast einem halben Jahrhundert mit der Fächerstadt verbunden: Alljährlich spüren im **Badischen Staatstheater** Tausende von Menschen aus aller Welt seinem Geist nach. Im Rahmen eines vielfältigen Angebots mit unterschiedlichsten Formaten wird internationalen Größen (nicht nur) der Barockszene ebenso ein Podium geboten wie vielversprechendem Nachwuchs.

Die Künstlerische Leitung der **48\. Internationalen Händel-Fest­spiele 2026**, die vom **20\. Februar bis 8\. März 2026** in Karlsruhe insgesamt 28 Veranstaltungen präsentieren, liegt erneut in den Händen von Operndirektor **Christoph von Bernuth** als Künstlerischem Leiter, der Leitenden Opern- und Konzertdramaturgin **Stephanie Twiehaus** als Kuratorin für das Konzert- und Rahmenprogramm und Orchesterdirektor **Oliver Kersken: „** *Da *Händel* uns mit seiner Musik und Geisteshaltung noch immer viel zu sagen hat, stehen die *Internationalen Händel-Fest­spiele 2026* wieder unter einem Motto aus der zentralen Festspieloper – *Tamerlano* –, das diesmal um Wege der Befreiung aus Diktatur und Despotismus kreist ‚Standhaftigkeit und Verachtung sind Waffen gegen die Tyrannei‘* *Als Inspiration zieht es sich durch viele Programmierungen, konkret inhaltlich, oder im abstrakten Sinne als künstlerische Selbstbestimmung und Befreiung aus einem starren Regelwerk: Sei es in einer kammermusikalischen Lesung oder in groß besetzten Konzerten mit Staraufgebot, sei es in einem Orgel-Rezital oder in einem hochenergetischen Cross-Over-Projekt. Verstärkt treten wir durch die Wahl unserer Aufführungsorte in den Städtischen Raum und intensivieren unsere Kooperationen, natürlich mit der Händel-Gesellschaft und der Internationalen Händel-Akademie, aber auch mit der Karlsruher Kirchenmusikszene, mit Landesbibliothek und Schauburg. Uns ist wichtig, dass die *Händel-Festspiele* als städtisches Ereignis wahrgenommen werden und wir laden alle Karlsruherinnen und Karlsruher herzlich ein, zu zweieinhalb an- und aufregenden Wochen – voller Musik, Esprit und internationalem Flair!“*

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Pressekonferenz zu den 48\. Internationalen Händel-Festspielen Karlsruhe 2026 - ****Prof. Dr. Thomas Seedorf** (Vorsitzender Internationale Händel-Akademie), ****Oliver Kersken**, ****Stephanie Twiehaus**, ****Christoph von Bernuth** (Künstlerische Leitung der Internationalen Händel-Festspiele Karlsruhe), ****Christian Firmbach** (Intendant), ****Susanne Freytag** (Stellvertretende Vorsitzende der Händel-Gesellschaft Karlsruhe e.V.) © Arno Kohlem

**OPERNPROGRAMM**

**Premiere: *Tamerlano***  
Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel

Im Zentrum der **Händel-Festspiele 2026** steht **Händels** 1724 uraufgeführte Oper ***Tamerlano***, musikalisch erarbeitet von **René Jacobs**, mit dem **Freiburger Barockorchester** und einem erlesenen Cast. *Diese Händeloper ist* nicht nur für **René Jacobs** eine der dramaturgisch stärksten und galt schon zur Entstehungszeit als politisches Statement im Hinblick auf Herrschaftsverständnis.  
Die Oper wird von Allrounder **Kobie van Rensburg** in Szene gesetzt, der vielerorts ebenso mit seinem ungewöhnlichen, theatralen Einsatz von Videokunst begeistert. – Diese Oper wird nur bei den Festspielen 2026 gespielt und 2027 nicht wiederaufgenommen.

**Wiederaufnahme: *Rinaldo*** 
***Opera seria in drei Akten (1731) von Georg Friedrich Händel***

Mit der Zauberoper ***Rinaldo*** legte **Händel** 1711 den Grundstein für seine beispiellose Londoner Opernkarriere: Nicht nur die Rezeptur der Hand­lung – Liebe, Wut und Leidenschaft inmitten fantastischer Szenen­wechsel, Feuer speiender Monster und blühender Zaubergärten – war ein Erfolgsgarant, auch die Musik traf genau den Nerv des Publikums. Zwanzig Jahre später überarbeitete (und komprimierte) der Kompo­nist seine Oper. Diese selten gespielte Fassung machten **Rinaldo Alessandrini** und **Hinrich Horstkotte** zu einem baro­cken Bühnenspektakel: „Bezaubernd, hintergründig und bildgewaltig“ (BNN). An drei Terminen wird die Oper mit der gleichen Besetzung wieder aufgenommen.

***Atalanta*** 
***Dramma per musica von Georg Friedrich Händel – konzertant***

**Händels** 1736 in London uraufgeführte italienische Pastoraloper ist eine der wenigen Opern, die seit Gründung der **Händel-Festspiele** noch nicht in Karlsruhe gespielt wurden. **Lars Ulrik Mortensen** bringt in der Christuskirche zusammen mit den **Deutschen Händel-Solisten** die arkadische Welt zum Klingen, in der nicht nur die Verwandlung eines ***Hirten*** in die ***Prinzessin Atalanta*** zu erleben ist, sondern auch manch angehender Star, darunter **Dennis Orellana**, der „Farinelli“-Sieger 2025.

**Konzerte & Rahmenprogramm**

Das Konzertprogramm wird traditionell eröffnet von den **Deutschen Händel-Solisten**, die bei den vergangenen Festspielen ihr 40-jähriges Bestehen als eigens für die **Internationalen Händel-Festspiele Karlsruhe** gegründetes internationales Spezialorchester feierten: Im ***Galakonzert mit Maayan Licht*** unter Leitung von **Attilio Cremonesi** singt Starsopranist **Maayan Licht** Arien voller Bravour und Sentiment von **Porpora**, **Vivaldi** und **Händel**. Sie sind eingebettet in Orchesterwerke von **Benjamin Britten**, **Ralph Vaughan Williams** und **Arvo Pärt**, die ihrerseits ihre Inspiration und Kraft aus der Musik alter Zeiten schöpfen.

Traditionellerweise präsentieren sich einzelne Händel-Solisten in einem **Kammerkonzert** auch solistisch. *„Machtvoll durch Geisteskraft, Überzeugung und innere Stärke.“* – So sehen die diesjährigen Kammermusiker:innen die ausgewählten Triosonaten von **Händel**, **Bach** und **Telemann**, die sie ins Zentrum ihres Konzertes ***Forza segreta*** in der **Kleinen Kirche Karlsruhe** stellen.

Die **Deutschen Händel-Solisten** spielen auch im glanzvollen **Festkonzert mit Andrea Marcon,** auf dessen Programm *„Concerti, Arien, Duette zwischen Tyrannei und Versöhnung“* stehen. Der gefeierte Alte-Musik-Spezialist **Marcon** bringt dafür drei Gäste mit nach Karlsruhe: die junge Sopranistin **Benedetta Zanotto** und den Altus **Andrea Gavagnin** – beide auf dem Sprungbrett in eine internationale Karriere – sowie einen langjährigen künstlerischen Partner: den renommierten Barockgeiger **Gianpiero Zanocco**, der u. a. Konzertmeister des **Venice Baroque Orchestra** war.

Zur Feier des 341\. Geburtstags von **Georg Friedrich Händel** laden die Festspiele erneut zu einem ***Geburtstags-Salon*** in den historischen Räumlichkeiten des **Stadtpalais Solms**, zu einem ungezwungenen Beisammensein in bester Salon-Manier – und mit künstlerischer Inspiration. Zu Beginn des Abends eröffnet **Bernhard Hentrich**, Händel-Solist und leidenschaftlicher Grammophonexperte, mit vielen Klangbeispielen und einer guten Prise Humor die faszinierende Welt historischer Aufnahmen von Händelwerken. Anschließend sorgen Jazz-Pianist **Joe Dinkelbach** und Saxofonist **Dirk Piezunka** mit ihrem eigens für diesen Abend kreierten Händel-Programm für Stimmung. Und zu einer gelungenen Geburtstagsfeier gehören natürlich auch Getränke, Fingerfood und eine Geburtstagstorte, die im Preis inbegriffen sind.

**Auch ein trauriger Jahrestag wird programmatisch aufgegriffen:**

Am **24\. Februar**, dem Tag des russischen Überfalls auf die Ukraine, spielt die aus Lwiw stammende und seit Kriegsausbruch in Potsdam lebende Organistin **Nadiya Velychko** in der Christuskirche ein beziehungsreiches **Orgel-Rezital**: Ihr Programm vereint Händel-Transkriptionen mit Werken ukrainischer Komponisten von Klassik bis Gegenwart. Darunter auch das titelgebende Werk **Libera me*,* in dem Komponist **Svyatoslav Lunyov** die Stimme für Freiheit und Demokratie erhebt. Zuvor wird die Organistin kurz in das Konzertprogramm einführen.

In der **Evangelischen Stadtkirche** ist die große Bandbreite kirchenmusi­kalischer Werke zu erleben: im **Chorkonzert *Glanz und Stille*** sind **Händels** dramatisches ***Dixit Dominus***, seine festliche Hymne **Zadok the Priest**, ein *Orgelkonzert* und Auszüge aus **Arvo Pärts** meditativer *Berliner Messe* zu hören.Es singen Solist:innen des Staatstheaters und der Karlsruher **CoroPiccolo**, der damit auch sein 30-jähriges Be­stehen feiert.

Der Historiker **Prof. Dr. Markus Koller** – Professor für Osmanische Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum – beschäftigt sich schon seit Langem mit **Timur Lenk**, dem faszinierenden historischen Vorbild von **Händels** Titel­figur ***Tamerlano***.

Im **Festvortrag** ***Tamerlan: Eroberer und Mäzen*** veranschaulicht er die Bedeutung und den komplexen Charakter dieses oft als grausam bezeichneten Herr­schers mit großem Kunstverständnis: spannender Stoff auch für eine anschließende Diskussion.

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Pressekonferenz zu den 48\. Internationalen Händel-Festspielen Karlsruhe 2026 - Leitungsteam der Internationalen Händel-Festspiele: ****Oliver Kersken** (Orchesterdirektor und Festspielleitung), ****Christoph von Bernuth** (Operndirektor und Künstlerischer Leiter), ****Stephanie Twiehaus** (Leitende Opern- und Konzertdramaturgin und Kuratorin Konzert- und Rahmenprogramm) © Arno Kohlem

Die **musikalische Lesung** ***Die Kunst der Flucht*** in der **Landesbibliothek** knüpft an das Thema der politischen Gefangenschaft an und zeigt, auf welche beeindruckende Weise es trotz Haft und Folter möglich sein kann, die innere Flucht anzutreten und Haltung zu bewahren: Nicht selten hat dabei auch (Galgen-)Humor eine entscheidende Funktion. Neben beeindruckenden persönlichen Schilderungen aus Ge­fängnissen von Sibirien bis Guantánamo, aus China, der Türkei und Deutschland – gelesen von Schauspielerin **Antonia Mohr** – lässt ein Streichquartett der Deutschen Händel-Solisten mit einer Auswahl aus Bachs meisterhafter *Kunst der Fuge* spüren, wie wiederum ein Komponist Reglementierungen so ausreizt, dass sich neuer Freiraum eröffnet.

Eine beliebte Tradition der **Händel-Festspiele** sind die „**Cross-over“-Konzerte**, in denen Genregrenzen überschritten werden. In diesem Jahr erwartet das Publikum mit ***Janoska-Ensemble: Revolution!*** eine musikalische „Revolution“ der ganz besonderen Art. Mit unbändiger Spielfreude und atemberaubender Virtuosität führen die Musiker der aus Bratislava stammenden Familie an Geige, Kontrabass und Flügel bekannt geglaubte Werke von **Beethoven** bis zu den **Beatles** in eine neue Dimension. Seit ihrer 2016 erschienenen ersten CD mit Goldstatus gilt ihr „Janoska-Style“ als einzigartig. Auch eine Kooperation mit dem **Filmtheater Schauburg** ist wieder Teil des Programms: Auf Großleinwand zu erleben ist diesmal **Stanley Kubricks** mit mehreren Oscars ausgezeichnetes Filmkunstwerk ***Barry Lyndon*** von 1975, das anlässlich seines 50\. Bestehens aufwendig restauriert wurde.

**Fortsetzung eines einzigartigen Gesangswettbewerbs: 2\. Farinelli-Wettbewerb für Countertenöre**

Mit den **Internationalen Händel-Festspielen 2025** wurde vom Künstlerischen Leiter **Christoph von Bernuth** der weltweit erste Gesangswettbewerb für Countertenöre ins Leben gerufen, dessen Online-Stream mit annähernd 18.000 Aufrufen weltweit und nachhaltig Aufsehen erregte. Mit Spannung erwarten nun Fachwelt und Fans die zweite Runde: Wieder werden 24 Kandidaten vor einer fünfköpfigen Fachjury gegeneinander antreten. Einige von ihnen konkurrieren bereits um den **Sonderpreis für Neue Musik,** der diesmal im Kleinen Haus ebenfalls in einem öffentlichen Wettbewerbs-Finale vergeben wird. Beim anschließenden ***Händel-Brunch*** gewähren Festspielleitung und Wettbewerbs-Jury spannende Einblicke in die Hintergründe des Wettbewerbs.

Zwei Tage später gehen alle Finalisten mit ihrem Barockrepertoire und begleitet von **Luca Quintavalle** und dem **Karlsruher Barockorchester** in das **Große Finale** im Großen Haus, das von der feierlichen Preisverleihung gekrönt wird: Ein spannungsgeladener Abend voller Vir­tuosität und Emotionen – und auch diesmal weltweit im Livestream auf **totalbaroque.com** mitzuerleben.

Die Jury 2026 besteht aus Staatstheater-Intendant **Christian Firmbach** und Mezzosopranistin **Vivica Genaux**, sowie dem Leiter der **Göttinger Händel-Festspiele** **Jochen Schäfsmeier**, der Künstlerischen Leiterin der **Innsbrucker Festwochen für Alte Musik** **Eva-Maria Sens** und dem Casting-Experten des **Festival d’Aix-en-Provence Cameron Arens**.

Folgende Preise werden im Wettbewerb vergeben:

**Erster Preis** 5.000 Euro (Preis der Händel-Gesellschaft Karlsruhe e. V.)  
**Zweiter Preis** 2.500 Euro (Preis der Händel-Gesellschaft Karlsruhe e. V., Preisstifterin Susanne Freytag (Stellv. Vorsitzende) in Memoriam Christian Freytag)  
**Dritter Preis** 1.000 Euro (gestiftet von Max Emanuel Cencic)  
**Nachwuchspreis (U25)** 1.500 Euro (gestiftet von Yps Knauber/*Wordsinmotion*)  
**Publikumspreis** 1.000 Euro (Preis gestiftet von den [Badischen Neuesten Nachrichten](https://bnn.de/?ref=ioco.de))  
**Preis für Neue Musik** 1.000 Euro (gestiftet von Dr.Ludovit Szabo).

Die Ausschreibungsunterlagen sind auf der Webseite des Badischen Staatstheaters zu finden.

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Pressekonferenz zu den 48\. Internationalen Händel-Festspielen Karlsruhe 2026 - Leitungsteam der Internationalen Händel-Festspiele: ****Oliver Kersken** (Orchesterdirektor und Festspielleitung), ****Christoph von Bernuth** (Operndirektor und Künstlerischer Leiter), ****Stephanie Twiehaus** (Leitende Opern- und Konzertdramaturgin und Kuratorin Konzert- und Rahmenprogramm) © Arno Kohlem

**Händel-Gesellschaft Karlsruhe e.V. und Internationale Händel-Akademie**

Die **Händel-Gesellschaft Karlsruhe e.V.** mit inzwischen über 550 Mitgliedern besteht seit 37 Jahren und versteht sich als Schnittstelle zwischen den Händel-Institutionen in Karlsruhe und mit den Händel-Fans national und international. Mit einem Internationalen **Händel-Jugendwettbewerb** fördert sie seit über 30 Jahren den musikalischen Nachwuchs. Zu dem bisherigen Einzugsgebiet Baden-Württemberg, Südpfalz und dem angrenzenden französischen Département sind seit diesem Jahr in Frankreich die Lorraine und Franche Comté, die Nordwestschweiz und das österreichische Vorarlberg hinzugekommen. Die Preisträger:innen präsentieren sich und ihre vielversprechenden Talente ganz persönlich im Rahmen des ***Preisträgerkonzerts*** im Kleinen Haus. In diesem Rahmen wird auch erstmals der **Klaus-Froboese-Jugendpreis** der **Händel-Gesellschaft Halle (Saale)** verliehen.

Auch der ***Ökumenische Festgottesdienst*** in Kooperation mit der **Evangelischen Stadtkirche** bleibt eine feste Größe im Programm der Festspiele. Auf dem musikalischen Programm des Gottesdienstes unter Leitung von Kirchenmusikdirektor **Christian-Markus Raiser** stehen Auszüge aus Händels frühem Kirchenwerk ***Dixit Dominus***, während Liturgie und Predigt sich aus biblischer Perspektive den Festspielen nähern. Der Gottesdienst wird zusätzlich im Livestream übertragen. Außerdem sorgt die **Händel-Gesellschaft** für zusätzlichen Glanz und Festspielatmosphäre im Theater und in der Stadt u. a. mit Blumenschmuck für die Künstler:innen, Festspielbeflaggung und Händel-Melodien beim Glockenspiel am Marktplatz.

Die **Internationale Händel-Akademie** ist längst als Forum für international renommierte Künstler:innen und junge Musiker:innen aus aller Welt etabliert, auf dem historische Aufführungspraxis erlernt und neue Ansätze erprobt werden. In diesem Festspieljahr feiert sie ihr 40-jähriges Bestehen und trägt aus diesem Grund ein ganz beson­deres Projekt zum Festspielprogramm bei: Unter professioneller Anleitung entwickeln sechs junge Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit der Leitung der **Händel-Akademie** eine Oper auf der Grundlage des **Tamerlano*\-*Librettos von **Agostino Piovene** (1710). Für dieses neue Werk werden dem künstlerischen Profil der Mitwirkenden entsprechende Arien nach historischen Vorbildern zu einem Pasticcio zusammengestellt. **Bajazet e Tamerlano**wird im Rahmen der Festspiele im Kleinen Haus zur konzertanten Aufführung kommen. Eine Erzählstimme führt durch die Handlung und bringt den ***Tamerlano***\-Stoff auch einem jüngeren Publikum (ab ca. 12 Jahren) nah.

**Service**

Der Vorverkauf für ausgewählte Vorstellungen ist bereits gestartet, ab dem **13\. November** gehen alle Veranstaltungen in den regulären Verkauf (Mitglieder der **Händel-Gesellschaft Karlsruhe e.V.** erhalten ein Vorkaufsrecht).

Tickets können vor Ort beim Kartenservice im K. oder online erworben werden. Die Tageskasse des Staatstheaters befindet sich im K., direkt am Ettlinger-Tor-Platz 1.

**Das vollständige Programm der Internationalen Händel-Festspiele 2026 ist hier veröffentlicht:** [https://www.staatstheater-karlsruhe.de/programm/haendel-festspiele/](https://www.staatstheater-karlsruhe.de/programm/haendel-festspiele/?ref=ioco.de)

Dort finden Sie auch den **Programmflyer** als [PDF zum Download](https://www.staatstheater-karlsruhe.de/media/docs/flyer%5Fhandel-festspiele%5Fkarlsruhe%5F2026.pdf?ref=ioco.de).

### Mehr bei IOCO

[„48\. Internationale Händel-festspiele 2026“](https://www.ioco.de/karlsruhe-badisches-staatstheater-48-internationale-handel-festspiele-2026-ioco/) · [„Pavel Fieber \*30.9.1941“](https://www.ioco.de/karlsruhe-badisches-staatstheater-pavel-fieber-30-9-1941-6-7-2020-ioco-aktuell-09-07-2020/) · [„Sonderfahrplan Juni“](https://www.ioco.de/karlsruhe-badisches-staatstheater-sonderfahrplan-juni-juli-2020/)

## Was steht im Mittelpunkt der 48\. Internationalen Händel-Festspiele 2026 in Karlsruhe?

Im Zentrum steht die Premiere von Händels Tamerlano, musikalisch von René Jacobs mit dem Freiburger Barockorchester erarbeitet und von Kobie van Rensburg inszeniert.