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# Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Croesus - Reinhard Keiser, 14.03.2020
- URL: https://www.ioco.de/hildesheim-theater-fuer-niedersachsen-premiere-croesus-14-03-2020/
- Published: 2020-02-19T14:00:29.000Z
- Updated: 2023-09-06T13:01:41.000Z
- Author: Redaktion
- Tags: Konzert & Liederabend, Beethoven, Pressemeldungen & Nachrichten, Kritiken, Hildesheim

![TFN_Logo neu.jpg](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/io/wp-content/gallery/opern_logos/tfn_logo-20neu.jpg "Theater für Niedersachsen")

[Theater für Niedersachsen](http://www.tfn-online.de/?ref=ioco.de)

![Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2015/02/stadttheater_hildesheim_foto_andreas_hartmann_2.jpg)

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

# *DER HOCHMÜTIGE, GESTÜRZTE UND WIEDER ERHABENE CROESUS*

**Barock-Oper von Reinhard Keiser (1674 - 1739), Libretto Lucas von Bostel** 

**Premiere 14\. März, 19 Uhr**

nach dem großen Erfolg ihrer Inszenierung von **Telemanns *Orpheus*** kehrt Barockspezialistin **Sigrid T´Hooft** in dieser Spielzeit mit **Der hochmütige, gestürzte und wieder erhabene Croesus** von **Reinhard Keiser** an das **Theater für Niedersachsen** zurück. Über Jahrzehnte prägten **Keisers** Opern den Spielplan der berühmten **Hamburger Oper** am Gänsemarkt, dabei galt es an dieser ersten deutschen Bürgeroper nicht nur die Wünsche des breiten, zahlenden Publikums zu befriedigen, die Werke mussten auch dem verfeinerten Geschmack der großbürgerlichen und adeligen Oberschicht der Hansestadt gerecht werden.

**INHALT:**  Der lydische König **Croesus** prahlt hemmungslos mit seinem Reichtum und schlägt die Warnung des Weisen **Solon** vor der Vergänglichkeit des Besitzes und des Ruhms in den Wind. Als der Perserkönig **Cyrus Lydien** bedroht, zieht **Croesus** mit seinem Sohn **Atis,** der die Prinzessin **Elmira** liebt, in den Krieg und wird gefangen genommen, während in der Heimat ein Umsturz droht. Jetzt, wo alles verloren scheint, ist es an **Atis**, für Heimat, Vater und seine Geliebte zu kämpfen. Im Angesicht des Todes bereut **Croesus** seinen Hochmut und wird gerettet.

So entstand eine skurrile und lustvolle Verquickung volkstümlicher, sogar plattdeutsch „schnackender“ Charaktere mit der heroischen Geschichte um den zum Sprichwort gewordenen **König Croesus** und einer im besten barocken Sinne verwickelten Liebesgeschichte. Die musikalische Leitung übernimmt GMD und Operndirektor **Florian Ziemen.**

**Premiere am 14\. März, 19 Uhr,**

**Musikalische Leitung** Florian Ziemen, **Inszenierung und Choreografie** Sigrid T’Hooft  
**Bühnenbild** Anja Lichtenegger nach einem Entwurf von Anna Kjellsdotter, **Kostüme** Anna Kjellsdotter, **Chor** Achim Falkenhausen, **Dramaturgie** Susanne von Tobien

**Mit** Albrecht Pöhl (Croesus), Julian Rohde (Atis), Meike Hartmann (Elmira), Neele Kramer (Halimacus), Jan Kristof Schliep (Elcius), Steffi Fischer/ Kathelijne Wagner (Nerillus), Katharina Schutza (Trigesta), Levente György (Cyrus), Rebecca Davis (Clerida), Peter Kubik/ Jesper Mikkelsen (Orsanes), Chun Ding (Eliates), Uwe Tobias Hieronimi (Solon), Sebastian Maclaine (Hauptmann), Chor des TfN, Orchester des TfN

\---| Pressemeldung Theater für Niedersachsen |---