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# Hagen, Theater Hagen, Premiere ORFEO ED EURIDICE - Chr. W. Gluck, 29.02.2020
- URL: https://www.ioco.de/hagen-theater-hagen-premiere-orfeo-ed-euridice-29-02-2020/
- Published: 2020-02-05T14:00:47.000Z
- Updated: 2023-09-06T13:01:22.000Z
- Author: Redaktion
- Tags: Kritiken, Hagen

![theaterhagen_seit1911_2](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2013/10/theaterhagen_seit1911_2.jpg)

[Theater Hagen](http://www.theaterhagen.de/?ref=ioco.de)

![Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2013/01/theater-hagen-bei-nacht-3c-stefan-kuehle.jpg)

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

# *ORPHEUS UND EURYDIKE*  \- Christoph Willibald Gluck

***Fassung der Uraufführung, Wien 1762***

**Premiere: SAMSTAG, 29\. FEBRUAR 2020, 19.30 Uhr**

Am Anfang von Glucks Oper ***Orpheus und Eurydike*** steht **Orpheus‘** tief empfundene Trauer um seine verstorbene Frau **Eurydike.** Ein Leben ohne sie kann er sich nicht vorstellen. Auch die Götter haben Mitleid mit ***Orpheus***, der seinen Verlust so wunderschön besingt: Sie erlauben ihm, lebendig das Reich der Toten zu betreten – als Versuch, die Geliebte von dort ins wirkliche Leben zurückzuholen. Auf dem Weg ins Elysium muss **Orpheus** zunächst an den Furien vorbei, die er durch seinen Gesang besänftigen kann. Doch die Wiederbegegnung mit **Eurydike** ist getrübt: Die Götter haben Orpheus verboten, sich zu ihr umzudrehen – wenn er es doch tut, kann seine verstorbene Frau das Totenreich nicht mit ihm verlassen ...

![Christoph Willibald Gluck  © IOCO](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2020/02/christoph_w_gluck_neuneu.jpg)

Christoph Willibald Gluck © IOCO

Diese erste so genannte „Reformoper“ in italienischer Sprache wurde 1762 in Wien uraufgeführt. Mit etwa 90 Minuten Dauer und einem nur dreiköpfigen Solistenensemble gegenüber einem ausgiebig eingesetzten Chor in schnell wechselnden Rollen zeigt das Werk formal eine bewundernswerte Knappheit der Mittel, die als Verstärkung des Ausdrucks wirkt. Zu Recht gilt **Glucks** „Orpheus“-Oper bis heute als Kleinod höchster Opernkunst, weil sich in dieser Musik das so menschliche Schicksal des tragischen Sängers unwiderstehlich mitfühlen lässt.

Die erstmals am **Theater HAGEN** wirkende Regisseurin **Kerstin Steeb** und ihr Team bringen ***Orpheus und Eurydike*** auf diese Bühne und greifen dabei Fragen rund um Trauer und Tod auf, die in **Glucks** Meisterwerk anklingen.

Musikalische Leitung: Steffen Müller-Gabriel Inszenierung: Kerstin Steeb Bühne und Kostüme: Lorena Díaz Stephens, Jan Hendrik Neidert Choreographie: Francesco Vecchione Licht: Hans-Joachim Köster Choreinstudierung: Wolfgang Müller-Salow Dramaturgie: Rebecca Graitl

Mit: Anna-Doris Capitelli, Angela Davis, Cristina Piccardi Chor des Theaters Hagen Ballett des Theaters Hagen Philharmonisches Orchester Hagen

**Weitere Vorstellungen:** 7.3\. (19.30 Uhr); 22.3\. (18.00 Uhr); 27.3\. (19.30 Uhr); 5.4.(15.00 Uhr); 11.4\. (19.30 Uhr); 26.4\. (18.00 Uhr); 21.6.2020 (15.00 Uhr); Gastspiel in Coesfeld: 18.6.2020

Mit freundlicher Unterstützung des Versicherungsbüros Kleine KG, Hagen

WERKSTATT-PROBE (Einführungsveranstaltung): Dienstag, 25.2.2020, 18.15 Uhr, Theatercafé / Großes Haus / Eintritt frei

DIE STUNDE DER KRITIK: Freitag, 22.3.2020, im Anschluss an die Vorstellung, Theatercafé • Eintritt frei

\---| Pressemeldung Theater Hagen |---