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# Hagen, Theater Hagen, Premiere: EUGEN ONEGIN, 05.03.2016
- URL: https://www.ioco.de/hagen-theater-hagen-premiere-eugen-onegin-05-03-2016/
- Published: 2016-02-11T14:00:21.000Z
- Updated: 2023-09-06T12:30:15.000Z
- Author: Redaktion
- Tags: Premieren, Karten, Pressemeldungen & Nachrichten, Premiere, Hagen

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[Theater Hagen](http://www.theaterhagen.de/?ref=ioco.de)

![Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2013/01/theater-hagen-bei-nacht-3c-stefan-kuehle.jpg "Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle")

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

# **EUGEN ONEGIN**  von Peter Tschaikowski

Libretto **Peter Tschaikowski** und **Konstantin Schilowski,** nach **Alexander Puschkin**

**Premiere Sa 05.03.2016 19:30 Uhr, weitere Vorstellungen**: Fr 11.03.2016 / 19:30 Uhr, Fr 18.03.2016 / 19:30 Uhr, Mi 13.04.2016 / 19:30 Uhr, Do 21.04.2016 / 19:30 Uhr Sa 07.05.2016 / 19:30 Uhr, Fr 13.05.2016 / 19:30 Uhr, Mi 25.05.2016 / 19:30 Uhr, So 26.06.2016 / 18:00 Uhr

Auf einem russischen Landgut lebt *Larina* mit ihren beiden Töchtern, der lebhaften **Olga** und der in ihren Träumen versponnenen *Tatjana. Olga* hat einen Verehrer: *Lenski,* ein junger Mann mit poetischen Ambitionen, der sie häufig vom Nachbargut aus besuchen kommt. Als er eines Tages seinen Freund Eugen ***Onegin*** mitbringt, verliebt ***Tatjana*** sich schlagartig in den Fremden, der ihr alle ihre romantischen Ideale zu erfüllen scheint. Doch auf ihren glühenden Brief reagiert ***Onegin*** kühl: Eine verbindliche Beziehung zu einer Frau ist nicht Teil seines Lebensentwurfs.

Mit dieser Liebestragödie eines jungen Mädchens auf dem Land beginnt Tschaikowskis Oper ***Eugen Onegin*** nach dem gleichnamigen Versepos **Alexander Puschkins.** Lyrische Szenen hat er ihr als Untertitel beigegeben; sie beleuchten mit großer Wahrhaftigkeit alltägliche Situationen seiner Gegenwart. Nur einzelne Ausschnitte aus dem umfangreichen Werk **Puschkins** wählte der Komponist aus; sie stehen lose zu einer Gesamthandlung verknüpft nebeneinander. Auf *Tatjanas* Tragödie folgt die *Lenskis*, der sich von Onegin zu einem Duell provozieren lässt und dabei ums Leben kommt. Schließlich begegnen sich ***Onegin*** und *Tatjana* nach langer Zeit erneut - und dann ist sie es, die, inzwischen verheiratet, seinem Werben nicht nachgibt.

Es sind präzise Darstellungen des bürgerlichen Lebens, die **Tschaikowski s**chuf; wie in klar umrissenen Vignetten stellt er sie seinem Publikum vor Augen und Ohren. Die realistische Wiedergabe des ländlich-provinziellen Alltags machte seine Zeitgenossen stutzig, da die Opernkonvention spektakulärere Geschichten verlangte. Doch innerhalb der genauen Milieuschilderungen erfasst Tschaikowski die Seelenzustände seiner Figuren mit solch bewegender musikalischer Feinfühligkeit, dass ***Eugen Onegin*** bald zu seinem meistgespielten Bühnenstück werden sollte.

**Musikalische Leitung** Mihhail Gerts, **Inszenierung** Holger Potocki **Bühne und Kostüme** Tanja Hofmann, **Licht** Ernst Schießl **Chor** Wolfgang Müller-Salow, Malte Kühn, **Dramaturgie** Ina Wragge

**BESETZUNG**: Larina: Marilyn Bennett, Tatjana: Veronika Haller Olga: Kristine Larissa Funkhauser, Filipjewna: Rena Kleifeld Eugen Onegin: Kenneth Mattice, Lenski: Kejia Xiong Fürst Gremin: Ilkka Vihavainen, Triquet: Richard van Gemert Saretzki: Paul Jadach, Ein Hauptmann: Paul Jadach

\---| Pressemeldung Theater Hagen |---