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# Essen, Aalto Theater Essen, Ballettpremiere ROMEO UND JULIA, 01.11.2014
- URL: https://www.ioco.de/essen-aalto-theater-essen-ballettpremiere-romeo-und-julia-01-11-2014/
- Published: 2014-10-29T09:00:26.000Z
- Updated: 2023-09-06T12:25:32.000Z
- Author: Redaktion
- Tags: Premieren, Karten, shakespeare, romeo und julia, Pressemeldungen & Nachrichten, Premiere, Essen

![aalto_logo.jpg](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/io/wp-content/gallery/opern_logos/aalto_logo.jpg "Aalto Theater Essen")

[Aalto Theater Essen](http://www.aalto-musiktheater.de/?ref=ioco.de)

![Aalto-Theater-Essen © IOCO](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2013/04/aalto-theater-essen-c-jarosch3.jpg "Aalto-Theater-Essen © IOCO")

Aalto-Theater-Essen © IOCO

# Ballettpremiere 1\. November 2014:

# *Romeo und Julia*  von Sergej Prokofjew

**Premiere 1\. November 2014**, **Weitere Vorstellungen** 9., 19., 21., 28., 30\. November; 28\. Dezember 2014; 3., 14., 16., 22\. Januar 2015, **Einführungsmatinee** 26\. Oktober 2014

Im Zentrum der ersten Ballettpremiere dieser Spielzeit steht das wohl berühmteste und zugleich tragischste Liebespaar der Weltliteratur. Die bedingungslose Liebe von ***Romeo und Julia*** war Anregung für unzählige Komponisten, doch ist es die Ballettkomposition von **Sergej Prokofjew**, die sich unübertroffen mit **Shakespeares** Liebestragödie vereint hat. Sie wurde zu einem der bedeutendsten Ballette und zur Inspirationsquelle vieler Choreographen. Die musikalische Geschichte reizte auch Ballettintendant **Ben Van Cauwenbergh** zu einer Neuinterpretation, die ab **Samstag, 1\. November** mit **Breno Bittencourt** und **Yanelis Rodriguez** in den Hauptrollen im **Aalto-Theater** zu erleben ist.

Mit viel Gespür für die nuancenreichen Emotionen zwischen träumerischer Liebe, komischen Szenen und expressiven Feindschaftsbekundungen macht **Van Cauwenbergh** die Tragödie um Liebe, Eifersucht, Hass, Vergebung und Tod mit allen Sinnen erlebbar.

*"Lebendige Menschen können tanzen. Sterbende tanzen nicht im Liegen."* **Sergej Prokofjew**

![Denkmal der Julia im Casa di Giullietta_Verona © IOCO](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2014/10/julia-im-casa-di-giullietta_foto-ioco.jpg "Denkmal der Julia im Casa di Giullietta_Verona © IOCO")

Denkmal der Julia im Casa di Giullietta\_Verona © IOCO

Die bedingungslose Liebe von ***Romeo und Julia*** inspirierte unzählige Komponisten von Bellini über Gounod bis hin zu Tschaikowski und Bernstein. Doch ist es Prokofjews Ballettkomposition, die sich unübertroffen mit Shakespeares Liebestragödie vereint hat. **Prokofjew** war auf der Suche nach etwas Lyrischem, als ihm Shakespeares berühmtestes und zugleich tragischstes Liebespaar in den Sinn kam: **Romeo und Julia**. Doch die Verwandlung des literarischen Meilensteins aus dem Jahr 1596 zum großen Handlungsballett drohte zu scheitern, denn „lebendige Menschen können tanzen. Sterbende tanzen nicht im Liegen“. Wenn *Romeo* nur etwas früher ankäme und *Julia* noch lebend vorfände, könnte die Geschichte ein Happy End haben. **Prokofjew** war zu allem bereit, um das choreographische Problem zu beheben und seinem Ballett zum Erfolg in seiner Heimat zu verhelfen. Letztendlich entschloss er sich jedoch zur Werktreue und fand die Lösung für das tödliche Finale in einem überwältigend-anrührenden Klangkosmos. Das Ineinandergreifen von weltliterarischem Stoff und hochemotionalem musikalischen Ausdruck macht ***Romeo und Julia*** zu einem der bedeutendsten Ballette. Durch zart-träumerische Liebesthemen, expressiv-dröhnende Feindschaftsbekundungen und dramatische Gefechtsszenen wird **Shakespeares** Tragödie um Liebe, Eifersucht, Hass, Vergebung und Tod mit allen Sinnen erlebbar gemacht. Die Interpretation von Ballettintendant **Ben Van Cauwenbergh** verbindet die Historizität des Shakespeare-Stoffes und die Unmittelbarkeit der musikalischen Sprache Prokofjews mit zeitgenössisch-klassischem Tanzvokabular und schafft so einen zeitlosen Ballettabend, in dem der Tod die Liebe am Leben hält.

**Choreographie** Ben Van Cauwenbergh, **Musikalische** **Leitung** Yannis Pouspourikas **Bühne und Kostüme** Thomas Mika **Licht** Kees Tjeebes, **Orchester** Essener Philharmoniker

**Premiere 1\. November 2014**, **Weitere Vorstellungen** 9., 19., 21., 28., 30\. November; 28\. Dezember 2014; 3., 14., 16., 22\. Januar 2015, **Einführungsmatinee** 26\. Oktober 2014

\---| Pressemeldung Aalto Ballett Essen |---