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# Dresden, Staatsoperette Dresen, DER GRAF VON LUXEMBURG Premiere, 17./18.06.2011
- URL: https://www.ioco.de/dresden-staatsoperette-dresen-der-graf-von-luxemburg-premiere-1718062011/
- Published: 2011-06-01T14:00:45.000Z
- Updated: 2023-09-06T11:39:41.000Z
- Author: Redaktion
- Tags: Oper & Operette, Aktuelles aus der Theaterwelt, Premieren, Premiere, Karten, Pressemeldungen & Nachrichten, Dresden

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[Staatsoperette Dresden](http://www.staatsoperette-dresden.de/?ref=ioco.de)

## Der Graf von Luxemburg, Operette von Franz Lehár

**Premiere: 17./18\. Juni 2011**Die Ehe mit einer Sängerin ist für einen Adeligen - und sei er noch so zwielichtig - Anfang des 20\. Jahrhunderts bekanntlich nicht standesgemäß. Das weiß auch Fürst *Basil Basilowitsch,* den es aus seiner russischen Heimat der Geschäfte und der Frauen wegen nach Paris gezogen hat. Hier verfällt er der Sängerin *Angèle Didier,* dem Star des Pariser Cabarethimmels. Um die von ihm geliebte Frau trotz aller gesellschaftlicher Schranken heiraten zu können, will sich der Fürst einer einfachen List bedienen: Mit Hilfe einer halben Million Francs und etwas Druck überredet er kurzerhand den verarmten Grafen René von Luxemburg, der sich als Schwerenöter und Bohemien durchschlägt, Angèle zu heiraten. Auf diese Weise in den Adelsstand erhoben, soll sie sich von René nach einer angemessenen Frist von drei Monaten wieder scheiden lassen, um den Weg für Basil frei zu machen. So weit, so gut - doch wie so oft in der Operette kommt alles ganz anders, als man denkt...

Nach dem Erfolg der "*Lustigen Witwe"* hatte sich **Franz Lehár** verpflichtet, ein weiteres Werk für das **Theater an der Wien** zu komponieren. Bei der Uraufführung im November 1909 wurde der "*Graf von Luxemburg"* stürmisch bejubelt und machte Lehár endgültig zu dem populärsten Komponisten der Ära der sogenannten Silbernen Operette. Die Musik zum "*Graf von Luxemburg*" zeigt ihn von seiner besten Seite: das Libretto von **Alfred Maria Willner** und **Robert Bodanzky** mit seinen rauschenden Festen, dem Karnevalsbild zu Beginn und den schwärmerischen Duetten Angèles und Renés kam der musikalischen Fabulierlust **Lehárs** besonders entgegen.

Ob Bohemiens, Adelige, Modelle oder Sängerinnen - im "*Graf von Luxemburg"* gibt jede Figur vor, mehr zu sein als sie wirklich ist. **Matthias Oldag**, der nach seiner Regie von **Offenbachs** Operette *"Orpheus in der Unterwelt"* von 2003 erneut an der **Staatsoperette Dresden** arbeitet, spitzt in seiner Inszenierung dieses Spannungsverhältnis zwischen Sein und Schein, in dem alle Figuren **der Operette leben, weiter zu. Ein besonderer Höhepunkt der Aufführung dürfte das Debüt der Kabarettistin Birgit Schaller von der Dresdner "*Herkuleskeule"* an der Staatsoperette Dresden** werden. Als neureiche und heiratswütige russische *Gräfin Kokozowa* sorgt sie nicht nur für zusätzliche Verwicklungen in der Operette, sondern mit dem ihr eigenen Humor auch für die Lösung der Handlung. Für ihren Auftritt hat ihr der Intendant der "Herkuleskeule" **Wolfgang Schaller** eigens eine neue Szene geschrieben, die die Handlung der **Lehár**\-Operette auf amüsante Weise spiegelt und in Bezug zur Gegenwart setzt. Damit wird die *Gräfin Kokozowa* in der Dresdner Neuinszenierung zu einem echten Dritter-Akt-Komiker in der Tradition des Frosch aus der beliebten "*Fledermaus"...*

### Der Graf von Luxemburg

Buch von A.M. Willner und Robert Bodanzky

Musik von Franz Lehár

Musikalische Leitung

: Christian Garbosnik

Inszenierung

: Matthias Oldag

Choreografie

: Winfried Schneider

Ausstattung

: Barbara Blaschke

René Graf von Luxemburg 

Michael Heim/Richard Samek

Fürst Basil Basilowitsch 

Jürgen Mutze

Angèle Didier 

Jessica Glatte/Ingeborg Schöpf

Gräfin Kokozowa 

Elke Kottmair/Birgit Schaller

Armand Brissard 

Frank Ernst/Andreas Sauerzapf

Juliette Vermont 

Olivia Delauré/Jeannette Oswald

Premiere: 17./18\. Juni 2011, 19.30 Uhr

weitere Termine und Karten unter [www.staatsoperette-dresden.de](http://www.staatsoperette-dresden.de/?ref=ioco.de)\---| Pressemeldung Staatsoperette Dresden |---