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# Dresden, Semperoper, Premiere Die tote Stadt von E.W. Korngold, 16.12.2017
- URL: https://www.ioco.de/dresden-semperoper-premiere-die-tote-stadt-16-12-2017/
- Published: 2017-11-02T14:00:53.000Z
- Updated: 2023-09-06T12:41:59.000Z
- Author: Redaktion
- Tags: Oper & Operette, Premieren, Premiere, SemperOper, Pressemeldungen & Nachrichten, Dresden

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[Semperoper](https://www.semperoper.de/?ref=ioco.de)

![Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger ](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2016/05/140_semperoper_matthias-creutzigerneu.jpg "Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger ")

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

# *Die tote Stadt* von Erich Wolfgang Korngold

# 16.12.2017: Dmitri Jurowski debütiert mit Dirigat, David Bösch inszeniert.

*»Ein Traum hat mir den Traum zerstört …«* resümiert **Paul** am Ende der Oper **Die tote Stadt.* V*erfangen im Gestrigen lebt ***Paul*** in Zurückgezogenheit und ergießt sich in Trauer um seine verstorbene ***Frau Marie.*** Schafft er den Schritt zurück ins Leben? Durch die Bekanntschaft mit ***Marietta,*** einer Tänzerin, setzt sich sein gelähmtes Seelenleben in Bewegung, doch erst das Erwachen aus einem Albtraum lässt ihn in der Realität ankommen. ***Die tote Stadt*** wurde nach ihrer Uraufführung im Jahr 1920 in kürzester Zeit weltweit nachgespielt und kehrt nun nach fast 100 Jahren an die **Semperoper Dresden** zurück.

*»Die Musik zur *›Toten Stadt‹* ist wesentlicher Bestandteil der dramatischen Entwicklung, auch der kinomäßigen Sensation in der Steigerung des Grauens.*« Was hier **Eugen Thari** im **Dresdner Anzeiger** im Dezember 1921 über die Musik zur Dresdner Erstaufführung von **Erich Wolfgang Korngolds** Sensationserfolg schreibt, dockt am damaligen Ankommen in einer neuen Zeit an: Es sind die zum Teil auf cineastische Art verzerrten Seelenwelten des Protagonisten, zu denen der Komponist eine bestechende Partitur geschrieben hat. Diese drängt die Zuschauer zu einer beklemmenden Reise in emotionale Tiefenregionen. Der in Zurückgezogenheit lebende Paul ergießt sich in Trauer um seine verstorbene Frau Marie. Doch das Kennenlernen einer Tänzerin, ***Marietta,*** setzt sein gelähmtes Seelenleben in Bewegung: Die junge Frau wird ihm zum Spiegel seiner Sehnsüchte, so dass er auf sie eine »Wiederkehr« seiner verstorbenen Gattin projiziert. Immer stärker zieht es Paul in verschüttete Schichten seiner Psyche. Erst das Erwachen aus einem Albtraum, in dem Paul eine Bluttat begeht, lässt ihn in der Realität ankommen. Kann er den Weg in ein von psychischen Altlasten befreites Leben gehen?

Mit dem musikalischen Leiter **Dmitri Jurowski** und dem Regisseur **David Bösch** stellen sich gleich zwei Künstler erstmals dem Dresdner Publikum vor. **David Bösch** gehört zu den führenden Regisseuren seiner Generation und ist sowohl in der Oper als auch im Schauspiel zuhause. Mit **Dmitri Jurowski** ist der jüngste Vertreter einer berühmten russischen Musikerdynastie in Dresden zu Gast. Seit 2005 arbeitet Jurowski als Dirigent sowohl im Opern- als auch im symphonischen Repertoire mit renommierten Orchestern auf der ganzen Welt. Das Bühnenbild zu ***Die tote Stadt*** entwirft **Patrick Bannwart,** die Kostüme stammen von Falko Herold.

In der Rolle des ***Paul*** ist **Burkhardt Fritz** zu erleben, **Manuela Uhl** ist ***Marietta,*** **Christoph Pohl** verkörpert die Rollen des **Frank und Fritz** und **Christa Mayer** gibt die Partie der **Brigitta.** Es singt der Sächsische Staatsopernchor Dresden. Es spielt die Sächsische Staatskapelle Dresden.**PMSeDr**

Am **16\. Dezember 2017** wird die Belcanto-Oper an der Semperoper ihre **Premiere** erleben, Beginn 18 Uhr. Eine Premierenkostprobe am 11\. Dezember 18 Uhr gibt erste Einblicke in das Werk. Weitere Vorstellungen am 20.12.2017, 2.01.; 7.01.; 21.01.2018

\---| Pressemeldung Semperoper Dresden |---