Zürich, Opernhaus Zürich, Hippolyte et Aricie – Jean-Philippe Rameau, 19.05.2019

Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

 Hippolyte et Aricie – Jean-Philippe Rameau

Libretto Abbé Simon-Joseph Pellegrin, nach Phèdre von Jean Racine, Phaedra von Seneca und Hippolytos von Euripides

Premiere Sonntag 19 Mai 2019

Jean-Philippe Rameau war 50 Jahre alt, als er 1733 mit Hippolyte et Aricie seine erste Oper auf die Bühne brachte. Als bedeutendster Musiktheoretiker seiner Zeit schuf er damit ein Werk, das die damaligen Konventionen des französischen Musiktheaters bei weitem übertraf. «Es gibt in dieser einen Oper genügend Musik, um zehn daraus zu machen», soll der Komponist André Campra gesagt haben, «dieser Mann wird uns alle in den Schatten stellen».

In der ersten Aufführung dieser Rarität in Zürich steht mit Emmanuelle Haïm eine Expertin für die französische Musik des 18. Jahrhunderts am Pult des Orchestra La Scintilla. Regie führt Jetske Mijnssen, deren Inszenierungen sich durch grosse psychologische Finesse auszeichnen. Als Phèdre kehrt Stéphanie d’Oustrac nach Zürich zurück, wo sie bereits für ihre Interpretation von Charpentiers Médée gefeiert wurde. Cyrille Dubois, ein vielversprechender junger Künstler aus Frankreich, singt Hippolyte, die französische Sopranistin Mélissa Petit, u.a. aus Freischütz und Werther bekannt, ist Aricie.

Einführungsmatinee am Sonntag, 5. Mai, um 11.15 Uhr im Bernhard Theater.

Regisseurin Jetske Mijnssen und Dirigentin Emmanuelle Haïm sprechen mit Dramaturgin Kathrin Brunner über die Neuproduktion. Musikalische Ausschnitte der Oper präsentieren Mélissa Petit, Cyrille Dubois, Edwin Crossley-Mercer, Nicholas Scott, Spencer Lang, Alexander Kiechle und Wenwei Zhang, begleitet von Benoît Hartoin am Cembalo.

Premiere Sonntag 19 Mai 2019,  weitere Vorstellungen : So, 19 Mai 2019, 19:00, Mi, 22 Mai 2019, 19:00, Fr, 24 Mai 2019, 19:00, Do, 30 Mai 2019, 13:00, So, 2 Jun 2019, 14:00


Hippolyte et Aricie  –  Tragédie en musique in fünf Akten von Jean-Philippe Rameau (1683-1764)

Libretto von Abbé Simon-Joseph Pellegrin,  nach «Phèdre» von Jean Racine, «Phaedra» von Seneca und «Hippolytos» von Euripides

Musikalische Leitung  : Emmanuelle Haïm, Inszenierung  : Jetske Mijnssen, Bühnenbild  : Ben Baur, Kostüme Gideon  : Davey, Musikalische Assistenz : David Bates, Lichtgestaltung  : Franck Evin, Choreinstudierung : Janko Kastelic, Choreografie  : Kinsun Chan, Dramaturgie  : Kathrin Brunner

MIT:  Aricie : Mélissa Petit, Hippolyte : Cyrille Dubois, Phèdre : Stéphanie d’Oustrac, Thésée : Edwin Crossley-Mercer, Neptune, Pluton : Wenwei Zhang, Diane : Hamida Kristoffersen Œnone, confidente de Phèdre : Aurélia Legay, Première Parque : Nicholas Scott, Seconde Parque / Tisiphone : Spencer Lang, Troisième Parque : Alexander Kiechle, Une prêtresse de Diane, Une Matelote, Une Chasseresse : Gemma Ní Bhriain, Orchestra La Scintilla, Chor der Oper Zürich

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Zürich, Opernhaus Zürich, Premiere Manon – Piotr Beczala, 07.04.2019

März 22, 2019  
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Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

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  Manon – Jules Massenet
So, 07. April 2019, 19 Uhr

Die nächste Premiere des Opernhaus Zürich wartet am 7. April 2019 mit einer Traumbesetzung auf. In der Neuproduktion von Jules Massenets Manon, die seit über 30 Jahren nicht mehr in Zürich zu sehen war, feiert der Shootingstar Elsa Dreisig ihr Rollendebüt in der Titelpartie. Manons Liebhaber Des Grieux, wird von Piotr Beczala verkörpert. Marco Armiliato leitet die Philharmonia Zürich. Für die Inszenierung zeichnet der holländische Regisseur Floris Visser verantwortlich.

Die Geschichte dreht sich um den Aufstieg und Fall der jungen Manon: von Kopf bis Fuss auf Liebe und Luxus eingestellt, versucht sie für sich ein besseres Leben zu erreichen. Bei dem Versuch geht sie am Ende doch zu Grunde.

Einführungsmatinee i : Am Sonntag, 24. März um 11.15 Uhr im Bernhard Theater. Das Produktionsteam um Regisseur Floris Visser sowie die Solisten Elsa Dreisig und Piotr Beczala geben im Gespräch mit Dramaturgin Kathrin Brunner Auskunft über ihre Arbeit an Massenets Oper.


Am 7. April 2019 feiern wir die Premiere unserer Neuproduktion von Massenets Oper Manon in der Inszenierung von Floris Visser und mit Elsa Dreisig und Piotr Beczala in den Hauptpartien. Unheilvolle Liebe erleben Sie auch im Geistermärchen Giselle, getanzt vom Ballett Zürich ab dem 11. April. Sie wollten schon immer einmal wissen, wie das Leben eines Spitzenschuhs aussieht? Wir verraten es Ihnen in der neuesten Episode von Was Sie schon immer über das Opernhaus wissen wollten, aber nie zu fragen wagten. Als Mrs. Lovett war Angelika Kirchschlager im Dezember in Sweeney Todd zu erleben; am 1. April zeigt sie sich mit einem Liederabend wieder von einer anderen Seite. In unserer Konzertreihe spielt das Orchestra La Scintilla unter Riccardo Minasi die berühmten Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi und vier weniger bekannte «Jahreszeiten» von Giuseppe Verdi. Und am 27. April begrüssen wir das Gastspiel Eine Frau, die weiss, was sie will! aus der Komischen Oper Berlin auf unserer Bühne.


Manon
Oper in fünf Akten und sechs Bildern von Jules Massenet (1842-1912)
Libretto von Henri Meilhac und Philippe Gille
nach einer Vorlage von Abbé Prévost

Musikalische Leitung Marco Armiliato Inszenierung Floris Visser Bühnenbild und Kostüme Dieuweke van Reij Choreografie Pim Veulings Lichtgestaltung Alex Brok Choreinstudierung Ernst Raffelsberger Dramaturgie Kathrin Brunner

Manon Lescaut : Elsa Dreisig
Le Chevalier des Grieux : Piotr Beczala
Lescaut : Yuriy Yurchuk
Le Comte des Grieux : Alastair Miles
Guillot de Morfontaine : Eric Huchet
De Brétigny : Marc Scoffoni
Poussette : Yuliia Zasimova
Javotte : Natalia Tanasii
Rosette : Deniz Uzun
L’Hôtelier : Cheyne Davidson
Deux Gardes : Jamez McCorkle , Omer Kobiljak
Le Portier du Séminaire, Un Sergent : Henri Bernard Guizirian
La Servante : Caroline Fuss
Premier Joueur : Omer Kobiljak
Deuxième Joueur : Juan Etchepareborda
Tänzer : Tänzerinnen und Tänzer
Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich
Statistenverein am Opernhaus Zürich

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Zürich, Opernhaus Zürich, Premiere Emergence, 13.01.2018

Januar 10, 2018  
Veröffentlicht unter Ballett, Opernhaus Zürich, Pressemeldung

Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

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Premiere Emergence
Ab 13 Jan 2018

Mit Emergence von Crystal Pite und Speak for Yourself von Sol León/ Paul Lightfoot präsentiert dieser Doppelabend zwei ausgesprochen spannende Choreografien. Emergence entstand 2009 für das National Ballet of Canada und verbindet die hierarchische Welt des klassischen Balletts mit der wuselnden Energie eines Bienenschwarms. Zu hypnotischen elektronischen Klängen von Owen Belton verwandelt sich die Bühne in einen geheimnisvollen unterirdischen Bienenstock.

Nicht weniger spektakulär ist die 1999 entstandene Choreografie Speak for Yourself des Choreografen-Duos León/Lightfoot, an deren Beginn Rauch aus dem Rücken eines Tänzers steigt. Zu Musik von Johann Sebastian Bach und Steve Reich entspinnt sich ein alchemistisches Experiment, in dessen Verlauf Feuer, Wasser und Tanz auf magische Weise aufeinandertreffen.

In der Einführungsmatinee am 7. Januar 2018 spricht Dramaturg Michael Küster mit den beiden Choreografinnen Crystal Pite und Sol León. Ausserdem zu Gast sind Ballettdirektor Christian Spuck und der Tänzer Daniel Mulligan.

Daten und Ticketlink
Sa 13 Jan 2018, 19:00
Do 18 Jan 2018, 19:00
Sa 20 Jan 2018, 19:00
So 21 Jan 2018, 14:00
Sa 27 Jan 2018, 19:00

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Zürich, Opernhaus Zürich, Madama Butterfly von Giacomo Puccini, 10.12. 2017

November 24, 2017  
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Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

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Madama Butterfly von Giacomo Puccini (1858-1924)

Libretto Giuseppe Giacosa und Luigi Illica,
nach Pierre Loti, John Luther Long und David Belasco

Premiere 10.12. 2017, weitere Vorstellungen 14.12.2017, 17.12.; 20.12.; 23.12.; 26.12.; 29.12.;

Der junge amerikanische Regisseur Ted Huffman hat sich mit Inszenierungen zeitgenössischer Opern bei den Festivals von Glyndebourne und Aix-en-Provence einen Namen gemacht und vor kurzem das Publikum mit seiner Interpretation von Händels Rinaldo an der Oper Frankfurt begeistert. Am Opernhaus Zürich inszeniert er jetzt Giacomo Puccinis Madama Butterfly. In der Titelpartie ist Svetlana Aksenova zum ersten Mal in Zürich zu erleben. Als Pinkerton debütiert der in Zürich bestens bekannte Saimir Pirgu. Nach Rossinis Il viaggio a Reims steht Daniele Rustioni nun bei einer weiteren Neuproduktion im italienischen Repertoire am Pult der Philharmonia Zürich.

In der Einführungsmatinee am 26. November spricht Ted Huffman mit Dramaturg Fabio Dietsche über sein Inszenierungskonzept. Ausserdem zu Gast sind die Sopranistin Svetlana Aksenova und Tenor Saimir Pirgu, die auch mit einem Ausschnitt aus der Oper zu hören sein werden. Videomittschnitte gewähren überdies Einblicke in die Probenarbeit.


Madama Butterfly
Tragedia giapponese in zwei Akten von Giacomo Puccini (1858-1924), Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica, nach Pierre Loti, John Luther Long und David Belasco

Musikalische Leitung Daniele Rustioni Inszenierung Ted Huffman Bühne Michael Levine, Kostüme Annemarie Woods, Lichtgestaltung Franck Evin, Choreographische Mitarbeit Sonoko Kamimura-Ostern Choreinstudierung Ernst Raffelsberger, Dramaturgie Fabio Dietsche

Cio-Cio-San: Svetlana Aksenova, Suzuki: Judith Schmid, Benjamin Franklin Pinkerton : Saimir Pirgu, Sharpless : Brian Mulligan, Goro : Martin Zysset, Fürst Yamadori / Der Standesbeamte : Huw Montague Rendall, Onkel Bonze : Ildo Song, Der kaiserliche Kommissar : Stanislav Vorobyov, Kate Pinkerton : Natalia Tanasii

Philharmonia Zürich, Chor der Oper Zürich, Statistenverein am Opernhaus Zürich

 


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