Cottbus, Staatstheater Cottbus, Digitaler Spielplan, April 2020

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus bietet online-Format „Digitaler Spielplan“

Während das Staatstheater Cottbus aufgrund der COVID-19-Pandemie bis 19. April 2020 den Spielbetrieb eingestellt hat, gibt es nun in den sozialen Medien sowie auf der Webseite digitale Angebote für Theaterbesucher.

Auf dem Facebook-Kanal startete vor kurzem der „Digitale Spielplan“. Angelehnt an das ursprünglich geplante Programm werden hier alternativ stückbezogene Beiträge veröffentlicht. Um 19.30 Uhr öffnet sich an den jeweiligen Vorstellungstagen der „virtuelle Vorhang“ u.a. für Interviews, Kostüm- und Bühnenbilder sowie Videoclips.

Auf dem Instagram-Kanal geben Künstlerinnen und Künstler sowie Mitarbeiter des Hauses regelmäßig Einblicke in ihr „Alltagstheater“ und berichten, wie derzeit ihr Leben ohne den Proben- und Vorstellungsbetrieb aussieht.

Anlässlich des diesjährigen Welttags des Theaters am Freitag, 27. März 2020, wurde der „Anflug der Holothurie auf das Theater“ aus Wiebke Rüters Inszenierung „Der große Marsch“ von Wolfram Lotz als Video online gestellt und ist auch weiterhin dort präsent.

Alle Formate sind auch auf der Webseite www.staatstheater-cottbus.de unter News zu finden sowie unter folgenden Adressen im Internet verfügbar:

Facebook: https://www.facebook.com/staatstheatercottbus/

Instagram: https://www.instagram.com/staatstheatercottbus/

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Krefeld, Theater Krefeld Mönchengladbach, Atemschutzmasken für Pflegeheime, April 2020

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Krefeld © Matthias Stutte

Theater Krefeld © Matthias Stutte

Theater näht Atemschutzmasken für Pflegeheime

In Zusammenarbeit mit dem Krefelder Verein Die Wiege e.V. fertigt die Schneiderei des Theaters Mundschutze. 700 Stück sind schon entstanden. Krefeld und Mönchengladbach. „Helfen wo man helfen kann. Gemeinschaftlich unterwegs sein. Das sind einige Gebote der Stunde. Unser Theater steht mitten in der Stadt und wir verorten
uns auch in der Mitte der Gesellschaft. Wenn wir dieser Stadt und dieser Gesellschaft in der jetzigen Lage etwas zurückgeben können, ist dies gut für alle“, sagt Generalintendant Michael Grosse.

Theater Krefeld Mönchengladbach /  (links) Ina Schotes, Leiterin der Kostümabteilung, und Karin Meincke - Krefelder Verein Die Wiege e.V.  © Matthias Stutte

Theater Krefeld Mönchengladbach / (links) Ina Schotes, Leiterin der Kostümabteilung, und Karin Meincke – Krefelder Verein Die Wiege e.V. © Matthias Stutte

Deshalb hat das Theater Krefeld und Mönchengladbach in Zusammenarbeit mit dem Krefelder Verein Die Wiege e.V., dessen Schirmherrin Schlagersängerin Andrea Berg ist, die Produktion von Atemschutzmasken aus Stoff begonnen. Dort, wo sonst die Kostüme für die Inszenierungen gefertigt werden, nähen die Schneiderinnen und Schneider jetzt aus den hauseigenen Stoffvorräten, aber auch aus vielen Stoffspenden von Krefelder Bürgerinnen und Bürgern Mundschutze. Sie kommen vor allem Pflegeeinrichtungen zugute, die sich mit den Stoffmasken behelfen können. „700 Stück konnten bereits verteilt werden und täglich kommen etwa 150 dazu“, erläutert die Leiterin der Kostümabteilung Ina Schotes. Außerhalb des Theaters sitzen etliche Hobbynäherinnen unermüdlich an ihren Maschinen und unterstützen die Herstellung. Karin Meincke aus dem Vorstand des Vereins Die Wiege e.V. organisiert die Stoffspenden und liefert dem Theater täglich Nachschub. Kontakt: info@karinmeincke.de

Theater Krefeld Mönchengladbach /  Kostümabteilung Theater   © Matthias Stutte

Theater Krefeld Mönchengladbach / Kostümabteilung Theater © Matthias Stutte

Ab sofort näht die Schneiderei des Theaters auch für Einrichtungen in Mönchengladbach, die von der Stadt betreut werden.

—| PressemeldungTheater Krefeld Mönchengladbach |—

Radebeul, Landesbühnen Sachsen, Wagner Moreira – Leiter Tanzcompagnie, IOCO Personalie, 02.04.2020

Landesbühnen Sachsen

Wagner Moreira – kommender Leiter der Tanzcompagnie

Der Choreograph Wagner Moreira  übernimmt ab der Spielzeit 2020-21 die Leitung der Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen.

Bei Facebook kündigte die Landesbühne Sachsen Wagner Moreira und sein Wirken schon an:  „Mit unserem neuen Leiter, Wagner Moreira, soll auch die Tanzcompagnie ein neues Gesicht erhalten. Unter dem bisherigen Leiter Carlos Matos entstanden viele innovative und hochgelobte Inszenierungen an den Landesbühnen Sachsen. Auf dieser Arbeit wird Wagner Moreira aufbauen und die Compagnie weiterentwickeln. Er war die letzten Jahren wiederholt als Gasttrainer bei uns und freut sich auf die kommende Spielzeit.“

“ Ich freue mich, dass wir ab der kommenden Spielzeit mit Herrn Wagner Moreira einen kreativen und auch organisatorisch vielseitig erfahrenen künstlerischen Leiter für die Tanzcompagnie gefunden haben, der den Tanz offensiv im Feld der gesamtgesellschaftlichen Kommunikation auch im Sinne der Diversität und Inklusion sachsenweit  verortet“, so Manuel Schöbel, Intendant der Landesbühnen Sachsen

Landesbühnen Sachsen / Wagner Moreira - kommender Leiter der Tanzcompagnie © gesichtsBlitzer

Landesbühnen Sachsen / Wagner Moreira – kommender Leiter der Tanzcompagnie © gesichtsBlitzer

„Im März 2003 kam ich nach Münster/NRW und seitdem ist Deutschland auch meine Heimat geworden. In März 2006 bekam ich ein Engagement in Sachsen am Gerhart Hauptmann Theater Görlitz/Zittau und seitdem ist Sachsen mein Zuhause geworden. Im März 2010 kam ich nach Dresden, um  Master of Arts  in Choreografie an der Palucca Hochschule für Tanz zu studieren und die Elbestadt bekam eine Leidenschaft. 10 Jahre später im  August 2020 übernehme ich mit großer Freude die Leitung der Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen in Radebeul. Immer gern hier und Europaweit in  unterschiedlichen künstlerischen und pädagogischen Kontexten, Institutionen, Projekten und Produktionen   tätig, ist jetzt Radebeul für  mich der nächste Halt. Den Bezug zum Haus hatte ich als freischaffende Künstler und Tanzmacher seit den letzten 5 Jahren gehabt. Bin immer  gern an den Landesbühnen als Gasttrainer und Zuschauer gewesen.  Gern möchte  ich hautnah nicht nur mit anderen Sparten im Haus arbeiten,  sondern auch mit dem Publikum. Inklusion, Zugänglichkeit, Mobilität und Interdisziplinarität sind in meiner künstlerischen Praxis  eine  Selbstverständlichkeit in den letzten 10 Jahren geworden. Ich freue mich sehr auf die erste Spielzeit und auf die elegante und schöne Stadt  Radebeul. “, so Wagner Moreira

Re(-)place – Um(-)räumen  Choreographie – Tanz Wagner Moreira
youtube Video von Wagner Moreira
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Wagner Moreira  (BRA/DE)
ist 1977 in Brasilien geboren. 1991 begann er Tanz zu studieren und führte sein Studium in Deutschland fort.  Als zeitgenössischer Tänzer erhielt er Preise in bei verschiedenen Festivals. Seit 2003 lebt er in Deutschland und arbeitet sowohl als Gast Dozent, Performer und Choreograf an  verschiedenen Theatern, Hochschulen und freie Kompanien u.a.  2011  International Choreographers in Residency, American Dance Festival, North Carolina USA.  Choreographer´s Venture/12 Programm Impulstanz Wien. 2012 absolvierte er den Master of Arts  in Choreographie an der Palucca  Hochschule für Tanz Dresden und erhielte den DAAD Preis für besonders engagierte ausländische Studierende. 2016 Meisterklasse Abschluss  Palucca Hochschule für Tanz.

Seit 2014 ist er Mitglied der inklusiven Un-label PAC/ Köln. Herbst/16 Kurator „Tag der deutschen Einheit 16“  –  Brücken  bauen  – Dresden. Gemeinsam feiern – Dresden. Gemeinsam tanzen.

2019 erhielt er den Ursula-Cain-Förderpreis in Sachsen mit seinem Solo I PLAY D(E)AD im Kooperation mit Projekttheater Dresden. In diesem Jahr rief er das Format C.O.R.E. (Creating Opportunities of Research & Explorations) & CORE DANCE PROJECTS zusammen mit der Choreografin Helena Fernandino ins Leben. Wagner Moreira ist als Choreograf, Gastdozent und Performer in Deutschland, Belgien, Brasilien, Griechenland, Italien, Tschechien, Türkei, Schweden und USA tätig und ab der Spielzeit 2020/21 als Leiter der Tanzcompagnie Landesbühnen Sachsen.

—| Pressemeldung Landesbühnen Sachsen |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Xerxes im Wohnzimmer, April 2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / XERXES © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / XERXES © Hans Jörg Michel

„Xerxes“: Deutsche Oper am Rhein im Wohnzimmer

Gute Nachricht für alle, die ihre Opernbesuche vermissen: Die Deutsche Oper am Rhein stellt ab sofort auf der Online-Plattform operavision.eu Georg Friedrich HändelsXerxes“ in der gefeierten Inszenierung von Stefan Herheim als kostenlosen Stream zur Verfügung. Aufgezeichnet wurde die Aufführung – eine Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin – im Januar 2019 im Opernhaus Düsseldorf. Zu erleben sind die hochkarätige Premierenbesetzung mit Valer Sabadus in der Titelpartie und die Neue Düsseldorfer Hofmusik unter der Leitung des Barockexperten Konrad Junghänel. Außerdem hat die Deutsche Oper am Rhein auf operavision.eu mehrere Backstage-Videos zu „Xerxes“ bereitgestellt, die spannende Einblicke in die komplexe Produktion bieten.

Mit Unterstützung aus dem Creative Europe Programme der EU vereint OperaVision kostenlos für alle Internet-Nutzer Live-Streams und Video-on-demand aus Opernhäusern und Festivals aus ganz Europa und ist mit seiner großen Bibliothek eins der größten Online-Kulturvermittlungsforen. Der Plattform gehören 29 Partnerinstitutionen an, darunter u.a. die Opernhäuser in Brüssel, Antwerpen, Madrid, Helsinki, Venedig und Stockholm und das Festival d’Aix-en-Provence. Aus Deutschland sind die Deutsche Oper am Rhein und die Komische Oper Berlin vertreten. „Xerxes“ war bereits 2019 für sechs Monate ausgestrahlt worden und avancierte mit über 70.000 Zuschauerinnen und Zuschauern zu einer der fünf beliebtesten Produktionen auf OperaVision. „Wir freuen uns, dass es uns in Zusammenarbeit mit unseren europäischen Partnern möglich ist, diese äußerst beliebte Opernproduktion erneut für unser Publikum ausstrahlen zu können – und danken ausdrücklich allen Beteiligten, dass Sie sich spontan und unbürokratisch bereiterklärt haben, dieses Projekt zu unterstützen“, so Generalintendant Prof. Christoph Meyer.

Neben dem Streaming-Angebot von „Xerxes“ gibt es zahlreiche weitere digitale, kreative Angebote der Deutschen Oper am Rhein zum Überbrücken der Zwangspause: Auf operamrhein.de erklärt die Kostümabteilung, wie man selber Mundschutzmasken näht, die Junge Oper am Rhein bastelt mit der ganzen Familie eine eigene Oper, und Tanzinteressierte können an einer Live-Class des Balletts teilnehmen. Auf den Social-Media-Kanälen der Jungen Oper am Rhein gibt es jeden Tag neue Tipps und Aktionen gegen Corona-Langeweile. Weitere Online-Angebote sind in Vorbereitung. Ab Montag steht auf operamrhein.de zudem ein Podcast von Chefdramaturgin Anna Melcher mit einer Werkeinführung zu „Xerxes“ bereit.

Zu „Xerxes“:

Was mit der berühmten Xerxes-Arie „Ombra mai fu“ beginnt, endet nach einem verwirrenden Liebes- und Intrigenspiel mit der Einsicht, dass das Leben ein Theater ist, in dem man sich seine Rolle nicht immer aussuchen kann. Auf der Bühne entspinnt sich ein rasantes Spektakel in opulenten Kulissen, die ganz in barocker Manier für das Publikum sichtbar per Hand geschoben und gedreht werden. Mit viel Witz und Raffinesse hat Regisseur Stefan Herheim das Stück in Szene gesetzt, auf die Bühne gebracht hat es die Deutsche Oper am Rhein in Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin. Auf dem eigenen Bildschirm können Opernfans nun das barocke Juwel in der Düsseldorfer Original-Premierenbesetzung erleben – Counterstar Valer Sabadus ist Serse alias Xerxes, Terry Wey ist Arsamene, Katarina Bradic ist Amastre, Torben Jürgens ist Ariodate, Heidi Elisabeth Meier ist Romilda, Anke Krabbe ist Atalanta, Hagen Matzeit ist Elviro. Außerdem zu erleben sind der Chor der Deutschen Oper am Rhein und die Neue Düsseldorfer Hofmusik unter der Leitung von Konrad Junghänel.

Georg Friedrich Händel: „Xerxes“

Ab sofort kostenlos auf operavision.eu

Eine Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

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