Flensburg, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, 2. SINFONIEKONZERT, 06. – 09.11.2018

Schleswig-Holsteinisches Landestheater

Stadttheater Flensburg © Stadttheater Flensburg

Stadttheater Flensburg © Stadttheater Flensburg

 

Drei Werke aus drei Jahrhunderten – im 2. SINFONIEKONZERT steht Musik aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert von Ludwig van Beethoven, Franz Schreker und Eduard Erdmann auf dem Programm. Als Gastsolisten begrüßt das Schleswig-Holsteinische Sinfonieorchester diesmal den amerikanisch-türkischen Pianisten Özgür Aydin. Er tritt in vielen prestigeträchtigen Konzertsälen auf, beispielsweise in der New Yorker Carnegie Hall, der Londoner Wigmore Hall, dem Münchner Herkulessaal und der Suntory Hall in Tokyo.


2. SINFONIEKONZERT


Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73 Franz Schreker: Vorspiel zu DIE GEZEICHNETEN Eduard Erdmann: Sinfonie Nr. 1, op. 10 Der facettenreiche Pianist Özgür Aydin eröffnet gemeinsam mit dem Sinfonieorchester das zweite Sinfoniekonzert unter der Leitung von GMD Peter Sommerer mit Ludwig van Beethovens fünftem und somit letztem Klavierkonzert. Beethovens energisch-heroisches Werk entstand zur Zeit der napoleonischen Besetzung Wiens. Es avancierte im 19. Jahrhundert zum Muster dessen, was ein kompositorisch anspruchsvolles Konzert leisten muss, und bildet einen Höhepunkt der klassischen Konzertliteratur.

Ihm schließt sich das Vorspiel zu Franz Schrekers Oper DIE GEZEICHNETEN, uraufgeführt 1918, an. Mit ausladenden Melodiebögen und experimentellen Harmonien vertonte der in Monaco geborene Österreicher in seinem Bühnenwerk erotische Exzesse, politische Machtspiele und abgründige Geheimnisse.

Der lange in Vergessenheit geratene Deutsch-Lette Eduard Erdmann gehörte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den weltbesten Pianisten, trat aber auch als in die Zukunft weisender Komponist in Erscheinung. Seine 1920 fertiggestellte erste von vier Sinfonien ist Alban Berg gewidmet.

06.11.2018 | 19.30 Uhr | Schleswig, A.P. Moller Skolen 07.11.2018 | 19.30 Uhr | Flensburg, Deutsches Haus 08.11.2018 | 20.00 Uhr | Husum, Nordsee Congress Centrum 09.11.2018 | 19.30 Uhr |
Rendsburg, Stadttheater

—| Pressemeldung Schleswig-Holsteinisches Landestheater |—

Essen, Philharmonie Essen, Organistin Iveta Apkalna – Kremerata Baltica, 11.11.2018

November 5, 2018  
Veröffentlicht unter Konzert, Philharmonie Essen, Pressemeldung

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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Iveta Apkalna © Nils Vilnis

Philharmonie Essen / Iveta Apkalna © Nils Vilnis

Organistin Iveta Apkalna – Kremerata Baltica

Konzert am Sonntag, 11. November 2018  20 Uhr

Seit 2017 ist Iveta Apkalna Titularorganistin an der Hamburger Elbphilharmonie – und bekleidet damit wohl eines der begehrtesten Organistenämter weltweit. Am Sonntag, 11. November 2018, um 20 Uhr ist die Lettin nun an der großen Kuhn-Orgel der Philharmonie Essen zu Gast. Und sie kommt nicht allein: Mit dabei ist das vom weltbekannten Geiger Gidon Kremer gegründete Ensemble Kremerata Baltica. Gemeinsam präsentieren Apkalna ein Programm, das die Musik von Johann Sebastian Bach mit Werken baltischer Komponisten kombiniert. Zur Aufführung kommen das Konzert d-Moll für Orgel und Streicher (BWV 1052) und die Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll für Violine solo (arrangiert für Streichorchester) von Johann Sebastian Bach, die „Voices“- Sinfonie von Peteris Vasks, die Sinfonie für Streicher und Pauken von Lepo Sumera und das „Voice of the Ocean“- Konzert für Orgel und Streichorchester von Eriks Esenvalds.

Die in Berlin und Riga lebende Iveta Apkalna ist als Orgelvirtuosin weltweit gefragt. In der aktuellen Spielzeit tourt sie gemeinsam mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Jansons in Europa und gastiert in München, Budapest, Luxemburg, Amsterdam, Paris und im Musikverein Wien. Im Juli 2018 gab sie ihr Debüt bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall in London. In der Philharmonie Essen war Iveta Apkalna schon mehrfach zu Gast.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Premiere Otello – Giuseppe Verdi, 15.11.2018

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Deutsche Oper am Rhein

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

  Otello  –  Giuseppe Verdi

Inszenierung Michael Thalheimer

Premiere am 15. November im Theater Duisburg: Opernwerkstatt am Freitag, 2. November, um 18.00 Uhr mit Gespräch und Probenbesuch

Am Donnerstag, 15. November, um 19.30 Uhr ist Premiere im Theater Duisburg: Die Deutsche Oper am Rhein bringt Giuseppe Verdis Oper Otello in der Inszenierung von Michael Thalheimer auf die Bühne. Gerade in Duisburg ist der vielfach ausgezeichnete Theaterregisseur eine bekannte Größe: Sieben seiner Schauspiel-Inszenierungen waren seit 2003 bei den Duisburger Akzenten vertreten, zuletzt Die Perser (2018) in einem Gastspiel des Wiener Burgtheaters und Penthesilea (2017) in einer Aufführung des Schauspiels Frankfurt. Nun stellt sich Michael Thalheimer erstmals mit einer Opernproduktion im Theater Duisburg vor. IOCO berichtete kürzlich über eine Thalheimer Inszenierung am Wiener Burgtheater:  Glaube liebe Hoffnung von Ödön von Horvath.

Deutsche Oper am Rhein / Otello - Zoran Todorovic (Otello) und der Chor der Deutschen Oper am Rhein © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Otello – Zoran Todorovic (Otello) und der Chor der Deutschen Oper am Rhein © Hans Jörg Michel

Otello, General der Republik von Venedig, ist auf dem Höhepunkt seines Ruhms, als der Fähnrich Jago sein vernichtendes Werk beginnt. Er beneidet Otello um alles, was er nicht besitzt: seine Macht, sein Charisma und seine Liebe zu Desdemona. Doch er erkennt, dass Otello kein strahlender Held, sondern ein in sich gefangenen ist, verwundbar durch den Stachel der Eifersucht – ein Gift das ihm jede Kontrolle entzieht. Am Ende tötet Otello Desdemona, den einzigen Menschen, der ihn aufrichtig liebt, als müsste er sich damit von seinen Ängsten, Zwängen und Selbstzweifeln befreien.

In einer hochkonzentrierten, abstrakten Bildsprache schärft Michael Thalheimer den Blick für die Psychologie, Emotionalität und Körperlichkeit der Figuren und setzt das Eifersuchtsdrama unter geradezu atemlose Spannung. Ein schwarzer Bühnenraum mit wenigen Requisiten und minimalistischen Lichteffekten genügt Thalheimer, um aus dem Dunkel in Otellos Psyche einen dramatischen Sog zu entwickeln. Große Erfolge feierte seine mit Henrik Ahr (Bühnenbild), Michaela Barth (Kostüme) und Stefan Bolliger (Licht) entwickelte Inszenierung bereits in Antwerpen, Gent und Düsseldorf.

Im Theater Duisburg übernimmt Antonino Fogliani die musikalische Leitung der Duisburger Philharmoniker und des neu besetzten Sänger­ensembles: Gustavo Porta, ein Spezialist für die großen italienischen Tenor­partien, ist Otello. Simon Neal, der in Düsseldorf zuletzt als Wotan gefeiert wurde, verkörpert Otellos Gegenspieler Jago. Brigitta Kele, Ensemblemitglied von 2012 bis 2016, kehrt als Desdemona an den Rhein zurück.

In der Opernwerkstatt am Freitag, 2. November, um 18 Uhr geben Antonino Fogliani, Gustavo Porta und Simon Neal im Gespräch mit Chefdramaturgin Hella Bartnig Einblick in die Produktion, bevor die Besucher im Theater Duisburg den ersten Teil der Bühnenorchesterprobe miterleben dürfen. Der Eintritt ist frei.

Otello im Theater Duisburg: Do 15.11., 19.30 Uhr (Premiere) / Di 20.11., 19.30 Uhr / Fr 23.11., 19.30 Uhr   Sa 01.12., 19.30 Uhr / So 09.12., 15.00 Uhr / Mi 12.12., 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Wien, Wiener Staatsoper, Premiere WIENER STAATSBALLETT – SYLVIA, 10.11.2018

November 2, 2018  
Veröffentlicht unter Ballett, Premieren, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

WIENER STAATSBALLETT:

PREMIERE VON MANUEL LEGRIS‘ SYLVIA
AM 10. NOVEMBER 2018

Zur Premiere und Produktion

Mit Sylvia präsentiert Ballettdirektor Manuel Legris seine zweite abendfüllende Choreographie für das Wiener Staatsballett – die Neuproduktion feiert am Samstag, 10. November 2018 Premiere an der Wiener Staatsoper und steht bis Jänner 2019 insgesamt 10 Mal auf dem Spielplan des Hauses am Ring.

Sylvia, das Ballett in drei Akten vom französischen Komponisten Léo Delibes, wurde am 14. Juni 1876 in Paris uraufgeführt und zählt vor allem auch musikalisch zu den herausragenden Balletten des 19. Jahrhunderts. Die Ballettpartituren von Delibes revolutionierten mit ihrer frischen Sicht die gesamte Gattung, Sylvia, choreographiert von Louis Mérante, war zudem die erste Ballettpremiere in dem von Charles Garnier konzipiertem Pariser Opernhaus.

Mit seiner neuen Version der Sylvia knüpft Manuel Legris an den großen Erfolg seines Le Corsaire an und schafft eine weitere Neufassung eines zentralen „Klassikers“ des 19. Jahrhunderts für das Wiener Staatsballett, wobei er vor allem der französischen Traditionslinie des Werkes, die sich vom Choreographen der Uraufführung über Namen wie Léo Staats, Serge Lifar, Albert Aveline und Lycette Darsonval in die Gegenwart fortsetzt, folgt. Seine anstehende Neuinterpretation setzt dabei vor allem auf Möglichkeiten zur tänzerischen Entfaltung. An der Wiener Hofoper wurde Sylvia zum ersten Mal bereits 1877 – also nur ein Jahr nach der Uraufführung – in einer Choreographie von Carl Telle gezeigt (zugleich die erste Vorstellung des Balletts außerhalb von Paris) und vom Wiener Staatsopernballett zuletzt abendfüllend von 1976 bis 1985 in einer Choreographie von László Seregi in der Wiener Staatsoper aufgeführt. Das Werk kehrt somit nach über 30 Jahren Pause in einer neuen Fassung an das Haus am Ring zurück.


Das Leading Team

Choreograph Manuel Legris zeichnet auch für die Dramaturgie bzw. das Sylvia-Libretto (nach Jules Barbier und Baron Jacques de Reinach) – die er wie auch bei Le Corsaire zusammen mit Jean-François Vazelle erstellte – verantwortlich. Gemeinsam arbeiteten sie an einer Straffung des Librettos, dessen Handlung sich auf das Hirtenspiel Aminta von Torquato Tasso zurückführen lässt. Kevin Rhodes steht bei der Premierenproduktion am Pult; der Dirigent ist der Wiener Staatsoper seit 1995 verbunden und leitete hier bisher über 20 Werke, zuletzt die Nurejew Gala im vergangenen Juni. Manuel Legris’ Sylvia gibt neben der tänzerischen Entfaltung auch zahlreichen pittoresken Momenten breiten Raum: Dieser wurde von Luisa Spinatelli detailreich ausgestattet. Sylvia ist nach Schwanensee und Le Corsaire bereits die dritte Zusammenarbeit der Mailänder Bühnen- und Kostümbildnerin mit Manuel Legris. Für die Wiener Staatsoper war Luisa Spinatelli weiters für die Kostüme des Balletts Die Fledermaus sowie der Opernpremiere von Anna Bolena verantwortlich. Das Lichtdesign stammt von Jacques Giovanangeli.


Kurze Inhaltsangabe

Nach zahlreichen gefahrvollen Hemmnissen, darunter einer Entführung Sylvias, der Nymphe der Diana, durch Orion, kommt es für das Paar Sylvia und Aminta zu einem Happy End. Dazu verhilft der Gott Eros persönlich. Göttin Diana erscheint am Ende als Frau Luna, um damit nicht nur ihrem Endymion, sondern allen Liebenden den Nachthimmel zu erhellen.


Zur Besetzung

Drei alternierende Besetzungen in den Hauptpartien gestalten die insgesamt sechs Vorstellungen in der Premierenserie im November 2018: So sind in der Premiere am 10. November sowie am 12. November Nikisha Fogo in der Titelpartie, Denys Cherevychko als Aminta und Davide Dato als Orion zu erleben. In den Aufführungen am 13. und 17. November tanzen Olga Esina die Sylvia, Jakob Feyferlik den Aminta und Vladimir Shishov den Orion. Am 24. und am 28. November verkörpern schließlich Kiyoka Hashimoto die Titelrolle, Masayu Kimoto den Aminta und Robert Gabdullin den Orionn.


Einführungsmatinee zur Neuproduktion

Einblicke in seine Arbeit und das Werk gewährt Manuel Legris bereits am 4. November 2018 bei der Einführungsmatinee zu Sylvia in der AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE (11.00 Uhr). In bewährter Weise wird Gabriele Schacherl im Gespräch mit Manuel Legris nicht nur Einblicke in die Arbeit des Wiener Staatsballetts gewähren, sondern auch umfangreich Hintergrundwissen vermitteln. Durch die Beteiligung von Tänzerinnen und Tänzern des Ensembles sind auch spannende „Live-Beiträge“ zur neuen Produktion zu sehen.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

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