Wien, Wiener Staatsoper, Fidelio – In der Urfassung, 01.02.2020

Januar 24, 2020  
Veröffentlicht unter Oper, Premieren, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 FIDELIO –  Ludwig van Beethoven
In der Urfassung  – LEONORE

PREMIERE 1. FEBRUAR 2020

Anlässlich des 250. Geburtstags Ludwig van Beethovens kommt im Haus am Ring am Samstag, 1. Februar 2020 erstmals die Urfassung von Fidelio (Leonore) in einer Neuproduktion auf die Bühne.

Die einzige Oper des „Jahresregenten“ erlebte (unter wechselnden Titeln) gleich dreimal eine Uraufführung: Die erste Fassung wurde 1805 im Theater an der Wien gegeben, die zweite rund ein Jahr später und die dritte 1814 an der Hofoper im Kärntnertortheater: die Version, die seit jeher im Haus am Ring gespielt wird – unter anderem auch bei der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper nach dem 2. Weltkrieg im November 1955. Nicht nur formale Änderungen prägen die Überarbeitungen Beethovens, sondern auch musikalisch wie inhaltlich durchlief Fidelio eine umfassende Revision durch Straffungen, Kürzungen und Umstellungen.

Ludwig van Beethoven © IOCO

Ludwig van Beethoven © IOCO

Die derzeit aktuelle Produktion der letzten Fassung (Inszenierung: Otto Schenk) ist seit 1970 im Repertoire. Ergänzend dazu wird nun die Urversion des Werks zur Staatsopern-Premiere gebracht. Das Haus am Ring bietet damit die seltene und außergewöhnliche Möglichkeit, gleich zwei Fassungen in einer Spielzeit zu erleben (Otto Schenks Inszenierung von Fidelio ist wieder im April/Mai 2020 zu sehen).

Zum Leading Team

Musikalisch geleitet wird die Neuproduktion von Tomáš Netopil. Der tschechische Dirigent war von 2008 bis 2012 Musikdirektor des Prager Nationaltheaters und Ständetheaters, ist seit 2013 Generalmusikdirektor des Aalto Theaters und der Philharmonie Essen und gastierte u. a. an der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper, der Bayerischen Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper, in Paris, Antwerpen, Valencia, Venedig, bei den Salzburger Festspielen und am Opernhaus Zürich. Er debütierte 2014 mit Rusalka an der Wiener Staatsoper und dirigierte hier in weiterer Folge noch Repertoirevorstellungen von Das schlaue Füchslein, Così fan tutte, Kátja Kabanová und Idomeneo sowie die Premiere von Der Freischütz (2018).

Mit Fidelio Urfassung (Leonore) präsentiert die deutsche Regisseurin Amélie Niermeyer erstmals eine Arbeit im Haus am Ring. Ihre bisherige Laufbahn führte sie bisher u. a. an das Münchner Residenztheater, wo sie mit 23 Jahren ihre Regiekarriere startete und später als Hausregisseurin zurückkehrte; an das Schauspiel Frankfurt (als Oberspielleiterin), das Theater Freiburg (Generalintendantin von 2001 bis 2005), an das Düsseldorfer Schauspielhaus (Generalintendantin von 2006 bis 2011). Opern- und Schauspielproduktionen schuf sie bisher u. a. am Thalia Theater Hamburg, am Deutschen Theater Berlin, in Basel, Los Angeles, die Deutsche Oper am Rhein, in Salzburg, an der Bayerischen Staatsoper München, am Theater an der Wien und an der Staatsoper Hamburg. Seit 2011 ist sie zudem Regieprofessorin am Mozarteium Salzburg und leitet dort den Studiengang für Schauspiel und Regie.

Das Bühnenbild stammt von Alexander Müller-Elmau, der mit der Fidelio Urfassung sein Debüt im Haus am Ring gibt und den mit Regisseurin Amélie Niermeyer eine enge Zusammenarbeit verbindet. Der vielseitige deutsche Künstler begann seine Karriere als Bühnenbild- und Regieassistent, arbeitete als Bühnen- und Kostümbildner (u. a. Residenztheater München, Staatstheater Stuttgart, Thalia Theater Hamburg, Deutsches Theater Berlin, Theater in der Josefstadt) und inszeniert seit 2003 auch selbst. Als Dramatiker schuf er mehrere Bühnenwerke.

Die Kostüme kreierte die belgische Kostüm- und Bühnenbildnerin Annelies Vanlaere, die mit der Premiere ebenfalls erstmals ihre Arbeit an der Wiener Staatsoper präsentiert. Bisherige Stationen ihrer Karriere umfassten u. a. Engagements als Kostümassistentin am Thalia Theater Hamburg sowie Kostüm- und Bühnenbilder u. a. am Staatstheater Stuttgart, am Thalia Theater Hamburg, in Graz, Amsterdam, Köln, Berlin, Basel und München.

Für das Lichtdesign zeichnet Gerrit Jurda verantwortlich (bisherige Arbeit im Haus am Ring: Samson et Dalila, 2018), für die Choreographie Thomas Wilhelm (Choreographie für die Staatsopern-Produktion von Alceste, 2012), Produktionsdramaturgin ist Yvonne Gebauer).

Die Besetzung

Am Premierenabend geben alle Sängerinnen und Sänger ihr Staatsopern-Rollendebüt in der Urfassung von Fidelio (Leonore); zwei Solistinnen stellen sich mit der Neuproduktion dem Publikum des Hauses am Ring vor:

Als Leonore gibt die irische Sopranistin Jennifer Davis ihr Debüt an der Wiener Staatsoper und gleichzeitig ihr weltweites Debüt in dieser Partie. Erste Auftritte führten die Sängerin bald an das Londoner Royal Opera House, wo sie u. a. Adina (L’elisir d’amore) und Gretel (Hänsel und Gretel) verkörperte und 2018 ihr Rollendebüt als Elsa (Lohengrin) gab – eine Partie, die sie auch an der Opera Vlaanderen und in Stuttgart gestaltete. Weiters gastierte sie u. a. als Donna Anna (Don Giovanni) an der Opera North und als Pamina (Die Zauberflöte) an der Irish Opera; künftige Projekte umfassen u. a. Contessa d’Almaviva (Le nozze di Figaro) an der San Francisco Opera, Elsa an der Opera Australia, in Lissabon und Berlin.

In Amélie Niermeyers Produktion steht neben der Leonore auch die Figur „Leonore – die Schauspielerin“ auf der Bühne. In dieser Rolle gibt die deutsche Film- und Theaterschauspielerin Katrin Röver ihr Debüt an der Wiener Staatsoper.

Den Florestan verkörpert Benjamin Bruns – der gefragte deutsche Tenor ist seit 2010 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und gastierte zuletzt als Lohengrin in Salzburg. Im Haus am Ring sang er bisher zahlreiche Partien wie Tito (La clemenza di Tito), Tamino (Die Zauberflöte), Don Ottavio (Don Giovanni), Ferrando (Così fan tutte), Matteo (Arabella), Conte d’Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Don Ramiro (La cenerentola), Camille Desmoulins (Dantons Tod), darunter mehrere Premierenproduktionen.

Als Rocco ist KS Falk Struckmann zu erleben. Der deutsche Bassbariton zählt zu den bedeutendsten Sängern seines Fachs. Dem Staatsopernpublikum ist er aus unzähligen Auftritten bekannt, u. a. als Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen), Amfortas und Gurnemanz (Parsifal), Jochanaan (Salome), Scarpia (Tosca), Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg). Zu seinen bisherigen Premierenrollen im Haus am Ring zählen u. a. die Titelpartie in Der fliegende Holländer, Jago (Otello), Orest (Elektra) und Barak (Die Frau ohne Schatten).

Den Pizarro verkörpert Thomas Johannes Mayer. Die anstehende Neuproduktion ist nach der Staatsopern-Erstaufführung von Trojahns Orest in der vergangenen Spielzeit, in der der international erfolgreiche deutsche Bariton in der Titelpartie zu erleben war, die zweite Premiere im Haus am Ring. Hier sang er bisher weiters Telramund (Lohengrin), Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen) sowie Don Pizarro (Fidelio).

Staatsopern-Ensemblemitglied Samuel Hasselhorn singt den Don Fernando. Nach Die Frau ohne Schatten (als Der Einäugige) ist Fidelio/Leonore seine zweite Premiere im Haus am Ring, wo er bisher u. a. auch als Figaro (Il barbiere di Siviglia), Belcore (L’elisir d’amore), Schaunard (La Bohème) und Ottokar (Der Freischütz) zu erleben war.

Die seit ihrem Staatsopern-Debüt 2009 als Sophie (Der Rosenkavalier) dem Haus eng verbundene israelische Sopranistin Chen Reiss ist als Marzelline zu erleben. Neben u. a. Susanna (Le nozze di Figaro), Marzelline (Fidelio) und Adina (L’elisir d’amore) sang die international erfolgreiche Künstlerin im Haus am Ring bereits fünf Premieren: die Servilia (La clemenza di Tito), Pamina (Die Zauberflöte), die Titelpartie in Das schlaue Füchslein, Ilia (Idomeneo) und zuletzt Ginevra (Ariodante).

Jörg Schneider verkörpert den Jaquino. Zu den bisherigen Staatsopernpartien des beliebten österreichischen Tenors und Ensemblemitglied des Hauses am Ring zählen u. a. Tamino (Die Zauberflöte), Alfred (Die Fledermaus), Aegisth (Elektra), Jaquino sowie Narraboth und Herodes (Salome).

Es spielt das Orchester der Wiener Staatsoper und es singt der Chor der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Thomas Lang.

Fidelio im Livestream sowie im Radio

Die Premiere am 1. Februar 2020 wird via WIENER STAATSOPER live at home weltweit in HD gestreamt (www.staatsoperlive.com) sowie live in Radio Ö1 (+ EBU) übertragen.

Auch auf arte.tv/opera wird die Premiere am 1. Februar 2020 live gestreamt – im Rahmen der Saison ARTE Opera 2019-2020 zeigt die Online-Plattform in der laufenden Spielzeit verschiedene Inszenierungen aus 23 Opernhäusern in 14 europäischen Ländern.

Regisseurin Amélie Niermeyer ist zudem am 1. Februar 2020 zu Gast im Ö1 Klassik-Treffpunkt (10.05 Uhr, live aus dem RadioCafe in Wien).

Beethoven an der Wiener Staatsoper – weitere Aktivitäten

Neben der anstehenden Staatsopern-Erstaufführung der Fidelio Urfassung (Leonore) zollt die Wiener Staatsoper Ludwig van Beethoven, wie bereits eingangs erwähnt, mit Vorstellungen der heutzutage meistgespielten dritten Fassung von Fidelio Tribut: In der Produktion von Otto Schenk (Bühnenbild: Günther Schneider-Siemssen) sind unter der musikalischen Leitung von Staatsopern-Ehrenmitglied Adam Fischer u. a. Simone Schneider als Leonore, Andreas Schager als Florestan, KS Tomasz Konieczny als Don Pizarro und Günther Groissböck als Rocco zu erleben (22., 25., 28. April, 2. Mai 2020).

Ensemblemitglieder der Wiener Staatsoper singen in vier Konzerten an einem Wochenende alle Lieder von Ludwig van Beethoven im Gustav Mahler-Saal des Hauses am Ring. Die Termine der Beethoven-Lieder I-IV gestalten wie folgt: 1. Februar, 11 Uhr: Stephanie Houtzeel (Mezzosopran), Rafael Fingerlos (Bariton), Jendrik Springer (Klavier), 1. Februar, 15 Uhr: Margaret Plummer (Mezzosopran), Michael Laurenz (Tenor), Annemarie Herfurth (Klavier); 2. Februar, 11 Uhr: Bryony Dwyer (Sopran), KS Herbert Lippert (Tenor), Cécile Restier (Klavier); 2. Februar, 15 Uhr: Daniela Fally (Sopran), Samuel Hasselhorn (Bariton), Kristin Okerlund (Klavier).

Außerdem widmen die Wiener Philharmoniker in der laufenden Spielzeit ihren beliebten Matineenzyklus „Kammermusik der Wiener Philharmoniker“ dem Komponisten – auch in den noch anstehenden Terminen (28. März, 18. April, 9. Mai und 13. Juni 2020) präsentieren unterschiedliche Ensembles ausschließlich Werke von Ludwig van Beethoven.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Wien, Wiener Staatsoper, Salome – Otello – Reprisen, 28.01.2020

Januar 21, 2020  
Veröffentlicht unter Oper, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

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Salome  –  Otello 

Michael Boder und Jonathan Darlington dirigieren anstelle von Mikko Franck. Mikko Franck musste krankheitsbedingt seine Dirigate der anstehenden Vorstellungsserien von  Salome von Richard Strauss und  Otello von Giuseppe Verdi an der Wiener Staatsoper absagen.

An seiner Stelle übernimmt Michael Boder die musikalische Leitung von Salome (er dirigierte das Werk am Haus zuletzt im April 2019), Jonathan Darlington wird erstmals an der Wiener Staatsoper Otello dirigieren.

In Salome, ab Montag, 20. Jänner 2020 kehrt Lise Lindstrom in der Titelpartie zurück ins Haus am Ring. KS Waltraud Meier gibt als Herodias ihr weltweites Rollendebüt, Michael Volle singt erstmals an der Wiener Staatsoper den Jochanaan. KS Herwig Pecoraro verkörpert den Herodes und Carlos Osuna den Narraboth.

Reprise: 24. Jänner


In Otello ab Dienstag, 28. Jänner 2020 ist KS Stephen Gould erstmals an der Wiener Staatsoper in der Titelpartie zu erleben. KS Krassimira Stoyanova singt die Desdemona und KS Carlos Álvarez den Jago. Weitere Staatsopern-Rollendebüts geben Bongiwe Nakani als Emilia, Ryan Speedo Green als Lodovico und Gabriel Bermúdez als Montano.

Reprisen: 31. Jänner, 3., 7. Februar

  • Die Vorstellungen von Salome am 24. Jänner und Otello am 7. Februar werden mit WIENER STAATSOPER live at home weltweit live in HD gestreamt: www.staatsoperlive.com.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Wien, Wiener Staatsoper, Opernball 2020 – Fest der Oper und der Künste, IOCO Aktuell,

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

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Wiener Opernball 2020 – 16. Februar 2020

Ein Fest der Oper und der Künste

Wenn im Anschluss an die Vorstellung von Donizettis L’elisir d’amore am Sonntag, 16. Februar 2020 alle Opern- und Ballettdekorationen von der Bühne abtransportiert, die Sitzreihen im Parkett ausgeräumt und Zuschauerraum und Bühne in einen großen Ballsaal umgebaut werden, verwandelt sich die Wiener Staatsoper zum Austragungsort der renommiertesten Ballveranstaltung Österreichs: des Wiener Opernballs. Der vielfach als „Höhepunkt der Ballsaison“ bezeichnete Abend findet dieses Jahr am Donnerstag, 20. Februar 2020 zum 64. Mal nach dem Zweiten Weltkrieg statt, zum vierten Mal unter der organisatorischen Leitung von Maria Großbauer und gleichzeitig zum zehnten und letzten Mal von Staatsoperndirektor Dominique Meyer verantwortet.

Imagespot – zum Wiener Opernball
youtube Trailer der Wiener Staatsoper
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Die künstlerische Eröffnung

Hochkarätig besetzt ist auch in diesem Jahr das von Staatsoperndirektor Dominique Meyer zusammengestellte künstlerische Eröffnungsprogramm (22.00 bis ca. 23.00 Uhr – Detailprogramm siehe unten): Es singt – zum zweiten Mal (nach 2015) am Wiener Opernball – die international erfolgreiche Sopranistin Aida Garifullina und – zum ersten Mal bei der Opernballeröffnung – Startenor KS Piotr Beczala („Sempre libera“ aus La traviata von Giuseppe Verdi respektive „E lucevan le stelle“ aus Tosca von Giacomo Puccini sowie gemeinsam „Tanzen möcht’ ich“ aus Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán); es spielt das Wiener Staatsopernorchester unter der Leitung von Spitzendirigent Daniel Harding (Ouvertüre zu Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart sowie Gesangs-und Balletteinlagen); das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter Markus Henn (Fanfare) sowie das Wiener Opernball Orchester unter Andreas Spörri (Hymnen, Komiteedarbietungen); das Wiener Staatsballett – mit Ballettdirektor Manuel Legris sowie den Ersten SolotänzerInnen Olga Esina, Nikisha Fogo, Natascha Mair, Ketevan Papava, Nina Poláková, Maria Yakovleva, Denys Cherevychko, Davide Dato, Jakob Feyferlik, Robert Gabdullin, Masayu Kimoto und Roman Lazik an der Spitze – und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper tanzen zum Abendblätter-Walzer von Jacques Offenbach in einer eigens für den Opernball kreierten Choreographie von Staatsballett-Solotänzer Eno Peci, der damit zum zweiten Mal die Eröffnung gestaltet.

144 Debütantenpaare ziehen ein

Insgesamt 144 Debütantenpaare aus elf verschiedenen Ländern bilden das Jungdamen- und Jungherren-Komitee und ziehen zu Beginn der Eröffnung in den Ballsaal ein. Zum zweiten Mal zeichnet die oberösterreichische Tanzschule Santner für die Choreographie der Eröffnungspaare verantwortlich. Das Geschwisterpaar Maria und Christoph Santner choreographiert den Eröffnungstanz des Komitees zur Bauern-Polka, Polka française, op. 276 von Johann Strauß (Sohn). Die Tanzschule Santner ist erstmals auch für den Einzug des Komitees zur Polonaise A-Dur, op. 40 Nr. 1 von Frédéric Chopin und den Eröffnungswalzer An der schönen blauen Donau, op. 314 von Johann Strauß (Sohn) verantwortlich. Der Eröffnungswalzer endet traditionell mit den Klängen des Donauwalzers und mit einem gemeinsamen Ausruf aller Staatsopernkünstler: „Alles Walzer!“ als Aufforderung zum Tanz an die Ballgäste.

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 - Staatsopernintendant D Meyer, M Großbauer, P Beczala © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 – Staatsopernintendant D Meyer, M Großbauer, P Beczala © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Gesamtkonzept, Neuerungen, Kulinarik

Auch der 64. Wiener Opernball folgt dem Leitgedanken „Alles Oper!“, dem Gesamtkonzept von Opernballorganisatorin Maria Großbauer, das sich bereits in den drei Jahren zuvor als roter Faden von Opern-Zitaten durch den Ballabend zog. Beim Wiener Opernball 2020 wird die „sternflammende“ Königin der Nacht aus Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte omnipräsent sein. In Anlehnung an ihren Nachtgarten taucht sich die Oper in dunkle Violett-Töne.

Viele Dekorationen und Ideen aus 2017, 2018 und 2019 bleiben erhalten, einige kommen neu dazu: Der Blumenschmuck der Kunstgärtnerei Doll wurde inspiriert durch den nächtlichen Garten der Königin der Nacht und wird vervollständigt durch zwei ausladende Blumenarrangements mit Mond-Skulpturen der Bühnenbildnerin Agnes Hasun. Das Opernballplakat 2020 sowie der Opernball-Fächer wurden vom international renommierten österreichischen bildenden Künstler Hubert Schmalix entworfen.

In der etablierten Weinbar, für die der offizielle Opernball-Sommelier Adi Schmid gemeinsam mit Maria Großbauer die Weine ausgewählt hat, servieren erstmals Winzer der Österreichischen Traditionsweingüter beste Weine aus sechs Weinbaugebieten. Aus dem Kamptal sind die Weingüter Bründlmayer, Fred Loimer und Schloss Gobelsburg. vertreten. Aus dem Kremstal finden sich die Weingüter Stadt Krems, Malat und Nigl am Ball, die Weingüter Bernhard Ott und Fritsch sind aus Wagram. Das Traisental wird durch das Weingut Markus Huber, Wien durch das Weingut Wieninger und die Region Carnuntum durch die Weingüter Dorli Muhr und Gerhard Markowitsch repräsentiert. Weine dieser Regionen werden in Logen und Bars angeboten.

Mit Adi Schmids Bruder Herbert Schmid gibt es erstmalig am Wiener Opernball einen Opernball-Käsesommelier. In der Weinbar können zu Weiß- bzw. Rotwein passende Käseteller – das Angebot umfasst acht österreichische Käsespezialitäten –, begleitet von Feigen-Delikatessen von Wiener Feige, genossen werden.

Mit der Negroni Secret Bar findet sich erstmals eine versteckte Bar im Herzen der Wiener Staatsoper. Im Stil der 20er-Jahre wird dort das neue Jahrzehnt im Takt von Swing eingeläutet. Sämtliche Erlöse der Negroni Secret Bar gehen an die Caritas Gruft und Superar. Mindestspende pro Drink 20 Euro.

Österreichs Traditions-Sektkellerei Schlumberger ist auch 2020 offizieller Partner des Wiener Opernballs im Bereich Sekt. Für den Ball 2020 wurde neuerlich der Schlumberger Sparkling Brut Klassik gewählt, eine Cuvée aus ausgesuchten Welschriesling-, Chardonnay- und Weißburgunder-Trauben aus dem nördlichen Weinviertel ausgewählt.

Roberto Pavlovic-Hariwijadi und sein Team der Roberto American Bar kreierten auch den diesjährigen Opernball-Drink, der in der Opernball-Disco angeboten wird: „Magic Nectar – The Flower’s Force“, inspiriert von Benjamin Brittens auf Shakespeare gleichnamiger Komödie basierender Oper A Midsummer Night’s Dream.

Ströck Feierabend wird auf der Hinterbühne heuer – neben weiteren kulinarischen Klassikern – erstmals ein Frühstück mit Pierre Croissants und Sonnentor-Katertee anbieten. Weitere Kulinarik-Partner 2020 sind: Café Oper Wien, Gerstner Catering, Gösser, Kremslehner Hotels Wien, Buero de Martin, Falstaff, Zum Schwarzen Kameel, Vöslauer, Wetter. Die Caterer sind gerüstet mit rund 52.600 Gläsern, 9.200 Besteckteilen und 1000 Sektkübeln. Apropos Essen, Trinken und Genießen: Das Wein- und Genuss-Magazin „Falstaff“ bringt anlässlich des Wiener Opernballs 2020 bereits zum vierten Mal eine Sonderausgabe heraus, die sich ganz dem Thema Wiener Opernball und Kulinarik widmet.

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 - mittig vl Staatsopernintendant D Meyer, M Großbauer, P Beczala © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 – mittig vl Staatsopernintendant D Meyer, M Großbauer, P Beczala © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Ball-Musik

Abwechselnd mit dem Wiener Opernball Orchester sorgt für die richtige Stimmung und Tanzmusik im Großen Saal das Bernd Bernd Fröhlich Orchester & Andie Gabauer, Tini Kainrath sowie als Special Act Jazz-Superstar Nils Landgren.

Am Balkon rechts (Zum schwarzen Kameel) treten erstmals am Wiener Opernball Maria Happel und Nina Proll auf; in der Wolfsschlucht gastiert erstmals die bayerische Kult-Band LaBrassBanda.

Folgende MusikerInnen, Bands und Formationen treten weiters in den unterschiedlichen Ballbereichen auf: The Bad Powells, Bossa Club, Wiener Salonorchester Steubl, Christiana Uikiza Quintett, Erwin Schmidt Trio, Markus Gaudriot, Clemens Schaller Trio, Duo Italiano feat. Erik Arno&Domenico Limardo, Electric Beat Club, Frantisek Drafi, The Pillers, Josef Burchartz Quartett feat. Stella Jones, Wiener Glacis Ensemble, Eddie Luis und die Gnadenlosen, Max the Sax, Die Steirische Streich, Original Wolfsmilch Echo, Joschi Schneeberger Gipsy Swing Trio, Trio Sandor Rigo, The Schick Sisters, Johann Turek.  In der Disco legt außerdem Radio Wien mit DJ Johannes Willrader auf.

Komitee-, Damen- und Herrenspenden

Das Organisationsteam um Maria Großbauer hat auch heuer ein ansehnliches Ballspenden-Paket für Komitee und Gäste zusammengestellt: Die Debütantinnen erhalten seit Jahren ein hochwertiges Diadem von Swarovski – heuer die Swarovski Tiara designed von Monsieur Christian Lacroix inklusive Style-Guide, eine Sonderausgabe der Duftkerze „Wohlfühlzeit“ von Looops, ein Spitzentaschentuch von Zur Schwäbischen Jungfrau und Opernball-Ballerinas von Humanic. Die Debütanten werden mit Sterling Silber-Manschettenknöpfen von Juwelier Heldwein, Frack-Stecktuch und Frackmasche von der Hemdenmanufaktur Gino Venturini, „Zuckerbrot“-Schokolade von Berger Feinste Confiserie und einer Opernball-Edition von Happy Socks ausgestattet.

Alle Debütantinnen und Debütanten erhalten außerdem ein Reinigungs- und Pflegeöl sowie ein Sonnenschutz-Puder von Croma Pharma/Yuvell, einen Humanic Friendship Voucher, eine Übernachtungsermäßigung im Hotel Bristol, eine Ausgabe des Valid-Magazins sowie Ermäßigung auf Fotos von Foto Fayer.

Der Look der Debütantinnen 2020 wird komplettiert durch eine neue Hochsteckfrisur, kreiert von Steinmetz-Bundy Privatsalon passend zur Swarovski Tiara 2020.

Die Damenspende 2020 beinhaltet ein Swarovski Remix Armband, „Zuckerbrot“-Schokolade von Berger Feinste Confiserie in Anlehnung an Mozarts Die Zauberflöte und einen „Katertee“ von Sonnentor.

Die Herrenspende besteht aus Happy Socks in einer exklusiven Opernball-Edition, Wiener Seife „Föhrengold“ im praktischen Täschchen, der Falstaff-Sonderausgabe zum Wiener Opernball 2020 sowie dem von der Edition Lammerhuber verlegten und zur Verfügung gestellten Foto-Bildband mit dem Titel „Gesamtkunstwerk Wiener Staatsoper“ mit einem Rückblick auf die zehnjährige Direktionszeit von Dominique Meyer und zahlreichen spannenden Einblicke hinter die Kulissen des Opernhauses.

Für eine noch komfortablere Abholung der Ballspenden wird am Wiener Opernball 2020 eine 3. Ballspendenausgabe im Garderobenbereich neben dem Café Oper Wien (Erdgeschoss) eingerichtet.

Darüber hinaus schenken die Casinos Austria allen Opernballgästen eine Gewinnkarte, die man im Casino am Wiener Opernball gegen Promotionsjetons eintauschen kann; im Haus aufgelegt werden der von Hubert Schmalix gestaltete und von Living De Luxe gespendete Fächer (solange der Vorrat reicht); Humanic stellt Opernball-Ballerinas zur Verfügung (solange der Vorrat reicht) und beim Verlassen des Hauses am Morgen nach dem Opernball bekommen alle Gäste (solange der Vorrat reicht) Jour-Krapfen von Ströck und Wasser von Vöslauer.

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 - Staatsopernintendant D Meyer, das Debütantenpaar Marion Moshammer und Adrian Kreuzspiegel, Maria Großbauer © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Wiener Opernball 2020 – Staatsopernintendant D Meyer, das Debütantenpaar Marion Moshammer und Adrian Kreuzspiegel, Maria Großbauer © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Der Wiener Opernball für den guten Zweck

Seit drei Jahren unterstützt der Wiener Opernball im Rahmen der Ballveranstaltung mit unterschiedlichsten Benefizaktionen die Caritas Gruft und Superar. Bisher konnten Spenden in der Höhe von über 100.000 Euro gesammelt werden. Auch 2020 gehen die Reinerlös aller Aktionen zu gleichen Teilen an die Gruft der Caritas Wien und an Superar.

Eine eigens kreierte Wiener Opernball-Edition des Kartenspiels ‚Schwarzer Peter‘ wird sowohl im Vorfeld des Balls als auch am Ballabend in der Wiener Staatsoper gegen eine Mindestspende von 10 Euro pro Kartenset angeboten. Handgezeichnete Illustrationen von Tenor und Staatsopern-Ensemblemitglied KS Benedikt Kobel zeigen berühmte Paare aus Opern und Ballettstücken. Die Original-Zeichnungen der elf Opernpaare, inkl. des Schwarzen Peters – verkörpert durch einen dirigierenden Maestro – werden im Rahmen einer Dorotheum-Onlineauktion zwischen 9. Jänner und 21. Februar 2020 versteigert. Verkaufsstellen der Kartenspielsets (9. Jänner bis 21. Februar 2020): im Vorfeld des Balles: Arcadia Opera Shop, Ballettstudio Elisabeth Kobel, Gino Venturini, Hotel Bristol, Hotel Sacher, Juwelier Heldwein, Pirker am Stephansplatz, Privat Bank der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich, Steinmetz Bundy Privatsalon, Tanzschule Santner und in ausgewählten Filialen des Dorotheums. Am Ball: beim Hänsel und Gretel-Lebkuchenhaus und bei DebütantInnen, die mit Kartenspielen durchs Haus flanieren.

Am Hänsel und Gretel-Lebkuchenhaus von Pirker können gegen eine Mindestspende von 5 Euro Lebkuchenherzen erworben werden; in der Negroni Secret Bar trinken Ballgäste für den guten Zweck. Teil der Online-Auktion von Dorotheum ist außerdem Hubert Schmalix’ Original-Entwurf des Wiener Opernball-Plakats 2020. Neu ist eine Fotobox von Camerad am Wiener Opernball, in der sich BallbesucherInnen gegen eine Mindestspende von 5 Euro pro Fotostreifen mit Opern-Kostümen und –Requisiten fotografieren lassen können.

Sämtliche Einsätze der Gäste in Form freiwilliger Spenden im Casino am Opernball kommen ebenfalls der Caritas Gruft und Superar zugute – die Spendensumme wird von Casinos Austria verdoppelt.

Serviceangebote

Zum vierten Mal gibt es neben dem ausführlichen Programmbuch eine kompakte Version des Programms mit Übersichten über Räume, Musik, Kulinarik und Service am Wiener Opernball. Genannt: „Libretto“, kleines Buch.

Die international arbeitende Wiener Top-Visagistin Alma Milcic steht erstmals gemeinsam mit ihrem Team im Boudoir (Dirigentenzimmer im Erdgeschoß, 21.30 bis 3.00 Uhr) für ein Make-up-Fresh-up bereit, wo auch wieder StylistInnen von Steinmetz-Bundy Privatsalon allen Ballgästen unentgeltlich zur Verfügung stehen.

Während der ganzen Ballnacht stehen in einer Damensologarderobe (1. Stock) fachkundige Schneiderinnen und Schneider der Wiener Staatsoper für kleine und größere kleidertechnische Notfälle zur Verfügung. Ebenso sind Schuhmacher der ART for ART Theaterservice GmbH bei Notfällen rund ums Schuhwerk zur Stelle.

Mehrere Fotografen von Foto Fayer können auf der Feststiege, im Foto-Studio (in der Damensologarderobe) sowie im Foto-Atelier (im Annex des Marmorsaals) von den Ballgästen für Fotowünsche in Anspruch genommen werden.

Die Eröffnung wird auf Screens von Samsung in das Café Oper Wien, die Parkett-Umgänge rechts und links, auf den Balkon rechts und links, in den Gustav Mahler-Saal, den Annex des Gustav Mahler-Saals, den Marmorsaal, den Annex des Marmorsaals, den Einsingraum, beim Würstelstand, in das Foyer (links), das Gerstner Foyer, das Schwindfoyer, die Crystalbar und die Loggia sowie auf die Galerie, die Seitenbühne und die Hinterbühne übertragen.

Seit 2017 ist der Wiener Opernball komplett rauchfrei. Raucherzonen befinden sich links und rechts außerhalb der Wiener Staatsoper unter den Arkaden (beheizt, mit Bar-Service).

Karten, Kleiderordnung, Einlass

Eine Eintrittskarte für den Wiener Opernball 2020 kostet 315,- Euro, eine Loge zwischen 13.300,- und 23.600,- Euro; ein Tischanteil für zwei Personen ab 210,- Euro; ein Tisch zwischen 420,- und 1.260,- Euro. Stehplatzkarten für die Generalprobe kosten 25,- Euro, Sitzplatzkarten zwischen 35,- und 70,- Euro.

Der Einlass für BallbesucherInnen – Damen in bodenlangem Abendkleid, Herren im schwarzen Frack – beginnt um 20.40 Uhr, die Ballnacht endet traditionell um 5.00 Uhr früh mit „Brüderlein fein“ im 50 m langen Ballsaal. Dort werden wenige Stunden später insgesamt 7.000 Kinder aus allen österreichischen Bundesländern zwei Vorstellungen von Die Zauberflöte für Kinder erleben.

Live-Übertragung im Fernsehen

Der ORF überträgt den Wiener Opernball am Donnerstag, 20. Februar 2020 rund drei Stunden live. Der Hauptabend in ORF 2 steht schon ab 20.15 Uhr ganz im Zeichen des Ballereignisses mit der Dokumentation „Trends im ¾ Takt“. Als ModeratorInnen des ORF-Ballabends sind heuer wieder Alfons Haider, Mirjam Weichselbraun und erstmals Teresa Vogl dabei, für den launigen Kommentar sorgen einmal mehr Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.

Eröffnungsprogramm im Detail

FANFARE von Karl Rosner
Markus Henn – Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

ÖSTERREICHISCHE BUNDESHYMNE
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

EUROPAHYMNE von Ludwig van Beethoven
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

POLONAISE A-Dur, op. 40 Nr. 1 von Frédéric Chopin
Einzug des Jungdamen- und Jungherren-Komitees
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

ABENDBLÄTTER, Walzer, Jacques Offenbach
Choreographie: Eno Peci | Choreographische Assistenz: Jean Christophe Lesage
Daniel Harding – Wiener Staatsopernorchester
Wiener Staatsballett

Manuel Legris; Olga Esina – Jakob Feyferlik, Ketevan Papava – Roman Lazik,
Nina Poláková – Masayu Kimoto, Maria Yakovleva – Robert Gabdullin,
Nikisha Fogo – Davide Dato, Natascha Mair – Denys Cherevychko;

Rebecca Horner – Mihail Sosnovschi, Alice Firenze – Géraud Wielick,
Ioanna Avraam – Andrey Teterin, Madison Young – Dumitru Taran,
Elena Bottaro – Richard Szabó
Halbsolistinnen und Halbsolisten sowie Corps de ballet des Wiener Staatsballetts
Ballettakademie der Wiener Staatsoper

Ouvertüre zu DIE ZAUBERFLÖTE von Wolfgang Amadeus Mozart
Daniel Harding – Wiener Staatsopernorchester

E LUCEVAN LE STELLE aus TOSCA von Giacomo Puccini
Daniel Harding – Wiener Staatsopernorchester
Piotr Becza?a

SEMPRE LIBERA aus LA TRAVIATA von Giuseppe Verdi
Daniel Harding – Wiener Staatsopernorchester
Aida Garifullina, Piotr Beczala

TANZEN MÖCHT’ ICH aus DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN von Emmerich Kálmán
Daniel Harding – Wiener Staatsopernorchester
Aida Garifullina, Piotr Becza?a

BAUERN-POLKA, Polka française, op. 276 von Johann Strauß (Sohn)
Choreographie: Maria Santner und Christoph Santner
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester
Jungdamen- und Jungherren-Komitee
Eröffnungswalzer:
An der Schönen Blauen Donau, op. 314 von Johann Strauß (Sohn)
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

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Wien, Wiener Staatsoper, Silvester-Fledermaus – Stargast Jonas Kaufmann, 31.12.2019

Dezember 30, 2019  
Veröffentlicht unter Hervorheben, Operette, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Silvester-Fledermaus  an der Wiener Staatsoper

  Stargast Jonas Kaufmann

Am 31. Dezember rutscht die Wiener Staatsoper auch heuer mit der traditionellen Silvester-Vorstellung von Johann Strauß’ Die Fledermaus in das neue Jahr. In der legendären Produktion von Otto Schenk singen KS Adrian Eröd (Eisenstein), Laura Aikin (Rosalinde), Margarita Gritskova (Rollendebüt am Haus als Prinz Orlofsky), Daniela Fally (Adele), Clemens Unterreiner (Dr. Falke), Jochen Schmeckenbecher (Frank), Benjamin Bruns (Alfred), Valeriia Savinskaia (Staatsopern-Rollendebüt als Ida) und KS Peter Jelosits (Dr. Blind).

Prinz Orlofsky Margarita Gritskova präsentiert bei seinem Fest im 2. Akt einen besonderen Überraschungsgast: Für die letzte Silvester-Fledermaus in der Direktionszeit von Dominique Meyer konnte Startenor Jonas Kaufmann gewonnen werden, der nicht nur den Gästen des Prinzen, sondern auch dem Staatsopernpublikum Freude mit einer musikalischen Einlage bereiten wird.

Mit dieser Vorstellungsserie gibt der junge australische Dirigent Nicholas Carter sein Debüt im Haus am Ring; Die Fledermaus steht (in zum Teil alternierenden Besetzungen) noch am 1., 4. und 6. Jänner 2020 auf dem Staatsopern-Spielplan.

Die Silvester-Aufführung kann nicht nur vor Ort live erlebt werden: Im Rahmen von WIENER STAATSOPER live at home überträgt das Haus am Ring die Vorstellung am 31. Dezember weltweit live bzw. innerhalb von 72 Stunden live-zeitversetzt in HD: www.staatsoperlive.com

Und auch in diesem Jahr ist die Wiener Staatsoper mit der traditionellen Silvester-Fledermaus ein fixer Programmpunkt am Silvesterpfad der Stadt Wien: Die Aufführung wird live und kostenlos auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen, wo am Nachmittag des 31. Dezembers sowie nach der Live-Übertragung von Die Fledermaus ein Potpourri-Programm historischer und aktueller Produktionen gezeigt wird.

Live auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen werden weiters noch die Vorstellungen von Hänsel und Gretel am 27. und 30. Dezember, Le Corsaire am 28. und 29. Dezember sowie am 1. Jänner vormittags das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker und abends erneut Die Fledermaus.

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