Wien, Borromäussaal, Thomas Weinhappel – Musikalisches Portrait, IOCO Kritik, 26.04.2018

April 26, 2018  
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Thomas Weinhappel im Borromäussaal © Marcus Haimerl

Thomas Weinhappel im Borromäussaal © Marcus Haimerl

Thomas Weinhappel – Ein musikalisches Porträt

Lieder und Arien – Mozart, Verdi, Schubert uam

Von Marcus Haimerl

Mit seinem Lieder- und Arienabend im prächtigen Wiener Borromäussaal wollte der in Tschechien mehrfach ausgezeichnete Wiener Bariton Thomas Weinhappel dem heimischen Publikum seinen musikalischen Lebensweg präsentieren. Dieser umfasste Lieder und Arien von Wolfgang Amadeus Mozart, Erich Wolfgang Korngold, Reynaldo Hahn, Ambroise Thomas, Richard Wagner, Giuseppe Verdi und Franz Schubert.

Zu Beginn stand Mozart am Programm und schon bei Figaros Arie „Non piu andrai“ war klar, dass dies kein normaler Arienabend wird. Thomas Weinhappel beschränkt sich niemals darauf, neben dem Klavier zu stehen und zu singen, er führt die Arien szenisch auf und lebt sie. Farbenreich und spritzig wird diese Arie vorgetragen, Don Giovannis „Deh vieni alla finestra“ hingegen wieder unglaublich feinfühlig. Und mit der Champagnerarie („Fin ch’han dal vino“) tritt der Bariton den Beweis an, dass die Palette seiner Ausdrucksfähigkeit reich ausgestattet ist. Schon an dieser Stelle drängte sich dem begeisterten Publikum die Frage auf, wieso der österreichische Bariton Thomas Weinhappel nicht auf den großen Bühnen Wiens zu hören ist.

Johannes Brahms Denkmal in Wien © IOCO

Johannes Brahms Denkmal in Wien © IOCO

Nach einem unglaublich intensiven „Waldesrauschen“ Franz Liszts, dargeboten von seinem Begleiter, dem Pianisten Volker Nemmer lässt Thomas Weinhappel das Publikum bei Pierrots Tanzlied „Mein Sehnen, mein Wähnen“ aus Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“ aufhorchen. Mit „Á Chloris“ von Reynaldo Hahn eröffnete Thomas Weinhappel Prof. Manfred Wabas Ausstellung „Michelangelos Sixtina in Wien“, weshalb dieses Stück im Programm auch nicht fehlen durfte. Und gleich im Anschluss erfährt das Publikum, dass der Bariton die Preise für seine Gestaltung des Hamlet in der gleichnamigen Oper von Ambroise Thomas völlig zu Recht erhalten hat. Als einziger österreichischer Konkurrent unter allen tschechischen Mitbewerbern wurde er mit dem höchsten Preis der Musikszene unseres nördlichen Nachbarlandes zum „besten Opernsänger des Jahres“ gewählt. Zwei Arien durfte man hier erleben: „Être ou ne pas être“ und „Spectre infernal – ombre chere“, beide Arien ebenfalls ein Bühnenerlebnis, mit Blicken und Gesten wurde hier der dänische Prinz lebendig.

Spätestens am Ende des ersten Teils ist klar, dass hier ein echter Künstler auf der Bühne steht, der es nicht nur versteht, die verschiedensten Emotionen durch die mit präziser Technik in Artikulation und Tongebung geführte Stimme darzustellen, sondern auch dank seiner Ausstrahlung auf das Publikum zu übertragen. Ein „musikalischer Botschafter der Gefühle“, möchte man sagen. Der Zuhörer kann sich nicht entziehen, denn Weinhappel lässt ihn mit Figaro mitlachen, ihn von Giovanni mitreißen und mit Hamlet mitleiden.

Ein Blick ins Programmheft gibt Aufschluss darüber, warum er dazu in der Lage ist: Thomas Weinhappel erkrankte während seiner Zeit als Wiener Sängerknabe schwer und fand Halt im Leben auf der Bühne. Auch wünschte er sich, dem Publikum „den Himmel bess’rer Zeiten zu erschließen“, wie er es im Abschlusslied des Abends („An die Musik“ von Franz Schubert) aufs Innigste besingt. Zweifelsfrei ist ihm diese Mission gelungen.

Nach der Pause präsentiert sich Thomas Weinhappel als Wagnersänger. Hier wird er zum leibhaftigen Minnesänger und kann dem Publikum vermitteln, was denn „der Liebe reinstes Wesen“ ist, einfach, edel und wahrhaftig. Und ein zweites Mal wurde Wolfram aus Wagners „Tannhäuser“ dargeboten. Der „Abendstern“ Weinhappels ist zweifelsfrei ein Versprechen an die Zukunft.

Mit dem Tod Rodrigos, des Marquis von Posa, steht die nächste tragische Rolle auf dem Programm. Erst noch mit zarter, lyrischer Stimme wird nun alle Dramatik in die Stimme gelegt, um seinen Freund Carlos zur Rettung Spaniens aufzufordern.

 Thomas Weinhappel im Borromäussaal © Marcus Haimerl

Thomas Weinhappel im Borromäussaal © Marcus Haimerl

Ein erneutes Solo für den Pianisten erlaubt dem Bariton eine kurze Pause. Volker Nemmer erweist sich den ganzen Abend als großartiger Begleiter, der zwischen Solospiel und Begleitung gut zu unterscheiden weiß. Mit einem Walzer aus den leider zu wenig gespielten „Valses Nobles“ von Schubert, läutet Volker Nemmer behände mit großem Fingerspitzengefühl und großer Kunstfertigkeit den letzten Teil des Abends ein. Mit den abschließenden Schubert Liedern erinnert sich Thomas Weinhappel an seine Kinderzeit: sein Vater, der auch gerne wie sein Sohn später, Sängerknabe geworden wäre, brachte ihm „Musensohn“, „Die Forelle“ und „Ständchen“ bei. Den fulminanten Abschluss bildete die Darbietung „An die Musik“, welche er einem Gebet gleichkommend, mit schwer zu überbietender Virtuosität singt.

Der große, mit Bravo-Rufen angereicherte, Applaus am Ende dieses Abends bescherte dem Publikum noch eine Zugabe. Mit Johannes Brahms „Wiegenlied“ wurde das Publikum, immer noch ergriffen, nach Hause geschickt.

Wien, Palais Ehrbahr, Eine Winterreise – Auner Quartett, IOCO Kritik, 31.12.2017

Dezember 30, 2017  
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Thomas Weinhappel und das Auner Quartett © Kati Kokhanova

Thomas Weinhappel und das Auner Quartett © Kati Kokhanova

Franz Schubert  –  Eine Winterreise

Das Auner Quartett  – Thomas Weinhappel

Von Marcus Haimerl

Das Palais Ehrbar in Wien wurde 1876/77 in historistischem Stil für den Klavierfabrikanten Friedrich Ehrbar errichtet. Heute befindet sich im Palais ein Konzertsaal und ein Konservatorium für Musik und dramatische Kunst. Aufgrund der großen Nachfrage wurde das Konzert mit dem Auner Quartett und Thomas Weinhappel  vom Alten Rathaus in den Ehrbar-Saal verlegt.

Gemeinsam mit dem Bariton Thomas Weinhappel präsentierte das Auner Quartett eine neue Fassung von Franz Schuberts Winterreise. Das Arrangement für zwei Violinen, Viola, Cello und Bariton stammt vom Cellisten des Copenhagen String Quartet  Richard Krug und wurde vom Auner Quartett gemeinsam mit Thomas Weinhappel geringfügig angepasst.

Am Beginn dieses Konzerts standen die „6 Bagatellen für Streichquartett Op. 9“ von Anton Webern aus dem Jahr 1911. Hier bewies das Auner Quartett vor dem Liedzyklus (Violine: Daniel und Barbara Auner, Viola: Anna Firsanova, Cello: Konstantin Zelenin) seine beeindruckenden Fertigkeiten im Bereich der Zwölftonmusik mit diesen kurzen, prägnanten und eindrucksvollen Stücken.

Nach diesem Auftakt folgte schließlich Franz Schuberts „Winterreise“. Der österreichische Bariton Thomas Weinhappel, ausgezeichnet mit den höchsten tschechischen Musikpreisen Thalia Award 2016 als bester Opernsänger des Jahres und dem Libuska Award 2017 für außergewöhnliche Rollengestaltung, übernahm den Gesangspart. Die sehr feinfühlige Begleitung durch das Streichquartett weiß auch die dramatischen Passagen effektvoll zu gestalten.

Hatte Franz Schubert seinen Freunden einst die Winterreise als einen „Zyklus schauerlicher Lieder“ angekündigt, erfüllt der Bariton diesen Auftrag meisterhaft. Sein enormer Anspruch: er will „im Publikum die Empathie für alle Mitmenschen, die nicht nur physisch, sondern auch emotional die eisige Kälte des Winters erleben, wecken.“

Thomas Weinhappel © Kati Kokhanova

Thomas Weinhappel © Kati Kokhanova

Thomas Weinhappel singt Schuberts Lieder nicht nur, er lebt sie. Durch seine Mimik und seine sparsame Gestik wird er förmlich zu diesem einsamen Wanderer durch die Winternacht. Mit seinem virilen Bariton, geprägt von starker Strahlkraft zeichnet er aggressive, beinahe bedrohliche Bilder (Erstarrung, Auf dem Flusse), singt aber auch mit leuchtender, tenoraler Färbung den „Frühlingstraum“ oder „Die Post“ und beeindruckt mit zartem Pianissimo („Gute Nacht“, „Der Lindenbaum“, „Die Nebensonnen“). Seine dramatische Stimme verfügt aber auch über alle dynamischen Schattierungen, die nötig sind, um all die Zwischentöne von enttäuschter Liebe über tiefe Trauer und unendlichen Schmerz hör- und spürbar werden zu lassen.

Auch bei Schuberts Winterreise erwies sich das Auner Quartett als hochprofessioneller Begleiter. Die jungen Musiker sorgten für einen mehr als nur eindrucksvollen musikalischen Rahmen und waren an der Intensität und vor allem Qualität des Abends maßgeblich beteiligt.

Da Schubert die Winterreise in zwei Teilen schrieb, die ersten zwölf Lieder in der ersten Hälfte des Jahres 1827, die restlichen zwölf Lieder im September desselben Jahres, versinnbildlicht die zwischen den beiden Teilen angesetzte Pause folgerichtig das Schubert’sche Schaffen.

Am Schluss stand entsprechender Jubel für die überaus harmonisch musizierenden Künstler. Diese außergewöhnliche Winterreise wird dem Publikum wohl noch länger in Erinnerung bleiben.

Wien, Stadthalle Wien, Gipfeltreffen der Stars Anna Netrebko, Jonas Kaufmann & Erwin Schrott, IOCO Kritik, 06.08.2011

August 8, 2011  
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Kritik

DEAG

Wiener Stadthalle 

Anna Netrebko, Jonas Kaufmann & Erwin Schrott

 

Showconnection Gipfeltreffen der Stars Anna Netrebko © DEAG

Showconnection Gipfeltreffen der Stars Anna Netrebko © DEAG

Showconnection Gipfeltreffen der Stars Anna Netrebko © Dietmar Scholz / Scholz schoot people

Showconnection Gipfeltreffen der Stars Anna Netrebko © Dietmar Scholz / Scholz schoot people

Showconnection Gipfeltreffen der Stars Anna Netrebko © Chopard

Showconnection Gipfeltreffen der Stars Anna Netrebko © Chopard

 

Nach dem ersten Konzert am Münchener Königsplatz (29. 7.2011) und vor dem Auftritt auf der Berliner Waldbühne (18. 8. 2011) kam es auch in Wien am 6. 8. 2011 zu einem Stelldichein der drei Stars Anna Netrebko, Erwin Schrott und Jonas Kaufmann, diesmal allerdings nicht open air, sondern in der Wiener Stadthalle, in der sich etliche tausend Fans der drei Sängerstars aus dem In- und Ausland versammelt hatten, um ihren Darbietungen zu lauschen und sie bei Popcorn, Eis und Getränken hochleben zu lassen.

Die zwanglose Atmosphäre wurde zusätzlich durch von seichter Musik begleiteten Werbeeinschaltungen auf den beiden die Bühne flankierenden Großleinwänden vor Konzertbeginn und während der Pause verstärkt. Zu hören bekam das Publikum ein entgegen der Ankündigung des Veranstalters gegenüber München nur wenig verändertes Programm –

Anstelle der Juwelenarie der Marguerite aus Gounods Faust sang Anna Netrebko die Arie “Un bel dí, vedremo” aus PuccinisMadama Butterfly” und Erwin Schrott schob im zweiten Teil des Abends einen Tango von Astor Piazolla ein. Die für Wien gedruckten Programme konnten nicht rechtzeitig ausgeliefert werden …

In seinem ernsten Teil hatte das Programm nach der Registerarie des Leporello aus Mozarts “Don Giovanni” einen deutlich italienischen Schwerpunkt mit einigen französischen Einlagen, während nach der Pause gegen den Schluss zu die leichte Muse mit Zarzuelas und Tangos regierte. Das offizielle Ende des Konzerts kehrte mit dem Terzett aus dem Finale des 5. Aktes von GounodsFaust” wieder zum Ernst zurück, bei dem sich allerdings die alles beherrschende Tontechnik besonders unangenehm bemerkbar machte.

Der Abend wurde eindeutig von Anna Netrebko dominiert. Ihrer zunehmend an Fülle gewinnenden, nach wie vor aber leicht beweglichen Stimme konnte sogar die Bühnen – Technik nichts anhaben. Sichtlich unangestrengter als ihre Partner wirkend, ließ sie mit den von ihr interpretierten Arien die nüchterne Atmosphäre der Stadthalle vergessen.

Ihre wunderbare Stimme mit dem warmen Timbre zog die Zuhörer bereits in der schon genannten Arie aus “Madama Butterfly” in ihren Bann und beeindruckte auch in dem mit Jonas Kaufmann gesungenen Duett aus dem 3. Akt der Oper “Manon” von Jules Massenet.

Ihre hervorragende Stellung zeigte sich auch in dem zum Ende des ersten Teiles vorgetragenen Terzett aus dem 3. Akt von Verdis Oper “I Lombardi”. Der jugendlich unbeschwert wirkende Erwin Schrott beeindruckte stimmlich vor allem in der Arie des Banco aus dem 2. Akt von Verdis “Macbeth”, während die bereits erwähnte Registerarie und das Rondo des Mephisto aus Gounods “Faust” etwas undifferenziert klangen.

Der gemeinsame Ausflug mit Anna Netrebko zu Gershwins “Porgy and Bess” war nicht das, was man gemeinhin als “ideale Besetzung” bezeichnet. Jonas Kaufmann wirkte sehr ernst und konzentriert. Besonders ergreifend war seine Interpretation der bekannten Arie des Turridu “Addio alla madre” aus MascagnisCavalleria rusticana“, während man bei Richard Taubers Du bist die Welt für mich aus Der singende Traum das Gefühl nicht los wurde, dass dies nicht unbedingt seine musikalische Welt ist – das Publikum allerdings goutierte es.

Begleitet wurden die Sänger von der überwiegend aus jungen Musikern zusammen gesetzten Prager Philharmonie mit ihrem Konzertmeister Jakub Fišer unter dem schwungvoll und sehr sicher agierenden Dirigenten Marco Armiliato, der seine ersten Erfahrungen auf diesem Gebiet musikalischer Präsentation bereits 1996 mit den “Drei Tenören” sammeln konnte.

Im selben Jahr debütierte er auch an der Wiener Staatsoper mit Andrea Chenier von Umberto Giordano. Die Prager Philharmonie entstand 1995 unter dem heutigen Namen und war auch Mitbegründerin der Initiative Prager Klassik. Einen Schwerpunkt ihres Wirkens bilden Konzertreisen, die sie quer durch Europa führen. Ihr präzises und lustvolles Spiel konnten die Musiker auch an diesem Abend mit einigen Orchesterstücken unter Beweis stellen.

Die Chorpartien waren bei dem seit 2007 unter der Leitung von Michael Grohotolsky stehenden Wiener Kammerchor, der eine fixe Größe im Wiener Konzertleben darstellt und regelmäßig im Konzerthaus wie auch im Musikverein auftritt, sicher aufgehoben.

An das Programm schlossen sich noch drei Zugaben.

Anna Netrebko schenkte ihren Fans den Höhepunkt des ganzen Abends mit einer sehr berührenden Interpretation von “O mio babbino caro” aus PuccinisGianni Schicchi“, einer der bekanntesten und daher umso schwieriger zu gestaltenden Arien der Opernliteratur.

Erwin Schrott verabschiedete sich mit dem von den Musikern sehr sinnlich interpretierten, von Schrott selbst aber etwas distanziert gesungenen Rojo Tango (Pablo Ziegler) aus seiner neuen CD.

Den Schlusspunkt bildete Jonas Kaufmann mit dem Lied “Freunde, das Lebens ist lebenswert” aus Lehars “Giuditta”.

Das begeisterte Publikum überschüttete seine Lieblinge mit Blumen und entließ sie nach dreieinhalb Stunden unter Standing Ovations und mit tosendem Beifall nur ungern.

IOCO / Dr. Christine Kandler und Hofrat Dr. Manfred Kandler / 06.08.2011

Berlin, Wien, Konzerttournée Anna Netrebko, Erwin Schrott & Jonas Kaufmann

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DEAG

Anna Netrebko, Erwin Schrott & Jonas Kaufmann

Die Sensation ist perfekt! Die Konzerte des Jahres 2011 stehen jetzt fest. Prof. Peter Schwenkow, Vorsitzender des Vorstands der DEAG Classics AG, ist es gelungen, für den Sommer 2011 die absoluten Superstars der Klassik zu drei gemeinsamen Konzerten zu bitten: Anna Netrebko, Erwin Schrott und Jonas Kaufmann laden am 29. Juli in München, Königsplatz, am 6. August in Wien, Stadthalle, und am 16. August in Berlin, Waldbühne, zum Gipfeltreffen der Klassikstars. Prof. Peter Schwenkow: “Ich freue mich sehr, dass diese Ausnahmekünstler uns abermals das Vertrauen geschenkt haben und wir gemeinsam unwiederbringbare Höhepunkte der klassischen Musik in diesen drei wunderbaren Städten veranstalten können.”

29. Juli 2011 MÜNCHEN KÖNIGSPLATZ
06. August 2011 STADTHALLE WIEN
16. August BERLIN WALDBÜHNE

Der Kartenvorverkauf beginnt am Freitag, den 22. Oktober an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter der Tickethotline 01805-969000555 (14ct/min Deutsche Telekom, Mobilfunkpreise können abweichen) sowie unter www.deag.de. Exklusiver VVK für das Konzert in der Berliner Waldbühne am 22.10.2010 von 8.00-14.00 Uhr über die Berliner Morgenpost, danach Tickets über alle sonstigen Vorverkaufsstellen erhältlich.

Anna Netrebko ist eine Ikone der internationalen Opernszene. Wo sie auftritt gerät das Publikum ins schwärmen. Ihre Stimme ist längst legendär, ihre Bühnenpräsenz einzigartig. Sie ist die maßgebende Sopranistin der Welt. “Sie ist der Glücksfall einer quirligen Sängerdarstellerin”, befand DER STANDARD, “getragen von vokaler Souveränität.” Gemeinsam mit dem “weltbesten Leporello” (so urteilte die WELT) Erwin Schrott bildet Anna Netrebko musikalisch wie privat ein absolutes Traumpaar. Beide triumphierten jüngst bei den diesjährigen Salzburger Festspielen, sie als Juliette in Gounods “Romeo et Juliette”, er als Leporello in Mozarts “Don Giovanni”. Der Bassbariton gehört derzeit zu den aufregendsten Sängern der Opernwelt und feiert national wie international große Erfolge. Seine samtige und sinnliche Stimme löst einen wahren Begeisterungstaumel bei Kritikern und Publikum aus. Beide gemeinsam auf einer Bühne zu erleben, gehört sicher zu den ganz besonderen und seltenen Höhepunkten in der Welt der klassischen Musik von heute.

Für die Londoner Times ist Jonas Kaufmann “…einer der bedeutendsten und vielseitigsten Sänger unserer Zeit”. Seine Stimme ist unverwechselbar, sein Repertoire breit gefächert. Er verfügt über eine Bühnenpräsenz, die ihresgleichen sucht, triumphiert an den größten Häusern der Welt, von der Metropolitan Opera New York bis zu den Bayreuther Festspielen.

Weltweit verfolgten über 100 Millionen Zuschauer das legendäre Event im Sommer 2006 mit Netrebko, Domingo und Villazón in der Berliner Waldbühne, zwei Tage vor dem Finale der Fußballweltmeisterschaft. Das ZDF übertrug das Konzert live und fesselte hierzulande über 3 Millionen Zuschauer an die Bildschirme. Rekord in der Welt der klassischen Musik. 2008 wiederholten die drei Klassik-Stars dann vor der atemberaubenden Kulisse des Schloss Schönbrunn in Wien diesen Erfolg, der von ZDF und ORF ausgestrahlt wurde.

—| Pressemeldung DEAG |—