Mörbisch, Seefestspiele Mörbisch, Das Land des Lächelns – Franz Lehár, 11.07.2019

Seefestspiele Mörbisch

Seefestspiele Mörbisch / Land des Lächelns © Seefestspiele Mörbisch

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns © Seefestspiele Mörbisch

 Das Land des Lächelns  – Franz Lehár
Lehárs Meisteroperette zieht 2019 das Publikum in seinen Bann

Der Künstlerische Direktor Peter Edelmann bringt nach 18 Jahren Das Land des Lächelns von Franz Lehár wieder auf die Seebühne. Das Publikum nahm die Einladung des Mörbisch-Direktors an und reiste mit ins ferne China.

Seefestspiele Mörbisch / Panorama © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Panorama © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Mit der romantischen Operette von Franz Lehár folgt Peter Edelmann in seiner zweiten Saison am Neusiedler See seinem Vorhaben, die „erste Garde“ der Operetten auf die weltweit größte Operettenbühne der Welt zu bringen. Eine berührende Liebesgeschichte, die Dichte an unvergesslichen Melodien wie „Dein ist mein ganzes Herz“ oder „Immer nur lächeln“ und die imposante Seebühne inmitten der atemberaubenden Naturkulisse des Neusiedlersees sind die Zutaten für einen Operettenabend, der lange in Erinnerung bleibt.

Seefestspiele Mörbisch / Peter Edelmann © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Peter Edelmann © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Das Land des Lächelns ist die emotionalste aller Operetten, die keinen Besucher ungerührt lässt“, ist sich Peter Edelmann gewiss, „wir haben einen Abend voll Romantik und großer Gefühle erlebt! Gerade mit der heurigen Inszenierung ist es uns gelungen, das Publikum in jeder Hinsicht zu überraschen: Sei es mit den spektakulären Kulissen und technischen Raffinessen, mit traumhaften Kostümen für das gesamte Ensemble, aber ebenso mit einer Orchesterdarbietung und Klangqualität auf höchstem Niveau und nicht zuletzt mit einer hervorragenden Besetzung.“

„Die Seefestspiele Mörbisch sind für die Festivalregion rund um den Neusiedler See, die Kultur sowie für den Tourismus von großer Bedeutung und ein starker Partner. Peter Edelmann hat mit seinem Team mit einer spannenden Inszenierung und spektakulären Bühnenbildern Gespür für die Erwartungen des Publikums bewiesen. Diese Produktion von Das Land des Lächelns ist ein einzigartiges Festival-Highlight in diesem Sommer“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

Seefestspiele Mörbisch / Tribüne - Anatevka © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Tribüne – Anatevka © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Zahlreiche prominente Gäste besuchten die heutige Premiere: Bundesminister Thomas Starlinger, die Landeshauptleute Hans Peter Doskozil, Michael Ludwig und Hermann Schützenhöfer, LH-Stv. Franz Schnabel, die Landesräte Verena Dunst, Astrid Eisenkopf, Christian Illedits, Alexander Petschnig und Daniela Winkler, Helmut Bieler, Hans Niessl, Dr. Franz Vranitzky, Franko Foda, Alfons Haider, Richard Lugner, Eva Maria Marold, Opernstars Martina Serafin und Ulrike Steinsky u.v.a.

Exotisches Flair am Neusiedlersee

Das Land des Lächelns mit der weltberühmten Arie „Dein ist mein ganzes Herz‘‘ sorgt nach 18 Jahren Abwesenheit mit fernöstlichem Zauber, großen Gefühlen und mit Lehárs großartiger Musik für ein Lächeln auf den Gesichtern der Besucher und jede Menge Gänsehaut-Feeling. Bei den Seefestspielen Mörbisch ist das Bühnenbild ein wichtiger Anziehungspunkt. Das Publikum zeigt sich von der Lage direkt am Rande des
Neusiedlersees ebenso beeindruckt, wie von den gigantischen Maßen der Kulissen. Heuer insbesondere von einem 14 Meter hohen und knapp 16 Tonnen schweren chinesischen Drachenkopf, der sich schnaubend über die Bühne bewegt und alle in seinen Bann zieht. Regie geführt und choreografiert hat bei dieser spektakulären Produktion der in Südafrika geborenen Leonard C. Prinsloo.

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns - Koichi Okugawa, Ballett © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns – Koichi Okugawa, Ballett © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Inhalt
In Das Land des Lächelns treffen zwei junge Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen aufeinander: Während seines Aufenthaltes in Wien lernt der chinesische Diplomat Prinz Sou-Chong die aus einer adeligen Familie stammende Lisa kennen. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und verlieben sich. Als Sou-Chong zum chinesischen Ministerpräsidenten ernannt wird, folgt ihm Lisa nach Peking. Dort wird sie mit fremden Sitten und uralten Traditionen konfrontiert, die ihre Liebe zu Sou-Chong auf den Prüfstand stellen

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns - Ballett © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns – Ballett © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Inszenierung   –   Der Reiz des Fremden
Nach 2014 (Anatevka) und 2015 (Eine Nacht in Venedig) hat Walter Vogelweider heuer erneut das Bühnenbild entworfen. Die Kulissen entführen die Besucher mit technischen Highlights und optischen Raffinessen in die gegensätzlichen Welten von Wien und Peking. Die Seefestspiele Mörbisch überzeugen auch heuer (2019!) wieder mit großen Dimensionen auf der Bühne. Der erste Teil des Stücks ist im Wiener Prater angesiedelt, wo sich Lisa und Sou-Chong bei einem Pferderennen kennenlernen. Das Bühnenbild verwandelt sich im zweiten Teil in die mystische Welt des Orients, wenn Lisa mit ihrem Prinzen nach China reist.

Land des Lächelns – Franz Lehár
youtube Trailer Seefestspiele Mörbisch
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„In Zeiten, als Fernreisen gefährlich, unerschwinglich teuer und sehr zeitaufwendig waren, bot das Fremde eine große Projektionsfläche für romantisierende Ideen und Vorstellungen. Der Reiz des Exotischen wurde in allen Kunstrichtungen aufgenommen, in der Literatur, der Malerei, der Architektur, in der Musik und natürlich auch in den Operetten, Filmen, Werbung und, wie könnte es anders sein, im Prater. Von der romantisierten Vorstellung von Fortschritt und Industrialisierung, wechseln wir in die mystische Welt des Orients. So groß und unbedarft die Sehnsucht zu Anfang war, so dominant zeigt sich der 2. und 3. Akt. Ein überdimensionaler Drache beherrscht das Bühnenbild.“ (Walter Vogelweider)

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns - Elissa Huber, Benno Schollum, Won Whi Choi, Statisterie © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns – Elissa Huber, Benno Schollum, Won Whi Choi, Statisterie © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Genialer Melodiker
Mit dem gebürtigen Wiener Thomas Rösner steht ein international erfahrener Dirigent am Pult. Er ist Gründer und Leiter der österreichischen Beethoven Philharmonie und auch als Konzertdirigent weltweit gefragt.

„Lehár ist aus meiner Sicht mit seinem Land des Lächelns die einzigartige Meisterleistung gelungen, die Eingängigkeit der Melodien, die von einer Operette erwartet werden, mit der Eleganz, Klangschönheit und Differenzierung großer Oper in Einklang zu bringen. Lehar war ein großer Freund und Bewunderer Puccinis. In diesem Werk wird diese Nähe ganz besonders spürbar. So wie Puccini schreibt auch Lehár sehr anspruchsvoll und mit großer Schönheit für die menschliche Stimme. Beide sind Meister darin, das Orchester mit vielen Farben wirkungsvoll einzusetzen und dadurch auch den ganz unterschiedlichen Klangkolorit Chinas und Wiens zum Klingen zu bringen.“ (Thomas Rösner)

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns - Elissa Huber, Maximilian Mayer, Benno Schollum, Statisterie © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Das Land des Lächelns – Elissa Huber, Maximilian Mayer, Benno Schollum, Statisterie © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Farbenprächtige exotische Welt
Christof Cremer, freischaffender Kostüm- und Bühnenbildner, lebt in Wien und arbeitet international. Neben seiner Tätigkeit für das Theater konzipiert und kuratiert er Ausstellungen und arbeitet als Szenograph. Bereits fünf Mal hat Christof Cremer die Kostüme der Balletteinlagen des Neujahrskonzerts gestaltet.

„Das Land des Lächelns lebt vom großen Gegensatz der Welten. Einerseits die westliche Welt, die westliche Monarchie und andererseits eine exotische fernöstliche Welt. Dieser Gegensatz galt vor allem für die Zeit der Uraufführung. Heute ist dem Betrachter durch Bilder oder eigenes Erleben die chinesischen Kultur und Folklore vertraut. Deshalb sind die Kostüme des 2. und 3. Aktes abstrahierte, von der chinesischen Kunst und Mode inspirierte Kostüme. Die einzelnen Silhouetten erzählen etwas über die Figuren. So etwa, wenn von einer Frau als Braut nur das Gesicht sichtbar bleibt und dies noch unter einem Schleier. So erzählt das viel über den Wert der Frau in dieser Gesellschaft. Die Hauptfiguren finden sich im 2. und 3. Akt in einer umfassenden Spannung in Bezug auf die sehr unterschiedlichen gesellschaftlichen Strukturen. Die Kostüme unterstützen und unterstreichen das. In den Ballettkostümen sind auch Referenzen an den modernen Ausdruckstanz aus der Zeit der Uraufführung der Operette eingewoben. Vor allem im Akt 2 und 3 arbeiten wir mit großen graphischen Motiven und Mustern. Diese Ornamente entspringen der chinesischen Kunst oder den Stickereien der historischen Gewänder. So entsteht durch die Kostüme eine eigene farbenprächtige exotische Welt.“ (Christof Cremer)

Seefestspiele Mörbisch / Feuerwerk © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Feuerwerk © Seefestspiele Moerbisch / Jerzy Bin

Premierenbesetzung
Elissa Huber als Lisa, Won Whi Choi als Prinz Su-Chong, Katerina von Bennigsen als Mi, Maximilian Mayer als Graf Gustav von Pottenstein, Benno Schollum als Graf Ferdinand Lichtenfels, Gernot Kranner als Sekretär Fu Li, Koichi Okugawa als Onkel Tschang und Harald Serafin als Obereunuch.

Seefestspiele Mörbisch 2019 – 11. Juli bis 24. August: Tickets – Infos: www.seefestspiele.at, tickets@seefestspiele.at und Telefon +43 (0)2682 / 66210

 

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Mörbisch, Seefestspiele Mörbisch, Gräfin Mariza – Größte Geige der Welt, 2018

Seefestspiele Mörbisch

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza - Die größte Geige der Welt © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin:

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza – Die größte Geige der Welt © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

Das Sensationspaar des Festspielsommers 2018

  Gräfin Mariza und die größte Geige der Welt

Mit der Vorstellung vom 25. August ist die 61. Saison der Seefestspiele Mörbisch zu Ende gegangen. Der Künstlerische Direktor Peter Edelmann brachte in seiner ersten Mörbisch-Saison den beliebten Operettenklassiker Gräfin Mariza auf die Seebühne.

In diesem Jahr bildete eine gigantische Geige von 45 Metern Länge und 14 Metern Höhe die Kulisse. Eine Geige, die sich durch ein ausgeklügeltes mechanisches System öffnete und sich, gespickt mit technischen Raffinessen, in die verschiedenen Schauplätze des Stücks verwandelte. An 23 Abenden sorgten die kolossale Geige, die unsterblichen Melodien von Emmerich Kálmán und ein begeisterndes Ensemble für Furore bei den 121.700 Besuchern. Gegenüber 2017 bedeutet dies eine Steigerung von knapp 10%. „Die Publikumsreaktionen waren phantastisch“, freut sich der Künstlerische Direktor Peter Edelmann,besser hätte meine erste Saison nicht laufen können. Besonders glücklich macht mich die mehr als positive Besucherbilanz. Eine schöne Bestätigung dafür, dass wir am richtigen Weg sind und viele neue Besucher gewinnen und ehemalige Besucher überzeugen konnten, wieder einen Operettenabend in Mörbisch zu verbringen.“ Die erfolgreiche Inszenierung wurde auf DVD festgehalten. Erhältlich ist diese bei den Seefestspielen Mörbisch und im Fachhandel.

In der Saison 2019 laden die Seefestspiele Mörbisch zu einer Reise ins ferne China ein. Mit Das Land des Lächelns von Franz Lehár folgt Peter Edelmann seinem Vorhaben, die „erste Garde“ der Operetten auf die weltweit größte Operettenbühne zu bringen. „Das Land des Lächelns ist die vielleicht emotionalste aller Operetten, die keinen Besucher ungerührt lässt“, macht der Mörbisch-Direktor Geschmack auf die kommende Saison. „Jetzt gilt es, den neuen Schwung ins nächste Jahr mitzunehmen, wir arbeiten bereits intensiv an Bühnenbild und Inszenierung. Und es wird mindestens so spektakulär wie heuer“, gibt sich Edelmann euphorisch. „Der Kartenvorverkauf läuft bereits, das Interesse der Besucher ist enorm: zwei Vorstellungen sind bereits verkauft!“

Premiere ist am 11. Juli 2019. Aufführungen von Donnerstag bis Samstag bis inkl. 24. August. Karten sind ab sofort im Büro der Seefestspiele Mörbisch (T: 02682/66210, E: tickets@seefestspiele.at) sowie im Online-Shop (www.seefestspiele.at) erhältlich. Für Kartenkäufe bis 30.09.2018 gilt ein Frühbucher-Bonus von 15% auf alle Kategorien ausgenommen Logenkarten.

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Mörbisch, Seefestspiele Mörbisch, 2018: Gräfin Mariza von Emmerich Kalman, Juli 2018

Seefestspiele Mörbisch

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza - Die größte Geige der Welt © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin:

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza – Die größte Geige der Welt © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

GRÄFIN MARIZA von Emmerich Kalman

12. Juli – 25. August 2018

Die größte Geige der Welt begeisterte die Premierengäste am 12. Juli 2018. Der Künstlerische Direktor Peter Edelmann bringt in seiner ersten Mörbisch-Saison den beliebten Operettenklassiker Gräfin Mariza auf die Seebühne.

Apropos Bühne: In diesem Jahr bildet eine gigantische Geige von 45 Metern Länge und 14 Metern Höhe die Kulisse. Die technischen Raffinessen der Geige und ihr „Innenleben“ brachten das Premierenpublikum zum Staunen. Die unsterblichen Melodien von Emmerich Kálmán und ein begeistertes Ensemble auf der Bühne sorgten für großen Beifall und bleibende Eindrücke bei den Besuchern.

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza -Janevska (Manja), Ondrej Janoska (Geiger), Vida Mikneviciute (Gräfin Maiza) Statisterie © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin:

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza -Janevska (Manja), Ondrej Janoska (Geiger), Vida Mikneviciute (Gräfin Maiza) Statisterie © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin:

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah – das war ein wichtiger Gedanke bei der Auswahl dieses Wunderwerkes von Emmerich Kálmán für meine erste Saison als Künstlerischer Direktor“, so Peter Edelmann. Der Ort der Handlung liegt im Original in der ungarischen Puszta und fügt sich somit perfekt in die pannonische Landschaft rund um die Seebühne. Dazu passend stammen die Bilder auf den ins Bühnenbild integrierten Videowänden aus dem Archiv des Nationalparks Neusiedlersee-Seewinkel.

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza - Rinnat-Moriah (Lisa, Tassilos Schwester) und Christoph Filler (Kolomán Zsupán) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin:

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza – Rinnat-Moriah (Lisa, Tassilos Schwester) und Christoph Filler (Kolomán Zsupán) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

Die Produktion ist fast ausschließlich „Made in Austria“. Regisseur Karl Absenger ist Grazer, Bühnenbilder Manfred Waba Burgenländer, der musikalische Leiter Guido Mancusi ist Wiener, genauso wie Peter Edelmann. Die Choreografin Johanna Bodor kommt von der Staatsoperette Budapest und hat somit den Csárdás im Blut.

Prominente Gratulanten
Auch zahlreiche prominente Besucher freuten sich mit dem Künstlerischen Direktor Peter Edelmann über die gelungene Premiere. Dabei waren die Bundesministerinnen Margarete Schramböck und Karin Kneissl, die Landeshauptleute Hans Niessl und Erwin Schützenhofer, Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Ludwig, Landeshauptmann-Stv. Johann Tschürtz und Franz Schnabl, Landesrat und Festspielpräsident Hans-Peter Doskozil, Landesrätin Astrid Eisenkopf, Ex-Bundeskanzler Franz Vranitzky, Landesräte Norbert Darabos und Alexander Petschnig, Harald Serafin mit Gattin, Mirjana Irosch, Sigrid Martikke, Guggi Löwinger, Richard Lugner, Eva Maria Marold, Alfons Haider u.v.a.

Inszenierung: Mörbisch geigt auf!
„Höre ich Zigeunergeigen, wird es mir ums Herz so eigen, wachen alle Wünsche auf“, singt Gräfin Mariza in ihrem Auftrittslied und bringt so die Sehnsucht zum Ausdruck, einmal das Glück der Liebe kennenzulernen.

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza - Vida Mikneviciute (Gräfin Mariza) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza – Vida Mikneviciute (Gräfin Mariza) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

„In keinem anderen Stück steht die Geige so im Mittelpunkt wie in Emmerich Kálmáns mitreißender Operette Gräfin Mariza. Mit feurigen Csárdás-Rhythmen und melancholischen Zigeunerklängen verbindet dieses Instrument das weite Feld zwischen Lachen und Weinen und beschert uns ein Wechselbad der Gefühle“, so Regisseur Karl Absenger über das Stück.

„Die Aufgabe war ein Bühnenbild zu schaffen, das den See zur Geltung bringt, in die Landschaft passt und natürlich dem Stück gerecht wird. So suchten wir nach einem poetischen Stimmungsbild mit hoher Symbolkraft und sehr schnell war die Idee einer Geige als Bühnenbild geboren. Um der riesigen Seebühne gerecht zu werden ist daraus nichts Geringeres als die größte Geige der Welt geworden: 45m lang und 12m hoch. Durch ein ausgeklügeltes mechanisches System lässt sich das Bühnenbild aufbrechen und verwandelt sich so in die verschiedenen Schauplätze, die das Stück benötigt“, lässt Manfred Waba, bekannt für seine fantastischen Bühnenbilder, hinter die Kulissen des Entstehungsprozesses dieses imposanten Bühnenbildes blicken.

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza -Vida Mikneviciute (Gräfin Mariza) und Roman Payer (Graf Tassilo Endrödy-Wittemburg) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza -Vida Mikneviciute (Gräfin Mariza) und Roman Payer (Graf Tassilo Endrödy-Wittemburg) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

„Besonders das Aufeinandertreffen zweier Welten, einmal der ungarischen Folklore und zum Zweiten der dekadenten Städter machen den besonderen Reiz der Kostümausstattung aus. Federn, Boas, Seide, Pelz, Pailletten und edelste Perlstickereien auf der einen und Plissee, Rüschen, Bänder, bestickte Westen und Mieder in wunderschönen Farbkombinationen auf der anderen Seite. Echte Highlights werden natürlich die Kostüme der Gräfin Mariza – feinst aus Seide, Strass, Tüll und Federn gearbeitet. Daneben opulent, die Gräfin Božena im schrägen Texaslook. Und dann die besonderen Auftritte des Balletts. Von LED-Kostümen und großen Revueauftritten bis hin zur Folklore bilden die Auftritte einen reizvollen Bilderbogen“, macht Kostümbildnerin Karin Fritz Lust auf den Besuch in Mörbisch.

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza - Melanie Holliday (Fürstin Božena Cuddenstein zu Clumetz) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin:

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza – Melanie Holliday (Fürstin Božena Cuddenstein zu Clumetz) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin:

„Es ist sehr wichtig für mich, dass die Choreografie mit der Aussage und der Seele des Stückes zusammen atmet: die Energie und Leidenschaft, das Spiel, die Vielseitigkeit, Lebenslust und Glück, Reichtum an Stilen, Weiblichkeit und Männlichkeit muss sich in den Tänzen widerspiegeln. Ich arbeite für das Publikum und deshalb muss die Choreografie über die Unterhaltung hinaus auch Freude bereiten. Und hoffentlich manchmal auch die Herzen des Publikums berühren“, so Choreografin Johanna Bodor.

„Emmerich Kálmán ist ein als ernsthafter Musiker sehr unterschätzter Komponist, dem man gerne nachsagt, die leichte Muse kitschig darzustellen. Die Wahrheit ist aber, dass seine Partituren wahre kompositorische Meisterwerke sind, die sich ganz nebenbei auch noch weltweit als Gassenhauer ins Kollektiv einprägen. Er schafft es, volkstümliche Musik in ein symphonisches Korsett zu bringen und es manchmal auch zu sprengen. Durch ihn ist Zigeunermusik auf die Bühnen der Welt gekommen und hat Weltstatus erreicht. In der Folge wurde seine Musik verkitscht, verzerrt und ins volkstümliche verdreht. Das gilt es wieder gut zu machen und zu berichtigen“, sieht der Musikalische Leiter Guido Mancusi die große Herausforderung für ihn und das Orchester der Seefestspiele Mörbisch.

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza - Julian Looman (Karl Stefan Liebenberg) und Roman Payer (Graf Tassilo Endrödy-Wittemburg) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Gräfin Mariza – Julian Looman (Karl Stefan Liebenberg) und Roman Payer (Graf Tassilo Endrödy-Wittemburg) © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

Premieren-Besetzung
Vida Mikneviciute als Gräfin Mariza, Horst Lamnek als Fürst Populescu, Christoph Filler als Baron Kolomán Zsupán, Roman Payer als Graf Tassilo, Rinnat Moriah als Lisa, Julian Looman als Karl Stefan Liebenberg, Melanie Holliday als Fürstin Božena, Franz Suhrada als Penižek, Peter Horak als Tschekko, Mila Janevska als Manja, Verena Te Best als Ilka von Dambössy.

Inhalt
Die ebenso reiche wie schöne Gräfin Mariza kann sich ihrer Verehrer und Mitgiftjäger kaum erwehren. Deshalb erfindet sie einen Verlobten, nur leider gibt es tatsächlich einen Baron mit diesem Namen, der zu Marizas Entsetzen nicht abgeneigt ist, sie zu heiraten. Und das just in dem Moment, wo sie auf ihrem Landgut den neuen Verwalter Tassilo kennen gelernt hat, der ihr – Standesunterschied hin oder her – viel besser gefällt als alle Verehrer zuvor.

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Mörbisch, Seefestspiele Mörbisch, Gala 60 Jahre Seefestspiele Mörbisch, IOCO Aktuell

Seefestspiele Mörbisch

Seefestspiele Mörbisch / Gala - 60 Jahre Seefestspiele Mörbisch © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Gala – 60 Jahre Seefestspiele Mörbisch © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

 „60 Jahre Seefestspiele Mörbisch“

Gala im Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt

Die Feierlichkeiten des Jubiläumsjahres der Seefestspiele Mörbisch gipfelten am 3. November 2017 in einer großen Gala im Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt. Zahlreiche Festgäste waren der Einladung der Seefestspiele Mörbisch gefolgt..

Die Seefestspiele Mörbisch feiern heuer ihr 60-jähriges Bestandsjubiläum. Aus diesem Anlass wurde im Rahmen der Gala mit all jenen gefeiert, die diese sechs Jahrzehnte maßgeblich mitgestaltet haben. Gefeiert wurde mit einem abwechslungsreichen Programm, das ganz im Zeichen der 60-jährigen Geschichte der Seefestspiele Mörbisch stand. Das musikalische Programm bestritt das Orchester der Seefestspiele Mörbisch unter der Leitung von Guido Mancusi und die Solisten Vida Mikneviciuté, Alexander Geller und Andreas Sauerzapf.

Seefestspiele Mörbisch / Gala - 60 Jahre Seefestspiele Mörbisch © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

Seefestspiele Mörbisch / Gala – 60 Jahre Seefestspiele Mörbisch © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin

LR Helmut Bieler, Präsident der Seefestspiele Mörbisch, und Vize-Präsidentin LRin Astrid Eisenkopf betonten im Gespräch mit Gerhard Krammer, dem Moderator der Gala, die kulturelle, touristische und wirtschaftliche Wichtigkeit der Seefestspiele für die Region und weit darüber hinaus. Die Seefestspiele Mörbisch sind in den ersten 60 Jahren ihres Bestehens aus einem kleinen nordburgenländischen Festspielort zu einem internationalen „Festival“ mit rund 400 Beschäftigten und mehr als 100.000 BesucherInnen pro Saison gewachsen.

Klassische Inszenierungen, klassische Bühnenbilder und klassische Kostüme sind bis heute Garant für den Erfolg der Seefestspiele Mörbisch. Die Seefestspiele gelten nach wie vor als die Pflegestätte der Wiener Operette, als jener Ort, wo man Operette so spielt, wie es das Publikum liebt und erwartet. Zu den Festgästen der Gala zählten große Künstler und Publikumslieblinge der letzten 60 Jahre, u.a. Dagmar Koller, Silvana Dussmann, Gaby Bischof, Sona Ghazarian, Zoryana Kushpler, Sigrid Martikke, Ursula Pfitzner, Alexandra Reinprecht, Katrin Fuchs, Cornelia Zink, Mehrzad Montazeri, Horst Lamnek, Gerhard Ernst, Peter Horak.

Peter Edelmann, seit September Künstlerischer Direktor der Seefestspiele Mörbisch, hatte im Rahmen der Gala seinen ersten großen offiziellen Auftritt in seiner neuen Funktion und gab einen Ausblick auf die kommenden Entwicklungen des weltweit größten Operetten-Festivals. „Als neuer Künstlerischer Direktor bin ich bestrebt, die kommenden Produktionen zu etwas Besonderem zu machen. Es liegt mir sehr viel daran, diese urösterreichische Musiktheaterform, der ich mich seit Beginn meiner Karriere sehr verpflichtet fühle, auch international zu fördern.“

In der Saison 2018 bringt Edelmann mit Emmerich Kálmáns Gräfin Mariza eine der meistgespielten und beliebtesten Operetten aus der goldenen Operettenära auf die Seebühne. „Der Bühnenbildentwurf von Manfred Waba verspricht schon jetzt etwas ganz Spezielles zu werden. Die Besetzung setzt sich einerseits aus Publikumslieblingen wie Andreas Sauerzapf und SängerInnen, die auf der Seebühne debütieren werden, darunter Vida Mikneviciuté und Alexander Geller, zusammen„, freut sich Peter Edelmann auf seine erste Mörbisch-Saison. PMSFMö

Gräfin Mariza:  Festspiele 12. Juli bis 25. August 2018

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