Natalie Clein – Joseph Haydn – Cello-Konzerte, IOCO CD Besprechung, 16.01.2021

Natalie Clein - Joseph Haydn - Cello Concerte - OEHMS classics © OEHMS classics

Natalie Clein – Joseph Haydn – Cello Concerte – OEHMS classics © OEHMS classics

Natalie Clein  – Joseph Haydn –  Cello-Concertos
Ungewöhnliche Instrumentation und Humor

OEHMS classics CD – BestellNr. OC 1895 – Barcode 4260330918956

von   Ljerka Oreskovic Herrmann 

Die Autorin beschrieb in einer vorangegangenen IOCO Publikation die ORFEO CD CARE PUPILLE – Samuel Mariño mit Georg Friedrich Händel – Christoph Willibald Gluck Kompositionen, in welcher Michael Hofstetter die musikalische Leitung hat.

Die nun besprochene Oehms Classics CD bzw. styriarte bei der Michael Hofstetter ebenfalls die musikalische Leitung innehat, ist ein Live-Mitschnitt von 2017 aus Graz von der styriarte – ein alljährliches steirisches Festival zur Pflege der klassischen und Alten Musik und mit dem recreation Großes Orchester Graz. Dieser rückt Joseph Haydn (1732-1809)  in den Mittelpunkt, so dass die musikalischen Formsprachen und Richtungen des 18. Jahrhunderts auf den beiden CD-Einspielungen von Hofstetter zum Leben erweckt werden: Angefangen mit Händels und Glucks Arien der Opera seria hin zum Konzert der Wiener Klassik eines Haydn. Dieser war übrigens auch ein London-Reisender: Mehrere Mal nach 1790 besuchte er die britische Metropole und wurde dort begeistert empfangen.

Haydn Gedenktafel in Wien "Nicht ganz werde ich sterben" © IOCO

Haydn Gedenktafel in Wien „Nicht ganz werde ich sterben“ © IOCO

Der Weg zum Ruhm war für Haydn allerdings beschwerlicher, der öffentliche Erfolg stellte sich erst spät in seinem Leben ein. Seine beiden für das Cello komponierten Konzerte stehen in diesem historischen Kontext und haben eine wechselvolle Beurteilung und späte Anerkennung erfahren. Das erste Cellokonzert in C-Dur komponierte Haydn wohl um 1765 in Eisenstadt, als er die Vizekapellmeisterstelle beim Fürsten Esterházy bekleidete; das zweite in D-Dur entstand 1783 in Esterháza in der Nähe des Neusiedler Sees, wohin der Fürst seine Residenz mitsamt der 30 Musiker umfassenden Kapelle, inzwischen unter Haydns alleiniger Leitung, verlegt hatte. Das letztgenannte ist, mit zwei Oboen, zwei Hörnern und Streichern von Haydn ungewöhnlich instrumentiert, das bekannteste und deshalb wohl auch als Eröffnungsstück gewählt worden. Es hat drei Sätze, erfordert vom Solisten bzw. Solistin – aufgrund der häufig hohen Lage – eine enorme spieltechnische Fertigkeit, doch auch die für Haydn so typisch humorvollen Töne finden sich im letzten Satz, dem Rondo, ein.

Auch für das erste Cellokonzert setzte Haydn neben den Streichern Hörner ein; es hat ebenso drei Sätze, weist jedoch mit seiner barocken Orchester-Ritornelle in der Einleitung des ersten Satzes einen stärkeren Bezug zum vergangenen musikalischen Erbe auf – und so stellt sich plötzlich eine ungeahnte Verbindung zwischen zwei zeitlich und räumlich unterschiedlichen CD-Einspielungen (jedoch unter derselben musikalischen Leitung) ein. Das Cello spielt im zweiten Satz durchweg in hoher Lage, um im finalen Satz mit dem Orchester eine homophone Gesamtstruktur erklingen zu lassen.

Die Kunst und das Erleben

Eingespielt hat sie Hofstetter mit dem recreation Großes Orchester Graz und einer Solistin, die dafür nicht nur über das richtige Instrument verfügt, sondern auch mit der Musik des 18. Jahrhundert bestens vertraut ist: Natalie Clein, einer aus England stammenden und seit Jahren erfolgreich auf internationalen Bühne konzertierenden Cellistin, deren musikalischer Fokus durchaus die Musik des 18. Jahrhunderts in den Blick nimmt. Sie hat eigens für dieses Konzert Darmsaiten, anstelle der üblichen Stahlsaiten, auf ihrem 1777er Guadagnini-Cello aufziehen lassen. Auch benutzt Clein einen leichteren Bogen, um, wie sie schreibt, „die zeitgenössische Artikulation leichter zu erreichen“. Und sie setzt die Tradition, „Kadenzen in der Aufführung zu improvisieren“ fort, eine Praxis die zur Zeit Haydns Usus war und die für diese Aufnahme von ihr stammen und eine sogar „tatsächlich als Improvisation“ entstanden ist.

Das mitreißende Hörerlebnis rechtfertigt ihre Wahl, denn nicht nur entstand ihr Cello in jener Zeit, die im Rückblick als die epochemachende Wiener Klassik verstanden wurde, Clein vermag es diese musikalische vergangene Welt aufleben zu lassen, ohne den leisesten Hauch von „Antiquiertheit“. Im Gegenteil, ihr Cello (wie auch das Orchester) klingt geradezu jung und frisch, Haydns Musik ist es sowieso, sie lässt den Ton aufblühen, wie es die menschliche Stimme vermag, der ja bekanntlich das Cello am nächsten kommt. Eine Binsenwahrheit, deshalb jedoch nicht weniger wahr. Die Freude an der musikalischen Kunst Haydns wie auch dem gemeinsamen Musizieren kann man selbst beim Zuhören der CD nachempfinden. Dabei erweist sich Michael Hofstetter als ein Dirigent, der seinen Solisten – ob es sich um einen Sänger oder eine Cellospielerin handelt – Freiraum, Luft zur Entfaltung gibt und den Gesamtklang mit dem Orchester zur vollen Geltung bringt.

Joseph Haydn Gemälde aus 1791 von Thomas Hardy © Wikimedia Commons

Joseph Haydn Gemälde aus 1791 von Thomas Hardy © Wikimedia Commons

Abgerundet wird der Mitschnitt des Konzertes mit dem zweiten Satz von Haydns Symphonie Nr. 13 in D-Dur: „Adagio cantabile“. In diesem 1763 komponierten viersätzigen Orchesterwerk – es knüpft hervorragend an die beiden Cellokonzerte an – lässt Haydn im zweiten Satz ein Solo-Cello auftreten; vermutlich hat er es für den Cellisten und seinen Patensohn Joseph Weigl geschrieben. Natalie Clein erliegt nicht der Versuchung, falsche Sentimentalität oder übergroße Emotion zu beschwören, sie spielt nicht effekthaschend, stattdessen entfaltet sie den Ton langsam, lässt ihn sachte aufblühen, das Orchester bleibt dabei ein ebenso sachter und behutsamer Begleiter. Es verströmt ein positives Gefühl, diese Live-Aufnahme, den Applaus des Publikums, zu hören, in einer Zeit, in der das Live-Erlebnis gänzlich abhanden gekommen ist. Auch wenn man nicht dabei war, stellt sich bei einem das – schöne und schmerzlich vermisste – Gefühl ein, etwas von der Atmosphäre zu erahnen, die einem gelungen Konzertabend innewohnt.

Darstellende Kunst lebt vom Kontakt, dem Austausch mit dem Publikum – es ist das eigentliche Fundament, nur so kann Neues entstehen und Altes weitergeführt werden; nur so kann der Künstler, die Künstlerin, Fähigkeiten und Talente darbieten, sie im Zusammenspiel mit anderen, aber auch mit dem Publikum überprüfen und neue Möglichkeiten der Darstellung ausloten.

Darstellende Kunst entsteht durch das „als ob“, einer Behauptung, die, wenn sie gelingt, wie hier die Zeit Haydns oder eines Glucks und Händel hör- und erlebbar zu machen, zur Wahrheit gereift, jene auf dem Podium und jene im Publikum zu einer Einheit verschmelzen kann und sich das Gefühl einstellt, etwas Außerordentlichem beigewohnt zu haben. Und sie ist diejenige Kunstform, die den unmittelbaren Kontakt zur kulturellen Vergangenheit und die Brücke zur Zukunft schlägt – nur wenn wir das „Alte“ sehen und hören, können wir den künstlerischen, technischen und handwerklichen (nicht nur beim Instrumentenbau) Weg ermessen, der dafür zurückgelegt werden musste, um sich stetig weiter zu entwickeln; sie prosperiert nicht einfach im luftleeren Raum oder in den Weiten des Universums, sondern braucht die Reibung mit den jeweils vorhanden Rahmenbedingungen und Gegebenheiten. Kunst entsteht mit jeder Aufführung aufs Neue im Hier und Jetzt. Deshalb brauchen wir sie.

—| IOCO CD-Rezension |—

Graz, Styriarte, Ein Klavierkonzert der Tausend – Corona-Meditation, 30.04.2020

Steirische Festspiele

Steirische Festspiele / Gerd Kuehr  © Werner-Kmetitsch

Steirische Festspiele / Gerd Kuehr © Werner-Kmetitsch

Ein Klavierkonzert der Tausend – „Corona-Meditation“ von Gerd Kühr

Welturaufführung live im Internet – Zentrale in Graz

Die Uraufführung seines neuen Werks, der gerade eben entstandenen „Corona-Meditation“ für beliebig viele Klaviere, dezidiert für eine Realisierung über das Internet komponiert, überträgt der renommierte österreichische Komponist Gerd Kühr dem Hause styriarte und seinem Intendanten Mathis Huber, der in der heutigen Pressepräsentation vorausschickt: „Heute, gerade 40 Tage nach dem Start der Quarantäne, ist die Zeit der Absagen vorbei und die Zeit der Ansagen in der Kultur sollte wieder kommen. Denn wir brauchen die Botschaft der Kunst, dass sie sich nicht unterkriegen und einsperren lässt.“

Am Donnerstag, dem 30. April, Beginn um 20.20 Uhr, wird das Werk mit einer Zentrale im styriarte.STUDIO im Grazer Palais Attems live über die Internet-Bühne gehen. Olga Chepovetsky, ganz junge Ausnahme-Pianistin aus Riga, spielt das Werk von dort aus, der steirische Jungstar Philipp Scheucher schaltet sich aus seiner Wohnung in Hannover über „Zoom“ zu. Nach der ersten Vorstellung des Werkes durch diese beiden wird Mathis Huber ein Gespräch mit Gerd Kühr und Olga Chepovetsky führen, in dem das Publikum essentielle Gedanken zum Werk erfährt. In einem zweiten Durchgang der „Corona-Meditation“ sollen sich dann Pianistinnen und Pianisten aus aller Welt – egal ob renommierte Künstler oder Laien – über Zoom zuschalten und das Werk gemeinsam aufführen. Jede Stufe des Könnens befähigt die Menschen dazu, mitzuwirken. Man muss etwa nicht das gesamte Notenmaterial mitspielen, sondern kann sich auch auf eine Auswahl an gespielten Tönen beschränken. Um diese Mitspielenden auch in Bild und Ton erlebbar zu machen, wird ein Technik- und Tonmeisterteam ein gemeinsames Ergebnis aller Klänge und PianistInnen in ein Live-Gesamtbild fassen. Das Stück ist von Gerd Kühr schon mit allen zu erwartenden Unschärfen, den Verschiebungen in Tonhöhen, Klang und Tempi, konzipiert und will damit eine neu Art von „Hauskonzert“ hervorbringen, wozu sich der Komponist folgend äußert:

„Das Stück war plötzlich da und musste sein! Wir erleben eine Zeit der Besinnung, die Gelegenheit zur Meditation bietet. Der ruhige Grundpuls, nicht durch ein Metronom koordiniert, sorgt dafür, dass das Zusammenspiel der prinzipiell unendlich vielen Klaviere kaum präzise ausführbar wird. Diese Unschärfe, gepaart mit der langsamen Auffüllung des Tonraums, sorgt für einen Ausdehnungseffekt, analog der Ausdehnung des Kosmos. Das Stück ruht in sich und erweitert sich zugleich.

Unschärfen in Timing, Klavierstimmung und Klangqualität sind explizit erwünscht. Das Werk wird dadurch ein präziser Kommentar zur gegenwärtig aufblühenden Streamingkultur, in der eben ein gewohnt perfektes Echtzeit-Zusammenspiel, wie wir es vom konventionellen physischen Konzert kennen, nicht möglich ist.“

Mitwirkende:

Die Zusage zur Mitwirkung hat man bisher bereits von: Christopher Hinterhuber, Markus Schirmer, Piano Duo GrauSchumacher, Clara Frühstück, Janna Polyzoides, Christoph Traxler, Florian Groß, Aleksandra Mikulska, Markus Koropp, Clara Murnig

… und die Liste wächst beständig, denn viele weitere mit dem Haus styriarte verbundene KünstlerInnen sind herzlich eingeladen … wie auch jeder Laie, der mitspielen möchte.

Für Interessierte steht auf der Homepage der styriarte ein umfangreiches Infopaket bereit (Noten, Spielanleitung, ein Forum für Fragen, und Hilfe in technischen Belangen über eine Kontakt-Telefonnummer).

Tickets:

Um die Live-Uraufführung am 30. April um 20.20 Uhr (MESZ) als Konsument mitzuerleben, können Musikfreunde sich ab Montag, 27. April um 15 Uhr, für 9 Euro (oder auch 99 bzw. 909 für den KünstlerInnen-Hilfsfonds der styriarte J) ein Ticket kaufen und erhalten dann per Mail einen Zugangslink zur Übertragung aus dem styriarte Kartenbüro.

Bestellung über www.styriarte.com/events/corona-meditation/

oder per Mail an tickets@styriarte.com

Zusammenfassend hier im O-Ton Matthias Wagner, der das Projekt im Hause styriarte hochzieht:

„Das Besondere und Hochaktuelle an dieser Unternehmung ist wohl, dass wir eben keinen vorproduzierten Content streamen, sondern tatsächlich ein hochambitioniertes Live-Konzert via Internet, an dem sich voraussichtlich KünstlerInnen aus vielen Ländern beteiligen. Die technischen Limitierungen (siehe Beschreibung) werden dank einer klugen Werkkonzeption sogar in künstlerische Tugenden umgewandelt. Und dann ist da noch dieses Stück mit seiner jungen Entstehungsgeschichte, das die aktuelle Lage der Welt und der Kunst auf mehreren Ebenen exakt auf den Punkt kommentiert.“

Im Rundfunk und TV wird das Werk zu einem späteren Zeitpunkt zugänglich gemacht. Diese Termine sind dann auf www.styriarte.com zu erfahren.

Alle Informationen zum Projekt erreichen Sie über: www.styriarte.com/events/corona-meditation/

Homepage von Gerd Kühr: www.gerd-kuehr.at

—| Pressemeldung styriarte |—

Graz, Styriarte, recreationBAROCK – Vivaldi pur, ab 09.12.2019

Dezember 6, 2019  
Veröffentlicht unter Konzert, Pressemeldung, Steirische Festspiele

Steirische Festspiele

Steirische Festspiele /recreationBAROCK creationBAROCK im Minoritensaal © Werner Kmetitsch

Steirische Festspiele /recreationBAROCK creationBAROCK im Minoritensaal © Werner Kmetitsch

recreationBAROCK lässt im Advent „Vivaldi pur“ erklingen

in Vivaldis Winter aus den Vier Jahreszeiten gleiten die Schlittschuhläufer über den gefrorenen See. Gemeinsam mit dem Orchester recreationBAROCK erweckt sie Mónica Waisman in ihren Geigentönen zum Leben.

Montag,    9. Dezember 2019, 19.45 Uhr
Dienstag, 10. Dezember 2019, 19.45 Uhr
Mittwoch, 11. Dezember 2019, 19.45 Uhr

Steirische Festspiele /recreationBAROCK © Werner Kmetitsch

Steirische Festspiele /recreationBAROCK © Werner Kmetitsch

Minoritensaal
VIVALDI PUR
Antonio Vivaldi: Flötenkonzert in G, op. 10/4, RV 435
Concerto grosso in g, op. 3/2, RV 578, Concerto a quattro in B „Conca“, RV 163
Violinkonzert
Flötenkonzert in F, op. 10/5, RV 434
L’inverno, Concerto in f aus „Le Quattro Stagioni“, op. 8 Nr. 4
Doppelkonzert für zwei Traversflöten in C, RV 533
Maria Beatrice Cantelli & Heide Wartha, Flöten
recreationBAROCK
Leitung: Mónica Waisman, Violine

Steirische Festspiele / Monica Waisman © Werner Kmetitsch

Steirische Festspiele / Monica Waisman © Werner Kmetitsch

Weihnachten steht vor der Tür, und da darf Musik von Vivaldi nicht fehlen: Mónica Waisman ist die Geigensolistin im „Winter“ aus den „Vier Jahreszeiten“ und einem späten Violinkonzert. Pastorale Flötentöne huldigen den Hirten von Bethlehem, während die Streicher an Vivaldis schneereiche Winter in Wien erinnern.

Steirische Festspiele /recreationBAROCK © Werner Kmetitsch

Steirische Festspiele /recreationBAROCK © Werner Kmetitsch

Karten und Informationen
styriarte Kartenbüro
Sackstraße 17, 8010 Graz
Tel.: 0316.825000
www.recre.at

—| Pressemeldung styriarte |—

Graz, Stefaniensaal, MESSIAH – recreation-Großes Orchester Graz, 17. – 19.12.2018

Dezember 3, 2018  
Veröffentlicht unter Konzert, Steirische Festspiele

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Steirische Festspiele

Steirische Festspiele / Messiah -Händel - cantanima © Peter Purga

Steirische Festspiele / Messiah -Händel – cantanima © Peter Purga

MESSIAH – Georg Friedrich Händel

Stefaniensaal

Montag, 17. Dezember 2018, 19.45 Uhr, Dienstag, 18. Dezember 2018, 19.45 Uhr
Mittwoch, 19. Dezember 2018, 19.45 Uhr

recreation • GROSSES ORCHESTER GRAZ formierte sich im Jahre 2002 aus Musikern, die zuvor in den Reihen des Grazer Symphonischen Orchesters ihre künstlerischen Lorbeeren gesammelt hatten. Unter der Intendanz von Mathis Huber und mit Stefan Vladar als Chefdirigenten präsentierte das Ensemble in der Saison 2002/03 einen ersten eigenen Konzertzyklus, der vom Grazer Publikum mit Begeisterung angenommen wurde. Außer in seinen Konzertzyklen in Graz ist das Orchester auch bei der styriarte zu hören gewesen, es gastierte im großen Wiener Musikvereinssaal, in der Alten Oper Frankfurt, beim steirischen herbst, beim Jazzsommer Graz u. a. m. Seit dem Sommer 2014 bildet recreation auch die Basis des neu ins Leben gerufenen styriarte Festspiel-Orchesters. Im Frühling 2013 war die damals frisch gegründete Originalklangformation des Orchesters, recreationBAROCK, unter Michael Hofstetter äußerst erfolgreich in Schloss Versailles und in Lyon zu Gast. 2016 gab man Konzerte im Rahmen der Internationalen Gluck-Opern-Festspiele Nürnberg. In der laufenden Saison lockt nun schon der vierte Abonnementzyklus dieses Barockorchesters mit vier Doppelkonzerten in den Grazer Minoritensaal.

MESSIAH:  Cornelia Horak, Sopran, Juliette Chauvet, Alt, Franz Gürtelschmied, Tenor, Mathias Hausmann, Bass, Cantanima (Einstudierung: Sebastian Meixner), recreation – Großes Orchester Graz,   Dirigent: Andreas Stoehr

Steirische Festspiele / Messiah -Händel ecreation © Werner Kmetitsch

Steirische Festspiele / Messiah -Händel recreation © Werner Kmetitsch

In Dublin, nicht etwa in London wurde Händels Messias uraufgeführt, worauf die Iren mit Recht stolz sind. Ihr schöner neuer Konzertsaal verlockte den Meister zu dieser Weltpremiere von größter Bedeutung. Andreas Stoehr darf sich über den schönen Stefaniensaal freuen. Nirgends sonst klingt das berühmte Halleluja so festlich wie hier, besonders eine Woche vor Weihnachten.

Steirische Festspiele / Messiah -Händel - Cornelia Horak © privat

Steirische Festspiele / Messiah -Händel – Cornelia Horak © privat

Steirische Festspiele / Messiah -Händel ecreation © Werner Kmetitsch

Steirische Festspiele / Messiah -Händel recreation © Werner Kmetitsch

Karten und Informationen:
styriarte Kartenbüro
8010 Graz, Sackstraße 17
Mo-Fr, 10-18 Uhr
Tel. 0316.825000 (Fax -15)
www.recre.at

—| Pressemeldung Steirische Festspiele |—

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