Würzburg, Mainfranken Theater, Premiere Nixon in China von John Adams, 19.05.2018

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Mainfrankentheater Würzburg

Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

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MUSIKTHEATER
Nixon in China
von John Adams
Premiere Sa., 19. Mai 2018 | 19:30 Uhr | Großes Haus

Minimal Music at its Best:
Nixon in China von John Adams
So aktuell war Oper nie zuvor: 1987 gelingt John Adams mit NIXON IN CHINA ein grandioser Coup, zwei Jahre später wird die Politoper mit einem Grammy als „beste zeitgenössische Komposition“ ausgezeichnet. Jetzt ist das Werk über den historischen Staatsbesuch von US-Präsident Nixon in der Volksrepublik China, der gerade einmal 15 Jahre vor der Opernuraufführung stattgefunden hatte, erstmals in Würzburg zu erleben – und in seiner Parallele zum womöglich kurz bevorstehenden Treffen Donald Trumps mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un erneut ausgesprochen aktuell.

„Wenn die Tagesthemen gesungen werden“, lautete ob der Aktualität des Plots folgerichtig die Schlagzeile, mit der Klaus Umbach seine Rezension der Uraufführung von Nixon in China im Magazin Der Spiegel überschrieb. Im Mittelpunkt von John Adams‘ Oper steht ein besonderes Ereignis des Jahres 1972: Als erster US-amerikanischer Präsident überhaupt reist Richard Nixon in die Volksrepublik China, um sich mit Staatsoberhaupt Mao Tse-tung zu treffen. Dieser historische Besuch gilt als eine der wichtigen diplomatischen Errungenschaften der Ära Nixon und könnte in dem womöglich kurz bevorstehenden Gipfeltreffen zwischen dem derzeit amtierenden US-Präsidenten Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un eine Entsprechung von ähnlicher Tragweite finden.

John Adams zählt zu den schillerndsten Komponisten der Moderne. Er untermalt die Geschichte mit einer brillanten Partitur, die sich insbesondere der Stilmittel der sogenannten Minimal Music bedient, die seit den 1960er und 70er Jahren durch Komponisten wie Steve Reich und Philip Glass zunächst in Amerika Popularität erlangte und sich als Gegenentwurf zur europäischen Avantgarde jener Jahre mit ihren seriellen Strukturprinzipien verstand.

In der Neuproduktion des japanischen Regisseurs Tomo Sugao, der dem Mainfranken Theater in der vergangenen Saison mit seiner Inszenierung von Meyerbeers Hugenotten einen Sensationserfolg bescherte, ist Nixon in China ab dem 19. Mai auf der Bühne des Großen Hauses zu erleben. Am Pult steht Würzburgs Generalmusikdirektor Enrico Calesso. Einen exklusiven Einblick bereits vor der Premiere bietet am 14. Mai das Format „99 – Die öffentliche Probe“.

Nixon in China
Musikalische Leitung: Enrico Calesso
Inszenierung: Tomo Sugao
Bühne: Julia Katharina Berndt
Kostüm: Pascal Seibicke
Choreografie: Yo Nakamura
Dramaturgie: Berthold Warnecke

Mit: Bryan Boyce, Silke Evers, Daniel Fiolka, Hiroe Ito, Marzia Marzo, Paul McNamara, Barbara Schöller, Akiho Tsujii, Taiyu Uchiyama

Philharmonisches Orchester Würzburg
Opernchor und Extrachor des Mainfranken Theaters
Mitglieder der Ballettcompagnie des Mainfranken Theaters
Komparserie des Mainfranken Theaters

Einführung: 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Foyer

Premiere: Sa., 19.5. | 19:30 Uhr | Großes Haus

Weitere Vorstellungen:
15:00 Uhr: 15.7. | 22.7. 19:30 Uhr: 27.5. | 3.6. | 10.6. | 15.6. | 26.6. | 4.7. | 6.7. | 18.7.

Pressemeldung Mainfrankentheater Würzburg

Würzburg, Mainfranken Theater, 5. Sinfoniekonzert: Werke von Webern und Mahler, 12. + 13.04.2018

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Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

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5. SINFONIEKONZERT
Do., 12.4. & Fr., 13.4. | 20:00 Uhr | Großes Haus
Dirigent Enrico Calesso

Werke von Webern und Mahler beim 5. Sinfoniekonzert
Ein besonderes Konzerthighlight erwartet das Publikum beim fünften Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Würzburg am 12. und 13. April im Mainfranken Theater. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Enrico Calesso werden Weberns Ricercar und Mahlers fünfte Sinfonie zur Aufführung gebracht.

Die Sinfonie Nr. 5 von Gustav Mahler bietet eine Achterbahnfahrt der Gefühle, vom anfänglichen Trauermarsch bis zum frenetischen Schlusssatz, dazwischen Ländler, Walzer und das berühmte Adagietto. Entstanden zwischen 1901 und 1904 und am 18. Oktober 1904 in Köln uraufgeführt, gilt Mahlers fünfte Sinfonie als Beginn einer neuen Etappe im sinfonischen Schaffen des Komponisten. Davor erklingt im Konzertprogramm die 1934 von Anton Webern zu Papier gebrachte Bearbeitung des Ricercars aus Johann Sebastian Bachs Musikalischem Opfer.

Am Freitag, dem 13. April, bietet sich dem Publikum ab 17:30 Uhr zudem die Möglichkeit, an einer Gesprächsrunde mit Generalmusikdirektor Enrico Calesso sowie Ulrich Konrad und Christian Lemmerich vom Institut für Musikforschung der Universität Würzburg teilzunehmen. Gemeinsam beleuchten die Experten die Querverbindungen zwischen Mahler und Wagner.

Darüber hinaus finden an beiden Abenden um 19:30 Uhr Werkeinführungen statt. Gemeinsam mit Dramaturgin Beate Kröhnert haben Schülerinnen und Schüler des Matthias-Grünewald-Gymnasiums eine Einführungsrede vorbereitet und stimmen das Publikum auch mit musikalischen Beiträgen auf das Konzertprogramm ein.


5. SINFONIEKONZERT
Donnerstag, 12.4. & Freitag, 13.4. | 20:00 Uhr | Großes Haus
Dirigent Enrico Calesso
Philharmonisches Orchester Würzburg
PROGRAMM
WEBERN Ricercar aus Johann Sebastian Bachs Das Musikalische Opfer
MAHLER Sinfonie Nr. 5

Gesprächsrunde Wagner – Mahler
vor dem Konzert am Freitag, 13.4. | 17:30 Uhr | Foyer
mit Enrico Calesso, Prof. Dr. Ulrich Konrad, Dr. Christian Lemmerich

Ein besonderer Dank gilt dem Richard-Wagner-Verband Würzburg-Unterfranken e.V. und der Herbert Hillmann und Margot Müller Stiftung für die großzügige Unterstützung dieses Konzerts.
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Würzburg, Mainfranken Theater, 3. SINFONIEKONZERT, 01. und 02.02.2018

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Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

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3. SINFONIEKONZERT
Do., 1.2. & Fr., 2.2.2018 | 20:00 Uhr | Konzertsaal Hochschule für Musik

Dirigentin Marie Jacquot
Philharmonisches Orchester Würzburg

PROGRAMM
MOZART Ouvertüre zu Le nozze di Figaro
REGER Mozartvariationen op. 132
MENDELSSOHN BARTHOLDY Schottische Sinfonie

Musikalische Wendepunkte verschiedener Epochen: Reger, Mozart und Mendelssohn Bartholdy beim 3. Sinfoniekonzert Am 1. und 2. Februar widmet sich das Philharmonische Orchester Würzburg drei überragenden Ausnahmekomponisten: Reger, Mozart und Mendelssohn Bartholdy. Unter der musikalischen Leitung von Marie Jacquot werden beim 3. Sinfoniekonzert Stücke präsentiert, die zu ihrer Zeit als musikalische Wendepunkte zelebriert wurden.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, während sich einige Tonschöpfer längst auf dem Weg zu einer neuen Musiksprache befanden, wandte sich Max Reger einem Komponisten der Vergangenheit zu. Sein populärstes Werk, die Mozartvariationen, demonstriert eindrucksvoll, wie galant er die Möglichkeiten der spätromantischen Klangsprache auslotet, ohne Mozarts feinsinnige Tiefenschärfe preiszugeben.

Eine Geschichte, in der der Adel offen kritisiert und bloßgestellt wurde, wählte Wolfgang Amadeus Mozart für seine Oper Le nozze di Figaro. Doch neben der Tatsache, dass hier einmal mehr Mozarts untrügliches Gespür für brisante Themen zum Tragen kommt, zeigt sich vor allem sein Sinn für Melodik, Form und Instrumentation. Bereits die Ouvertüre atmet den Esprit dieser amüsanten Geschichte und demonstriert das musikalische Genie seines Schöpfers.

1829 brach Mendelssohn zu einer Reise nach England und Schottland auf und ließ sich hier für seine dritte Sinfonie inspirieren. Ein Rezensent der Prager Erstaufführung beurteilte Mendelssohns a-Moll-Sinfonie als „das Bedeutendste, was seit Beethoven in diesem Genre geleistet wurde.“


 

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Würzburg, Mainfranken Theater, Premiere DIE SIZILIANISCHE VESPER, 20.01.2018

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Mainfranken Theater Würzburg © Nico Manger

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DIE SIZILIANISCHE VESPER
Giuseppe Verdi
Premiere Sa., 20.01.2017 | 19:30 Uhr | Großes Haus

Die Grand Opéra Die Sizilianische Vesper am Mainfranken Theater

Nach der erfolgreichen Produktion der Hugenotten im Oktober 2016 setzt das Mainfranken Theater mit der Sizilianischen Vesper die Auseinandersetzung mit der Gattung „Grand Opéra“ fort. Die Premiere von Verdis Oper ist am 20. Januar, in der unter anderem die beiden Hugenotten-Stars Claudia Sorokina und Uwe Stickert erneut am Mainfranken Theater zu erleben sind.

Als „Sizilianische Vesper“ wird die Ostern 1282 in Palermo auf Sizilien ausgebrochene Erhebung gegen die französische Herrschaft unter Karl I. bezeichnet. Der Widerstandskämpfer Henri ist in Herzogin Hélène verliebt, deren Bruder vom französischen Gouverneur Guy de Montfort getötet wurde. Hélène möchte Henris Liebe erwidern, wenn dieser den Tod ihres Bruders rächt. Gemeinsam mit Jean de Procida wollen sie den Umsturz in Sizilien herbeiführen. Henri erfährt durch Montfort, dass dieser in Wahrheit sein Vater ist. Während eines Maskenballs verhindert Henri einen Anschlag auf Montfort, die Revolutionäre werden verhaftet. Um weiteres Blutvergießen zu verhindern, setzt Montfort zum Zeichen des Friedens die Eheschließung zwischen Henri und Hélène an. Doch die Hochzeitsglocken dienen als Signal für das von Procida in die Wege geleitete Gemetzel an den Franzosen – die „Sizilianische Vesper“ nimmt ihren Lauf.

Hugenotten-Stars kehren an das Mainfranken Theater zurück Mit der Sizilianischen Vesper setzt das Mainfranken Theater die Auseinandersetzung mit der Gattung „Grand Opéra“  fort, die im Oktober 2016 mit Giacomo Meyerbeers Hugenotten begonnen wurde. Im Mainfranken Theater ist Verdis selten zu sehende Historienoper ab dem 20. Januar  in der französischen Originalfassung zu erleben. Für die Würzburger Neuinszenierung zeichnet der in New York geborene US-Amerikaner Matthew Ferraro als Regisseur und Bühnenbildner verantwortlich. Als Herzogin Hélène und Sizilianer Henri kehren Claudia Sorokina und – erstmals überhaupt in einer Verdi-Partie – Uwe Stickert als Gäste ans Mainfranken Theater zurück. Die beiden hatten als Königin Marguerite beziehungsweise Raoul de Nangis das Hugenotten-Ensemble in der vergangenen Saison zu einem Triumph geführt. Als Jean Procida ist erstmals der junge Bass Igor Tsarkov als neues Ensemblemitglied des Mainfranken Theaters auf der Bühne im Großen Haus zu erleben.
Exklusive Einblicke: Matinee und „99- Die öffentliche Probe“

Vor der Premiere am 20. Januar bietet das Mainfranken Theater bereits vorab erste Einblicke in seine neue Opernproduktion. Am 14. Januar findet eine Matinee zur Inszenierung statt. Im Rahmen des Formats „99- Die öffentliche Probe“ haben außerdem alle Opernfreunde die Chance, am Montag, dem 15.1., den ersten Teil der Bühnenorchesterprobe zu besuchen. Vor der Probe, die ohne Kostüm und Maske stattfindet, gibt es eine kurze Werkeinführung zum Stück. Treffpunkt ist um 18:30 Uhr an der Kasse des Theaters. Die kostenlosen, auf 99 Stück begrenzten Eintrittskarten sind nur am Tag der Veranstaltung und nur solange der Vorrat reicht ab 18 Uhr an der Theaterkasse erhältlich.


DIE SIZILIANISCHE VESPER (LES VÊPRES SICILIENNES)
(Aufführung in französischer Sprache)

Musikalische Leitung: Enrico Calesso
Regie und Bühne: Matthew Ferraro
Kostüme: Carola Volles
Choreinstudierung: Anton Tremmel
Dramaturgie: Berthold Warnecke

Mit: Björn Beyer, Aldo di Toro, Mathew Habib, David Hieronimi, Federico Longhi, Barbara Schöller, Yong Bae Shin, Claudia Sorokina, Uwe Stickert, Anton Tremmel, Igor Tsarkov, Taiyu Uchiyama

Philharmonisches Orchester Würzburg
Opernchor des Mainfranken Theaters Würzburg
Komparserie des Mainfranken Theaters

Premiere: Sa., 20.1.18 | 19:30 Uhr | Großes Haus

Weitere Termine:
15:00 Uhr: 8.4. | 24.6.
19:30 Uhr: 24.1. | 7.2. | 9.2. | 2.3. | 13.3. | 24.3. | 19.4. | 9.6. | 28.6. | 7.7. | 27.7.

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