Ulm, Theater Ulm, Premiere Der Räuber Hotzenplotz, 21.11.2018

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Theater Ulm

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

PREMIERE Der Räuber Hotzenplotz [6+]

Es herrscht Aufruhr! Die neue Kaffeemühle der Großmutter wurde geklaut und der Übeltäter ist kein anderer als der Räuber Hotzenplotz! Der gemeine Schurke muss sofort gefasst werden! Aber wie? Um Polizeioberwachtmeister Dimpfelmoser zu unterstützen, schreiten Kasperl und Seppel selbst zur Tat. Doch leider läuft nicht alles wie gedacht. Wie die Kaffeemühle zu ihrer rechtmäßigen Besitzerin zurückgelangt und was die gute Fee damit zu tun hat? Das kann das Publikum ab dem 21. November im Theater Ulm erfahren. Denn pünktlich zur Vorweihnachtszeit kommt Otfried Preußlers Märchenklassiker über den berühmtesten aller Räuber in einer turbulenten Fassung für die ganze Familie auf die Bühne!

In der Inszenierung von Valentin Stroh behaupten sich Seppel – gespielt von Teresa Schergaut – und Kasperl – dargestellt von Nils Malten – mit Cleverness und Witz gegen die Erwachsenen, die schon an den alltäglichsten Verrichtungen scheitern. Nicht zuletzt zu sehen beim großen Zauberer Petrosilius Zwackelmann, der schon mit dem Kartoffelschälen überfordert ist – gespielt von Nils Willers, der auch den wenig durchsetzungsfähigen Wachtmeister Dimpfelmoser gibt. Lukas Kientzler lehrt als der gemeingefährliche und titelgebende Räuber Hotzenplotz nicht nur der Großmutter das Fürchten, gespielt von Mona Mucke, die auch als Fee Amaryllis zumindest bei Seppel und Kasperl für Begeisterung sorgt.

Um die verschiedenen Spielorte auf die Bühne zu bringen, hat Bühnen- und Kostümbildnerin Monika Gora einen echten Zauberwürfel entwickelt. Was zu Beginn zunächst als schlichter Kubus erscheint, dreht und öffnet und wandelt sich zu einer Räuberhöhle, zu einem finsteren Wald oder einem Zauberschloss. Das Lanzinger Trio hat eigens für diese Produktion Zither, Hackbrett und Gitarre auspackt und steuert atmosphärische Klänge bei, die Groß und Klein tief in die Welt von Seppel und Kasperl entführen. Dr. Christian Katzschmann betreut die diesjährige Märchenproduktion dramaturgisch.

Premiere am 21. November 2018 um 9 Uhr im Großen Haus 

—| Pressemeldung Theater Ulm |—

Ulm, Theater Ulm, Premiere Weiße Rose, 09.11.2018

Oktober 11, 2018  
Veröffentlicht unter Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Ulm

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Theater Ulm

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Premiere  Weiße Rose 9. November 2018

„Bleib‘ stark, keine Zugeständnisse“: Worte wie diese lassen die Entschiedenheit und Haltung der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ erahnen, die einem Schauprozess um ihre Flugblattaktionen ausgesetzt war. Nur vier Tage, nachdem die Münchner Studierenden Sophie Scholl, Hans Scholl und Christoph Probst von der Gestapo festgenommen werden, fällt ihr Todesurteil. Es wird umgehend vollstreckt. In Momentaufnahmen nähert sich die Kammeroper „Weiße Rose“ assoziativ den wenigen Stunden, die Sophie und Hans Scholl bis zu ihrer Hinrichtung blieben. Im Podium des Theaters Ulm inszeniert Andreea Geletu die intime Oper im Jahr des 75. Todestags der Geschwister Scholl.

Mit einer Flugblattserie ruft die „Weiße Rose“ zwischen 1942 und 1943 zum Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft auf. Ihre Mitglieder haben das Bedürfnis nach Autonomie – danach, selbst zu denken und selbst zu handeln. In Udo Zimmermanns episodischer Kammeroper mit Texten von Wolfgang Willaschek begegnen die Geschwister ihrer Todesangst, vergewissern sich der Gründe ihres Handelns, um angesichts ihrer drohenden Enthauptung nochmals „die Stimme zu erheben“. Als Hans Scholl ist Joska Lehtinen zu erleben, als Sophie Scholl Maryna Zubko. Unter der Leitung von Hendrik Haas werden Musiker des Philharmonischen Orchesters der Stadt Ulm Zimmermanns Musik zu Gehör bringen. Ausstattungsleiterin Petra Mollérus entwirft Bühne und Kostüme im intimen Raum des Podiums. Benjamin Künzel ist der Dramaturg der Produktion.

Zimmermanns Werk ist ein ‚Stück gegen Gleichgültigkeit‘ von suggestiver Kraft, das Fragen aufwirft, die nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben: Wann beginnt Faschismus? Welche Verpflichtung besteht für den Einzelnen, sich aktiv in gesellschaftliche Entwicklungen einzumischen, anstatt einfach in die andere Richtung zu schauen? Andreea Geletu geht es in der Inszenierungsarbeit vor allem darum, die Absicht der Widerstandsbewegung ins heutige Bewusstsein zu holen. Der Ort dafür ist ein besonderer: Ulm ist eng mit der Geschichte der „Weißen Rose“ verknüpft. Hans und Sophie Scholl lebten in Ulm und hatten in der Stadt viele Mitstreiter.

—| Pressemeldung Theater Ulm |—

Ulm, Theater Ulm, Premiere My Fair Lady, 08.11.2018

Oktober 10, 2018  
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Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

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My Fair Lady
Premiere am 8. November 2018 um 20 Uhr im Großen Haus

„Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen“ – nicht nur Musical-Fans dürfte diese Liedzeile unmittelbar einen Ohrwurm bescheren. „Neben der grandiosen Orchestrierung prägen auch Sätze wie Die Sprache macht den Menschen. Die Herkunft macht es nicht“ den Dauerbrenner ‚My Fair Lady'“, sagt Christian von Götz, der das Musical derzeit am Theater Ulm inszeniert. „My Fair Lady“: Ein Musiktheater-Liebling, der neben seinem Unterhaltungswert auch in die postemanzipatorische Zeit weist.

„My Fair Lady“ handelt von einem großen Traum – dem Traum, dass jeder es schaffen kann. Der Traum von Protagonistin Eliza ist es, eine Anstellung in einem ordentlichen Blumengeschäft zu bekommen. Dafür nimmt sie Sprachunterricht beim schrulligen Professor Higgins. Higgins beginnt, sie nach seinem Ideal zu transformieren. Doch wie sehr kann man sich verändern, bevor man sich verliert?

Christian von Götz, der auch für das Bühnenbild verantwortlich ist, hat Wert darauf gelegt, ein Ensemble aus Sänger/innen und Schauspieler/innen zusammenzustellen. Er inszenierte bereits u.a. an der Komischen Oper Berlin, der Oper Leipzig, der Royal Opera Copenhagen, der Oper Köln, der Hamburgischen Staatsoper, dem Gärtnerplatztheater München, den Opernhäusern in Lissabon und Odessa und beim Edinburgh International Festival. Die farbenprächtigen Kostüme entwickelt Sarah Mittenbühler, die schon für das Theater Freiburg, das Staatstheater Mainz, die Royal Danish Opera Copenhagen und das Theater Osnabrück arbeitete.

Die musikalische Leitung übernimmt der neue 1. Kapellmeister des Theaters Ulm Levente Török. Reiner Feistel und Gaëtan Chailly sind die Choreografen, Diane Ackermann und Nilufar K. Münzing die Dramaturginnen. Das Ensemble setzt sich zusammen aus Marie Luisa Kerkhoff (Mrs. Eynsford-Hill, Mrs. Hopkins), Maria Rosendorfsky (Eliza Doolittle), Luke Sinclair (Freddy Eynsford-Hill), Stephan Clemens (Oberst Pickering), Markus Hottgenroth (Henry Higgins), Fabian Gröver (Harry), Lukas Schrenk (Jamie), Martin Gäbler (Alfred P. Doolittle), Christel Mayr (Mrs. Pearce) und Ulla Willick (Mrs. Higgins). Mitglieder des Opernchores, der Ballettcompagnie und der Statisterie des Theaters Ulm werden das Ensemble ergänzen und für ein unterhaltsames Spektakel sorgen.

 

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Ulm, Theater Ulm, Levente Török – 1. Kapellmeister ab 2018/19, IOCO Aktuell

Juli 17, 2018  
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Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Levente Török – 1. Kapellmeister ab  2018/19

Das Theater Ulm ernennt einen neuen 1. Kapellmeister. Der Ungar Levente Török setzte sich gegen 150 Berwerberinnen und Bewerber durch und tritt damit zu Beginn der Spielzeit 2018/2019 die Nachfolge von Joongbae Jee an. Das Findungsverfahren, das vom designierten Intendanten Kay Metzger und Generalmusikdirektor Timo Handschuh geleitete wurde, erfolgte in enger Abstimmung mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm. Levente Török übernimmt am Theater Ulm unter anderem die musikalische Leitung für das Musical My Fair Lady, das am 8. November Premiere im Großen Haus feiern wird.

Levente Török wurde 1993 in Budapest geboren. Dort absolvierte er ein Kompositions- und Klavierstudium am Béla-Bartók-Musikgymnasium. Im Anschluss daran studierte Török Dirigieren in der Klasse von Prof. Mark Stringer und Prof. Yuji Yuasa sowie Korrepetition bei Prof. Konrad Leitner an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Erste Engagements als Korrepetitor führten ihn an die Ungarische Staatsoper und an das Schönbrunner Schlosstheater, wo er als Assistent von Christoph Ulrich Meier mit Mozarts „Don Giovanni“ 2014 als Operndirigent debütierte. Im selben Jahr bereitete Levente Török als musikalischer Assistent von Ralf Weikert beim Wagner-Festival Wels die „Lohengrin“-Produktion vor. Weitere Engagements führten ihn als Assistentdirigent zu den Tiroler Festspielen („Herzog Blaubarts Burg“), zurück zum Wagner Festival Wels („Tannhäuser“) und als Chordirektorassistent an die Wiener Staatsoper. Im März 2017 begleitete er als Korrepetitor die „Tosca“-Produktion unter dem Dirigat von Sir Simon Rattle bei den Festspielen Baden-Baden. Im Herbst 2017 kehrte er nach Baden-Baden zurück, um auf Einladung bei der Produktion „La Bohème“– unter dem Dirigat von Teodor Currentzis – zu assistieren. Seit September 2015 war Levente Török als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Regensburg engagiert. Dort debütierte als musikalischer Leiter in der aktuellen Produktion der Operette „Der Vetter aus Dingsda“ und übernahm in der Spielzeit 2017/2018 die musikalische Leitung für den Tanzabend „BilderRausch: Klimt.Bacon“ mit Musik von Max Reger, Arvo Pärt, Dobrinka Tabakova u.a. Des Weiteren dirigierte am Theater Regensburg Vorstellungen von Verdis „Un ballo in maschera“, Puccinis „Edgar“ und Mozarts „Don Giovanni“.

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