Ulm, Theater Ulm, Levente Török – 1. Kapellmeister ab 2018/19, IOCO Aktuell

Juli 17, 2018  
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Theater Ulm

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Levente Török – 1. Kapellmeister ab  2018/19

Das Theater Ulm ernennt einen neuen 1. Kapellmeister. Der Ungar Levente Török setzte sich gegen 150 Berwerberinnen und Bewerber durch und tritt damit zu Beginn der Spielzeit 2018/2019 die Nachfolge von Joongbae Jee an. Das Findungsverfahren, das vom designierten Intendanten Kay Metzger und Generalmusikdirektor Timo Handschuh geleitete wurde, erfolgte in enger Abstimmung mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm. Levente Török übernimmt am Theater Ulm unter anderem die musikalische Leitung für das Musical My Fair Lady, das am 8. November Premiere im Großen Haus feiern wird.

Levente Török wurde 1993 in Budapest geboren. Dort absolvierte er ein Kompositions- und Klavierstudium am Béla-Bartók-Musikgymnasium. Im Anschluss daran studierte Török Dirigieren in der Klasse von Prof. Mark Stringer und Prof. Yuji Yuasa sowie Korrepetition bei Prof. Konrad Leitner an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Erste Engagements als Korrepetitor führten ihn an die Ungarische Staatsoper und an das Schönbrunner Schlosstheater, wo er als Assistent von Christoph Ulrich Meier mit Mozarts „Don Giovanni“ 2014 als Operndirigent debütierte. Im selben Jahr bereitete Levente Török als musikalischer Assistent von Ralf Weikert beim Wagner-Festival Wels die „Lohengrin“-Produktion vor. Weitere Engagements führten ihn als Assistentdirigent zu den Tiroler Festspielen („Herzog Blaubarts Burg“), zurück zum Wagner Festival Wels („Tannhäuser“) und als Chordirektorassistent an die Wiener Staatsoper. Im März 2017 begleitete er als Korrepetitor die „Tosca“-Produktion unter dem Dirigat von Sir Simon Rattle bei den Festspielen Baden-Baden. Im Herbst 2017 kehrte er nach Baden-Baden zurück, um auf Einladung bei der Produktion „La Bohème“– unter dem Dirigat von Teodor Currentzis – zu assistieren. Seit September 2015 war Levente Török als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Regensburg engagiert. Dort debütierte als musikalischer Leiter in der aktuellen Produktion der Operette „Der Vetter aus Dingsda“ und übernahm in der Spielzeit 2017/2018 die musikalische Leitung für den Tanzabend „BilderRausch: Klimt.Bacon“ mit Musik von Max Reger, Arvo Pärt, Dobrinka Tabakova u.a. Des Weiteren dirigierte am Theater Regensburg Vorstellungen von Verdis „Un ballo in maschera“, Puccinis „Edgar“ und Mozarts „Don Giovanni“.

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Ulm, Theater Ulm, 10. Kammerkonzert am 1.07.2018

Juni 26, 2018  
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Theater Ulm

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

10. Kammerkonzert am 1. Juli

Am Sonntag, den 1. Juli präsentiert das „Miriam Streichtrio“ – Lieske Deij (Violine), Maria Braun (Viola) und Anne Schumacher (Violoncello) – im Foyer des Theaters Ulm Werke von Hans Krása, Sofia Asgatowna Gubaidulina und Wolfgang Amadeus Mozart. Das 10. Kammerkonzert dieser Spielzeiz beginnt um 19.30 Uhr.

Eine perfekte Streicherfamilie muss nicht immer 4-köpfig sein. Das Streichtrio ist kein reduziertes Streichquartett, sondern eine faszinierend eigenständige Gattung. Zudem ist die Zahl Drei eine magische Zahl. Und magisch sind die Klangwelten Hans Krásas und Sofia Gubaidulinas zweifellos – nicht weniger als jene von Wolfgang Amadeus Mozart.

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Ulm, Theater Ulm, Elektra – Richard Strauss, 06.06.2018

Juni 4, 2018  
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Theater Ulm

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Elektra  von  Richrad Strauss

Zum letzten Mal !

Am Mittwoch, den 6. Juni um 20 Uhr gibt es die letzte Gelegenheit Matthias Kaisers Inszenierung von Richard Strauss‘ Elektra auf der Bühne des Theaters Ulm zu erleben.

Einst witzelte die satirische Presse noch über die „elektrische Folter“, die man 1909 an der Dresdner Hofoper erleben konnte. Schnell entwickelte sich das „elektrisierende“ Drama von Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss aber zum Publikumsmagneten. Elektra ist von den Opernspielplänen nicht mehr wegzudenken. Auf der Basis von Hofmannsthals subtiler Sprachbehandlung zeichnet Strauss mit seiner mutigen Klangsprache von höchster Expressivität messerscharfe Charakterporträts, die den gellenden Schrei der Verzweiflung ebenso kennen wie die erschütternde Zärtlichkeit in der Erkennungsszene zwischen Bruder und Schwester.

Die Inszenierung des Operndirektors Matthias Kaiser besticht durch Intensität und Dynamik und  wirft den Blick auf ein Seelengefängnis, das auch im Bühenenraum von Detlev Beaujean eindrucksvoll zum Ausdruck kommt.

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Ulm, Theater Ulm, Premiere  DIE GLÜCKLICHE HAND / CARMINA BURANA, 17.05.2018

April 17, 2018  
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Theater Ulm

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

DIE GLÜCKLICHE HAND  –  CARMINA BURANA

Premiere 17. Mai 2018

Zwei bedeutende Zeugnisse der musikalischen Moderne vereint die assoziativ entwickelte szenische Installation von Operndirektor Matthias Kaiser. Mit dem expressionistischen Frühwerk DIE GLÜCKLICHE HAND aus dem Jahr 1913 beginnt Arnold Schönberg mit einem synästhetischen Konzept der Neukombination von Handlung, Farbe, Raum und Musik, neue Klang- und Erzählweisen für das Musiktheater zu erschließen.

Skulptur ohne Handlung –  DAHINSTRÖMEN, SINGEND
Uraufführung – Zwischen beiden Werken

Das Drama, in dem sich der Protagonist dem Gefühl der Eifersucht hingibt, handelt von der Frage, aus welchen inneren Seelenzuständen heraus Kunst entstehen kann. 1934 bis 1936 geht Carl Orff mit seiner Adaption der „Lieder aus Benediktbeuren“ (so die deutsche Übersetzung des lateinischen Titels der mittelalterlichen Musiksammlung CARMINA BURANA) angesichts des faschistischen Drucks in die innere Emigration und besinnt sich auf die ältesten Wurzeln der Musikgeschichte.

Zwischen beiden Werken erklingt als Uraufführung gefördert durch die Kunststiftung NRW die musiktheatralische Skulptur ohne Handlung DAHINSTRÖMEN, SINGEND von Gerhard Stäbler, dessen KASSANDRA-Kompositionen, die Performance FUTURESSENCE XXX und die Oper ERLÖST ALBERT E. vor einigen Jahren bereits am Theater Ulm zu hören waren. Die Musikalische Leitung übernimmt Hendrik Haas. Marianne Hollenstein entwirft das Bühnenbild und integriert eigene Malerei. Von Angela C. Schuett stammen die Kostüme. Es singen Tomasz Kaluzny, Maria Rosendorfsky, Hans-Günther Dotzauer und Kwang-Keun Lee. Außerdem werden Beatrice Panero und Daniel Perin aus dem Ballettensemble den Figuren tänzerischen Ausdruck verleihen. Unterstützt werden sie vom Opern- und Extrachor des Theaters Ulm sowie vom Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm, das sich bei diesem besonderen Abend auf der Bühne (und auf der Hinterbühne) präsentiert.

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