Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Premiere Iphigenie auf Tauris, 12.05.2018

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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Iphigenie auf Tauris © Lisa Sterna

Theater Rudolstadt / Iphigenie auf Tauris © Lisa Sterna

Iphigenie auf Tauris – Johann Wolfgang von Goethe

 –  Kämpferin wider Willen –

Premiere – 12. Mai 2018

Inhalt: Eine junge Frau kämpft gegen sinnloses Blutvergießen einer Gesellschaft, in der Fremde zum Tode verurteilt sind. Überzeugt von ihren eigenen moralischen Werten, bietet sie dem Herrscher die Stirn und setzt dabei nicht zuletzt ihr eigenes Leben aufs Spiel. „Iphigenie auf Tauris“, ein Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe über Mitmenschlichkeit, Verantwortung und Toleranz, ist aktueller denn je. Es feiert Premiere am 12. Mai 2018 um 19.30 Uhr am Theater Rudolstadt in der Regie von Maya Fanke. 

Dem griechischen Mythos nach ist Iphigenie selbst Kind einer fluchbeladenen Familie und dem Opfertod nur knapp entkommen. Als Priesterin auf Tauris hat sie König Thoas dazu gebracht, den barbarischen Opferkult auszusetzen, bei dem jeder Fremde, der auf der Insel strandet, getötet wird. Doch als sie seinen Heiratswunsch zurückweist, demonstriert er seine Macht. Das Blut der beiden Neuankömmlinge soll fließen – einer ist ausgerechnet ihr Bruder Orest, der andere dessen Freund. Innerlich zerrissen, entscheidet sich Iphigenie, für ihre Überzeugungen in aller Konsequenz einzustehen und wirft ihr eigenes Leben in die Waagschale …

Der männlichen Gewalt setzt Goethe in schönstem Versmaß die kraftvollen Worte seiner Protagonistin entgehen, die er selbst als „verteufelt human“ beschrieb. Sie sind Iphigenies einzige Waffe. Regisseurin Maya Fanke, in Rudolstadt u. a. bekannt durch die Inszenierung von Staatsfeind Kohlhaas, lässt ihre Darsteller in gläsernen Räumen spielen (Ausstattung: Isabel Graf), die auf Überbleibseln der Zivilisation gebaut wurden. Zu erleben sind Marie Luise Stahl als Iphigenie sowie in weiteren Rollen Ute Schmidt, Oliver Baesler, Benjamin Petschke und Matthias Winde. Ihnen zur Seite steht als Musiker Jürgen Heimüller mit atmosphärischen Sounds und Kompositionen.

Regie: Maya Fanke, Bühne und Kostüme: Isabel Graf, Dramaturgie: Johannes Frohnsdorf, Musik: Jürgen Heimüller

Es spielen: Marie Luise Stahl (Iphigenie) / Matthias Winde (Thoas) / Oliver Baesler (Orest) / Benjamin Petschke (Pylades) / Ute Schmidt (Arkas)

Karten: Theater im Stadthaus sind noch an den üblichen Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich.

Pressemeldung Theater Rudolstadt

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Premiere Ballett Romeo und Julia, 07.04.2018

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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Romeo und Julia - Joseph Caldo (Romeo), Konstantina Chatzistavrou (Julia) © András Dobi

Theater Rudolstadt / Romeo und Julia – Joseph Caldo (Romeo), Konstantina Chatzistavrou (Julia) © András Dobi

Romeo und Julia
Ballett von Sergej Prokofjew in vier Akten und einem Epilog
Kooperation mit dem Theater Nordhausen
Premiere am 7. April 2018, Theater im Stadthaus

Choreografie: Ivan Alboresi
Bühne: Ronald Winter
Kostüme: Anja Schulz-Hentrich

Es tanzen:
Romeo                                    Joseph Caldo
Mercutio                    Samuel Dorn
Benvolio                     David Nigro
Bruder Lorenzo          Hugo Mercier

Julia                            Konstantina Chatzistavrou
Lady Capulet              Gabriela Finardi
Tybalt                         Joshua Lowe
Paris                           Francesco Moro
Rosalinde                    Martina Pedrini
Montagues und Capulets       Ballett TN LOS!


„Romeo und Julia“ vertanzt
Shakespeares tragische Liebesgeschichte als Ballett am Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Romeo und Julia - Konstantina Chatzistavrou (Julia), Joseph Caldo (Romeo) © András Dobi

Theater Rudolstadt / Romeo und Julia – Konstantina Chatzistavrou (Julia), Joseph Caldo (Romeo) © András Dobi

Rudolstadt/Saalfeld. Eine unbedingte, junge Liebe, die auf tragische Weise mit dem Tod endet, erzählte William Shakespeare in seinem wohl berühmtesten Drama „Romeo und Julia“. Auch Sergej Prokofjew faszinierte der emotionale Stoff und inspirierte ihn zu seinem gleichnamigen Ballettklassiker. Getanzt durch das Ballettensemble des Nordhäuser Theaters TN LOS!, kommt er am 7. April, um 19.30 Uhr am Theater Rudolstadt in einer Choreografie von Ivan Alboresi zur Premiere.

Die Handlung ist weithin bekannt: Die Liebe trifft Romeo und Julia wie ein Blitz während eines Maskenballs. Doch ihre Familien sind seit Urzeiten verfeindet, Gefühle wie Hass und Rache sitzen tiefer als Liebe, Freundschaft und Vergebung. Dennoch: Romeo und Julia wagen den Traum einer gemeinsamen Zukunft. Ausgerechnet in dem Moment, in dem sie sich aus diesem schicksalhaften Kreislauf befreien könnten, finden sie auf tragische Weise den Tod.

Kaum älter als die Protagonisten dieser Liebesgeschichte sind die zwölf Tänzer des Ballett TN LOS!, allen voran Konstantina Chatzistavrou (Julia) und Joseph Caldo (Romeo). Choreograf und Ballettdirektor Ivan Alboresi, selbst unweit des Spielortes Verona aufgewachsen, lässt sie sein Lieblingsthema – die Suche nach der wahren Liebe – tanzen und holt das Handlungsballett, dessen Gefühls- und Erfahrungswelt auch nach 400 Jahren noch vergleichbar sind, behutsam in die heutige Zeit. Das ganz auf den Tanz konzentrierte Bühnenbild von Ronald Winter greift Elemente aus der Renaissance auf, während die Kostüme von Anja Schulz-Hentrich sich an heutiger Mode junger Menschen orientieren.

Restkarten für Premiere am 7. April, um 19.30 Uhr im Theater im Stadthaus sind noch an den üblichen Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich. Die nächsten Aufführungen sind am 28. April, um 19.30 Uhr sowie am 8. und 13. Mai, jeweils 15 Uhr.

Pressemeldung Theater Rudolstadt

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Premiere The Rake’s Progress, 10.02.2018

Januar 24, 2018  
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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / The Rake’s Progress © Martina Pipprich

Theater Rudolstadt / The Rake’s Progress © Martina Pipprich

Karriere eines Wüstlings The Rake’s Progress

Oper von Igor Strawinsky, Libretto von H.W. Auden und Chester Simon Kallman, englisch mit deutschen Übertiteln, Kooperation mit Hochschule für Musik Mainz

 


Vom Aufstieg und Fall eines Wüstlings
Strawinskys einzige Oper feiert am Theater Rudolstadt Premiere

Mit der Aussicht auf Reichtum und ein rauschhaftes Leben verzichtet Tom Rakewell auf Geliebte und Job. Der Teufel selbst setzte ihm den Floh ins Ohr. Doch auf den kometenhaften Aufstieg folgt in Igor Strawinskys einziger abendfüllender Oper ein Abstieg im freien Fall. Am 10. Februar feiert Karriere eines Wüstlings oder The Rake‘s Progress am Theater Rudolstadt in Kooperation mit der Hochschule für Musik Mainz Premiere.

Grabstätte von Igor Stravinsky © IOCO

Grabstätte von Igor Stravinsky © IOCO

Die Handlung ist von den gleichnamigen Kupferstichen William Hogarths inspiriert. Vom Teufel verführt, lässt sich Tom Rakewell ohne Rücksicht auf Verluste vom Leben berauschen. Erst als er erkennt, dass er seine Seele verkauft hat, bittet er beim dämonischen Nick Shadow um eine letzte Chance auf Erlösung. Sie wird ihm mit einem Kartenspiel gewährt. Dank seiner ehemaligen Geliebten, die trotz allem schützend zu ihm steht, kann er seinen Widersacher zwar schlagen, aber um einen hohen Preis: Vom Wahnsinn umnachtet findet Tom Rakewell sein Ende in einem Irrenhaus.

Strawinskys neoklassizistisches Werk, entstanden 1951, orientiert sich an den Nummernopern Mozarts und zitiert die Klangsprache des 18. Jahrhunderts. Für die musikalische Leitung steht Chefdirigent Oliver Weder am Pult der Thüringer Symphoniker. Regisseurin Christiane Lutz verlegt die Handlung ins internationale, für seine Skrupellosigkeit bekannte Bankenmilieu. Sie inszenierte u. a. an der Staatsoper Wien, der Semperoper Dresden und bei den Salzburger Festspielen. Als Kostümbildnerin steht ihr Natascha Maraval zur Seite, mit der sie u. a. 2014 ins Finale des Regiewettbewerbs „Ring Award“ kam. Das Bühnenbild stammt von Christian Tabakoff. Zu erleben ist ein junges Sängerensemble der Hochschule für Musik Mainz.

Karten für die Premiere am 10. Februar, 19.30 Uhr im Meininger Hof Saalfeld und die insgesamt vier weiteren Aufführungen am 11. und 13. Februar, jeweils 15 Uhr sowie am 16. und 17. Februar 2018, 19.30 Uhr sind an den üblichen Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich. Zu allen Terminen findet 30 Minuten vor Beginn eine Stückeinführung statt.

Musikalische Leitung: Oliver Weder, Inszenierung: Christiane Lutz, Bühne: Christian Tabakoff, Kostüme: Natascha Maraval

Es singen: Trulove: Yijin Jiang / Ann: So Young Park/Angela Shin / Tom Rakewell: Keith Bernard Stonum/Isaac Lee / Nick Shadow: Younjin Ko/Kyung Jae Moon / Mother Goose: Maria Dehler/Maike Menningen / Baba: Hyemi Jung/Ruth Katharina Peeck / Sellem: Daniel Tilch/Fabian Kelly / Wärter: Younjin Ko/Kyung Jae Moon / Bridget: Eunyoung Park; PMStthRu

 

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Comedian Harmonists Konzert der Extraklasse, 20.01.2018

Januar 5, 2018  
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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Comedian Harmonist  - Andreas Kindschuh (Roman Cycowski), André Riemer (Erich Collin), Tom Bitterlich (Erwin Bootz), Markus Seidensticker (Harry Frommermann), Tobias Hunger (Ari Leschnikoff), Martin Gäbler (Robert Biberti) © Dieter Wuschanski

Theater Rudolstadt / Comedian Harmonist – Andreas Kindschuh (Roman Cycowski), André Riemer (Erich Collin), Tom Bitterlich (Erwin Bootz), Markus Seidensticker (Harry Frommermann), Tobias Hunger (Ari Leschnikoff), Martin Gäbler (Robert Biberti) © Dieter Wuschanski

Markus Seidensticker und die „Comedian Harmonists“

„Konzert der Extraklasse“ am 20. Januar im Theater Rudolstadt

Rudolstadt. Die Sänger der legendären Weimarer „Comedian Harmonists“-Inszenierung kommen erneut für ein Gastspiel ans Theater Rudolstadt. Nicht zum ersten Mal werden sie dort den beliebten Liedern wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „Ich hab‘ für dich ’nen Blumentopf bestellt“ ihre Stimmen geben. Das „Konzert der Extraklasse“ erklingt am 20. Januar, um 19.30 Uhr im Theater im Stadthaus. Mit von der Partie ist auch Markus Seidensticker, seit vielen Jahren fest im Schauspielensemble in Rudolstadt engagiert.

Die „Comedian Harmonists“ sind wohl die älteste „Boygroup“ der Welt. Ihre Erfolgsgeschichte beginnt, als sich in den Goldenen 20ern sechs junge Männer zu einem Gesangssextett zusammenfinden. Bereits bei ersten umjubelten Auftritten bringen die „Comedian Harmonists“ das Publikum vor Begeisterung zum Toben, und wenig später füllen sie mit eigenen Programmen bereits ganze Konzertsäle. Ohne Reklame sind ihre Konzerte meist nach wenigen Stunden ausverkauft. Der Auftritt im Jahr 1932 in der Berliner Philharmonie gerät zu einem der Höhepunkte ihrer Karriere. Nicht nur ihre Geschichte, sondern vor allem ihre bekannten Lieder machen die Gruppe unsterblich. Ihre Faszination hat sich bis heute erhalten.

Die Musik ihrer Vorbilder erfüllen die Sänger der legendären Weimarer „Comedian Harmonists“-Inszenierung mit neuem Leben. Bei Konzerten in ganz Deutschland ernteten auch sie „wahre Begeisterungsstürme“, wie beispielsweise die Passauer Presse schrieb. Vier Jahre ist es her, dass sie zuletzt in Rudolstadt vor ausverkauftem Saal gastierten. Nun schenken sie hier erneut einem Abend musikalischen Witz und Glanz. Neben Markus Seidensticker singen Oliver Luhn, Marko Kürsten, Frieder Aurich. Am Klavier spielt Leonard Martynek.

Karten sind an den üblichen Vorverkaufsstellen des Theaters sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich.

Pressemeldung Staatstheater Rudolstadt

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