Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Premiere Ein Sommernachtstraum – Ballett, 05.01.2019

Dezember 14, 2018  
Veröffentlicht unter Ballett, Hervorheben, Pressemeldung, Theater Rudolstadt

theater_rudolfstadt.png

Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Ein Sommernachtstraum - Ballett TN LOS! © András Dobi

Theater Rudolstadt / Ein Sommernachtstraum – Ballett TN LOS! © András Dobi

  Ein Sommernachtstraum  –  Im Winter
Im Theater Rudolstadt wird Shakespeares Klassiker getanzt

Premiere – 5. Januar 2019 – 19.30 Uhr

am 5. Januar, um 19.30 Uhr, feiern wir im Theater im Stadthaus die erste Premiere 2019: Ein Sommernachtstraum, ein Ballett nach Shakespeare von Ivan Alboresi in Kooperation mit dem Theater Nordhausen.

Rudolstadt. Einen Hauch sommerlicher Leichtigkeit bringt die erste Premiere des Jahres 2019 ins Theater Rudolstadt. Der Ballettdirektor Nordhäuser Theaters Ivan Alboresi zeigt zusammen mit seiner zwölfköpfigen Tanzcompagnie den großen shakespeareschen Komödienklassiker „Ein Sommernachtstraum“. Am Samstag, dem 5. Januar, um 19.30 Uhr hebt sich der Vorhang zu Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy und Philip Glass.

Theater Rudolstadt / Ein Sommernachtstraum - Gabriela Finardi (Titania), Joshua Lowe (Oberon) © András Dobi

Theater Rudolstadt / Ein Sommernachtstraum – Gabriela Finardi (Titania), Joshua Lowe (Oberon) © András Dobi

Wie auch das Schauspiel beginnt das Ballett in Athen am Hof des Herzogs, wo eine Doppelhochzeit ansteht: Während Theseus die Amazonenkönigin Hippolyta zum Altar führen wird, soll Hermia, dem Willen ihres Vaters folgend, Demetrius heiraten. Doch sie liebt Lysander. Und da ist noch eine Frau: Helena. Sie liebt Demetrius, wird aber von ihm verschmäht, denn er begehrt neuerdings Hermia. Die Liebestollen fliehen in den Wald. Es beginnt ein Drama der erwiderten und unerwiderten Gefühle, das auch eine Truppe von Handwerkern erfasst, die zur großen Hochzeit ein antikes Drama aufführen will. Wild, abgründig und humorvoll zeigt Shakespeare in seinem Sommernachtstraum alle Facetten der Liebe auf, ihre Unbedingtheit, Tollheit, aber auch ihre Kurzsichtigkeit und Albernheit.

Theater Rudolstadt / Ein Sommernachtstraum - Gabriela Finardi (Hippolyta), Joshua Lowe (Theseus) © András DobiTheater Rudolstadt / Ein Sommernachtstraum - Gabriela Finardi (Hippolyta), Joshua Lowe (Theseus) © András Dobi

Theater Rudolstadt / Ein Sommernachtstraum – Gabriela Finardi (Hippolyta), Joshua Lowe (Theseus) © András Dobi

Das Bühnenbild von Wolfgang Kurima Rauschning schafft imaginäre Räume, spielt mit Licht und Projektionen. Die Kostüme von Anja Schulz-Hentrich bedienen sich floraler Ornamente. Zusammen mit den sehr individuell auf die Tänzer abgestimmten Choreografien verspricht das Team einen temporeichen Ballettabend, der bereits am Theater Nordhausen gefeiert wurde und nun für sieben Aufführungen in Rudolstadt zu erleben ist.

Theater Rudolstadt / Ein Sommernachtstraum - Konstantina Chatzistavrou (Hermia), Dominic Bisson (Lysander) © András Dobi

Theater Rudolstadt / Ein Sommernachtstraum –
Konstantina Chatzistavrou (Hermia), Dominic Bisson (Lysander) © András Dobi

Karten für die Aufführungen am 5. (Premiere), 12. und 18. Januar 2019 , jeweils 19.30 Uhr, sowie für die nächsten Termine am 20. und 29. Januar, jeweils 15 Uhr, im Theater im Stadthaus sind an den üblichen Vorverkaufsstellen erhältlich.

—| Pressemeldung Theater Rudolstadt |—

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Russische Silvestergala – Von Märchen und Wundern, 31.12.2018

Dezember 7, 2018  
Veröffentlicht unter Konzert, Pressemeldung, Theater Rudolstadt

theater_rudolfstadt.png

Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Sylvester 2017 © Gerhard Bähring

Theater Rudolstadt / Sylvester 2017 © Gerhard Bähring

Großes Silvesterkonzert – Russische Silverstergala

Von Märchen und Wundern“

Schönste Melodien aus der Welt der russischen Operette, Oper und Filmmusik

am 31. Dezember, um 15 und 19.30 Uhr, laden die Thüringer Symphoniker zu ihrer russischen Silvestergala „Von Märchen und Wundern“ mit Solisten des renommierten Mariinski-Theaters St. Petersburg in die Stadthalle Bad Blankenburg ein. Es gibt nur noch Restkarten.

Auch in diesem Jahr, 2018, laden die Thüringer Symphoniker am 31. Dezember die Musikfreunde der ganzen Region ein, um gemeinsam den Jahreswechsel zu feiern. Auf ihrer großen Silvestergala „Von Märchen und Wundern“ in der Stadthalle Bad Blankenburg geht die musikalische Reise diesmal mit schönsten Melodien ins winterlich-märchenhafte Russland.

Theater Rudolstadt / Silvester2018 © Iuliia-Gatcko-Shutterstock.com

Theater Rudolstadt / Silvester2018 © Iuliia-Gatcko-Shutterstock.com

Ob es an diesem Tag in Thüringen schneit, ist nicht garantiert — in St. Petersburg und Moskau hingegen stehen die Chancen viel besser. Wer also dem trüben Wetter entfliehen möchte, kann sich in dem Konzert in eine russische Winterlandschaft hineinträumen. Vier Solisten des weltberühmten Mariinksi-Theaters in St. Petersburg – Anna Denissowa, Ekaterina Krapiwina, Artjom Melihow und Oleg Sytschow – lassen zusammen mit Chefdirigent Oliver Weder Beliebtes aus der Welt der russischen Oper, der Operette und der sowjetischen Filmmusik erklingen, darunter die Märchen-Oper Snjegurotschka über Schneeflöckchen und Väterchen Frost. Geheimnisse um die Bräuche der Silvesternacht, von Viktor Vysotzki direkt aus seiner Heimat mitgebracht, runden das Konzerterlebnis ab.

Zur Begrüßung wird den Gästen ein Glas Sekt gereicht. Zudem besteht Möglichkeit, den Bustransfer zur Stadthalle Bad Blankenburg und zurück nach Rudolstadt, Saalfeld oder Königsee zu nutzen.

Restkarten für die Silvestergala am 31. Dezember, um 15 und 19.30 Uhr sind an den üblichen Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich.

—| Pressemeldung Theater Rudolstadt |—

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Weihnachtskonzert in der Schlosskapelle, 14.12.2018,

November 29, 2018  
Veröffentlicht unter Konzert, Oper, Pressemeldung, Theater Rudolstadt

theater_rudolfstadt.png

Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Weihnachtskonzert - Schlosskapelle © Wolfgang Köhler

Theater Rudolstadt / Weihnachtskonzert – Schlosskapelle © Wolfgang Köhler

Weihnachtskonzert mit Mozarts
Festliche Melodien der berühmten Musikerfamilie

Rudolstadt/Saalfeld. Die Mozarts gingen an Weihnachten gern ins Konzert oder in die Oper. Oder sie standen selbst auf der Bühne. Der berühmten Musikerfamilie und ihrem reichen Schaffen widmen die Thüringer Symphoniker ihr diesjähriges Weihnachtskonzert. Am 14. Dezember, um 19.30 Uhr in der festlich erleuchteten Schlosskapelle Saalfeld erklingt es zum ersten Mal. Drei weitere Aufführungen folgen, dann auch im Rudolstädter Stadthaus.

Zwei von Mozarts frühen Opern wurden in Mailand 1770 und 1772 jeweils am zweiten Weihnachtsfeiertag uraufgeführt. Im diesem Weihnachtskonzert unter der musikalischen Leitung von Olaf Storbeck wird eine Arie aus seiner letzten Oper „La Clemenza di Tito“ zu hören sein, gesungen von der Sopranistin Annika Rioux. Nicht fehlen darf in einem weihnachtlichen Mozart-Programm die Motette „Exsultate, jubilate“. Das Marienlob ist gesanglich ähnlich virtuos wie die zeitgleich entstandenen Koloraturarien der Opern. Maria und die Geburt Jesu stehen auch in dem Messtext „Et incarnatus est“ im Mittelpunkt. Mozarts Vertonung aus dem Jahr 1783 in seiner Großen c-Moll-Messe dürfte zu den bekanntesten und eindrucksvollsten gehören. Winterlich wird es bei „Musikalische Schlittenfahrt“ seines Vaters Leopold.

Theater Rudolstadt / Weihnachtskonzert - Schlosskapelle © Wolfgang Köhler

Theater Rudolstadt / Weihnachtskonzert – Schlosskapelle © Wolfgang Köhler

Einen besonderen Höhepunkt der Aufführung bildet das Konzert für Harfe und Flöte. Susanne Gassios und Anne Baumbach werden als Solistinnen dieses Souvenir Mozarts aus Paris aufführen, das mit seinen pastellhaften Klangfarben und glänzenden Harfensoli jenes Bild vermittelt, das heute von der Zeit um 1780 existiert. Eindeutig aus einer anderen Epoche stammt „Engel Gottes künden“ von Franz Xaver Mozart. Die weihnachtliche Komposition des jüngsten Sohnes von Wolfgang Amadeus ist 1828 in Wien entstanden.

Umrahmt wird die festliche Musik mit Briefen aus dem Hause Mozart, weihnachtlichen Texten und österreichischen Bräuchen, alternierend gelesen von Verena Blankenburg und Anne Kies.

Restkarten sind noch für die Aufführung m 14. Dezember, 19.30 Uhr in der Schlosskapelle in Saalfeld an den üblichen Vorverkaufsstellen und telefonisch unter 03672/422766 erhältlich. Die weiteren Konzerte sind bereits ausverkauft.

—| Pressemeldung Theater Rudolstadt |—

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Vom tanzenden Elefanten 3. Sinfoniekonzert, 30.11. / 01.12.2018

November 26, 2018  
Veröffentlicht unter Konzert, Pressemeldung, Theater Rudolstadt

theater_rudolfstadt.png

Theater Rudolstadt

Thüringer Landestheater / James Peng Liu © privat

Thüringer Landestheater / James Peng Liu © privat

Vom tanzenden Elefanten
Virtuoser Kontrabass im 3. Sinfoniekonzert der Thüringer Symphoniker

Rudolstadt/Saalfeld. Viele denken bei ihm an die Eleganz des „Elefanten“ aus dem „Karneval der Tiere“. Dass ein Kontrabass jedoch viel mehr Klangfarben hat und auf ihm auch filigrane und chromatische Läufe möglich sind, wird beim 3. Sinfoniekonzert der Thüringer Symphoniker in Nino Rotas „Divertimento Concertante“ für Kontrabass und Orchester hörbar. Am 30. November und am 1. Dezember im Meininger Hof Saalfeld erklingt das Werk zusammen mit Johannes Brahms’ 2. Sinfonie D-Dur und An Lun Huangs „Flying Free in the Sky“. Solist ist Boguslaw Furtok, Solokontrabassist des Radio-Sinfonie-Orchesters Frankfurt und bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Thüringer Landestheater / Boguslaw Furtok © Miroslaw Pietruszyrski

Thüringer Landestheater / Boguslaw Furtok © Miroslaw Pietruszyrski

Für seine Filmmusiken mischte Nino Rota alle Kompositionsstile tonaler Art und hatte auch keine Berührungsängste vor den „dirty notes“ des Jazz oder verspielten Swing-Rhythmen. Das macht seine Musik für die Filme von Fellini, Visconti und Coppola zu Ohrwürmern. Einige prägnante Motive meint man im „Divertimento Concertante“ in abgewandelter Form wiederzuerkennen. Jedenfalls lebt auch das dreisätzige Konzert für Kontrabass und Orchester von stilistischen Überraschungsmomenten – und natürlich der Virtuosität des Solisten.

Brahms’ 2. Sinfonie entstand 1877 in der Sommeridylle des österreichischen Wörthersees. Heiter und mit wenig Pathos aufgeladen erscheinen ihre Motive und ihre Anlage im Verhältnis zur 1. Sinfonie. Die Sinfonie gehört seit ihrer Uraufführung in Wien im Jahr 1878 zu den am meisten gespielten Kompositionen von Brahms.

Weit weniger bekannt, aber dafür nicht weniger reizvoll ist An-Lun Huangs „Flying Free in the Sky“. Der chinesische Komponist, geboren 1949, ist in seinem Heimatland besonders durch die Oper „YueFei“ berühmt, einer Synthese traditioneller chinesischer Melodik und wagnerianischer Klangfülle. Auch „Flying Free in the Sky“ („Freier Himmelsflug“) aus dem Orchesterwerk „The Deity in Cloud“ („Die umwölkte Gottheit“) ist eine Synthese beider Elemente. Der Dirigent des Abends, James Peng Liu, ist ein Spezialist für die moderne chinesische Musik und leitet das „Wuhan Philharmonic Orchestra“.

Karten für das 3. Sinfoniekonzert, jeweils 19.30 Uhr im Meininger Hof Saalfeld, sind an den üblichen Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich.

—| Pressemeldung Theater Rudolstadt |—

Nächste Seite »