Pforzheim, Theater Pforzheim, Premiere Der Silbersee – Kurt Weill, 12.05.2018

Theater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

 Der Silbersee  – Kurt Weill

Hoffnungsvolle Utopie einer solidarischen Gesellschaft

Premiere 5.5.2018; weitere Vorstellungen am Sa, 12. und Mi, 23. Mai, Mi, 6., Di, 19., Do, 21. und Fr, 29. Juni sowie am Do, 5. Juli 2018

Pforzheim. Nach Street Scene und Die Dreigroschenoper wird am Samstag, 5. Mai um 19.30 Uhr das dritte Werk von Kurt Weill während der Intendanz von Thomas Münstermann seine Premiere feiern. „Ein musikalisches Volksstück (…) eine echt Kaisersche Idee“ nennt Kurt Weill das neue Werk, das er mit dem Autor Georg Kaiser in den 1930er Jahren entwickelt. Er zieht Parallelen zu Offenbach und zu seinem Erfolgsstück Die Dreigroschenoper, das mit Bertolt Brecht entstand. Das neue Projekt reizt ihn, da er „über den in der Dreigroschenoper geschaffenen Typus hinausgehen könnte“. Das heißt: Musik für großes Orchester und anspruchsvolle Gesangsnummern. Das Libretto schrieb Georg Kaiser, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den meistgespielten deutschen Dramatikern gehörte (u.a. Die Bürger von Calais). Die Uraufführung von Der Silbersee fand am 18. Februar 1933 in Leipzig statt. Gleichzeitig feierte das Werk auch in Erfurt und Magdeburg Premiere. In allen drei Städten war es ein Erfolg. Doch die nationalsozialistische Presse feindet Werk und Künstler an, stört die Vorstellungen und zwingt andere Theater zur Absage weiterer Aufführungspläne.

Der Silbersee heißt im Untertitel „Ein Wintermärchen in drei Akten“ und erzählt von wundersamen Begebenheiten. Die im Werk vermittelte Utopie einer solidarischen Gesellschaft, in der Ängste und Unterschiede erfolgreich überwunden werden und statt Hass echte Freundschaft zwischen den Menschen lebt, schenkt Hoffnung.

Die Inszenierung von Thomas Münstermann entsteht mit Ensemblemitgliedern und dem neu gegründeten Verein „Kultur Schaffer“ sowie Abendgästen: Gemeinsam singen sie im Chor und gestalten als lebendiges Bühnenbild Räume und Stimmungen. Mitmachen ist für alle bei jeder Vorstellung auch kurzfristig und ohne Vorkenntnisse möglich – ein Workshop am gleichen Nachmittag reicht aus:

– Workshop-Angebot für Abendgäste –

Alle sind eingeladen, an Der Silbersee mitzuwirken. Das geht ganz kurzfristig und einfach: Vor jeder Vorstellung findet ein Workshop statt, bei dem die Teilnehmer das Geschehen auf der Bühne kennenlernen und in die Vorgänge eingebunden werden. Treffpunkt ist jeweils 2 Stunden vor Vorstellungsbeginn im externen Probenraum, Westliche 81, 1. OG der Bauinnung. Vorkenntnisse sind nicht nötig!

Anmeldung und Infos unter theater.paedagogik@pforzheim.de oder Annika Hertwig, Musikdramaturgie unter Tel. 07231/39-1474

Ausblick: „Der Silbersee“ im Radio und in der Kirche:  Pfarrerin Dorothea Padberg hat Mitwirkende des Theaters eingeladen, den Radio-Gottesdienst der Johannesgemeinde mitzugestalten. Am Sonntag, 17. Juni um 10 Uhr überträgt Deutschlandfunk Kultur und der SWR live aus der Auferstehungskirche Pforzheim.


Der Silbersee  –  Musikalisches Volksstück –  Kurt Weill und Georg Kaiser

Mit Philipp Werner, Tomas Möwes, Lilian Huynen, Stamatia Gerothanasi, Natasha Sallès, Elisandra Melián, Dennis Marr, Klaus Geber, Ingo Wagner/Steffen Fichtner, Rigobert Störkle/Brian Garner, Karel Pajer/Holger Peter Wecht/Lothar Helm, Frank Traub/Spencer Mason, Lars Fabian und Janne Geest, Chor, Extrachor und Kinderchor des Theaters Pforzheim,  Badische Philharmonie Pforzheim,

Musikalische Leitung – Florian Erdl,  Inszenierung und Bühne – Thomas Münstermann,  Kostüme – Alexandra Bentele,  In Zusammenarbeit mit dem Verein „Kultur Schaffer“

Premiere am Samstag, 5. Mai um 19.30 Uhr im Großen Haus,  mit Einführung um 19.10 Uhr im Foyer, Weitere Vorstellungen am Sa, 12. und Mi, 23. Mai, Mi, 6., Di, 19., Do, 21. und Fr, 29. Juni sowie am Do, 5. Juli, jeweils mit Einführung 20 Min. vor Beginn im Foyer

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Pforzheim, Theater Pforzheim, Premiere Der Drachentöter, 24.03.2018

Theater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

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Premiere –  Der Drachentöter

Für alle kleinen und großen Helden, Drachen und leidenschaftliche Sänger

Ritter sein ist gar nicht so einfach, auch wenn man behauptet, keine Angst zu haben. Der junge Siegfried und das Waldvöglein geraten in aufregende Abenteuer, kämpfen tapfer gegen einen Drachen und wollen die schöne Brünnhilde befreien, die auf einem Feuerfelsen festsitzt.

Der Drachentöter – für  Kinder ab 3 Jahren –  Margrit Dürr, Julian Metzger

Musik von Richard Wagner und Lieder aus dem Mittelalter wurden von dem Autoren-Team kindgerecht arrangiert – Opern-Gesang zum Kennenlernen und natürlich auch zum Mitmachen: Die Kinder im Publikum werden dazu aufgefordert, Siegfried und das Waldvöglein tatkräftig zu unterstützen, sowohl beim Singen als auch beim Drachenbekämpfen oder Feuerlöschen.

Zur Premiere am Samstag, 24. März 2018 um 11 Uhr im Podium lädt das Theater Pforzheim insbesondere Familien ein. Ab sofort ist diese Produktion für Kitas zu individuellen Terminen buchbar. Kosten: 3,50 € pro Kind, mindestens 150 €.

Die Probe am Mittwoch, den 21. März um 10 Uhr wird für interessierte Pädagogen als Sichtveranstaltung geöffnet. Anmeldung und weitere Information beim Jungen Theater (ilka.rossbach@pforzheim.de, Telefon 0 72 31/39-15 77).


Der Drachentöter  –  Musiktheater für Kinder ab 3 Jahren –  von,  Margrit Dürr und Julian MetzgerMit Elisandra Melián und Alexander DodererInszenierung, Bühnenbild und Kostüme Marek S. Bednarsky
Premiere am Samstag, 24. März um 11 Uhr im Podium des Theaters Pforzheim
Weitere Vorstellungen zu individuell vereinbarten Terminen vor Ort in Kitas in Pforzheim und der Region

—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—

 

 

Pforzheim, Theater Pforzheim, Premiere La Cage aux Folles (Ein Käfig voller Narren), 23.03.2018

Theater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

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Broadway-Hit und farbenfroher Ausflug ins sonnige St. Tropez
Premiere des Musicals „La Cage aux Folles (Ein Käfig voller Narren)“

Das Publikum des Theaters Pforzheim kann sich auf ein farbenfrohes, mediterran angehauchtes Musical freuen: Ab Freitag, 23. März wird der bekannte Klassiker „La Cage aux Folles (Ein Käfig voller Narren)“ von Jerry Herman und Harvey Fierstein neu ins Programm genommen. Das 1983 am Broadway uraufgeführte Musical über einen sinnenfreudigen Travestieclub im sonnigen St. Tropez feiert mit Hits wie „I am what I am“, der von Stars wie Gloria Gaynor gecovert wurde, Welterfolge. Der Regisseur Anatol Preissler, der u.a. an der Wiener Volksoper, an der Oper in Odessa/Ukraine sowie an Theatern in Hamburg, München und Innsbruck arbeitet, zeichnet für die Regie verantwortlich.

Seit zwanzig Jahren sind Georges und Albin ein Paar. Albin kocht hervorragend, tritt jeden Abend als Travestie-Star Zaza in Georges Club „La Cage aux Folles“ auf und hat für Georges Sohn Jean-Michel die Mutterrolle übernommen. Jean-Michel will nun ausgerechnet Anne heiraten, die Tochter des Abgeordneten Dindon, der u. a. für die Schließung aller Transvestiten-Clubs an der Riviera plädiert. Um vor seinen zukünftigen Schwiegereltern bestehen zu können, braucht Jean-Michel ein untadeliges Familienleben. Schließlich kann man Dindon keine Tunte in der angeheirateten Verwandtschaft zumuten. Georges liebt seinen Lebensgefährten und will, dass er als Onkel AL beim Besuch der Dindons mit dabei ist. Und so kommt es zu turbulenten Verwechslungen, Verwirrungen und Verwicklungen …

Mehr als 100 Produktionen und über 30 Theater im deutschsprachigen Raum – der österreichische Regisseur Anatol Preissler ist im Staatstheater ebenso zu Hause wie im Kellertheater oder auf der 400 m²–Freilichtbühne. Sein Regiestil ist geprägt von einem intuitiven Gespür für Pointen, gepaart mit sensibler Personenführung. Aus seinen Anfangszeiten als Regisseur nimmt Preissler das Augenzwinkern des Boulevards ebenso mit wie das Handwerk des exakten Timings und inszeniert stilsicher sämtliche Genres vom Krimi über Klassiker bis hin zu Musical, Oper und seinem Lieblingsfach, der Operette. Von 2010 bis 2014 war er zudem Mitbegründer und Künstlerischer Leiter der Festspiele Wangen.

Die angekündigte Musikrevue „James B(l)ond“, die das Theater Pforzheim ursprünglich geplant hat, wird wegen der noch andauernden Abstimmung über internationale urheberrechtliche Fragen bis auf weiteres verschoben. Die für „James B(l)ond“ erworbenen Tickets behalten auch für das Musical „La Cage aux Folles“ ihre Gültigkeit. Die bislang veröffentlichten Aufführungstermine von März bis Juli 2018 bleiben bestehen. Selbstverständlich können die Tickets auch an jener Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, an der sie erworben wurden. Eine Rücknahme von online gebuchten Karten erfolgt direkt über den Servicepartner „Reservix“.


„La Cage aux Folles (Ein Käfig voller Narren)“
Musical von Jerry Herman und Harvey Fierstein
Mit Lilian Huynen, Gabriela Zamfirescu, Johannes Blattner, Konstanze Fischer, Klaus Geber, John Goldsworthy/Mark Weigel, Philipp Werner, Bernhard Meindl und Fredi Noël
sowie als „Les Cagelles“ Adrian Ursulet, Stefaan Morrow, Antoine Audras, Isaac Di Natale, Alexander Ziebart, Tobias Ziebold und Dario Theiler
Chor und Ballett des Theaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim

Inszenierung :  Anatol Preissler
Musikalische Leitung : Tobias Leppert
Bühne :  Heiko Mönnich
Kostüme : Ulli Kremer
Choreographie : Guido Markowitz

(R)Einblicke – Die öffentliche Probe am Samstag, 17. März um 11.30 Uhr im Großen Haus

Premiere am Freitag, 23. März um 19.30 Uhr im Großen Haus

Weitere Vorstellungen am Do, 29. März, Do, 12., Di, 17. und Sa, 21. April sowie an vielen weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit


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Pforzheim, Theater Pforzheim, Das Kultstück – Die Feuerzangenbowle, 24.02.2018

Theater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

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Das Kultstück – Die Feuerzangenbowle

 Erinnerungen an „alte“ Schulzeiten!

Premiere 24. Februar um 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen Di, 27. und Mi, 28. Februar 2018 sowie an weiteren Terminen der Spielzeit

Für eine klassische Feuerzangenbowle benötigt man – viele wissen es – Rotwein (trocken), Orangen, Zitronen, Zimt (Stange), Sternanis, Nelken, Rum und einen Zuckerhut. Wieviel von jeder Zutat benötigt wird, ist je nach Geschmack unterschiedlich. Orangen und Zitronen werden in Scheiben geschnitten und zusammen mit den Gewürzen (Zimt, Anis, Nelken) und dem Rotwein in einem Topf erwärmt. Wichtig: es darf nicht kochen! Der Zuckerhut wird dann auf eine Zange oder ein Drahtgitter über den Topf gelegt, mit Rum beträufelt und angezündet. Der Rum muss solange auf den Zuckerhut geträufelt werden, bis dieser vollständig in den Wein getropft ist. Obwohl eben jenes Rezept für Feuerzangenbowle schon sehr alt ist, avancierte sie erst im Jahre 1944 zum absoluten Kultgetränk – dank des gleichnamigen Films mit Heinz Rühmann. „Pfeiffer, mit drei f.“ — „Also wat is en Dampfmaschin‘? Da stelle mer uns janz dumm.“ Wer kennt sie nicht, diese Sätze aus der bekannten Verfilmung!

Heiß geht es her, wenn eine Gruppe von Herren höheren Alters sich trifft, um beim Genuss von Feuerzangenbowle beschwipst alte Schulerinnerungen aufzuwärmen. Der Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer kann da nicht so ganz mithalten, schließlich fristete er sein Pennälerdasein in privater Erziehung. So ist es an der Zeit, Verpasstes nachzuspielen. Gesagt, getan: Als „Pfeiffer mit drei f“ wird Pfeiffer in der Oberprima von Babenberg somit zum „Schöler“ von Professor Crey, bekommt bei Bömmel die Bedeutung derDampfmaschin‘“ erläutert und ist kreativ an vorderster Front dabei, wenn es darum geht, sich freche Streiche auszudenken. Höchstdramatisch, wenngleich nicht minder komisch, wird es, als Pfeiffer sich ausgerechnet in die Tochter des strengen Direktors verliebt.

Die Kultkomödie schlechthin, die auf dem Roman von Heinrich Spoerl basiert, steht der bekannten Verfilmung mit Heinz Rühmann von 1944 in nichts nach. Ab Samstag, 24. Februar steht sie auf dem Spielplan des Theaters Pforzheim – im Großen Haus. Garantiert ein Riesenspaß für die ganze Familie, bei dem das komödiantische Können unseres Schauspielensembles und die Lust an der Verwandlung Begeisterungsstürme beim Publikum aus Stadt und Region auslösen wird! Für alle Durstigen serviert das Café Opéra im Foyer selbstverständlich das Original: Feuerzangenbowle pur!

Der Stuttgarter Regisseur und Schauspieler Martin König stellt sich mit dieser Regiearbeit erstmalig am Theater Pforzheim vor. Über „Die Feuerzangenbowle“ sagt er: „Wer möchte nicht mal aus dem alltäglichen Allerlei ausbrechen? Verpflichtungen hinter sich lassen und ohne Risiko eine kurze Zeit ein anderer sein? Die Feuerzangenbowle entführt den Zuschauer in solch einen ‚Lebenstraum‘. Noch mal die Schulbank drücken mit dem Wissen und der Reife einer ‚gestandenen‘ Persönlichkeit. Wie ein Kind Streiche spielen und die große Jugendliebe treffen – wer hätte da nicht noch einmal Lust darauf!

Die Schule, die Hans Pfeiffer für einige Wochen besuchen darf, ist obendrein gespickt mit wunderbar schrägen Charakteren, welche die Lachmuskeln strapazieren. Für mich ist neben dem Reiz der ‚geborgten‘ Identität das Stück eine Hommage an die Freundschaft. Der ‚Schöler‘ Pfeiffer schmiedet Freundschaften zwischen sich und den Mitschülern – Außenseiter werden selbstverständlich integriert und angenommen.“


Die Feuerzangenbowle
Komödie nach dem Roman von Heinrich Spoerl

Mit Steffi Baur, Konstanze Fischer, Lilian Huynen, Anne-Kathrin Lipps, Clemens Ansorg, Alexander Doderer, Lars Fabian, Klaus Geber, Thorsten Klein, Bernhard Meindl, Fredi Noël und Aki Tougiannidis

Inszenierung: Martin König,  Bühne und Kostüme. Katrin Busching

Premiere 24. Februar um 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen Di, 27. und Mi, 28. Februar sowie an vielen weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit

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