Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Premiere LUCIA DI LAMMERMOOR, 08.12.2018

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Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

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LUCIA DI LAMMERMOOR – Gaetano Donizetti

Libretto von Salvatore Cammarano | nach dem Roman The Bride of Lammermoor von Sir Walter Scott

Premiere: Samstag, 08. Dezember 2018 19:30 Uhr, weitere Vorstellungen: Mi 12., Fr 14., Di 18., Mi 26. Dezember 2018

Nicht zuletzt dank der kongenialen Zusammenarbeit Donizettis mit seinem Librettisten Salvatore Cammarano geriet die Uraufführung von Lucia di Lammermoor im Jahre 1835 zu einem der größten Erfolge des Komponisten. Es entstand ein Werk, das sich voll und ganz der Virtuosität des Belcanto verpflichtet fühlt und die Stimmen in wahrhaft himmlische Sphären führt, den hochromantischen Stoff gleichzeitig aber auch in ein berührendes Seelendrama der Titelfigur verwandelt und das düstere Macht- und Intrigenspiel im Schottland des 16. Jahrhunderts packend auf die Bühne bringt: Lucia, die aus familienpolitischen Gründen Lord Arturo Bucklaw heiraten soll, liebt den Sohn einer verfeindeten Adelsfamilie, Edgardo di Ravenswood. Ihr Bruder, Lord Enrico Ashton, scheut kein Mittel, diese Liebe zu zerstören. Er gaukelt Lucia die Untreue Edgardos vor und zwingt sie so zur Heirat. Lucia zerbricht an dieser Grausamkeit: Noch in der Hochzeitsnacht ersticht sie im Wahn ihren Ehemann.

Oldenburgisches Staatstheater / Lucia di Lammermoor hier _ Sooyeon Lee © Stephan Walzl

Oldenburgisches Staatstheater / Lucia di Lammermoor hier _ Sooyeon Lee © Stephan Walzl

„Il dolce suono mi colpì di sua voce! …“ – „Der süße Klang seiner Stimme traf mich! …“ – Wenn Lucia mit diesen Worten, vor enttäuschter Liebe wahnsinnig geworden, blutbesudelt vor die Festgesellschaft taumelt, wird sich wohl auch der Macht ihrer Stimme niemand entziehen können … Donizettis Lucia di Lammermoor, die bereits das neapolitanische Uraufführungspublikum zu Begeisterungsstürmen hinriss und Primadonnen wie Maria Callas und Joan Sutherland zu legendären Auftritten verhalf, zählt auch heute noch zu den Sternstunden der Belcanto-Oper. Mit Sooyeon Lee aus dem Ensemble des Oldenburgischen Staatstheaters wird eine vielfach preisgekrönte Sängerin in der Titelrolle zu erleben sein, die u. a. als Preisträgerin des ARD-Wettbewerbs und Finalistin der Queen Elisabeth Competition auf sich aufmerksam machte und das Oldenburger Publikum bereits als Marie (‚La Fille du régiement‘), Konstanze (‚Die Entführung aus dem Serail‘) und Gilda (‚Rigoletto‘) begeisterte.

Für den international renommierten Regisseur und erklärten Donizetti-Fan Stephen Lawless ist nach Anna Bolena im April in Toronto und ‚Roberto Devereux‘ im September in San Francisco die Oldenburger ‚Lucia di Lammermoor‘-Inszenierung bereits seine dritte Donizetti-Arbeit in diesem Jahr.

Musikalische Leitung: Vito Cristofaro; Regie: Stephen Lawless; Bühne: Benoît Dugardyn, Lionel Lesire; Kostüme: Susan Willmington; Choreografie: Lynne Hockney; Einstudierung Chor: Markus Popp

Mit: Daniel Moon / Kihun Yoon: Lord Enrico Ashton, Sooyeon Lee: Lucia, Jason Kim: Sir Edgardo di Ravenswood, Philipp Kapeller: Lord Arturo Bucklaw, Ill-Hoon Choung / Tomasz Wija: Raimondo Bidebent, Hagar Sharvit / Ann-Beth Solvang / Erica Back: Alisa, Timo Schabel: Normanno; Opernchor des Oldenburgischen Staatstheaters, Oldenburgisches Staatsorchester

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Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, DIE COMEDIAN HARMONISTS, 23.06.2018

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Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

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DIE COMEDIAN HARMONISTS
Musikalisches Schauspiel von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink
23.06.2018, 19:30 Uhr | Uferpalast

Mit ihrem fiktiven Singspiel haben Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink dem legendären Sextett der 1930er Jahre ein Denkmal gesetzt- inklusive so berühmter Melodien wie ‚Mein kleiner grüner Kaktus‘, ‚Veronika, der Lenz ist da‘ und ‚Schöne Isabella von Kastilien‘.

Doch ‚Die Comedian Harmonists‘ ist weit mehr als eine musikalische Revue oder ein nostalgischer Rückblick auf ein Phänomen. Es zeigt die immer größer werdende Diskrepanz zwischen der unbeschwerten Leichtigkeit der Musik und dem zeitgeschichtlichen Kontext der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, welche für die „nicht-arischen“ Ensemblemitglieder existenzielle Auswirkungen haben sollte.

Ich freue mich, mit ‚Die Comedian Harmonists‘ eine weitere Regiearbeit von Felix Schrödinger präsentieren zu können, der bereits mit seiner Inszenierung von ‚La Fille du régiment‘ in der vergangenen Spielzeit einen großen Erfolg feierte.

Musikalische Leitung: Felix Pätzold | Regie: Felix Schrödinger | Bühne und Kostüme: Josefine Smid | Choreografie: Yoko El Edrisi | Licht: Steff Flächsenhaar, Sofie Thyssen | Dramaturgie: Christina Schmidl

Mit: KS Paul Brady | Stephen Foster | Philipp Kapeller | Felix Pätzold | Julian Popken | Timo Schabel | Johannes Schumacher

Weitere Termine: 24.06. | 30.06. | 01.07. Uferpalast (Wiederaufnahme im August 2018 im Großen Haus)

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Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Premiere JESUS CHRIST SUPERSTAR, 26.05.2018

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Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

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JESUS CHRIST SUPERSTAR  –  Andrew Lloyd Webber

Premiere: Samstag, 26. Mai 2018, 19:30 Uhr, weitere  Vorstellungen: So 27., Di 29. Mai 2018

Ab dem 26. Mai wird der Uferpalast zur Rockarena: Dann nämlich zieht Andrew Lloyd Webbers Rockoper Jesus Christ Superstar ins Theaterzelt am Oldenburger Hafen. Regisseur Erik Petersen versetzt das Erfolgsmusical um Jesu letzte Tage in die funkelnde Welt der heutigen Superstars und greift mit den Höhen und Tiefen des modernen Starkults brandaktuelle Themen unserer Seit auf.

In hysterischem Fieber feiert die Masse Jesus wie einen Superstar. Ob das seinen eigentlichen Idealen dient? Judas bezweifelt das. Kritisch verfolgt er den Weg Jesu und erkennt dabei schon sehr früh, dass die heiße Liebe der Masse im nächsten Augenblick in ebenso glühenden Hass umschlagen kann, wenn das Idol die Erwartungen seiner Anhänger enttäuscht. Jesus selbst scheint von diesen Erwartungen fast erdrückt. Er spürt seine Kräfte schwinden, weiß aber gleichzeitig, dass er seinen Weg zu Ende gehen muss, will er das vollenden, wofür er Zeit seines Lebens stand.

Aufgepeitschten Massenszenen, die die positive wie negative Macht der Masse nahezu körperlich erlebbar machen, stellen Webber und Rice intime Momente gegenüber, in denen sich das überaus verletzliche Innere der Figuren zeigt, sei es in der von echten Gefühlen verwirrten Maria Magdalena, im zweifelnden Hadern des Jüngers Judas oder natürlich dem schmerzhaften Lebensabschied der Titelfigur selbst. Rockige Chöre, gefühlvolle Balladen sowie Anklängen an Ragtime, Gospel und Soul, verleihen der „Rockoper“ dabei ihre überaus eindringliche Atmosphäre, die sie zu einem der bedeutendsten und beliebtesten Werke ihres Genres hat werden lassen.

Musikalische Leitung: Jürgen Grimm; Regie: Erik Petersen; Bühne: Sam Madwar; Kostüme: Verena Polkowski; Chorleitung: Thomas Bönisch; Choreographie: Yoko El Edrisi; Licht: Steff Flächsenhaar; Dramaturgie: Annabelle Köhler

Mit: Sandra Bitterli, Martyna Cymerman/Alexandra Scherrmann, Yoko El Edrisi; KS Paul Brady/Reginald Holden Jennings, Felix Freund, Kim-David Hammann, Henry Kiichli, Matthias Knaab, Oedo Kuipers, Rupert Markthaler, Eric Vilhelmsson, Mark Weigel

Jesus Christ Superstar Band; Opern- und Extrachor sowie Statisterie des Oldenburgischen Staatstheaters

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Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Premiere LA CENERENTOLA, 05.05.2018

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Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

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LA CENERENTOLA  von Gioachino Rossini (1792 – 1868)

Premiere: Samstag, 05. Mai 2018 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: Di 08., Mi 16., So 20. Mai – Wiederaufnahme am 07.09.2018

Gioacchino Rossini Grabstätte in..welcher Stadt © IOCO

Gioacchino Rossini Grabstätte in..welcher Stadt ? © IOCO

Wer kennt es nicht, das unglückliche Stiefkind, das von seiner Familie wie eine Magd gehalten wird? Sei es in der amerikanischen Cinderella-Version mit Kürbis-Kutsche oder der „ruckedigu“-tönenden Erzählung der Gebrüder Grimm – seit Jahrhunderten rührt Aschenputtel die Herzen von Jung und Alt. Das muss sich auch Gioachino Rossini gedacht haben, als er 1816 die durchaus berechtigte Frage seines Librettisten „Würden Sie den Mut haben, eine Cinderella zu komponieren?“ selbstsicher mit „Ja!“ beantwortete. Heraus kam eine musikalische Adaption des Stoffes, die jeglicher Zauberkraft abschwört und ganz auf menschliche Tugenden setzt. An die Stelle der guten Fee tritt der philosophische Alidoro, der die Cenerentola Angelina mit Kleid und Schmuck, vor allem aber mit Selbstvertrauen und dem Glauben an das Gute ausstattet. Darüber hinaus hilft ein Kleider- und Identitätentausch des Prinzen Don Ramiro und seines Dieners Dandini, die Guten im Töpfchen von den Schlechten im Kröpfchen zu unterscheiden: Wer auch den Diener heiraten würde, kann das Herz nur am rechten Fleck haben.

Diese inhaltliche Gewichtung macht La Cenerentola, so Rossini-Experte Richard Osborne, zur „menschlichsten aller großen Komödien Rossinis“. Entsprechend groß ist auch der musikalische Reichtum des Werkes mit gefühlvollem Belcanto und virtuosen Koloraturen. Nach einem überaus erfolgreichen Il barbiere di Siviglia an der Oper Graz widmet sich der Regisseur Axel Köhler im 150. Todesjahr Rossinis nun diesem Folgewerk des Komponisten.

Musikalische Leitung: Vito Cristofaro; Regie: Axel Köhler; Bühne und Kostüme: Arne Walther; Einstudierung Chor: Felix Pätzold; Licht: Ernst Engel; Dramaturgie: Christina Schmidl

Mit: Melanie Lang, Alexandra Scherrmann, Hagar Sharvit/Yulia Sokolik; João Fernandes, Philipp Kapeller, Daniel Moon, Tomasz Wija,  Opern- und Extrachor des Oldenburgischen Staatstheaters, Oldenburgisches Staatsorchester

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