Nordhausen, Theater Nordhausen, Der kleine Prinz mit Sinfonieorchester, 08.05.2012

April 10, 2012  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Theater Nordhausen

nordhausen.jpg

Theater Nordhausen

„Der kleine Prinz“ mit Sinfonieorchester

Zweite OrchesterWerkstatt der Spielzeit präsentiert Kinderkonzert für Kinder ab 5 Jahren

Theater Nordhausen / Anna-Maria Bednarzik als der kleine Prinz. © Birgit Susemihl

Theater Nordhausen / Anna-Maria Bednarzik als der kleine Prinz. © Birgit Susemihl

Theater Nordhausen / Anna-Maria Bednarzik als der kleine Prinz. © Birgit Susemihl

Theater Nordhausen / Anna-Maria Bednarzik als der kleine Prinz. © Birgit Susemihl

Märchenhaft geht es in der zweiten OrchesterWerkstatt der Spielzeit zu: Für Kinder ab fünf Jahren führt das Loh-Orchester Sondershausen am 8. Mai im Theater Nordhausen und am 9. Mai im Haus der Kunst Sondershausen jeweils um 9.30 und um 11 Uhr das wunderbare neue Musikstück „Der kleine Prinz“ von Niels Frédéric Hoffmann auf. Eine weitere Vorstellung der OrchesterWerkstatt folgt am 13. Mai um 15 Uhr im Festsaal im Stadtpark Wiehe.

Wer kennt sie nicht, die Erzählung vom kleinen Prinzen? Antoine de Saint-Exupéry schuf 1943 einen Märchenklassiker, der nach wie vor ungeheuer beliebt ist. Ein Pilot, der in der Wüste notlanden musste, trifft auf den kleinen Prinzen von einem fremden Stern. Der erzählt dem Piloten von seinen Erlebnissen und Erfahrungen: von einem König, der Herrscher auf einem winzigen Planeten ist, von einem Eitlen, der auf seinem kleinen Planeten niemanden hat, der ihn bewundern kann, und von einem rastlosen Geschäftsmann, der keine Zeit für Träume hat. „Die großen Menschen sind entschieden ganz ungewöhnlich“, stellt der kleine Prinz immer wieder fest. Auf der Erde freundet er sich mit dem Fuchs an, der ihm verrät: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Das Heimweh nach seiner einsamen Rose auf dem weit entfernten Heimatasteroiden zieht den kleinen Prinzen schließlich wieder nach Hause.

Niels Frédéric Hoffmann, Komponist zahlreicher Kinderstücke, hat diesen Märchenklassiker sehr einfühlsam und mit eingängigen Melodien vertont und regt die jungen Zuhörer dabei immer wieder auch zum Mitmachen an. Seine Komposition für Sprecher und kleines Sinfonieorchester wurde 2009 in Hamburg uraufgeführt. In der OrchesterWerkstatt „Der kleine Prinz“ führt das Loh-Orchester Sondershausen sie unter der Leitung von Margherita Colombo auf. Als Sprecher sind Thomas Kohl vom Theater Nordhausen in der Rolle des Piloten und Anna-Maria Bednarzik vom Theaterjugendclub als der kleine Prinz zu erleben.

—| Pressemeldung Theater Nordhausen |—

Nordhausen, Theater Nordhausen, Zusätzliche Vorstellung West Side Story, 27.05.2012

April 4, 2012  
Veröffentlicht unter Musical, Pressemeldung, Theater Nordhausen

nordhausen.jpg

Theater Nordhausen

Wegen des großen Erfolges: Zusätzliche Vorstellung „West Side Story“

Theater Nordhausen / Elena Puszta (Maria), Marian Kalus (Tony) © Tilmann Graner

Theater Nordhausen / Elena Puszta (Maria), Marian Kalus (Tony) © Tilmann Graner

Ein großer Erfolg ist das Musical „West Side Story“ im Theater Nordhausen. Bereits vor der Premiere am 18. März waren die in der laufenden Spielzeit geplanten Vorstellungen ausverkauft. Nun ist es gelungen, eine weitere Vorstellung des Musical-Klassikers anzusetzen: Am Pfingstsonntag, 27. Mai, um 19.30 Uhr steht die „West Side Story“ zusätzlich auf dem Spielplan.

Die ergreifende Geschichte um die Liebenden Tony (Marian Kalus) und Maria (Elena Puszta), die verfeindeten Gangs angehören, sorgt seit der Premiere für Beifallsstürme beim Publikum.

Wem es bisher noch nicht gelungen ist, Karten für das Musical zu bekommen, sollte nicht zu lange zögern. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

—| Pressemeldung Theater Nordhausen |—

Nordhausen, Theater Nordhausen, PREMIERE Mein Lied ist wie Schokolade, 07.04.2012

April 3, 2012  
Veröffentlicht unter Premieren, Pressemeldung, Theater Nordhausen

nordhausen.jpg

Theater Nordhausen

Jugendliche singen Schlager

„Mein Lied ist wie Schokolade“ hat am 7. April Premiere im Theater Nordhausen

Theater Nordhausen / Mein Lied ist wie Schokolade © Birgit Susemihl

Theater Nordhausen / Mein Lied ist wie Schokolade © Birgit Susemihl

Theater Nordhausen / Mein Lied ist wie Schokolade © Birgit Susemihl

Theater Nordhausen / Mein Lied ist wie Schokolade © Birgit Susemihl

Der Theaterjugendclub des Theaters Nordhausen sieht seiner dritten Premiere der Spielzeit entgegen. Am Karsamstag, 7. April, stehen 15 Jugendliche in der Uraufführung von „Mein Lied ist wie Schokolade“ auf der großen Bühne des Theaters Nordhausen. Und wie in den Vorjahren wird in der großen Produktion des Theaterjugendclubs viel gesungen: Schlager sind es diesmal, die die 15- bis 20-Jährigen einstudieren.

Passend zum Stücktitel darf natürlich „Ich will keine Schokolade“ nicht fehlen. Weitere Highlights sind „Oh mein Papa“, „Ich will nen Cowboy als Mann“ und „Schuld war nur der Bossa Nova“. Aber auch „Lady Sunshine und Mister Moon“ und „Hello Mary-Lou“ werden das Publikum begeistern. Wer also einmal so richtig in der Schlagerwelt schwelgen möchte, sollte sich „Mein Lied ist wie Schokolade“ nicht entgehen lassen.

Die Handlung, die die Leiterin des Jungen Theaters Bianca Sue Henne erdacht und mit den Jugendlichen erarbeitet hat, spielt auf einem Dachboden, der sich als wahre Schatzkammer entpuppt. Zwei Mädchengruppen entdecken den Dachboden ihres Internats, die einen im Jahr 2012, die anderen 50 Jahre zuvor. Die Entdeckung wird zum geheimen Treffpunkt – in zwei Epochen! Denn während die eine Clique im Slang der Sechziger ihre Schulzeit erlebt, spielen sich ganz ähnliche Ereignisse in der Gegenwart ab. Liebe, Freundschaft, aber auch das Erwachsenwerden und der Tod spielen eine bestimmende Rolle im Leben der Freundinnen. Und natürlich darf auch Schokolade nicht zu kurz kommen – musikalisch und ganz real!

Spätestens seit 1885 Emmy von Rhodens Mädchenroman „Der Trotzkopf“ erschien, sind Mädcheninternate der Ort für facettenreiche Geschichten um das Leben, Denken und Erwachsenwerden. Auch das Kino hat das Genre entdeckt: Sehr erfolgreich war beispielsweise der Film „Mädchen in Uniform“ mit Romy Schneider und Lilly Palmer. Hanni und Nanni, die Internatszwillinge von Enid Blyton, sind Klassiker der Kinderbuchliteratur, und die Filmindustrie legt mit immer neuen Filmen nach.

Bianca Sue Henne hat dem Theaterjugendclub ein Internatsstück auf den Leib geschrieben, gespickt mit viel unvergesslicher Musik, die die Jugendlichen live singen. Sie ist auch für Inszenierung und Ausstattung verantwortlich. Die musikalische Einstudierung übernimmt Kolja Hosemann, Studienleiter am Theater Nordhausen. Insgesamt 14 Mädchen und ein Junge stehen in dem Stück auf der Bühne. Nicht nur für Schlager-Fans verspricht der Abend beste Unterhaltung!

—| Pressemeldung Theater Nordhausen |—

 

Nordhausen, Theater Nordhausen, Orchesterprobe für das 6. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters, 31.03.2012

März 27, 2012  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Theater Nordhausen

nordhausen.jpg

Theater Nordhausen

Geheimnisvolle Violinen

Orchesterprobe für das 6. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters

Theater Nordhauen / Loh-Orchester © Tilmann Graner

Theater Nordhauen / Loh-Orchester © Tilmann Graner

Theater Nordhauen / Loh-Orchester © Tilmann Graner

Theater Nordhauen / Loh-Orchester © Tilmann Graner

Es ist Nachmittag. Auf der Bühne im Haus der Kunst sitzen die Musiker des Loh-Orchesters. Doch der Saal ist leer und die Musiker tragen Privatkleidung. Denn sie proben für das 6. Sinfoniekonzert. Für die Nachmittagsprobe steht die 7. Sinfonie h-Moll von Franz Schubert, die „Unvollendete“, auf dem Programm. Am Vormittag wurde das andere Stück des Konzerts geprobt, Gustav Mahlers 1. Sinfonie D-Dur. Gestern Abend noch saßen die Musiker im Orchestergraben des Theaters Nordhausen und spielten die Generalprobe von Leonard Bernsteins Musical „West Side Story“. Morgen ist die Premiere. Dazwischen: Bernstein aus dem Kopf verbannen, umschalten auf Schuberts wunderbare und rätselhafte Sinfonie, von der man nicht genau weiß, warum sie unvollendet geblieben ist. Das ist Alltag für Orchestermusiker und Generalmusikdirektor.

Der zarte, tiefe Beginn des ersten Satzes erklingt in Kontrabässen und Celli. Dazu kommen die hohen Streicher, dann setzen die Holzbläser ein. Das Thema entspinnt sich. Generalmusikdirektor Markus L Frank am Dirigierpult – leger gekleidet und auf einem Barhocker sitzend – lässt den ersten Satz durchspielen. Dann einige Anmerkungen. Einzelne Stellen werden wiederholt, korrigiert, präzise gearbeitet. „Einmal nur die ersten Geigen bitte“, heißt es, oder „Viel Bogen. Viel Klang. Wenig Rhythmus.“ Auf diesem Niveau geht es nicht mehr um richtig oder falsch. Hier verspielt sich keiner, alle beherrschen ihre Instrumente meisterhaft, jeder einzelne ist ein Künstler. Was verbessert wird, sind der vom Dirigenten gewünschte Klang, die Dynamik, die Interpretation, manchmal die Präzision im Zusammenspiel. Feinheiten. Doch schon das erste Durchspielen des Satzes klingt wunderschön. Und das ist erst die erste Probe für diese Sinfonie!

Konzentriert, aber auch heiter ist die Atmosphäre im sonnendurchfluteten Haus der Kunst. Was für ein schöner Beruf, an einem sonnigen Nachmittag zusammen zu musizieren. Aber auch viel Mühe. Der ganze erste Satz der Sinfonie wird gearbeitet, wiederholt, verfeinert. Bis Markus L. Frank zufrieden ist. „Das war mein erstes Stück im Dirigierunterricht“, verrät er seinem Orchester. Er kennt die Partitur gut, weiß genau, was er hören will. Manchmal reichen kleine Handzeichen, um einem Musiker klarzumachen, was verändert werden soll. Generalmusikdirektor und Orchester verstehen sich, sprechen dieselbe Sprache. Musizieren gemeinsam im besten Wortsinn.

Irgendwann ist Pause. Die große Glastür wird geöffnet, die Frühlingsluft strömt ins Haus der Kunst. Nach der Pause: der zweite Satz. Das Andante schwingt ruhig und harmonisch durch den Raum Alle sind frisch und mit neuer Konzentration aus der Pause gekommen. Auch der zweite Satz wird gleich einmal durchgespielt. „Ach, ist das schöne Musik“, entfährt es Markus L. Frank am Ende. Und: „Sehr schön, das Solo“, zum Klarinettisten. Dann wird weiter gearbeitet. Stellen wiederholt, einzelne Stimmgruppen spielen ein paar Takte, gemeinsame Einsätze werden präzisiert. Celli und Bässe diskutieren kurz über die optimale Strichführung an einer Stelle, werden sich schnell einig.

Dann sagt der Generalmusikdirektor: „Diese Stelle muss noch geheimnisvoller sein.“ Wie spielt man geheimnisvoll? Sie probieren die paar Takte, nur die Geigen, anders, zarter, weniger direkt. Und ja, es klingt tatsächlich geheimnisvoller! Weiter geht es in der Partitur. Nach zweieinhalb Stunden: Feierabend. Fünf Stunden Proben haben die Musiker an einem normalen Arbeitstag. Fünf Stunden sitzen sie mit ihren Instrumenten in der Probe, sind voll konzentriert. Hinzu kommen Vorstellungen, Konzerte und viel selbständiges Üben. Orchestermusiker, das ist nicht nur ein Traumberuf, mit dem man anderen Menschen viel Freude macht. Es ist auch harte Arbeit und verlangt viel Disziplin.

Noch fünf weitere Proben wird es geben für das 6. Sinfoniekonzert. Dann findet die Arbeit ihre Belohnung in der Aufführung der beiden Meisterwerke der sinfonischen Musik. Am 31. März um 19.30 Uhr im Haus der Kunst, am 1. April im Theater Nordhausen. Das ist der Tag, auf den hingearbeitet wird, wenn Publikum im Saal sitzt, wenn der Applaus ertönt. Wer dabei sein möchte, wenn Schuberts Unvollendete und Mahlers 1. Sinfonie erklingen, erhält Karten an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

—| Pressemeldung Theater Nordhausen |—

« Vorherige SeiteNächste Seite »