Münster, GOP. Varieté-Theater, Keine halben Sachen – Marcel Kösling, IOCO Kritik, 15.11.2019

November 14, 2019  
Veröffentlicht unter GOP Variete Theater, Hervorheben, Kritiken, Revue

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GOP Variete Theater Münster

GOP Varieté-Theater Münster © GOP Münster

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Keine halben Sachen   –   GOP. Varieté-Theater  Münster 

 Ohrwürmer – Spaß – packende Artistik

von Hanns Butterhof

Der vielseitige Sänger, Comedian und Zauberkünstler Marcel Kösling moderiert die  neuen Show Keine halben Sachen am GOP. Varieté Theater Münster. Humorvoll präsentiert er seine Gäste, mit deren beeindruckend artistischen Leistungen sich „Keine halben Sachen“ zu einem unterhaltsamen Familienprogramm rundet.

Der Titel der Schau ist ein Versprechen: Marcel Kösling hat sich geschworen, keine halben Sachen (mehr) zu machen, und das Lied, in dem er seine guten Vorsätze ausbreitet, ist ein echter Ohrwurm. Er hat das Zeug, die Zuhörer bis Neujahr zu verfolgen und zu eigenen Vorsätzen anzuregen; als Sänger hat Kösling allerdings noch etwas Luft nach oben.

Keine halben Sachen –  Marcel Kösling
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Mit freundlichem Humor und viel Spaß führt Kösling durch den Abend und nimmt sich dabei auch gern selber auf den Arm. Etwa wenn er mitteilt, er habe das Angebot gehabt, für zehntausend Dollar in Las Vegas aufzutreten – habe die Summe leider nicht aufbringen können. Als er eine unheimlich unengagierte Aufreißerin für ein Kirmes-Varieté nachmacht, die mit schleppender Stimme „kommen Sie, sehen Sie Frau ohne Kopf auf Buhne“ um Kundschaft wirbt, lacht der extasierte Saal Tränen.

Erfreulich uneitel präsentiert Kösling seine Gäste, neun hochkarätige Artisten aus aller Welt. Den Beginn macht das Duo Twin Spin; Benno Jacob und Maximilian Fröhlich, die 2017 Weltmeister der Diabolo-Spieler wurden, verblüffen mit einer beschaulichen Ball-Jonglage und rasanten Diabolo-Darbietung, für die alle Gesetze der Physik nicht zu gelten scheinen. Die langgliedrige Maryna Sakhokiia aus der Ukraine zeigt dann zunächst solo ihre erstaunliche Verbiegekunst voller Eleganz und Kraft. Später legt sie mit ihrem irischen Partner Chris Tees eine Hochleistungs-Darbietung auf Rollschuhen hin, bei der der Atem stockt.

GOP Varieté-Theater Münster / Keine halben Sachen - hier :  Marcel Kösling und Ensemble © Toofan Hashemi

GOP Varieté-Theater Münster / Keine halben Sachen – hier : Marcel Kösling und Ensemble © Toofan Hashemi

Für die Entschleunigung ist dann der Pantomime Silent Rocco zuständig, der das Publikum illusionistisch in ein Unterwasser-Abenteuer und in die Schwerelosigkeit entführt. Anders als der schwarzgekleidete Rocco zeigt Ievgen Tykhonkov vom ukrainischen Duo El Beso gerne seine beeindruckenden Sixpacks, wenn er äußerst athletisch mit seiner schönen Partnerin Kateryna Kornieva erst am fest verankerten, dann am frei schwebenden Mast eine romantische, mitreißend dynamische Geschichte erzählt.

Nach der brasilianischen Hula Hoop-Artistin Jessica Savalla, die ihre Kunst mit südamerikanischem Schwung vorführt, zeigt die junge Sheyen Caroli aus Italien zu ihren sonstigen sehr ästhetischen Verbiegungskünsten eine exklusive Variante der Kontorsion. Auf den Händen stehend spannt sie mit den Füßen einen Bogen, legt den Pfeil ein und trifft mit ihm den in einiger Entfernung aufgehängten Luftballon; Chapeau!

Ins Schwarze getroffen hat auch Marcel Kösling mit seiner Schau Keine halben Sachen, deren Gelingen vom Zusammenstimmen der Darbietungen mit ihrer Musik, Choreografie und Beleuchtung bestimmt wird, wozu die Regie von Knut Gminder und Detlef Winterberg mit der Choreografin Anna-Lena Bernhofen eine super Arbeit geleistet haben.

Trotz Aufforderung aus dem Publikum gab Marcel Kösling zur Premiere der Schau Keine halben Sachen nach gut zwei unterhaltsamen Stunden keine Zugabe; die, behauptete der alte Bühnenfuchs, habe er schon ins Programm eingearbeitet.

—| IOCO Kritik GOP Variete Theater Münster |—

Münster, GOP. Varieté-Theater, Der kleine Prinz auf Station 7, IOCO Kritik, 06.09.2019

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GOP Varieté-Theater Münster © GOP Münster

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Der kleine Prinz auf Station 7  –  Varieté nach Saint-Exupéry

– Warmherziges Plädoyer für das Leben –

von Hanns Butterhof

Das GOP traut sich was mit der Show Der kleine Prinz auf Station 7, die jetzt im GOP  Münster ihre Weltpremiere feierte. Es holt die so liebenswert heitere Geschichte vom Kleinen Prinzen, die Antoine de Saint-Exupéry unsterblich gemacht hat, in ein ernstes Kinder-Hospiz, in dem der junge  Moritz sterben wird. Dem Autor Markus Pabst und Regisseur Pierre Caesar gelingt es, aus dieser für ein Varieté doch gewagten Konstellation ein warmherziges Plädoyer für das Leben zu schaffen.

Das Varieté hat alle Möglichkeiten, die sich Krankenhaus-Clowns im wirklichen Leben und beim Sterben erträumen. Maik Dehnelt, der singend die Show moderiert, stärkt als Clown und Freund des krebskranken Moritz (Tim Kriegler) dessen Lebensfreude, auch wenn sich alle über seinen nahen Tod im Klaren sind. Dazu ruft er den Reigen der Figuren aus Der kleine Prinz auf, die ihre Kraft und Dynamik auf Moritz übertragen.

Der kleine Prinz auf Station 7 – GOP Varieté-Theater
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Da wärmt Giulia Reboldi als stolze, vielbeinig stachelige Rose auf dem Planeten des kleinen Prinzen und später in einer romantischen Luftring-Szene nicht nur dessen Herz; der Prinz ist eine kleine weiße Stoffpuppe, ein schmaler Alien, den der zum Clown geschminkte Puppenspieler Jarnoth an alle Planeten-Schauplätze und ins Krankenzimmer führt. Er kommt an Maik Dehnelt in Purpurmantel und Krone als dem dummen König vorbei, der nur kluge Befehle gibt, verwundert sich über einen Eitlen, den der auch am Vertikaltuch begeisternde Niklas Bothe mit fließender Hula-Hoop-Akrobatik gestaltet, und passiert den verbohrten Geschäftsmann, als der Nathalie Wecker ungeheuer leicht in einhändigem Handstand auf einer Rechenmaschine balanciert, bevor zur Melodie von „Spiel mir das Lied vom Tod“ der vielseitige Ihor Yakymenko als langschwänzige Ratte in unglaublichen Wahnsinnssprüngen durch das Krankenzimmer tobt. Yakymenko beeindruckt auch mit einem Ballett auf Krücken als Mutmacher für Giulia Reboldi als junge Patientin im Rollstuhl, der ein Bein abgenommen wurde. Und er tobt sich als der unglückliche Laternenanzünder, der immer schneller das Licht an- und ausschalten muss, an einer Laterne als chinesischem Pfahl aus, spielt dabei Saxophon und krönt alles mit einem freihändigen Kopfstand auf dem Laternendeckel.

Äußerst stimmig, was den Text und die eigens für Der kleine Prinz auf Station 7 komponierte Musik von Jack Woodhead und Lukas Thielecke betrifft, ist vor allem die Szene mit dem Trinker, der sich für sein Trinken schämt. Wie Toke Reimann seinem Cyr-Reifen schwankend und in seinem Mantel verweht einen trunkenen Ausdruck geben kann, als hätte auch das Gerät seine Rolle gelernt, ist tolles artistisches Schauspiel.

 GOP Varieté-Theater / Der kleine Prinz auf Sation 7 - hier : Der kleine Prinz, Tim Kriegler,  besucht den kranken Moritz, Jarnoth © GOP / Ralf Mohr

GOP Varieté-Theater / Der kleine Prinz auf Sation 7 – hier : Der kleine Prinz, Tim Kriegler,  besucht den kranken Moritz, Jarnoth © GOP / Ralf Mohr

Den artistischen Schluss- und Höhepunkt der Schau setzt Tim Kriegler. Wie er als der gestorbene Moritz an den Strapaten bis in die höchsten Höhen der GOP-Bühne steigt, ist er kein Schmerzensmann, sondern schwingt sich in kraftvollen Schwüngen hinauf wie von irdischer Last befreit, und erntet dafür den Applaus des begeisterten Publikums.

Der kleine Prinz auf Station 7 ist keine Show der großen knalligen Effekte, vielmehr ein fein mit großem szenischen Ideenreichtum und ebenso großem Herz inszeniertes Stück. Manchmal sind es, vor allem vor der Pause, zu viele Ideen, die alle gleichzeitig für sich Aufmerksamkeit erfordern. Etwa wenn Ernesto Lucas Ho, der auch mit einer witzigen Diabolo-Nummer fesselt, Bühnenbilder live mit Pinsel oder elektronischem Stift auf die Kulisse zaubert, während davor gesungen und gespielt wird. So bleibt rätselhaft, warum noch ein quer zur Fabel stehendes Puppenspiel Jarnoths in die Show musste. Als Ganzes ist Der kleine Prinz auf Station 7 ein für das Varieté mutiger,  herzerwärmender und gelungener Brückenschlag zwischen Heiterkeit und Ernst, ein berührendes Plädoyer für das Leben, das vom Publikum zu Recht mit teils stehend dargebrachtem Beifall für alle Beteiligten gefeiert wurde.

Der kleine Prinz auf Station 7 im GOP-Varieté-Theater Münster:   Showtime für ist bis zum 3.11. 2019 immer Mittwoch bis Sonntag.

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Münster, GOP Varieté – Theater, Appartment – Zimmer frei / Show, IOCO Kritik, 01.04.2019

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GOP Varieté-Theater Münster © GOP Münster

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Appartment – Kein Zimmer frei im Varieté

Turbulente GOP-Show – Vergnügliche Unterhaltung für Jung und Alt

von Hanns Butterhof

Appartement – Zimmer frei ist die neue Show im GOP Münster. Wer sich allerdings auf Wohnungssuche befindet und sich Hoffnungen auf ein ruhiges WG-Zimmer machen sollte, würde  enttäuscht werden; schon während der laufenden Vorstellung ist das Zimmer vergeben, und ruhig wäre es schon gar nicht.

Regisseurin Sabine Rieck stellt mehr als das Appartement seine schrulligen Besitzer, die Mieter, deren Beziehungen untereinander und alle ihre erstaunlichen Fähigkeiten ins Zentrum der turbulenten Schau.

Appartment   –  GOP – Varieté-Show
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Reinhard Bichsel und Monika Danielsson-Bichsel haben auf die GOP-Bühne ein etwas angestaubtes Appartement gebaut, mit hoher Bücherwand und integriertem Röhrenradio vor einer schwer gemusterten Tapete. Besitzer sind das Comedien-Duo Les Deux de Pique, Philippe Trépanier und Tamara Bousquet. Man könnte sie beim ersten Auftritt für ein etwas schräges altertümliches Ehepaar halten, aber im Verhältnis zu ihren Mietern zeigen sie sich bald von einer anderen Seite. Zuerst verblüfft Madame mit ihrem erstaunlich innigen Verhältnis zu ihrem Personal Trainer James Holt. Der nimmt sie sogar zu einem waghalsigen Ausflug auf den hohen Chinesischen Mast mit, an dem er ihr so schwungvoll wie begeisternd vorturnt. Auch verfügt sie wie auch ihr Gatte über eine wahnsinnige Treffsicherheit darin, sich über die halbe Bühnendistanz hinweg gegenseitig Obststückchen in den Mund spucken oder mit dem Blasrohren Pfeile aufeinander zu schießen. Als Höhepunkt durchbohrt Tamara als weiblicher Wilhelm Tell den Apfel auf dem Kopf des Gatten – Riesenapplaus.

Auch Monsieur Philippe ist nicht ohne. Als die rothaarige Vita Radionova mit Aplomb in das letzte Zimmer einzieht, schwänzelt er ihr wie magnetisiert nach. Fast könnte man meinen, dass er versucht, die  Neue, die ihren schönen Körper im Glitzerkostüm durch staunenswertes Hula Hoop und elegante Verbiegungskünste schlank und ansehnlich hält, mit seinen fesselnden Diabolo-Nummern an sich zu binden.

GOP Münster / Appartment hier Ensemble © GOP/Alexander Dacos

GOP Münster / Appartment hier Ensemble © GOP/Alexander Dacos

Ein ganz anderer Typ als Vita ist die verbummelte Studentin Anne-Marie Poirier, die im obersten Fach des Bücherregals wohnt. Sie zeigt sich erst romantisch verträumt am Solo-Tuch und geht dann eine zarte Zweier-Beziehung zu  Jason Fergusson ein, dem sichtlich kräftigeren von zwei ungleichen Zwillingen. Der andere ist Coen Clarke, ein zarterer Brillenträger, der sich hoffnungslos in die Neue verguckt hat. Trotzdem landet er nach doppeltem Salto punktgenau auf dem schmalen Russischen Barren, mit dem ihn Jason und James Holt in die Höhe schleudern. Als Coen auch noch auf dem Barren balancierend eine Leiter erklettert, hält das Publikum den Atem an – danach kennt die Begeisterung im Saal keine Grenzen mehr.

Aus dem Keller taucht ab und zu der Austausstudent Thibault Theyssens auf, meistens im Bademantel, immer in Boxershorts, und lässt manchen neidischen Blick auf seinen absolut fettfreien Körper zu. Er hat eine etwas stoische Art, mit seinem Cyr umzugehen, wenn er kunstvoll seine makellose Herrschaft über das große Rad zeigt und mit einer Flanke über die Brüstung wieder in seinem Keller verschwindet.

In einer der komischsten der an komischen Nummern reichen Schau erheitert David Louch mit einer besondere Jonglage.  In irrem Kontrast zu und in genauem Rhythmus mit Mozarts Kleiner Nachtmusik schleudert er Pömpel, auch „Klempners Freund“ genannt, präzise durch die Luft oder ploppt sie sich zur allgemeinen Erheiterung auf Bauch oder Brust.

Doch das vielleicht nicht spektakulärste, aber sicher schönste Bild bietet das Appartement, als sich fast das ganze Ensemble an einer Jonglage beteiligt, die den ganzen Bühnenraum einnimmt und so genau choreographiert ist, dass der Austauschstudent durchlaufen kann, ohne von einer der herumwirbelnden Keulen getroffen zu werden.

In seiner Mischung aus nicht immer hundertprozentig geschmacksicheren Clownerien und toller Artistik ist das 2-stündige Appartement eine vergnügliche Schau für Jung und Alt.

Showtime für Appartement im GOP Varieté-Theater Münster ist bis zum 5. Mai 2019 immer Mittwoch bis Sonntag.

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Münster, GOP Varieté – Theater, Das Programm 2019 – Artistik zum Schmunzeln, IOCO Aktuell, 12.12.2018

Dezember 13, 2018  
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GOP Variete Theater Münster

GOP Varieté-Theater Münster © GOP Münster

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GOP.-Varieté stellt vor – Humor und Artistik – 2019

– Keine halben Sachen –

Von Hanns Butterhof

Keine halben Sachen – das ist nicht nur der Titel einer GOP.-Show im kommenden Jahr. Das ist auch das Motto, unter das Werner Buss, der künstlerische Direktor des GOP., seinen Ausblick auf die Spielzeit 2019 stellt, die kunstvoll, artistisch, humorvoll und spektakulär werden soll.

Auf der Jahrespressekonferenz im intimen Rahmen des GOP.- Restaurants in Münster verweisen Werner Buss und Sandra Wawer, Leiterin der hauseigenen Künstleragentur, stolz auf 24 Produktionen, die in 7 GOP.- Häusern gezeigt werden. Jede Show residiert etwa zwei Monate in einer Spielstätte.

impulse  –  Show des GOP Varieté-Theaters
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Werner Buss erläutert die GOP-Philosophie, dass Qualität sowieso und grundsätzlich höchstes Gut für jede Show sei. Aber nicht höher, schneller, weiter, sondern überraschend anders soll jede Produktion sein. So werde in jeder Show eine eigene Geschichte erzählt, eine Mischung von verbalen und rein artistischen Elementen hergestellt und unbedingt darauf geachtet, dass die Persönlichkeit der Moderatoren und der Artisten zusammenpassen.

Gewöhnlich geht die Konzeption einer Show vom GOP. aus. Eine Ausnahme macht „Bang Bang“, mit der das neue Jahr in Münster am 17. Januar eingeläutet wird. Für „Bang Bang“ hat sich die kanadische Cyr-Artistin Anna Ward den Regisseur und Comedian Anthony Venisse ausgesucht und ihre liebsten Kollegen aus den Artistenschulen von Québec und Montreal um sich versammelt. Sie verspricht einen artistischen Urknall mit viel Humor.

Auf ganz neues Gebiet begibt sich das GOP. mit „Sông Träng“, womit am 18. Januar die neue Spielzeit in Essen startet. Zum ersten Mal hat das GOP. mit der Vietnam Circus Federation zusammengearbeitet und kündigt mit dreizehn Künstlern einen Blick in die vietnamesische Seele an.

GOP Varieté Theater in Muenster / Werner Buss - Sandra Wawer und die GOP 2019 © Hanns Butterhof

GOP Varieté Theater in Muenster / Werner Buss – Sandra Wawer und die GOP 2019 © Hanns Butterhof

Auch in Essen wird eine Uraufführung zu sehen sein. „Sombra“ spielt ab 8. März mit Gegensätzen wie Licht und Schatten, Mann und Frau, laut und leise, und verspricht mit Bildern, Körperkunst und Live-Musik eine poetische, fast schon lyrische Show.

Eine Uraufführung wird es auch in Münster geben, wenn „Der Kleine Prinz auf Station 7“ landet. Erzählt wird die Geschichte der Freundschaft zwischen dem Krankenhausclown und dem kleinen Moritz, der im Krankenhaus auf Station 7 liegt. Regisseur Markus Pabst hat sich von Antoine de Saint-Exupérys Klassiker zu einer lebensbejahenden Reise in die Welt der Poesie und Artistik inspirieren lassen, die sich vom 30. August an im GOP. Münster dreht.

Zudem verweist Buss auf die Show „Appartement“, in der eine derart lustige und skurrile Wohngemeinschaft zusamengekommen ist, dass man selber gerne einziehen möchte, und das artistische „Elektro“-Konzert.

Zum Jahresende gibt es in jeder Spielstätte eine Moderations-Show; gerade in der dunklen Jahreszeit legt das GOP. Wert darauf, sein Publikum direkt anzusprechen. In Hannover wird vom 7.November bis 12.Januar erstmals „Thielke“ zur Schau bitten, in Bad Oenhausen wird es vom 24. Oktober bis 12. Januar zum ersten Mal „Zauberhaft“. In Essen wird vom 7. November bis 5. Januar „Grand Hotel“ gegeben, eine Geschichte mit klassischen Hotelfiguren um Betrug und große Gefühle. München schaltet vom 7. November bis 12. Januar auf „Slow“, während Bremen vom 31. Oktober bis 12. Januar mit „Trust Me“ zuversichtlich Vertrauen einfordert. Bonn geht mit „Sông Tr?ng“ vom 7. November bis 12.Januar ins neue Jahr, wie es Essen begonnen hat. In Münster steht Marcel Köstling mit seiner Mischung aus Zauberei, Comedy und Kabarett ab dem 6. November bis 5. Januar auf der Bühne. Mit handverlesenen Akrobaten hat er das Motto des GOP. „Keine Halben Sachen“ zum Programm gemacht.

—| IOCO Aktuell GOP Variete Theater Münster |—

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