München, Staatstheater am Gärtnerplatz, das Staatstheater live erleben, Januar 2021


Staatstheater am Gärtnerplatz München

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Im Januar das Staatstheater am Gärtnerplatz live erleben

Im Januar 2021 wird das Gärtnerplatztheater mit drei weiteren Live-Streams seine große Bandbreite präsentieren. Den Anfang macht am 16. Januar das Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz mit »La Strada« in der Choreografie von Marco Goecke. Mit Paul Abrahams »Viktoria und ihr Husar« in der Inszenierung von Josef E. Köpplinger folgt am 23. Januar eine Operette. Den Abschluss der Live-Streams im Januar bildet am 31. Januar das Konzert »Don Juan« aus der Reihe Sinfonische Lyrik mit dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz und Sprecherin Jutta Speidel. Alle Streams werden live auf der Website des Theaters übertragen.


Staatstheater am Gärtnerplatz / LA STRADA © Marie-Laure Briane

Staatstheater am Gärtnerplatz / LA STRADA © Marie-Laure Briane

Live-Stream »La Strada«
Samstag, 16. Januar um 19.00 Uhr
Zampanò, ein grobschlächtiger Schausteller, zieht zusammen mit seiner mittellosen Assistentin Gelsomina, die er wie eine Sklavin behandelt, quer durchs ganze Land. Als Gelsomina eines Tages den wagemutigen Seiltänzer Matto kennenlernt und sich die beiden weiter annähern, kommt es zwischen Zampanò, Gelsomina und Matto zu einem folgenreichen Streit.
Star-Choreograf Marco Goecke verwandelte Federico Fellinis Film-Klassiker aus dem Jahr 1954 zur Musik von Nino Rota in ein mitreißendes Handlungsballett.

Musikalische Leitung: Michael Brandstätter I Choreografie: Marco Goecke

Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz


Live-Stream »Viktoria und ihr Husar«
Samstag, 23. Januar um 19.00 Uhr
Der ungarische Husarenrittmeister Stefan Koltay befindet sich nach dem Ersten Weltkrieg in russischer Kriegsgefangenschaft und wartet auf seine Hinrichtung. Doch es gelingt ihm die Flucht, und über Japan will er zurück in seine Heimat und zu seiner Geliebten Viktoria gelangen. Viktoria, die Koltay tot glaubt, ist mittlerweile jedoch die Gattin des amerikanischen Gesandten Cunlight, mit dem sie in Tokio lebt. Dort trifft das einstige Liebespaar wieder aufeinander.

Musikalische Leitung: Tobias Engeli I Regie: Josef E. Köpplinger I Choreografie: Karl Alfred Schreiner

Mit: Katja Reichert, Alexandra Reinprecht, Julia Sturzlbaum I Alexander Bambach, Josef Ellers, Gunther Gillian, Peter Lesiak, Daniel Prohaska, Uwe Thomsen, Erwin Windegger, Florian Wolf

Ballett und Chor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz


Live-Stream »Sinfonische Lyrik – Don Juan«
Sonntag, 31. Januar um 19.00 Uhr
Seit seinem Auftauchen auf der Bühne des 17. Jahrhunderts mit dem Drama »Don Juan« von Tirso de Molina hat der Mythos des rastlosen Frauenhelden Don Juan zahllose Schriftsteller, Komponisten und andere Künstler zu immer neuen Versionen angeregt. So komponierte Christoph Willibald Gluck die Musik zu einer 1761 in Wien uraufgeführten Ballettpantomime, deren Handlung »höchst traurig, grausig und schrecklich« ist, wie ein Zeitgenosse schrieb. Kernstück der Partitur ist vor allem Don Juans Höllenfahrt, die hochdramatisch im Orchester dargestellt wird. Aber auch Don Juans Duell mit dem Komtur, sein rauschendes Fest, auf dem er hofft, diverse Schönheiten zu verführen, und nicht zuletzt der Auftritt der Statue des Komturs, die Don Juans Einladung zum Gastmahl folgt, können für Gänsehaut sorgen.
Ausgewählte Passagen aus Don Juan-Texten von Molière, E. T. A. Hoffmann u. a. runden das Konzert stimmungsvoll ab.

Musikalische Leitung: Anthony Bramall
Sprecherin: Jutta Speidel
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Alle Live-Streams sind kostenfrei auf www.gaertnerplatztheater.de zu sehen.

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—

München, Münchner Musikseminar e.V., Beethoven – Chopin – Adventskonzert, IOCO Kritik, 26.12.2020

 Münchner Musikseminar e V / die Musikschule in München © Oswald Kessler

Münchner Musikseminar e V / die Musikschule in München © Oswald Kessler

Münchener Musikseminar e.V.

Beethoven – Chopin – Adventskonzert direkt ins Wohnzimmer

Münchener Musikseminar e.V.Urakawa Stiftung   Festliches Livestream-Konzert zur Adventszeit

von Oxana Arkaeva

„Sehr geehrte Damen und Herren! Ich begrüße Sie alle ganz herzlich zu unserem online Adventskonzert. Die Adventszeit in diesem Jahr ist in der Tat besonders nachdenklich, obschon auch ungewollt. So möchten wir dazu beitragen, dass diese Zeit auch wirklich besinnlich wird.”

Münchner Musikseminar e.V. / Vorstand Nadja Preißler © Münchner Musikseminar

Münchner Musikseminar e.V. / Vorstand Nadja Preißler © Münchner Musikseminar

Mit diesen Worten eröffnete Nadja Preissler, Vorstand des Fördervereins Münchener Musikseminar e.V. die festliche online Liveübertragung des Beethoven – Chopin Klavierkonzertes mit dem Pianisten Dmitry Mayboroda. Plötzlich und unerwartet gefährdete Corona die Durchführung dieses Konzerts; aufgrund des erneuten Corona-Lockdowns konnte der ursprünglich vorgesehene italienische Pianist Alberto Ferro nicht einreisen. Nadja Preissler handelte energisch und kreativ: kurzfristig entschied sie mit der Urakawa Stiftung, die dies Konzert ebenfalls unterstützt, die Veranstaltung nicht ausfallen zu lassen sondern online als Livestream – Konzert durchzuführen. Der folgende technische und personelle Aufwand lohnte sich: Das Livestream-Konzert-Experiment des Münchener Musikseminar e.V. wurde zu einem großen Erfolg. Zuschauer und Zuhörer wurden von Beginn an von dem stimmungsvollen Ambiente des Mastermix Studios in München und dem kurzweiligen wie anspruchsvollen Programm angezogen. Bild- und Klangqualität und Gestaltung des Studios war hervorragend; mit der legeren Kleidung des Künstlers wurde dem Konzert auch optisch die ansprechende Atmosphäre eines modernen Events verliehen.

Der Künstler des Abends, der russische Pianist Dmirty Mayboroda, wohnt in München, ist seit 2020 als Pianist an der Bayerischen Staatsoper tätig. Mayboroda ist Preisträger zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe. Er studierte in Moskau am Tschaikowsky-Konservatorium und an der Hochschule für Musik und Theater München bei Professor Adrian Oetiker. Die Schweizer Sergej-Rachmaninow-Stiftung unterstützt den jungen Pianisten seit 2010. Für einen BBC-Film über Rachmaninow spielte Mayboroda sogar am legendären Flügel des großen Komponisten.

Festlicher Klavierabend mit Dmitry Mayboroda – Meisterwerke von Beethoven und Chopin
youtube Trailer Münchner Musikseminar
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„Heute, vor 250 Jahren“ führte Preissler weiter, „wurde in der damaligen Bonner St. Remigiuskirche das zweite Kind der Familie Beethoven getauft und wahrscheinlich vorgestern vor 250 Jahren, man weiß ja nicht genau, wurde einer der größten Musikgenies der Geschichte, und erlauben Sie mir bitte die ganz großen Worte der Menschheit geboren.“

Dieser Aussage gemäß erklang am Anfang des Abends Beethovens Klaviersonate Nr. 14 Sonata quasi una Fantasia, zumeist als Mondscheinsonate bekannt, welche Mayboroda ruhig, stets in flüssiger Bewegung, mit feiner Differenzierung aller Stimmen gespielt hat. Die schlichte Aufmachung und Haltung des Künstlers spiegelten sich in der Schlichtheit seines Spiels wider in einer stimmungsvollen Harmonie. Technische Leichtigkeit vs. Virtuosität, dynamisch fein differenziert und artikuliert, kamen zum Vorschein im zweiten Teil des Konzertes. Es folgten dann Werke von Frédéric Chopin. Man lauschte dem präzisem, klarem Spiel Mayboroda´s und fast durchsichtigen Tönen im Grande Valse Brillante, Op. 34 Nr. 1 As-Dur. Die Prélude Op. 28 Nr. 15 erklang wie ein gesungenes Cantabile, aber mit dem düsteren Touch voll der fragenden Töne. Die Andante Spianato et Grande Polonaise Brillante Op. 22 Es-Dur rundeten den gelungenen Abend mit meditativer Stimmung und technische Brillanz.

Zum Ende des Konzertabends bedankte sich Preissler auch bei der Urakawa Stiftung, die es ermöglicht hat, diesen Livestream für alle kostenlos zur Verfügung zu stellen. Sie rief auf, für das Münchener Musikseminar e.V. zu spenden, damit besonders in der schweren Corona-Gegenwart bedürftige Künstler unterstützt werden können. Außerdem will der Verein in diesem langen Winter gerne weiteren Livestream-Konzerte organisieren. Damit sich die Idee verbreiten könnte, bleibt die Aufnahme des Konzerts während der nächsten drei Wochen bis zum ca. 15. Januar 2021 unter dem YouTube Link frei verfügbar. Spenden können auf das Konto Münchener Musikseminar, Stadtsparkasse München, DE91 7015 0000 0013 1172 96, BIC: SSKMDEMMXXX oder an das PayPal Konto des Vereines: mail@musikseminar.eu überwiesen werden.

„Ich wünsche ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit. Fühlen Sie sich nicht einsam. Es gibt keine Einsamkeit, solange wir Kunst und Musik haben“, beschloss Nadja Preissler ihre Ansprache. Wie lange auch dieser eigenartige Kulturwinter 2020/21 andauern mag, an diesem Abend ist keiner der Zuhörer einsam geblieben

—| IOCO Kritik Münchner Musikseminar |—

München, Staatstheater am Gärtnerplatz, HÄNSEL UND GRETEL – Livestream, 21. – 26.12.2020


Staatstheater am Gärtnerplatz München

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

–  HÄNSEL UND GRETEL –

 zu Weihnachten als Livestream

„In unsicheren Zeiten, durch alle Unwägbarkeiten, zur Geistes- wie auch Seelenbildung, zur Freude, als Trost, zur Unterhaltung und Bereicherung unseres Lebens war und ist das Theater unverzichtbar als Zeichen, Ort und Kunststätte.

Wir sind weiterhin für Sie da, um sobald wie möglich die Türen des Hauses wieder zu öffnen, um Sie mit vollem Herzen willkommen zu heißen. Wir brauchen Sie mehr denn je, denn was sind wir ohne unser Publikum?“Josef E. Köpplinger

Wir schließen uns den Worten unseres Intendanten an und legen Ihnen dieses Jahr schon jetzt ein besonderes Geschenk unter den Weihnachtsbaum:

Hänsel und Gretel
youtube Livestream Gärtnerplatztheater
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Unser HÄNSEL UND GRETEL-Livestream ist ab sofort bis zum 26. Dezember um 23.00 Uhr auf unserer Website verfügbar, wie gewohnt kostenfrei. Machen Sie es sich mit der Familie gemütlich und genießen über die Feiertage noch einmal unsere Märchenoper für Jung und Alt.

Herzliche musikalische Weihnachtsgrüße sendet Ihnen unser Intendant Josef E. Köpplinger gemeinsam mit mit den Solist/innen Mária Celeng, Mathias Hausmann und Anna Agathonos.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Liebsten ein frohes Fest. Bleiben Sie gesund!

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—

München, Bayerisches Staatsministerium – Kunst, Kunstförderpreise 2020 – Verleihung, IOCO Aktuell, 2020

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Bayerisches Staatsministerium

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

  Bayerische Kunstförderpreise 2020

Darstellende Kunst – Vanessa Eckart, Jihyun Cecilia Lee, Gro Swantje Kohlhof, Camille Schnoor —-  Musik und Tanz – Aris Alexander Blettenberg, Johanna Soller, Paranormal String Quartet, Sofie Vervaeck

Grußworte des Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst  Bernd Sibler – im Dezember 2020 zur Verleihung der Preise

Bernd Sibler - Bayerischer Staatsminister für Kunst © BStMWK

Bernd Sibler – Bayerischer Staatsminister für Kunst © BStMWK

„Kunst und Kultur sind kein Luxus, sondern absolute Notwendigkeit. Sie haben eine sinnstiftende und verbindende Wirkung, schenken uns Freude, Abwechslung und Ablenkung. Umso wichtiger ist die Aufgabe des Staates, Kunst und Kultur zu wahren und zu fördern. Dabei sind junge Talente besonders auf Unterstützung angewiesen, gerade auch in diesen herausfordernden Zeiten.

Mit dem Bayerischen Kunstförderpreis zeichnen wir junge aufstrebende Künstlerinnen und Künstler aus, die durch hervorragende Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Sie wirken in unterschiedlichen Sparten und mit unterschiedlichen künstlerischen Medien, allen gemeinsam ist jedoch die hohe Qualität ihres Schaffens.

Der Bayerische Kunstförderpreis ist eine Anerkennung und soll dazu ermutigen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Die finanzielle Dotierung hilft, das nächste Projekt zu verwirklichen. Denn künstlerischer  Erfolg ist nicht nur der Begabung und dem Glück des Gelingens zuzuschreiben. Sein Preis ist Hingabe, harte Arbeit und unablässiger Einsatz für das, was man erreichen will.

Bereits seit 1965 vergibt der Freistaat Bayern diesen Förderpreis. Viele der Ausgezeichneten gestalten heute das künstlerische Leben in Bayern und Deutschland maßgeblich mit. Ich bin überzeugt, dass die Preisträgerinnen und Preisträger 2020 diese Tradition fortsetzen werden.“

Preisträger*innen –  Darstellende Kunst


Vanessa Eckart,*1987

Vanessa Eckart © Lily Eerlinger

Vanessa Eckart © Lily Eerlinger

in München, debütierte noch während der Schauspielausbildung 2015 am Torturm-theater Sommerhausen. Es folgten u.a. Theaterprojekte an der Akademie August Everding. Vanessa Eckart spielt seit 2016 am Metropoltheater in München, an dem sie regelmäßig zu sehen ist. Sie erhielt 2015 den Lore Bronner Preis für Darstellende Kunst, sowie 2019 den Monica Bleibtreu Preis als Ensemblemitglied für die Produktion „Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ des Münchener Metropoltheaters. Neben dem Theater war sie in diversen Fernseh- und Kurzfilmproduktionen zu sehen. Als Kommissarin Eva Winter aus Bielefeld unterstützt sie in den neuen Folgen der Jahre 2019/20 „Die Rosenheim-Cops“.


Jihyun Cecilia Lee,*1989

Jihyun Cecilia Lee © Vittorio Greco

Jihyun Cecilia Lee © Vittorio Greco

in Suwon, Südkorea, studierte von 2008 bis 2012 bei Prof. Jungwon Park an der Hanyang University in Seoul. Seit 2012 setzt sie ihre Gesangsausbildung bei Rudolf  Piernay an der Hoch-schule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim (Master) fort und ist dort seit 2016 bei Prof. Snezana Stamenkovic im solistischen Aufbaustudium. In der Spielzeit 2015/16 war sie am Opernstudio der Mailänder Scala engagiert. Sie sang dort in „Die Zauberflöte für Kinder“  (W. A. Mozart) die Pamina und übernahm u.a. kleine Rollen wie die Modistin in Der Rosenkavalier  (R. Strauss) unter der musikalischen Leitung von Zubin  Mehta. 2015 erhielt sie den 1. Preis und den Publikumspreis beim Wettbewerb „Grandi Voci“ und gewann 2016 den 1. Preis sowie den Liedpreis beim Gesangswettbewerb  „DEBUT”.  2017 erhielt sie den Hans Gabor Preis bei der „International  Hans Gabor Belvedere Singing Competition”.  Seit der Spielzeit 2017/18 ist Jihyun Cecilia Lee am Staatstheater Augsburg engagiert


Gro Swantje Kohlhof  *1994

Gro Swantje Kohlhof © Paul Hutchinson

Gro Swantje Kohlhof © Paul Hutchinson

in Hamburg, studierte Schauspiel an der Universität der Künste in Berlin. 2016 erhielt sie den Günter-Strack-Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Nachwuchsdarstellerin“ für die Titelrolle im Tatort „Rebecca“  in der Regie von Umut Dag und wurde für den New Faces Award nominiert. Neben einigen Rollen in Fernsehserien und Kino-filmen wirkte sie seit 2015 immer wieder in Theaterpro-duktionen mit, z.B. am Grillo Theater Essen. Gro Swantje Kohlhof  ist seit Ja-nuar 2018 festes Ensemble-mitglied der Münchner Kammerspiele. Bei den Kritiker*innen- Umfrage von Theater heute wurde sie zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres 2019 gekürt. An den Münchner Kammerspielen war sie in folgenden Produktionen zu sehen: Jedem das Seine, Opening  Ceremony, 1968, Jeeps, Vernon, Melancholia, Macbeth, König Lear, Dickicht, Dionysos Stadt, Räuberinnen und zuletzt in „Eine Jugend  in Deutschland“


Camille Schnoor, *1986

Camille Schnoor © Hagen Schnauze

Camille Schnoor © Hagen Schnauze

in Nizza, studierte zunächst Klavier in ihrer Heimatstadt. Nach dem Abschluss 2007 als Konzertpianistin am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris (CNSM) begann sie am Conservatoire  »Maurice Ravel« in Paris Gesang zu studieren. Erste Bühnenerfahrung sammelte sie in Deutschland so-wie in den Niederlanden. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist Camille Schnoor festes Mitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz, wo sie u.a. als Erste Dame (Die Zauberflöte), Donna Elvira (Don Giovanni) und Mimì (La bohème) zu hören war. 2017 sang sie Hanna Glawari (Die lustige Witwe) in der Wiedereröffnungspremiere des Gärtnerplatztheaters. Im Oktober 2020 brillierte sie ebendort in der Rolle der Tatjana in Tschaikowskys Eugen Onegin.


Preisträger*innen –  Musik und Tanz


Aris Alexander Blettenberg, *1994

Aris Alexander Blettenberg © Uwe Arens

Aris Alexander Blettenberg © Uwe Arens

in Mülheim an der Ruhr, lebt in München. Der junge deutsch-griechische Pianist, Dirigent und Komponist erhielt seine Ausbildung in München, Salzburg und Hannover. Zu seinen Lehrern zählen die in Bayern lebenden Musiker Lars Vogt, Antti Siirala, Gerhard Oppitz und Bruno Zusammen mit der Geigerin Julia Fischer ging er 2019 auf Duo-Tournee. Auftritte führten ihn in be-deutende europäische Konzerthäuser (u.a. Musikverein Wien, Wigmore Hall London, Palais des Beaux-Arts Brüssel, Prinzregententheater München) und zu renommierten Festivals (u.a. Kissinger Sommer). Blettenberg ist Träger des Ruhrpreises 2012, des Hans-von-Bülow-Preises 2015, des Steinway-Förderpreises 2019 sowie Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Als Gastdirigent ist er dem Meininger Staatstheater seit 2015 eng verbunden.


Johanna Soller, *1989,

lebt in München und ist als Dirigentin, Cembalistin und Organistin tätig. Ihr Studium (Chorleitung, Historische Aufführungspraxis / Cembalo, Kirchenmusik und Orgel) absolvierte sie mit Aus-zeichnung an der Münchner Musikhochschule. Als Chordirigentin hat sie sich besonders durch Konzerte mit ihrem Ensemble Vocal-consort  München einen Namen gemacht, vor allem durch ihre weithin beachtete Aufführung von J.S. Bachs Matthäus-Passion 2019. Seit 2019/20 gestaltet sie mit ihrem Barockensemble capella sollertia die Konzertreihe Cantate um 1715“.Sie war als Organistin u.a. Preisträgerin des Int. Musikwettbewerbs Prager Frühling. Johanna Soller ist Stipendiatin des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats und Organistin an Peter in München – und hat seit 2019 die musikalische Leitung der Kammeroper München inne.


Paranormal String Quartet,

2016 in München gegründet.

Das Kollektiv um den Violinisten und Komponisten Gustavo Strauß, *1985, mit Felix Key Weber,*1988,an der ersten Violine, Katherine Barritt, *1983, an der Viola und Jakob Roters, *1991, am Violoncello erforscht Wege zwischen Klangwelten klassisch geprägter Komposition, Elementen zeitgenössischer Musik und dem Jazz. Im Jahr 2020 veröffentlichte das Quartett sein erstes Album Times-caper


Sofie Vervaecke, *1998

Sofie Vervaecke © Pedro Malinowski

Sofie Vervaecke © Pedro Malinowski

in Belgien, lebt in Nürnberg. Ihre Ausbildung erhielt Sofie Vervaecke zwischen 2010 und 2014 an der Königlichen Ballettschule Antwerpen und schließlich an der Académie Princesse  Grace in Monte Carlo von 2014 bis 2015 unter der Leitung von Luca Masala. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie unter anderem in Stücken wie „Schwanensee“ von Mats Ek und La Bayadère mit dem Königlichen Ballett   In der Spielzeit 2015/2016 war sie Gasttänzerin des Staatstheater Nürnberg Ballett. Von 2015 bis 2017 war sie Mitglied der Young Company des  Staatstheater Nürnberg Ballett. Seit der Spielzeit 2017/2018 ist  Sofie Vervaecke Mitglied  des Staatstheater  Nürnberg Ballett.

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