Meiningen, Meininger Staatstheater, ALLES GUTE, LUDWIG! – Meininger Hofkapelle, IOCO Aktuell, 27.01.2021

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Meininger Staatstheater

Meininger Staatstheater © Marie Liebig

Meininger Staatstheater © Marie Liebig

ALLES GUTE, LUDWIG!

Beethoven – Festkonzert des Meininger Staatstheaters – 13.000 Mal abgerufen

Im Dezember 2020 stellte IOCO das südthüringische Meininger Staatstheater und dessen  beeindruckende Theatertradition vor: Die  erste Theaterspielstätte, im Schloss Elisabethenburg in der Altstadt von Meiningen, wurde bereits 1776 mit dem Trauerspiel Die Gunst des Fürsten von Christian Heinrich Schmidt  begründet. Eine reiche kulturelle Geschichte machte das Meininger Staatstheater bis heute zu einem kulturellen Mittelpunkt der theaterreichen Region Thüringen / Sachsen.

Das Staatstheater Meinigen stellt sich vor
youtube Trailer Staatstheater Meinigen
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Zu Beginn des Corona – Lockdowns Mitte Dezember 2020 ergriff das Meininger Staatstheater die Gelegenheit Musikliebhaber in aller Welt mit dem besonderen Konzertprojekt zu erreichen: ALLES GUTE, LUDWIG! heißt das Festkonzert, mit dem die Meininger Hofkapelle unter Leitung ihres GMD Philippe Bach den großen Jubilar Ludwig van Beethoven ehrt. Der auf Konzertübertragungen spezialisierte internationale Streaming-Anbieter QChamberStream zeichnete das Konzert ohne Publikum im Meininger Staatstheater auf und stellte es an Beethovens 250. Geburtstag, dem 17. Dezember 2020, zum kostenlosen Online-Abruf zur Verfügung:

Zu  Beethovens 250. Geburtstag, dem 17.12.2020, spielt die Meiniger Hofkapelle das Beethoven gewidmete Konzert  ALLES GUTE LUDWIG! 13.000 Mal haben Musikliebhaber aus 32 Ländern dies Konzert bisher abgerufen.

  – Dies Konzert ist HIER – bei IOCO –  per livestream erlebbar – bis 31.1.2021 –

17. Dezember – Alles Gute Ludwig! Beethoven Jubiläum 2020

Das Konzerterlebnis im eigenen Wohnzimmer wurde bisher 13.000 Mal von Musikfreunden aus 32 Nationen genutzt. Bis zum 31. Januar 2021 steht das Programm zum kostenlosen Abruf auf der Plattform http://QChamberStream.com zur Verfügung.

Zu erleben sind Beethovens 5. KLAVIERKONZERT op. 73, Es-Dur, Beethovens Schauspielmusik EGMONT mit einem Text von Giuliano Musio nach Goethe und Grillparzer sowie die Deutsche Erstaufführung von ABSENCE. In diesem Werk tritt der finnische Komponist Magnus Lindberg über die Zeiten hinweg in einen Dialog mit Ludwig van Beethoven. Als Solist*innen des Streaming-Konzertes wirken der Pianist Alexander Krichel, die Sopranistin Monika Reinhard und der Schauspieler Michael Jeske (Rezitation) mit.

Sie finden den Link zum Konzert auch auf der Startseite des Meininger Staatstheaters: www.meininger-staatstheater.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

—| IOCO Aktuell Meininger Staatstheater |—


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Meiningen, Meininger Staatstheater, BEETHOVEN-JUBILÄUM – live aus dem Staatstheater, IOCO Aktuell, 08.12.2020

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Meininger Staatstheater

Meininger Staatstheater © Marie Liebig

Meininger Staatstheater © Marie Liebig

ALLES GUTE, LUDWIG!  –  Konzert zum Beethoven-Jubiläum

17. Dezember 2020 – zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven

Das südthüringische Meininger Staatstheater hat eine beeindruckende Theatertradition: Die  erste Theaterspielstätte, im großen Saal des Schlosses Elisabethenburg in der Altstadt von Meiningen, wurde bereits 1776 mit dem Trauerspiel Die Gunst des Fürsten von Christian Heinrich Schmidt  begründet. Eine reiche kulturelle Geschichte machte das Meininger Staatstheater  bis heute zu einem kulturellen Mittelpunkt in der theaterreichen Region Thüringen / Sachsen.

  17.12.2020 – Beethovens 250. Geburtstag – erlebbar im Meininger Staatstheater –    QChamberstream 

Gemeinsam mit dem auf Konzertübertragungen spezialisierten, international agierenden Anbieter QChamberStream gelang es damals, ein starkes musikalisches Zeichen aus Meiningen zu senden. Am 31. Mai 2020 war das erste Konzert aus dem Foyer des Meininger Staatstheaters zu erleben, IOCO berichtete – link HIER – passend zu dem Ort mit Kammermusik von Johannes Brahms, gespielt von Mitgliedern der Meininger Hofkapelle. Im Juni folgte ein Solorezital des Pianisten Xinyuan Wang vor historischer Kulisse – einem Bühnenprospekt des SOMMERNACHTSTRAUMS aus dem historischen Fundus des Theaters.

Staatstheatr Meinigen / Meininger Hofkapelle © Marie Liebig

Staatstheatr Meinigen / Meininger Hofkapelle © Marie Liebig

Nun, im Kultur-Lockdown im Winter 2020, setzt das Meininger Staatstheater die erfolgreiche Zusammenarbeit mit QChamberStream fort. Mit einem Festkonzert der Meininger Hofkapelle unter Leitung ihres GMD Philippe Bach wird am 17. Dezember 2020 der 250.Geburtstag des auch in der Meininger Musikgeschichte so zentralen Komponisten Ludwig van Beethoven gefeiert. Als Solist*innen wirken der Pianist Alexander Krichel, die Sopranistin Monika Reinhard und der Schauspieler Michael Jeske (Rezitationen) mit. Das Konzerterlebnis von  ALLES GUTE, LUDWIG! ermöglicht das Meininger Staatstheater als Geschenk für alle Klassikfreunde und Beethoven-Liebhaber als kostenlosen Live-Stream. Bis zum 31. Januar 2021 steht das Programm zum Abruf „on demand“ zur Verfügung auf www.qchamberstream.com.

BEETHOVENS WERKE IN MEININGEN

Herzog Georg II, der Meininger „Theaterherzog“, schätzte neben dem Sprechtheater vor allem sinfonische Werke und Werke der Wiener Klassik. Sein Lieblingskomponist war unumstritten Ludwig van Beethoven.

Als 1880 Hans von Bülow die Meininger Hofkapelle übernahm, stand eine ausgewiesene Instanz in Sachen Beethoven an der Spitze des Orchesters. Eine Beethoven-Sinfonie, schrieb er einmal an Herzog Georg II, sei „ein Drama für die hörende Phantasie“ und brachte damit Georgs Sinn für das Theatralische mit dem Musikerlebnis geschickt in Verbindung. Gleich sein Antrittsprogramm sollte Meiningen in „Beethovenopolis“ verwandeln. Neben Klavierkonzerten erarbeitete er alle Sinfonien mit den Meiningern.

„Die Leute haben geschluchzt und gejubelt. Mehr kann ein Anstifter nicht verlangen“, resümierte Bülow zufrieden.   Die Kraft zum (politischen) Bekenntnis blieb den Beethoven-Werken stets erhalten. Inder Weimarer Republik etwa war die Neunte DAS Silvester-Programm schlechthin – am besten so eingerichtet, dass der Choreinsatz zu Mitternacht erklang, sodass die Worte „Seid umschlungen Millionen“ das neue Jahr begrüßten. Dass diese Tradition während der Nazidiktatur ein jähes Ende fand, lässt sich denken.

Anlässlich des 250. Geburtstags von Beethoven am 17. Dezember 2020 sieht sich die Meininger Hofkapelle nachgerade in der Pflicht, den Komponisten mit einem Festkonzert zu ehren. Und weil das Feiern in diesem Jahr anders ist als sonst, wünschen GMD Philippe Bach, die Meininger Hofkapelle mit den Solist*innen Monika Reinhard (Sopran), Michael Jeske (Sprecher) und Alexander Krichel (Klavier) via Live-Stream auf dem Streaming-Portal QChamberStream:

Ludwig van Beethoven - an einer Hausfassade © Peter M. Peters

Ludwig van Beethoven – an einer Hausfassade © Peter M. Peters

DAS PROGRAMM:

„Alles Gute, Ludwig!“

LUDWIG VAN BEETHOVEN: 5. KLAVIERKONZERT OP. 73, ES-DUR

„Beethovens letztes Klavierkonzert von 1809 beginnt mit einem heroisch anmutenden Charakter, der von drei Schlägen des vollen Orchesters und bravourösen Kadenzen des Soloinstruments gezeichnet wird. Nicht umsonst erhielt es in Großbritannien den Bei-namen „Emperor Concerto“. Dabei überrascht es aber auch mit ganz sanften, ja intimen Momenten. Es sind genau diese Kontraste, die das Werk für Interpreten so reizvoll und so herausfordernd machen. Als wolle sich der Pianist aus der lauten Realität zurückziehen, träumt er sich bis in entfernte Tonarten hinein. Im zweiten Satz scheint das Orchester zu seinem freundlichen Begleiter zu werden, bevor eine unerwartete Wendung dasFinale einleitet. Dieses überrascht mit seinem tänzerischen Übermut und bildet damit den Gegenpol, in dem die ernste Schwere des Anfangs nun ein Gegengewicht erhält,“       Corinna Jarosch

MAGNUS LINDBERG:  ABSENCE  – DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG

Anmerkungen des Komponisten Wie nähert man sich Ludwig van Beethoven in einem Dialog? Ich für meinen Teil entschied, ihm nicht zu verschüchtert oder gar überwältigt gegenüberzutreten. Um einen Ausgangspunkt für die „Unterhaltung“ zu finden, wählte ich die gleichen orchestralen Kräfte, derer sich auch Herr van Beethoven in seinen Sinfonien bediente – doppelte Holzbläser, zwei Hörner, zwei Trompeten, Pauke und Streicher – ich konnte so das gleiche Alphabet benutzen. Was mir beim Lesen von Beethovens faszinierenden Konversationsheften auffiel, war, wie Themen, die den Haushalt betrafen oder der Überlegung entsprangen, wo man das beste Kaffeehaus findet, übergingen zu philosophischen Fragen.

In diesen scharfen Kontrasten lebte er, immer bereit, von einer Stimmung in die andere zu kippen. Beethoven schien prädestiniert dafür: der Wechsel von einem Unerwarteten zu dem nächsten Unerwarteten schien ganz in seiner Natur zu liegen. Das inspirierte mich dazu, Kontraste einzubeziehen und nicht zu vermeiden, scharfe Brüche nicht zu scheuen.

Meininger Staatstheater / Monika Reinhard Sopran © Sebastian Stolz

Meininger Staatstheater / Monika Reinhard Sopran © Sebastian Stolz

Es war nicht, und hätte nie die Absicht sein können, für mich als Komponist des 21. Jahr-hunderts, im Stile eines von Beethovens Meisterwerken zu schreiben. Das wäre geradezu lächerlich. Aber was möglich war, waren Beethoven-Zitate einzubringen, so wie man es macht, wenn man einen weitaus erfahreneren Kollegen höflich nach einer Idee fragt, die er aufgebracht hat. Was bedeutet dieses Zitat eigentlich und wie kann es interpretiert werden?

Ich wollte nur wenige musikalische Zitate verwenden, namentlich den elften Takt im langsamen Satz der Klaviersonate „Les Adieux“ op. 81a, die erstaunliche Phrase am Ende des ersten Satzes der Zweiten Sinfonie mit der chromatisch ansteigenden Basslinie, die über die ganze Oktave geht, und den Eröffnungsakkord im Finale der Neunten Sinfonie. Die offensichtlich modernen Dissonanzen sprechen für sich und die Konversation findet in der Musik statt. Wo sonst.        Magnus Lindberg (August 2020)

LUDWIG VAN BEETHOVEN: EGMONT OP. 84, SCHAUSPIELMUSIK

Mit einem Text von Giuliano Musio

Text im Auftrag des Berner Kammerorchesters. UA 1.11.2019 Casino Bern  „…Sie werden nächstens die Musik zu Egmont (…) erhalten, diesen herrlichen Egmont, den ich, indem ich ihn eben so warm als ich ihn gelesen, wieder durch Sie gedacht, gefühlt und in Musik gegeben habe – ich wünsche sehr Ihr Urteil darüber zu wissen, auch der Tadel wirdmir für mich und meine Kunst ersprießlich sein und so gern wie das größte Lob aufgenommen werden – Euer Excellenz Großer Verehrer”   Beethovens Brief an Goethe verrät seinen tiefen Respekt, ja sogar seine Ehrfurcht für das Schaffen des großen Dichters, dessen Held Egmont ihn für seine Schauspielmusik inspirierte. Komponiert 1810, nach der EROICA, dem CORIOLAN und nach den ersten Versuchen mit LEONORE – Werke, die ebenfalls den Aufruhr und den turbulenten Geist der Zeit widerspiegeln – stellt EGMONT ein persönliches Statement dar, indem er sich an den spätaufklärerischen Diskurs über Freiheit anknüpft. Gleichzeitig beweist diese Partitur sein wachsendes Verständnis für das Verhältnis von Musik, Bühne und Narration: zwischen den Noten hat Beethoven Stichworte, Regieanweisungen und stilistische Merkmale genau aufgeschrieben und dadurch mit musiktheatralischen Gattungen experimentiert, deren Vielfalt völlig erschöpft wird: neben der abschließenden Siegessinfonie gibt es Lieder, Melodram und Zwischenaktmusik.

Der Berner Autor Giuliano  Musio schuf über die unsterblichen Worte Goethes hinauseine eigene Erzählung und einen vollkommen neuen dramaturgischen Rahmen; mit seinem pulsierenden, lebhaften Text und einer moderneren, jedoch zeitlosen Sprache, verselbstständigt sich sein EGMONT von der Vorlage und dadurch wird die Geschichteneu beleuchtet.         Savina Kationi

———————————–

DIE MEINIGNER HOFKAPELLE

Die Gründung der Meininger Hofkapelle geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Das Ensemble lag dann u.a. in Händen wie denen des „Meininger Bachs“, Johann Ludwig Bach. Das hoheNiveau der Kapelle bewog später Richard Wagner, sich den Stamm seines Bayreuther Festspielorchesters unter den „Meiningern“  zu suchen. Mit Hans von Bülow kam 1880 frischer Wind und internationales Flair nach Südthüringen. In unermüdlicher Probenarbeit entwickelte er die Meininger Hofkapelle zu einemeuropäischen Eliteorchester und zum Zentrum der Brahms-Pflege, wurde doch dessen4. Sinfonie hier aus der Taufe gehoben. 1885 überließ Bülow sein Amt seinem Assistenten, dem 21-jährigen Richard Strauss. Seinem Nachfolger Fritz Steinbach ist die Wiederbelebung der Bachpflege zu verdanken, was dem 1911 engagierten Max Reger zu dem Ausspruch veranlasste: „Es gibt nur ein Orchester, das ich haben möchte: Meiningen.“

Im Jahr 1914 musste mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges zeitweise an die Auflösung der Kapelle gedacht werden. Nach Kriegsende ging die Hofkapelle in den Besitz des Landes Thüringen über.2001 machte die Theaterstadt mit einer Aufführung des gesamten RINGS unter Kirill Petrenko von sich reden. Die neu angetretene Intendantin Christine Mielitz inszenierte im Bühnenbild des Bildhauers Alfred Hrdicka und was vorsichtig als „Wagnis Wagner“ angekündigt war, entwickelte sich zur Sensation. Anlässlich des 175-jährigen Bestehens des Meininger Theaters wurde das Orchester des Meininger Theaters wieder in „Meininger Hofkapelle“ umbenannt, um der großen Tradition Rechnung zu tragen, der man sich verbunden und verpflichtet fühlt. Seit Ende 2010 ist Philippe Bach Generalmusikdirektor des Klangkörpers. In der Spielzeit2015/16 feierte die Meininger Hofkapelle ihr 325-jähriges Bestehen, u.a. mit Meininger Erstaufführungen der Opern CAPRICCO (Richard Strauss) und POWDER HER FACE(Thomas Adès) sowie mit einem reichen Konzertprogramm als Ausdruck der Vermittlung zwischen Tradition und Moderne.

GMD PHILIPPE BACH

Philippe Bach wurde 1974 in Saanen, in der Schweiz, geboren. Zunächst studierte er an der Musikhochschule Bern und am Conservatoire de Genève Horn, ehe er dann ein Dirigier-Studium an der Musikhochschule Zürich bei Prof. Johannes Schlaefli begann und am Royal Northern College of Music in Manchester bei Sir Mark Elder fortsetzte. Seit 2012 ist er Chefdirigent des Berner Kammerorchesters, seit 2016 zudem Chefdirigent der Kammerphilharmonie Graubünden.

 Meininger Staatstheater / Alexander Krichel © Oliver Mark

Meininger Staatstheater / Alexander Krichel © Oliver Mark

 

ALEXANDER KRICHEL

Pianist und ECHO Klassik-Preisträger Alexander Krichel ist bekannt für seine fesselnden Interpretationen der anspruchsvollsten Werke der Klavierliteratur. Von Beethoven über Liszt bis Rachmaninow und Prokofiev – Alexander Krichel glänzt nicht nur mit seinen technischen Fertigkeiten, er lässt die Musikvollkommen von sich Besitz ergreifen und überträgt ihre Energie auf sein Publikum. Effektvollen Tastendonner mit sanft leuchtenden Kantilenen zu kontrastieren ist eines der Markenzeichen des 1989 in Hamburg geborenen Pianisten, der seine Ausbildung bei zwei der größten russischen Pianisten der Gegenwart genoss. In Hannover war er der letzte Student von Vladimir Krainev bevor er am Royal College of Music in London bei Dmitri Alexeev mit höchstem Prädikat abschloss.

Alexander Krichel ist jedoch nicht nur auf der Bühne präsent, er ist ebenso Mitbegründer und künstlerischer Leiter des preisgekrönten Festivals Kultur Rockt sowie künstlerischer Leiter der exklusiven Konzertreihe Kammermusik am Hochrhein. Seit 2018 ist er außerdem festes Jurymitglied des Fanny Mendelssohn Förderpreises. Abseits des Klaviers engagiert sich Alexander Krichel in Projekten, die Kindern und Jugendlichen Zugang zur klassischen Musik verschaffen, und setzt sich in der Hospizarbeiin Hamburg ein

DAS VOLLSTÄNDIGE PROGRAMM

          • LUDWIG VAN BEETHOVEN: 5. Klavierkonzert op. 73, Es-Dur
            1. Satz, Allegro, Es-Dur
            2. Satz, Adagio un poco mosso, H-Dur
            3. Rondo. Allegro, Es-Dur
          • MAGNUS LINDBERG: Absence (deutsche Erstaufführung)
          • LUDWIG VAN BEETHOVEN: EGMONT op. 84, Schauspielmusik

        Mit einem Text von Giuliano Musio,  Text im Auftrag des Berner Kammerorchesters. UA 1.11.2019 Casino Bern
        1. Ouvertüre. Sostenuto, ma non troppo – Allegro
        2. Lied: Die Trommel gerühret
        3. Zwischenakt I: Andante
        4. Zwischenakt II: Larghetto
        5. Lied: Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein
        6. Zwischenakt III: Allegro
        7. Zwischenakt IV: Poco sostenuto e risoluto
        8. Musik, Clärchens Tod bezeichnend: Larghetto
        9. Melodram: Poco sostenuto
        10. Siegessymphonie: Allegro con brio

        MITWIRKENDE
        Meininger Hofkapelle
        MUSIKALISCHE LEITUNG: GMD Philippe Bach
        SOLIST*INNEN: Alexander Krichel (Klavier) Monika Reinhard (Sopran) Michael Jeske (Sprecher)

        Live-Mitschnitt aus dem Meininger Staatstheater
        qchamberstream.com am 17. Dezember 2020, 17 Uhr
        danach on demand bis 31.01.2021  –  Der Zugang zum Stream ist kostenlos

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Meiningen, Meininger Staatstheater, Konzert online – aus dem Foyer des Staatstheater, IOCO Aktuell, 20.05.2020

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Meininger Staatstheater

Meininger Staatstheater © Marie Liebig

Meininger Staatstheater © Marie Liebig

MEININGER STAATSTHEATER  bei QCHAMBERSTREAM.COM erlebbar

31. Mai 2020, 17:00 CET –  Konzert aus dem Foyer des Staatstheater

von Viktor Jarosch

Das südthüringische Meininger Staatstheater, so heißt es seit 2017, hat eine beeindruckende Theatertradition: Die  erste dauerhafte Theaterspielstätte im großen Saal des Schlosses Elisabethenburg in der Altstadt von Meiningen, wurde bereits 1776 mit dem Trauerspiel Die Gunst des Fürsten von Christian Heinrich Schmidt  begründet. Eine reiche kulturelle Geschichte machte das Theater bis heute zu einem kulturellen Mittelpunkt in der theaterreichen Region Thüringen / Sachsen.

Meininger Staatstheater / online Konzert im Foyer © Liebig

Meininger Staatstheater / online Konzert im Foyer © Liebig

1829 erfolgte durch das Meininger Herzoghaus der Bau eines Hoftheaters in Meiningen.  Es entstand unter Herzog Bernhard II.; das für die Zeit moderne und große Theater. wurde m Dezember 1831 als Meininger Hoftheater (600 Sitz- und 160 Stehplätze) und mit der Oper Fra Diavolo von Daniel-François-Esprit Auber eröffnet; 1908 wurde das Theater durh einen Brand zerstört, doch schon im Dezember 1909 740 Plätze und eine Rundhorizontbühne neu eröffnet.

2011 wurde das Großen Haus des Theaters generalsaniert, in seiner Optik nahezu, wie ihn Herzog Georg II. es 1909 errichtet hatte. Dazu Modernisierung und Erweiterung des Bühnenhauses samt kompletter Technik, neue Drehbühnen sowie die farbliche Erneuerung und Neumöblierung des Zuschauerraumes. Die Wiedereröffnung des Theaters fand am 9. Dezember 2011 mit Shakespeares  Maß für Maß (Measure for Measure)  statt.

Das Meininger Staatstheater  wird geleitet von: Intendant Ansgar Haag (Jens Neundorff von Enzberg übernimmt die Intendanz ab Herbst 2021), von Generalmusikdirektor Philippe Bach, der Direktorin des Puppentheaters Maria C. Zoppeck, dem Schauspieldirektor Tobias Rott, der Chefdramaturgin Corinna Jarosch (Foto unten), dem technischen Direktor Detlef Nicolmann, der Verwaltungsdirektorin Karolin Loh.

Am 31.5.2020 sendet das Staatstheater Meiningen ein musikalisches Zeichen in die ganze Welt und wird Teil der   QChamberstream – Familie

Nach Los Angeles und dem deutschen Standort Hannover ist am Sonntag, 31. Mai 2020 das erste Konzert aus dem Großen Foyer des Meininger Staatstheaters (Foto) zu erleben. Der von Dorn Music und BFMI Anfang April 2020 gegründete Streamingkanal für hochqualitative Konzert-Livestreams heißt QCHAMBERSTREAM.COM.
Das „Q“ steht dabei für Qualität: in der Auswahl der Solist*innen, in der Auswahl des jeweiligen Musikprogramms und in der Bild- und Tonübertragung.

Meininger Staatstheater / online Konzert im Foyer © Erhard Driesel

Meininger Staatstheater / online Konzert im Foyer © Erhard Driesel

QCHAMBERSTREAM.COM ermöglicht ausgewählten Solisten Auftrittsmöglichkeiten und dem interessierten Klassikpublikum Konzerte in Topqualität zu erleben. Um für die Musiker*innen Gagen zu erwirtschaften, verkaufen wir Eintrittskarten für Euro 25.- für das jeweilige Konzerterlebnis. Ich glaube an ein Revival der Kammermusik und werde das erfolgreich gestartete Format international ausweiten,“ so Tanja Dorn, die mit ihrer Agentur Büros in Hannover und New York betreibt.

Filmproduzent und Mitbegründer des Formats Bernhard Fleischer war sofort begeistert vom golden strahlenden Foyer des Meininger Staatstheaters. Ein erster Vororttermin zusammen mit Oliver Becker, der für die technische Umsetzung verantwortlich zeichnet, machte klar: hier kann man Kammermusik ganz groß in Szene setzen!

Und darum geht es Bernhard Fleischer, der mit seiner Firma Moving Images seit 25 Jahren weltweit Opern- und Konzertaufnahmen mit den namhaftesten Künstlern der Klassikszene produziert. In einem Interview beschreibt er sein neues Projekt der österreichischen Tageszeitung SALZBURGER NACHRICHTEN gegenüber so: „Wir haben zusammen mit Dorn Music relativ schnell gehandelt, um eine Plattform aufzubauen, die sich stark um Kammermusik kümmert. […] Was geht, sind Kammer und Solistenkonzerte im Internet, wo man Räume findet, die akustisch geeignet sind, wo seriöse Interpretation möglich ist und eine qualitativhochwertige Bild- und Tonübertragung gewährleistet ist.“

Meininger Staatstheater / Corinna Jarosch, Operndirektorin moderiert das Konzert © Sebastian Stolz (filmwild)

Meininger Staatstheater / Corinna Jarosch, Operndirektorin moderiert das Konzert © Sebastian Stolz (filmwild)

Meiningen hat für das erste Konzert aus dem Großen Foyer des Staatstheaters passend zu dem Ort Werke von Brahms gewählt, genauer Werke, die der Komponist für den Meininger Soloklarinettisten Richard Mühlfeld schrieb. Mit dem Musiker verband Brahms eine Freundschaft, die aus der Zusammenarbeit mit der Meininger Hofkapelle entstanden war.

Hagen Biehler, Soloklarinettist der Meininger Hofkapelle seit 1993, ist in diesem Sinne doppelter Erbe dieser Meininger Begegnung, die Musikgeschichte schrieb. Zusammen mit der Pianistin Tamara Lorenzo Gabeiras spielt er in dem Live-Konzert die beiden Klarinettensonaten in f-Moll und in Es-Dur op. 120. Sebastian Keen (Violoncello) ergänzt dann die Musiker für Brahms´ Klarinettentrio a-Moll op.114. Moderiert wird das Konzert von Corinna Jarosch, Operndirektorin am Staatstheater.


www.qchamberstream.com  kooperiert mit dem Staatstheater Meiningen

WWW.QCHAMBERSTREAM.COM sendet aus MEININGER STAATSTHEATER Konzert-programm für Sonntag, 31. Mai 2020 , 17:00 CET LIVE aus dem Großen Foyer des Meininger Staatstheater JOHANNES BRAHMS  Klarinettensonate f-Moll, op. 120 / 1 Klarinettensonate Es-Dur, op. 120 / 2 Klarinettentrio a-Moll op. 114.

Hagen Biehler, Klarinette Tamara Lorenzo Gabeiras, Klavier Sebastian Keen, Violoncello, Corinna Jarosch, Moderatio

Mit Erwerb eines Tickets und nach Erhalt eines Zugangscode kann das Konzert LIVE erlebt oder eine Woche lang über den Streamingkanal QCHAMBERSTREAM.COM nachgeholt werden Projektidee und Abwicklung: Tanja Dorn & Bernhard Fleischer Abwicklung: Dorn Music / www.dornmusic.com Filmproduzent: Bernhard Fleischer / www.bfmi.at Konzertsaal: www.meininger-staatstheater.de

Streaming über www.qchamberstream.com

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Meiningen, Meininger Staatstheater, ERÖFFNUNG DER SPIELZEIT MIT ZWEI MATINEEN, 15.09.2019

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Meininger Staatstheater 

Meininger Staatstheater © Marie Liebig

Meininger Staatstheater © Marie Liebig

VORHANG AUF – LICHT AN!

ERÖFFNUNG DER SPIELZEIT MIT ZWEI MATINEEN

MATINEE ZUR ERÖFFNUNG DER SPIELZEIT : Sonntag, 15. September 2019, 11.00 Uhr, Großes Haus & 14.30 Uhr, Kammerspiele für Kinder (Eintritt jeweils frei)

Was steht in dieser Saison auf dem Programm? Was sollten Sie auf keinen Fall verpassen? – Gleich zu Beginn sollten Sie schon mal die Matineen zum Saisonauftakt nicht verpassen!

Am Vormittag gehen die Lichter im Großen Haus an und werfen Spotlights auf Höhepunkte des Spielplans von Schauspiel, Musiktheater, Konzert und Ballett. Das Moderationsduo Corinna Jarosch und Tobias Rott präsentiert Ausschnitte aus den kommenden Produktionen und stellt neue Gesichter und Stimmen vor. Markieren Sie sich dabei am besten gleich im Kalender, wann Sie unbedingt ins Theater müssen – und stellen Sie sich darauf ein, dass wenig Zeit für andere Hobbies bleibt! Wir haben ein wunderbares, reichhaltiges Programm für Sie und freuen uns auf spannende, unterhaltsame und aufregende Theaterabende mit Ihnen!

Meininger Staatstheater/ Meininger Saal © Marie Liebig

Meininger Staatstheater/ Meininger Saal © Marie Liebig

Nach einer kleinen Stärkung, haben Sie Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Mitarbeiter*innen des Theaters führen durch das Haus und plaudern aus dem Nähkästchen und verraten so manchen Kniff aus der Theater-Trickkiste.

Am Nachmittag stellen dann Künstler des Meininger Staatstheaters in den Kammerspielen die neue Saison für Kinder von 3 bis 10 Jahren und Familien vor. In einer 1-stündigen Veranstaltung präsentieren das Puppentheater, die Junge Musik, das Musiktheater und das Junge Theater ihre neuen Produktionen. Die Neugier auf Geschichten wie RÄUBER HOTZENPLOTZ, musikalische Märchen wie PETER UND DER WOLF, Kinderopern wie GOLD! und Kinderkonzerte wie MIT CLARA UNTERWEGS soll geweckt werden.

Der Harlekin, der Pinguin und die Theatermaus, bereits besten bekannt, begrüßen die Kinder und Familien, laden zum Zuhören, Zuschauen, Basteln und Kakao-und Kaffeetrinken ein und dies alles ohne Reservierung und Eintrittskarten. Organisiert und moderiert wird das Programm von Gabriela Gillert und Susanne Tenner-Ketzer.

Um 16.00 Uhr geht es dann in den Kammerspielen auch schon mit der ersten Premiere los. Im Familienkonzert MIT CLARA UNTERWEGS steht der 200. Geburtstag der großartigen Komponistin Clara Schumann im Mittelpunkt für Kinder ab 6 Jahren. Karten dafür sind an der Theaterkasse erhältlich.

—| Pressemeldung Meininger Staatstheater |—


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