Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere SIMON BOCCANEGRA – Giuseppe Verdi, 23.03.2019

März 13, 2019  
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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

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SIMON BOCCANEGRA von Giuseppe Verdi

Premiere am 23. März, 19.30 Uhr

„Das Stück ist düster, weil es düster sein muss, aber es ist fesselnd!“, schrieb Giuseppe Verdi über seine Oper. Darin lässt sich der Korsar Simon Boccanegra zum Dogen von Genua wählen – nicht zuletzt, um seine aus einer einflussreichen Patrizierfamilie stammende Geliebte Maria, mit der er bereits eine Tochter hat, heiraten zu können. Ihr Vater Jacopo Fiesco, auch politisch ein erbitterter Gegner, hält sie in seinem Palast vor der Öffentlichkeit verschlossen. Dass Maria dort stirbt und die gemeinsame Tochter auf ungeklärte Weise verschwindet, facht nicht nur den Hass von Fiesco an, sondern schürt den politischen Konflikt der verfeindeten Parteien aufs Neue.

Simon Boccanegra steht zeitlich und stilistisch zwischen Verdis großen Erfolgen Rigoletto, La traviata, Il trovatore und seinem Spätwerk. 1857 im venezianischen Opernhaus La Fenice uraufgeführt, arbeitete er das Werk fast 25 Jahre später für die Neuinszenierung an der Mailänder Scala 1881 radikal um.

Musikalische Leitung: Daniel Montané, Inszenierung: Frank Hilbrich, Ausstattung: Volker Thiele, Dramaturgie: Ina Karr, Licht: Peter Meier, Chor: Sebastian Hernandez-Laverny

Mit:  Simon Boccanegra: Peter Felix Bauer, Maria Boccanegra: Vida Mikneviciute, Jacopo Fiesco: Derrick Ballard, Gabriele Adorno: Abdellah Lasri / Mickael Spadaccini, Paolo Albiani: Stephan Bootz / Daniel Luis de Vicente, Pietro: Valentin Anikin, Chor und Extrachor des Staatstheater Mainz, Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Weitere Spieltermine: 25.3., 7., 14. und 17.4., 3.5. sowie 28.6.2019

—| Pressemeldung Staatstheater Mainz |—

Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere AVIS DE TEMPETE, 09.03.2019

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Staatstheater Mainz © Andreas Etter

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AVIS DE TEMPÊTE (DE)
von Georges Aphergis
Premiere am 9. März um 19.30 Uhr im Kleinen Haus

Georges Aphergis, einer der profiliertesten Komponisten der Gegenwart, hat mit Avis de Tempête (Sturmwarnung) eine Oper geschaffen, die künstlerisch, inhaltlich und in ihren technischen Herausforderungen abbildet, was viele von uns spüren: Überforderung angesichts des Dauerfeuers an Eindrücken und Informationen unserer Zeit – der Sturm in unseren Köpfen.

Dieses Motiv bildet sich in der Komplexität der Komposition ebenso ab wie in den Anforderungen an die Musiker*innen, sodass Generalmusikdirektor Hermann Bäumer bereits zum Anfang der Spielzeit mit den musikalischen Proben begonnen hat. Inszeniert wird die deutsche Erstaufführung von Anselm Dalferth.

Am Premierentag ist auch der Komponist zu Gast in Mainz und spricht um 18 Uhr im Orchestersaal über seine Arbeit. Der Dramaturg und Autor Patrick Hahn wird Georges Aperghis und sein Werk einleitend vorstellen.

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer
Inszenierung: Anselm Dalferth
Bühne: Birgit Kellner
Kostüm: Alexandre Corazzola
Licht: René Zensen
Video: Christoph Schödel
Dramaturgie: Elena Garcia Fernandez
Klangregie: Joachim Haas / Simon Spillner
Live-Elektronische Realisation: SWR Experimentalstudio

Soprano: Alexandra Samouilidou
Baryton 1: Brett Carter
Baryton 2: Michael Dahmen
Actrice: Konstantina Samouilidou
Chef d’orchestre: Hermann Bäumer

Weitere Spieltermine: 16. und 22.3., 7. und 28.4. sowie 11.5.2019

 

—| Pressemeldung Staatstheater Mainz |—

Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere KATJA KABANOVA, 19.01.2019

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Staatstheater Mainz © Andreas Etter

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KÁTJA KABANOVÁ
von Leos Janácek

Premiere am 19. Januar um 19.30 Uhr im Großen Haus

Gefühlskalte Menschen und die heuchlerische Moraleiner bigotten Gesellschaft umgeben Kátja wie eine Zwangsjacke. Mit ihrem willensschwachen Ehemann Tichon lebt sie unter dem Regiment von dessen eifersüchtiger und dominanter Mutter Kabanicha. Mit Boris kommt ein Mann in die Stadt, der Sehnsüchte weckt und in den Kátja sich verliebt. Während einer Reise ihres Mannes kann sie ihr Bedürfnis nach Liebe nicht länger unterdrücken und gibt sich Boris in zehn aufeinanderfolgenden Nächten hin. Nach der Rückkehr ihres Mannes deutet Kátja ein starkes Gewitter als übersinnliches Zeichen. Aufgewühlt beichtet sie ihren Fehltritt inaller Öffentlichkeit. Die Ächtung durch ihre Umwelt und der Verlust von Boris, der die Stadt wieder verlassenmuss, sind ihr unerträglich. Sie geht in die Wolga und setzt ihrem Leben ein Ende.Zur Charakterisierung seiner Opernfiguren hat Leos Janácek die Tonfälle und Nuancen der tschechischen Sprache eingefangen und sie in Sprachmelodien übersetzt.Ungewöhnliche rhythmische Strukturen, eineausdrucksstarke Orchesterbehandlung und Anklänge slawischer Volksmusik lassen das eindringliche Portrait einer jungen Frau entstehen, die an den Konventionen ihrer Zeit zerbricht.Lydia Steier, die bereits mit großem Erfolg Perelà, Armide und Saul in Mainz inszeniert hat, wird Kátja Kabanová als Neuproduktion auf der Grundlage ihrer Arbeit für das Oldenburgische Staatstheater auf die Bühne des Großen Hauses bringen.

Musikalische Leitung: Paul-Johannes Kirschner
Inszenierung: Lydia Steier
Co-Regie: Milo Pablo Momm
Bühne: Flurin Borg Madsen
Kostüm: Ursula Kudrna
Kostümadaption: Sebastian Helminger
Licht: Ulrich Schneider
Chor: Sebastian Hernandez Laverny
Dramaturgie: Lars Gebhardt, Christin Hagemann
Savjol Prokofjevitsch Dikoj: Derrick Ballard
Boris Grigorjevitsch: Steven Ebel
Marfa Ignatjevna Kabanová (Kabanicha): Gundula Hintz
Tichon Ivanytsch Kabanov: Alexander Spemann
Katherina (Kátja): Nadja Stefanoff
Vanja Kudrjasch: Johannes Mayer
Varvara: Linda Sommerhage
Kuligin: Dennis Sörös
Glascha: Maria Dehler
Fekluscha/Zena: Danaila Dimitrova
Muz: Igor Loseev / Anton Monetkin
Das Kind: Lotta Yilmaz / Emma-Sophie König

Chor des Staatstheater Mainz
Statisterie des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Weitere Spieltermine: 27.1., 13.2., 12.3., 10. und 23.4.

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Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere MÄRCHEN IM GRAND-HOTEL, 25.11.2018

November 14, 2018  
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Staatstheater Mainz © Andreas Etter

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MÄRCHEN IM GRAND-HOTEL
von Paul Abraham

Premiere am 25. November um 18 Uhr im Großen Haus

MÄRCHEN IM GRAND-HOTEL
szenische deutsche Erstaufführung
von Paul Abraham

Das Grand-Hotel Palace an der französischen Riviera ist Treffpunkt exzentrischer und mehr oder weniger illustrer Gäste. Hier im Exil logieren die spanische Infantin Isabella und ihr Verlobter, Prinz Andreas von Habsburg-Lothringen. Der allerdings ist eingenommen von Marylou aus Hollywood, die ebenfalls mit Grandezza im Palace abgestiegen ist. Gar nicht ins Bild dieser Luxusherberge passt der unbegabte Kellner Albert, der sich zudem unsterblich in die Infantin verliebt hat.

Schauplatz der Lustspieloperette von Paul Abraham ist das Grand-Hotel, Sehnsuchtsort der Belle Époque und dekorbeladene Traumkulisse. Der Komponist hat mit seinen Werken, die das Genre Operette mit Walzer, Tango, Charleston und Jazz in eine neue Zeit katapultierten, nicht nur Berlin, sondern ganz Europa erobert. Kurz nach seinem großen Erfolg mit Ball im Savoy verließ der jüdische Künstler wegen der Machtergreifung der Nationalsozialisten Berlin. Sein spitzzüngiges „Riviera-Märchen“ wurde in Wien uraufgeführt und dort für seine mitreißende Musik gefeiert, während seine Kompositionen in Deutschland schon längst nicht mehr gespielt werden durften. Peter Jordan und Leonhard Koppelmann, die bereits Pension Schöller und Im Weißen Rössl mit viel Liebe zu Slapstick und Absurdität inszeniert haben, werden dieses temporeiche Märchen zum ersten Mal in Deutschland szenisch auf die Bühne bringen.

Musikalische Leitung: Samuel Hogarth
Inszenierung: Peter Jordan, Leonhard Koppelmann
Choreographie: Bridget Petzold
Bühne: Christoph Schubiger
Kostüme: Barbara Aigner
Licht: Peter Meier
Video: Stefan Bischoff
Dramaturgie: Ina Karr, Boris C. Motzki
Infantin Isabella: Jennifer Panara
Großfürst Paul / Dr. Dryser: Lorenz Klee
Prinz Stefan Andreas: Johannes Mayer
Gräfin Inez de Ramirez / Mabel: Anika Baumann
Baron Don Lossas / Ein Groom / Zofe: Henner Momann
Präsident Chamoix / Sam Makintosh: Murat Yeginer
Matard, Hoteldirektor / Barry: Daniel Friedl
Albert, Zimmerkellner: Michael Dahmen
Marylou: Nini Stadlmann
Gesangsquartett: Agustin Sánchez Arellano, Reiner
Weimerich, Dennis Sörös, Dogus Güney
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Weitere Spieltermine: 3., 8., 14., 16. und 31.12.2018, 4. und 26.01., 14. und 16.02., 9., 18. und 20.04., 5. und 21.05. sowie 10.06.2019

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