Mainz, Staatstheater Mainz, LE NOZZE DI FIGARO – Wolfgang A. Mozart, 29.09.2018

September 24, 2018  
Veröffentlicht unter Oper, Pressemeldung, Staatstheater Mainz

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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

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LE NOZZE DI FIGARO – Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere 29. 9. 19:30 Uhr, weitere Termine: 7., 9. 17.10. – 16., 18. 28.11.2018

Voller Vorfreude trifft Figaro die letzten Vorbereitungen für die Hochzeit mit Susanna. Doch er hat die Rechnung ohne seinen Herrn, den Grafen Almaviva, gemacht. Dieser bedauert, das alte feudale „Recht der ersten Nacht“ abgeschafft zu haben, und versucht nun, es bei Figaros Braut heimlich wieder aufleben zu lassen. Auch Bartolo und Marcellina wollen das Jawort um jeden Preis verhindern. Marcellina meldet selbst Ansprüche auf Figaro an und Bartolo kann ihm nicht verzeihen, dass er einst für die Verbindung von Rosina mit dem Grafen gesorgt hat. Mit einem ausgeklügelten Plan wollen Figaro und Susanna alle Hochzeitsgegner bezwingen und die betrogene Gräfin rächen. Etliche heimliche Briefe, Aufsehen erregende Fenstersprünge, Verkleidungen und Verwirrungen später, findet sich der reuige Graf in den Armen seiner eigenen Frau wieder und Figaros Hochzeit kann schließlich doch noch stattfinden.

Mozarts musikalische Komödie Le nozze di Figaro folgt ihrer Textvorlage, Beaumarchais’ rasanter Gesellschaftssatire, auf dem Fuß. Mit meisterhaftem musikdramatischem Gespür findet Mozart die passenden Töne für die komischen und erotischen Verwicklungen, aber auch für die Melancholien und Verletzungen, die den Figuren daraus entstehen.

Musikalische Leitung: Valtteri Rauhalammi, Inszenierung: Elisabeth Stöppler, Bühne: Annika Haller, Kostüme: Susanne Maier-Staufen, Licht: Stefan Bauer, Dramaturgie: Elena Garcia Fernandez,

Mit:  Graf Almaviva: Brett Carter / Michael Dahmen, Gräfin Almaviva: Nadja Stefanoff
Susanna, Verlobte des Figaro: Alexandra Samouilidou / Dorin Rahardja, Figaro: Stephan Bootz / Derrick Ballard, Cherubino, Page des Grafen: Solenn’ Lavanant-Linke, Marcellina: Gudrun Pelker, Bartolo, Arzt in Sevilla: Stefan Stoll, Basilio, Musiklehrer: Steven Ebel, Don Curzio, Richter: Johannes Mayer / Daniel Tilch, Barbarina, Tochter des Antonio: Daria Kalinina, Antonio, Gärtner des Grafen und Onkel der Susanna: Docuc Güney

Chor des Staatstheater Mainz,  Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Premiere 29.9.; Weitere Spieltermine: 7., 9. 17.10. – 16., 18. 28.11.2018

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Mainz, Staatstheater Mainz, OPERNGALA zur Eröffnung der Spielzeit, 17.08.2018

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Staatstheater Mainz © Andreas Etter

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OPERNGALA
zur Eröffnung der Spielzeit

Solist*innen des Ensembles, der Opernchor des Staatstheaters und das Philharmonische Staatsorchester Mainz präsentieren große Ouvertüren, Arien und Chöre aus dem Spielplan. Werke vom Barock bis zur Gegenwart prägen die neue Saison. So werden unter anderem Ausschnitte aus Händels Oratorium Saul, Mozarts Oper über den Herrscher Tito, Verdis Don Carlo bis hin zu Werken der Gegenwart wie Argo des andalusischen Komponisten José M. Sánchez-Verdú, das in der zweiten Hälfte der Spielzeit in Koproduktion mit den Schwetzinger Festspielen uraufgeführt wird, zu hören sein. Darüber hinaus möchten wir Ihnen mit den Hits der legendären Comedian Harmonists, mit Ausschnitten aus dem Weißen Rössl, Songs aus dem Musical La Cage aux Folles sowie mit Langgaards Antikrist, dessen deutsche Erstaufführung in Mainz zu sehen sein wird, Lust machen, gemeinsam mit uns in die neue Opernsaison zu gehen.

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Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere DER RING AN EINEM ABEND, 09.09.2018

August 4, 2018  
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Staatstheater Mainz © Andreas Etter

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DER RING AN EINEM ABEND
von Loriot / Richard Wagner
Premiere am 9. September um 18 Uhr im Großen Haus

Zu leichtsinnig haben die Rheintöchter Alberich ein gut gehütetes Geheimnis verraten: Endlose Macht über die Welt fällt demjenigen zu, der der Liebe entsagt und das Rheingold zu einem Ring schmiedet. Alberich zögert nicht, er verflucht die Liebe und entreißt den Töchtern das Gold. Die Konsequenz sind drei weitere aufwändige Opern und gut fünfzehn Stunden Musik. Loriot, einer der größten Opernkenner und -liebhaber, hat Richard Wagners Tetralogie Der Ring des Nibelungen um etwa zwölf Stunden gekürzt und mit seinem unverwechselbaren Humor angereichert. Mit einem Augenzwinkern führt er durch Wagners Heldenepos vom berühmten Vorspiel auf dem Grund des Rheins über Siegfrieds Duell mit dem Drachen bis zum Brand der Götterburg Walhall. Dabei erzählt er auch von Wotans Ehekrise, stellt Brünnhilde mit ihren acht Halbschwestern vor und zeigt, dass „die Täter im gewaltigsten Drama der Musikgeschichte eigentlich ganz nette Leute sind“. Dazu erklingt Musik aus Richard Wagners Partituren, gesungen von Mitgliedern des Opernensembles.

Das Philharmonische Staatsorchester spielt unter der Leitung von Generalmusikdirektor Hermann Bäumer, den Part des Sprechers übernimmt Max Hopp. Der Berliner Schauspieler arbeitet sowohl am Theater als auch für Film und Fernsehen. Wichtige Arbeiten entstanden mit Regisseuren wie Dimiter Gotscheff, Frank Castorf, Christoph Marthaler und in den letzten Jahren auch im Musiktheater mit Barrie Kosky.

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer
Einrichtung und Ausstattung: Erik Raskopf
Dramaturgie: Christin Hagemann
Licht: Peter Meier
Sprecher: Max Hopp
Woglinde: Dorin Rahardja
Wellgunde: Eva Bauchmüller
Floßhilde: Katja Ladentin
Alberich / Gunther: Peter Felix Bauer
Fricka: Linda Sommerhage
Wotan / Wanderer: Derrick Ballard
Loge / Siegfried: Alexander Spemann

Siegmund: Lars-Oliver Rühl
Sieglinde / Gutrune: Vida Mikneviciute
Brünnhilde: Daniela Köhler
Mime: Karsten Münster
Hagen: Stephan Bootz
Mitglieder des Herrenchors des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

weitere Spieltermine: 16.9., 3., 27.10., 3. und 14.11.

 

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Mainz, Staatstheater Mainz, Deutsche Erstaufführung  ANTIKRIST, 03.06.2018

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 ANTIKRIST –  Rued Langgaard

Premiere am 3. Juni 18 Uhr

Gottlos und lärmend ist die Welt, materielle und egoistische Motive leiten die Menschen. Angesichts dieses Zustands treffen Gott und Luzifer eine Entscheidung: Der Antichrist soll aus der Tiefe heraufsteigen und für eine Weile in der Welt wirken. Er erscheint in verschiedener Gestalt – als Hochmut, lüsternes Tier, Lüge oder Hass – und treibt die Menschen in einen Streit aller gegen alle. Als die Sterne vom Himmel fallen und die Welt am Boden liegt, ist der Moment Gottes gekommen. Er vernichtet seinen teuflischen Gehilfen und propagiert als Rettung den Glauben an das Göttliche.

Ausgehend von der biblischen Apokalypse hat der dänische Komponist Rued Langgaard ein ungewöhnliches und faszinierendes Werk geschaffen. Es beeindruckt durch ein assoziativ gestaltetes Libretto mit allegorischen Figuren voller Symbole und Anspielungen. In seiner Partitur verbindet Langgaard spätromantische Opulenz mit dem Detailreichtum eines Hindemith oder Schönberg zu einem persönlichen Stil voller dramatischer Intensität.

Eine Ausstellung sowie Vorträge und eine Gesprächsrunde u.a. mit Esben Tange (Rued Langgaard Festival), Per Erik Veng (Dänisches Kulturinstitut) und Jan Brachmann (FAZ) am Tag der Premiere ergänzen die Deutsche Erstaufführung und bieten Gelegenheit, den dänischen Komponisten umfassend kennenzulernen.

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer, Inszenierung: Anselm Dalferth, Bühne: Ralph Zeger, Kostüme: Mareile Krettek Luzifer /

Mit:  Eine Stimme: Peter Felix Bauer, Gottes Stimme (Sprechstimme): Ivica Novakovic, Die Rätselstimmung: Alexandra Samouilidou, Das Echo der Rätselstimmung: Saem You
Der Mund, der große Worte spricht: Nadja Stefanoff, Der Missmut: Geneviève King / Hyemi Jung*, Die große Hure: Vida Mikneviciute, Das Tier in Scharlach: Lars-Oliver Rühl
Die Lüge: Alexander Spemann, Der Hass: Michael Mrosek

ANTIKRIST:  Premiere 3.6.2018, weitere Spieltermine 10., 12. und 19.6.2018

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