Köln, Oper Köln, Rusalka – Antonin Dvorak, 10.03.2019

Januar 31, 2019  
Veröffentlicht unter Oper, Oper Köln, Premieren, Pressemeldung

oper koeln.jpg

Oper Köln

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Rusalka –  Antonín Dvorák

Premiere am 10. März 2019

Antonín Dvoráks 1901 in Prag uraufgeführte Märchenoper nimmt – so anrührend und pessimistisch ihre Handlung auch ist – durch berückende Stimmungsmalerei, ihren Reichtum an farbigen Melodien und große dramatische Wirkung für sich ein. Mit Rusalka gelang es Dvorák endlich auch seinen großen bühnendramatischen Impuls unter Beweis zu stellen.
Der musikalische Leiter Christoph Gedschold hat in jüngerer Zeit durch maßstabsetzende musikalische Interpretationen, u.a. an der Oper Frankfurt, auf sich aufmerksam gemacht. Regisseurin Nadja Loschky, Götz-Friedrich-Preisträgerin, ist eine der gefragtesten jungen Regisseurinnen.

Diese hochkarätig besetzte Produktion ist eine Kölner Erstaufführung. Die an allen großen Opernbühnen gefeierte Sopranistin Olesya Golovneva ist dem Kölner Publikum durch zahlreiche Interpretationen, u.a. als Violetta und Anna Bolena ein fester Begriff. Ihr zur Seite steht Mirko Roschkowski als Prinz. Der gefragte Tenor, mittlerweile u.a. als Lohengrin im Wagner-Fach angekommen, war zuletzt als Alfred in Strauß‘ Fledermaus an der Oper Köln zu erleben. Adriana Bastidas-Gamboa, Ensemblemitglied, verkörpert die fremde Fürstin, Samuel Youn, ebenfalls Ensemblemitglied und zugleich ein weltweit gefragter Bassbariton, wird den Wassermann geben.


Rusalka (Premiere)
So., 10. März › 18:00 Uhr
StaatenHaus, Saal 2

Besetzung:  Musikalische Leitung Christoph Gedschold, Inszenierung Nadja Loschky, Bühne Ulrich Leitner, Kostüme Irina Spreckelmeyer, Licht Nicol Hungsberg, Chorleitung Rustam Samedov, Dramaturgie Yvonne Gebauer, Georg Kehren

Mit:  Der Prinz › Mirko Roschkowski / Jeongki Cho / Dmytro Popov, Die fremde Fürstin › Adriana Bastidas-Gamboa, Rusalka › Olesya Golovneva / Ivana Rusko, Der Wassermann › Samuel Youn, Die Hexe › Dalia Schaechter, Der Heger › Insik Choi / Wolfgang Stefan Schwaiger, Der Küchenjunge › Vero Miller, 1. Elfe › Emily Hindrichs / Veronika Lee, 2. Elfe › Regina Richter, 3. Elfe › Judith Thielsen, Ein Jäger › Hoeup Choi, Chor der Oper Köln
Gürzenich-Orchester Köln

Premiere am 10. März 2019,   Weitere Vorstellungen, Mi, 13. März › 19:30 Uhr, Sa, 16. März › 19:30 Uhr, Fr, 22. März › 19:30 Uhr, So, 24. März › 16:00 Uhr, Do, 28. März › 19:30 Uhr, Sa, 30. März › 19:30 Uhr, Mi, 03. April › 19:30 Uhr, Fr, 05. April › 19:30 Uhr, So, 07. April › 18:00 Uhr

—| Pressemeldung Oper Köln |—

Köln, Oper Köln, Premiere Comedian Harmonists, 14.12.2018

Dezember 5, 2018  
Veröffentlicht unter Oper Köln, Pressemeldung, Revue

oper koeln.jpg

Oper Köln

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Die  COMEDIAN HARMONISTS

Premiere Fr., 14. 12.; auch am 18.12.2018  19:30 Uhr  –  StaatenHaus, Saal 2

Musikalische Leitung und Klavier Rainer Mühlbach, Szenische Einrichtung Christian Raschke, Ausstattung Mara Lena Schönborn

1927 / 1928 kamen sechs junge Herren zusammen, deren Ziel es war, nach dem amerikanischen Vorbild The Revelers ein deutschsprachiges Pendant zu gründen. Drei Tenöre, ein Bariton und ein Bass probten äußerst diszipliniert vorwiegend nächtens, unbezahlt und in einem winzigen Zimmer die Arrangements des sechsten Bandmitglieds, um nach monatelangem Ringen um eine ausgefeilte a-cappella-Darbietung mit Klavierbegleitung das erste Engagement zu erhalten: Der Berliner Varietékönig Erik Charell engagierte die Truppe als Intermezzi-Gesangsgruppe in der Pause der Operetten- Revue Casanova von Ralph Benatzky in seinem Großen Schauspielhaus. Charell war es auch, der den Männern jenen Namen verpasste, unter dem sie schnell berühmt werden sollten (und es noch heute sind): Comedian Harmonists.

Rund 85 Jahre später sind die Comedian Harmonists die wohl bekannteste ›Boygroup‹ der Welt. Ihre unterhaltsamen, eingängigen, teils auch unsinnig-witzigen Songs wie »Ich hab für dich ’nen Blumentopf bestellt«, »Ein Freund, ein guter Freund« oder »Veronika, der Lenz ist da«, aber auch Interpretationen von Stücken wie »Stille Nacht« oder »Muss i denn zum Städtele hinaus« sind bis heute bekannt und gefeiert.

In fünf Szenen wird der Geschichte der Comedian Harmonists nachgespürt von Christian Raschke (Szenische Einrichtung) und Mara Lena Schönborn (Ausstattung). Intendantin Dr. Birgit Meyer und Chefdramaturg Georg Kehren führen durch den Abend, die musikalische Leitung hat Rainer Mühlbach. Es singen Mitglieder des Ensembles und des Internationalen Opernstudios.

Mit : Moderation Dr. Birgit Meyer, Georg Kehren,

Tenor John Heuzenroeder, Dino Lüthy, Martin Koch, William Goforth,, Anton Kuzenok, Bariton Wolfgang Stefan Schwaiger, Bass Matthias Hoffmann / Lucas Singer

 

Premiere  »Comedian Harmonists« am Freitag, den 14. Dezember 2018 um 19.30 Uhr im StaatenHaus, Saal 2

—| Pressemeldung Oper Köln |—

Köln, Oper Köln, Premiere Im weißen Rössl – Ralph Benatzky, 09.12.2018

November 22, 2018  
Veröffentlicht unter Oper Köln, Operette, Premieren, Pressemeldung

oper koeln.jpg

Oper Köln

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

  Im weißen Rössl – Ralph Benatzky

»Im weißen Rössl am Wolfgangsee, da steht das Glück vor der Tür« – dieser Evergreen begeisterte bereits Generationen von Zuschauern, die sich ebenso an der heilen Welt Österreichs mit unberührter Natur, beeindruckender Berglandschaft und Dampfschifffahrt wie an den eingängigen Melodien erfreuten.

Dem Komponisten Ralph Benatzky, geboren 1884, Musikstudium in Prag und Wien, gelang es, für das »Weiße Rössl« Elemente der klassischen Operette mit Jodeln, dem Volkslied, Folklore, jazzigen Klängen, einem Tango und mitreißenden Tanzeinlagen zu verbinden. Herzschmerz, Sentimentalität und Kitsch sind gewünscht, werden aber durchaus ironisch gebrochen.

Seit der umjubelten Uraufführung am 8. November 1930 im Großen Schauspielhaus Berlin und der darauf folgenden internationalen Karriere des Weißen Rössl (hier die IOCO Rezension zur Produktion an der Wiener Volksoper) mit Aufführung in London, Paris, New York u. a. ist der Erfolg dieses kurzweiligen Singspiels ungebrochen.

Mit dem musikalischen Leiter Uwe Theimer konnte für diese Neuproduktion ein ausgewiesener Operettenspezialist aus Wien gewonnen werden. Eike Ecker, die an der Oper Köln zuletzt mit großem Erfolg Der Kaiser von Atlantis (IOCO Rezension hier) und Adam Schaf hat Angst inszenierte, zeichnet für die Regie verantwortlich. Der Bühnenbildner Darko Petrovic zaubert ein Stück Österreich auf die Bühne.


Sonntag, 9. Dezember, 18:00 Uhr
Im weißen Rössl (Premiere)
StaatenHaus, Saal 2

Musikalische Leitung Uwe Theimer, Inszenierung Eike Ecker, Bühne Darko Petrovic
Kostüme Ulrich Schulz, Licht Nicol Hungsberg, Choreografie Giorgio Madia, Chorleitung Rustam Samedov, Dramaturgie Tanja Fasching

Josepha Vogelhuber, Wirtin zum „Weissen Rössl“ › Claudia Rohrbach / Netta Or, Leopold Brandmeyer, Zahlkellner › Martin Koch / Alexander Kaimbacher, Wilhelm Giesecke, Fabrikant › Matthias Friedrich / Alexander Franzen, Ottilie, seine Tochter › Jutta Maria Böhnert / Emily Hindrichs, Dr. Erich Siedler, Rechtsanwalt › Michael Siemon / Paul Schweinester, Sigismund Sülzheimer › Miljenko Turk / Till von Orlowsky
Prof. Dr. Hinzelmann › Alexander Fedin, Klärchen, seine Tochter › Maike Raschke / Katerina von Bennigsen, Der Kaiser › Bert Oberdorfer / Christian Futterknecht
Der Piccolo › Nikolaas von Schrader / Vincent Lang, Der Reiseführer › Hoeup Choi
Kathi, Briefträgerin › Alina Wunderlin, Tanzensemble › Janina Clark, Simone Giancola, Greta Giorgi, Florijad Komino,, Simone Maier, Michael Seidel, Emmy Thomsen, Julia Marie Wolobuew
Chor der Oper Köln
Gürzenich-Orchester Köln

Weitere Vorstellungen
Do, 13. Dezember › 19:30 Uhr
Sa, 15. Dezember › 19:30 Uhr
So, 16. Dezember › 18:00 Uhr
Mi, 19. Dezember › 19:30 Uhr
Sa, 22. Dezember › 19:30 Uhr
Di, 25. Dezember › 18:00 Uhr
Do, 27. Dezember › 19:30 Uhr
Sa, 29. Dezember › 19:30 Uhr
Mo, 31. Dezember › 18:00 Uhr
Sa, 05. Januar › 19:30 Uhr
Do, 10. Januar › 19:30 Uhr
So, 13. Januar › 18:00 Uhr
Fr, 18. Januar › 19:30 Uhr
So, 20. Januar › 16:00 Uhr
So, 27. Januar › 18:00 Uhr (Letzte Aufführung)

—| Pressemeldung Oper Köln |—

Köln, Oper Köln, Premiere Peter Grimes – Benjamin Britten, 25.11.2018

November 6, 2018  
Veröffentlicht unter Oper, Oper Köln, Premieren, Pressemeldung

oper koeln.jpg

Oper Köln

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

  Peter Grimes – Benjamin Britten
Sonntag, 25. November, 18:00 Uhr

StaatenHaus, Saal 1

Eine raue Küstenregion und die Abgeschiedenheit eines Fischerdorfes – in dieser Szenerie bewegt sich Benjamin Brittens erste große Oper Peter Grimes, die mit ihrer Uraufführung am 7. Juni 1945 für ein nationales Ereignis sorgte: Seit Henry Purcell, mehr als 250 Jahre zuvor, hatte es keine derart bedeutende Oper eines englischen Komponisten mehr gegeben.

Der – wie Britten – in Aldeburgh aufgewachsene junge Regisseur Frederic Wake- Walker gibt mit dieser Inszenierung an der Oper Köln sein deutsches Operndebüt. Frederic Wake-Walker inszenierte bereits in Glyndebourne und an der Mailänder Scala, zuletzt im Oktober 2018 La finta giardiniera und dort erneut im April 2019 Ariadne auf Naxos mit Franz Welser-Möst. Gemeinsam mit der britischen Designerin Anna Jones, die für die Bühne und

 Benjamin Britten Denkmal in Aldebro © IOCO

Benjamin Britten Denkmal in Aldebro © IOCO

Kostüme verantwortlich zeichnet, werden sie die Bühne des StaatenHauses auf ganz neue und unkonventionelle Art nutzen und verwandeln. Anna Jones ist Design Director bei Curious Space und hat im Londoner Victoria und Albert Museum die große Ausstellung »Opera: Passion, Power and Politics«, u.a. in Zusammenarbeit mit Robert Carsen entwickelt.

Am Pult steht Nicholas Collon, 1. Gastdirigent des Gürzenich-Orchesters Köln. Marco Jentzsch debütiert in der Partie des Peter Grimes, Ivana Rusko, Ensemblemitglied der Oper Köln, singt die Partie der Ellen Orford.

Musikalische Leitung Nicholas Collon, Inszenierung Frederic Wake-Walker, Bühne und Kostüme Anna Jones, Co-Kostümbild Linda Tiebel, Licht Andreas Grüter, Chorleitung Rustam Samedov, Dramaturgie Georg Kehren, Tanja Fasching

Peter Grimes Marco Jentzsch,  Ellen Orford › Ivana Rusko, Balstrode › Robert Bork, Auntie › Malgorzata Walewska, 1. Nichte › Monica Dewey, 2. Nichte › Kathrin Zukowski, Bob Boles › Dino Lüthy, Swallow › Lucas Singer, Mrs. Sedley › Rebecca de Pont Davies, Horace Adams › Philip Sheffield, Ned Keene › Wolfgang Stefan Schwaiger, Hobson › Darren Jeffery, Chor und Extrachor der Oper Köln, Gürzenich-Orchester Köln

Premiere 25.11.2018;  Weitere Vorstellungen Mi, 28. November › 19:00 Uhr Fr, 30. November › 19:00 Uhr, So, 02. Dezember › 19:00 Uhr, Do, 06. Dezember › 19:00 Uhr
Sa, 08. Dezember › 19:00 Uhr

—| Pressemeldung Oper Köln |—

« Vorherige SeiteNächste Seite »