Köln, Oper Köln, 2022 – Hein Mulders folgt Birgit Meyer, IOCO Aktuell, 18.04.2021

Die Oper Köln am Offenbachplatz wird seit vielen Jahren saniert © IOCO

Die Oper Köln am Offenbachplatz wird seit vielen Jahren saniert © IOCO

Oper Köln

Hein Mulders – Ab 2022  Intendant der Oper Köln

Uwe Eric Laufenberg, Birgit Meyer, Hein Mulders

von Viktor Jarosch

Ehemals-Intendant Uwe Eric Laufenberg der Oper Köln hatte sich 2012 dramatisch getäuscht: Im August 2012 wurde er erstes Sanierungs-Opfer der Oper Köln und fristlos entlassen. Die Eröffnung der sanierten Oper Köln findet nicht wie geplant in 2015 statt, sondern – mit neun Jahren Verspätung – 2024, So im Dezember 2020 von der Stadt Köln kommuniziert (link HIER!). In diesem Sanierungs-Chaos explodierten die Kosten von €253 M auf €615 Millionen. Doch selbst diese dramatische offizielle Kalkulation ist unvollständig: Die durch die jahrelange Schließung der Oper entgangenen Einnahmen sind nicht berücksichtigt, ebensowenig wie  hohe Zusatzkosten durch Nutzung von Ersatzspielstätten. Die Gesamtkosten der Sanierung der Oper Köln liegen – laut IOCO-Rechnung – bei etwa €1 Milliarde. Intendantin Birgit Meyer kämpft so seit 2012 an den vielen Fronten der Oper Köln.

Im April 2021 teilt der „Rat der Stadt Köln“ mit, dass zum 1.9.2022 Intendantin Dr. Birgit Meyer durch den zur Zeit am Aalto-Theater, Essen tätigen Hein Mulders abgelöst wird. Die folgende Pressemitteilung der Stadt Köln besitzt im Hinblick auf das Missmanagement der vergangen Jahre ein saures Geschmäckle. Lesen Sie selbst:

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Stadt Köln – Hein Mulders folgt Birgit Meyer

Hein Mulders / kommender Intendant der Oper Köln © Sven Lorenz

Hein Mulders / kommender Intendant der Oper Köln © Sven Lorenz

Hein Mulders wird Intendant der Oper Köln. Das hat am 12. April 2021, der Hauptausschuss des Rates der Stadt Köln auf Vorschlag von Oberbürgermeisterin Henriette Reker einstimmig entschieden.

Hein Mulders wird die Opernsparte der Bühnen Köln damit nach erfolgter Sanierung des Riphahn-Baus zur Spielzeit 2024/25 zurück an den Offenbachplatz führen. Er beginnt seine Intendanz in Köln am 1. September 2022 und wird damit auch das Interim der Oper im Staatenhaus nahtlos fortsetzen.

Die Suche nach einer/einem neuen Intendant*in für die Oper Köln unterstützte maßgeblich eine von Oberbürgermeisterin Henriette Reker geleitete Findungskommission. Dem Gremium gehörten als externe Experten Pamela Rosenberg (ehemalige Generalintendantin der San Francisco Opera und ehemalige Intendantin der Berliner Philharmoniker), Peter Theiler (Intendant der Semperoper Dresden) und Viktor Schoner (Intendant der Staatsoper Stuttgart) an. Weitere Mitglieder der sechsköpfigen Kommission waren Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach und Stefan Englert, Geschäftsführender Direktor des Gürzenich-Orchesters. Olaf Wegner (ifp – Institut für

Personalberatung Köln) steuerte das Verfahren als beauftragter Personalberater.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigt sich sehr zufrieden mit dem Abschluss der knapp dreimonatigen Arbeit des Gremiums:

Der Findungskommission ist es gelungen, aus einem Kreis hochkarätiger Kandidat*innen nach einem intensiven Auswahlverfahren Hein Mulders für die Kölner Oper als Intendanten zu gewinnen. Er überzeugte die Kommission durch seine nachhaltigen Erfahrungen und Erfolge mit der Führung von Opernhäusern sowie durch seine internationale Vernetzung und Überzeugungskraft. Herr Mulders wird zusammen mit den Betriebsleiterkollegen der Bühnen, den Teams der Oper Köln und des Gürzenich-Orchesters mit Blick auf die Wiedereröffnung der Bühnen am Offenbachplatz eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Kunst- und Kulturmetropole Köln spielen.

Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach führt aus:

Oper Köln – Kulissengespräche »Die tote Stadt« mit Birgit Meyer
youtube Oper Köln
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Ich bin mir sicher, dass Hein Mulders die komplexen Aufgabenstellungen der Kölner Opernintendanz aufgrund seiner exzellenten fachlichen Expertise sowie seiner Teamorientierung und persönlichen Integrationskraft höchst erfolgreich für Köln umsetzen wird.

Für die Findungskommission erklärt Pamela Rosenberg:

Die Findungskommission hat sich mehrere Wochen lang intensiv verständigt und freut sich, aus dem breiten Feld von Kandidat*innen mit Hein Mulders einen erfolgreichen Opern-, Konzert- und Kulturmanager präsentieren zu können, der alle Voraussetzungen mitbringt, um die Oper Köln mit seinen profunden Opern- und Musikkenntnissen, seinem international geprägten Profil sowie seinem umfangreichen professionellen Netzwerk kreativ in die Zukunft zu steuern. Mulders‘ stark ausgeprägte menschliche, zeitgemäße Führungsqualitäten sind von seiner Fähigkeit bestimmt, Künstler*innen und Mitarbeiter*innen im steten Dialog zu Höchstleistungen zu motivieren. Nicht nur die Corona-Krise stellt Opernhäuser in den kommenden Jahren vor neue Herausforderungen. Wir sind überzeugt, dass Hein Mulders der richtige Mensch ist, um diese gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen der Oper, der Stadtgesellschaft und den politisch Verantwortlichen in Köln zu meistern.

Generalmusikdirektor – Gürzenich-Kapellmeister François-Xavier Roth:

Mit großer Freude habe ich von der Berufung von Hein Mulders zum Intendanten der Oper Köln erfahren. Ich bin mir sicher, dass er mit großer Energie und seiner fantastischen Kreativität das Haus in die Zukunft führen und weiterentwickeln wird. Ich freue mich, mit ihm gemeinsam in den kommenden Spielzeiten zu arbeiten, sowohl im Staatenhaus als auch für die Wiedereröffnung der Oper am Offenbachplatz.

Kölns künftiger Opernintendant Hein Mulders freut sich auf seine neue Wirkungsstätte:

Ich freue mich riesig auf meine neue Aufgabe als Intendant der Oper Köln. Das traditionsreiche Haus am Offenbachplatz nach mehr als einer Dekade Sanierungszeit wiedereröffnen zu dürfen, ist eine große Ehre für mich. Ich möchte bald die Mitarbeiter*innen der Oper und der Bühnen Köln kennenlernen und mich mit ihnen zur Zukunft austauschen. Auf die Zusammenarbeit mit dem Gürzenich-Orchester und Generalmusikdirektor François-Xavier Roth blicke ich mit großer Vorfreude. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam Großartiges leisten werden.

Hintergründe:

  • Derzeit ist Hein Mulders bei der Theater und Philharmonie Essen GmbH als Intendant für die Sparten Aalto-Musiktheater, Essener Philharmoniker und Philharmonie Essen verantwortlich.
  • Vertragsbeginn am Mehrspartenbetrieb Bühnen Köln ist der 1. September 2022 mit dem Titel Opernintendant und Betriebsleiter der Bühnen Köln
  • Vertragslaufzeit: Fünf Spielzeiten (bis 2027)
  • Zusätzlich wurde ein Vorbereitungsvertrag ab Mai 2021 zur Planung der Spielzeit 2022/23 ff abgeschlossen.
  • Die Amtszeit der derzeitigen Intendantin Dr. Birgit Meyer endet nach zehnjähriger Intendanz am 31. August 2022.
Oper Köln / Birgit Meyer und Uwe Eric Laufenberg _ noch vereint kämpfend © IOCO

Oper Köln / Birgit Meyer und Uwe Eric Laufenberg _ 2012 noch vereint kämpfend © IOCO

 Hein Mulders – Biographie und  Aktivitäten

  • Hein Mulders (*1962) ist derzeit Intendant am Aalto-Theater für die Sparten Aalto-Musiktheater, Essener Philharmoniker und Philharmonie Essen.
  • Geboren und aufgewachsen ist er in den Niederlanden. Nach dem Abitur zog er 17-jährig nach Paris, um dort Kunstgeschichte am „École du Louvre“ und Französisch am „Institut Universitaire Catholique“ zu studieren. Danach wechselte er an die Universität Amsterdam, wo er Kunstgeschichte, Archäologie und Italienisch studierte und sich auf Musikwissenschaft und Operngeschichte spezialisierte. Darüber hinaus lernte er an der Musikhochschule in Utrecht Klavier.
  • Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums begann er in der Gesangsabteilung einer der führenden nationalen Musikagenturen in Den Haag als Assistent der Geschäftsführung. Anschließend übernahm er die Position des Orchesterleiters des niederländischen National-Jugendorchesters und begleitete das Orchester auf internationalen Tourneen und Musikfestivals.
  • 1995 begann Hein Mulders als Casting Officer an der Flämischen Oper in Antwerpen und Gent zu arbeiten. Dort wurde er nur ein Jahr später als Leiter für Casting und künstlerische Planung Teil des Führungsteams. Er war verantwortlich für alle künstlerischen Belange, die sich um die Zusammensetzung der Produktionsteams, die Auswahl von Dirigent*innen und um die Besetzung von Sänger*innen drehten sowie für die gesamtkünstlerische Planung. Zur selben Zeit war er Jury- und Vorstandsmitglied des Opernstudios in Flandern.
  • Im Sommer 2006 nahm Hein Mulders die Stelle als Operndirektor an der „De Nederlandse Opera“ in Amsterdam an, wo er als rechte Hand des Intendanten und Regisseurs Pierre Audi neben Casting und der künstlerischen Gesamtplanung ebenfalls die Leitung der Musik- und der Regieabteilung innehatte. Gleich zu Beginn holte Hein Mulders den Dirigenten Marc Albrecht ans Haus, der dort für mehr als zehn Jahre als Generalmusikdirektor wirkte.
  • In Amsterdam besetzte Mulders unter anderem die Uraufführung von Alexander Raskatovs Oper „Hundeherz“ (nach einer Erzählung von Michail Bulgakov), die weltweite Aufmerksamkeit erlangte. Die monumentale Amsterdamer Produktion von Gioachino Rossinis Oper „Wilhelm Tell“ wurde danach an der Metropolitan Opera in New York aufgeführt. In Amsterdam arbeitete Hein Mulders mit Dirigenten wie Maris Jansons, Yannick Nézèt-Séguin und Sir Simon Rattle.
  • Im Mai 2011 wurde Hein Mulders für eine fünfjährige Amtszeit von 2013 bis 2018 zum Intendanten des Aalto-Musiktheater, der Essener Philharmoniker und der Philharmonie in Essen ernannt. Als neuen Generalmusikdirektor für die Essener Philharmoniker und das Aalto-Musiktheater stellte er den tschechischen Dirigenten Tomáš Netopil ein, der zuvor als Musikalischer Leiter am Prager Nationaltheater tätig war. Im Frühjahr 2016 wurde Mulders Vertrag verlängert.
  • In Essen sorgte Hein Mulders mit den Aufführungen der Opern „Medea“ (Aribert Reimann), „Otello“ (Giuseppe Verdi) und „Der Freischütz“ (Carl Maria von Weber) dafür, dass das Aalto-Theater für die Vielfalt und Qualität der unterschiedlichen Produktionen in der Spielzeit 2018/19 zum Opernhaus des Jahres in NRW ernannt wurde. Außerdem setzte Mulders die selten aufgeführte Oper „The Greek Passion“ (Bohuslav Martin?) auf den Spielplan – als die Fluchtbewegung aus Kriegs- und Krisengebieten in Europa auf ihrem Höhepunkt war. Für Nominierungen für das Opern-Jahrbuch sorgte auch die Aufführung des Oratoriums „Il primo omicidio“ („Kain oder Der erste Mord“) des Komponisten Alessandro Scarlatti.
  • Hein Mulders ist Jurymitglied zahlreicher internationaler Gesangswettbewerbe, so unter anderem in Spanien („Virias“/Barcelona, „Julian Gayarre“/Pamplona, Opera de Tenerife/Santa Cruz), Norwegen („Queen Sonja“/Oslo), Italien („Ottavio Ziino“/Rom), Kanada („Jeunes Ambassadeurs Lyrichoregra“/Montreal), Rumänien („Grand Prix de L’Opera“/Bukarest), Österreich („Cesti-Barockoper“/Innsbruck, „Belvedere“/Villach 2019), Brasilien („Maria Callas“/Sao Paulo), Albanien („Marie Kraja“/Tirana), den Niederlanden („IVC“/’s-Hertogenbosch, „Belvedere“/Amsterdam), Südafrika („Belvedere“/Kapstadt 2016), England („Opera Awards“/London 2017) und Lettland („Belvedere“/Jurmala 2018). Zudem war er im September 2020 ebenfalls in der Final-Jury beim Internationalen Dirigierwettbewerb „Guido Cantelli“ in Turin/Novara.

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Köln, Gürzenich-Orchester, Igor Strawinsky – Hommage zum 50. Todestag, IOCO Aktuell, 02.04.2021

Grüzenich Orchester

Gürzenich Orchester Köln © Holger Talinski

Gürzenich Orchester Köln © Holger Talinski

Strawinsky – Marathon:  Hommage zum 50. Todestag

Igor Strawinsky hat viele Spuren hinterlassen – auch in Köln

Vor 90 Jahren gastierte er als Dirigent und Pianist beim Gürzenich-Orchester Köln. In einem Livestream anlässlich seines 50. Todestages am 6. April zeigt das Gürzenich-Orchester in Kooperation mit dem Museum Ludwig die Bandbreite von Strawinskys Schaffen.

Wohl nur wenige Komponisten des 20. Jahrhunderts haben ein derartig vielfältiges und in unterschiedlichsten Stilen schillerndes Gesamtwerk geschaffen wie Igor Strawinsky, geboren 1882 in der Nähe von St. Petersburg, gestorben 1971 in New York. Am 6. April 2021, genau an Strawinskys  50. Todestag also, lädt das Gürzenich-Orchester zu einem Strawinsky-Marathon ein, der als Livestream zu erleben ist. Und noch ein zweites Jubiläum gilt es damit zu feiern: Vor 90 Jahren trat Igor Strawinsky persönlich als Dirigent und Solist mit dem Gürzenich-Orchester auf. Ein weiteres Beispiel dafür, dass das Orchester in seiner langen Geschichte stets am Puls der Zeit mit vielen großen musikalischen Persönlichkeiten zusammengearbeitet hat. Durch das Programm führt live moderierend Gürzenich-Kapellmeister François-Xavier Roth. Er hat sich zudem verschiedene Gesprächspartner eingeladen, mit denen er unterschiedliche Aspekte von Strawinskys Werk beleuchten wird. Darunter den Pianisten Jean-Efflam Bavouzet, Solist in Igor Strawinskys »Capriccio« sowie Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig Köln.

Igor Stravinksky auf der Toteninsel von Venedig © IOCO

Igor Stravinksky auf der Toteninsel von Venedig © IOCO

Die erste Etappe des Marathons ist dem sinfonischen Schaffen Igor Strawinskys gewidmet. In der Kölner Philharmonie dirigiert François-Xavier Roth das Gürzenich-Orchester in Werken wie der Ballettmusik »Le baiser de la fée« (eine Hommage an Peter Tschaikowsky) oder dem Stück für 23 Bläser »Symphonies d’instruments à vent«. Außerdem werden selbstverständlich jene beiden Kompositionen erklingen, mit denen sich Strawinsky 1931 dem Kölner Publikum vorstellte: Vilde Frang ist die Solistin im grandiosen, seinerzeit brandneuen Violinkonzert. Der Pianist Jean-Efflam Bavouzet  tritt in die Fußstapfen von Strawinsky persönlich, der sich das bravouröse »Capriccio für Klavier und Orchester« für eigene Auftritte auf den Leib schrieb.

» Strawinskys Sinn für Farben, für rhythmische Raffinesse und für Proportion bringt mich immer wieder neu zum Staunen. Diese Musik wächst über sich selbst hinaus, das sind Ereignisse, die mich packen und dann einfach nicht mehr loslassen.«  François-Xavier Roth

Igor Strawinsky zog Zeit seines Lebens wichtige Impulse für die eigene Kreativität aus der Bildenden Kunst, war mit berühmten Malern, Designern und Modeschöpfern befreundet: Picasso inspirierte ihn. Léon Bakst, der damalige Superstar des Bühnen- und Kostümbilds, ließ den »Feuervogel« bei seiner Uraufführung märchenhaft schillern. Mit Coco Chanel, der Grande Dame französischer Eleganz, verstrickte Strawinsky sich in eine Liebesaffäre.

Gürzenich Orchester Köln / Francois-Xavier Roth © Holger Talinski

Gürzenich Orchester Köln / Francois-Xavier Roth © Holger Talinski

Gute Gründe also, den zweiten Teil des Kölner Strawinsky-Marathons im Museum Ludwig zu starten. Im Gespräch mit François-Xavier Roth spürt Museumsdirektor Yilmaz Dziewior den sichtbaren und unsichtbaren Brücken zwischen Strawinskys Werk und der Bildenden Kunst seiner Zeit nach.

»In der Musik des 20. Jahrhunderts gibt es nur wenige Personen, deren Einfluss auf die Bildende Kunst so tiefgreifend war wie der von Strawinsky. Umso mehr freut es mich, dass das Museum Ludwig und das Gürzenich-Orchester diese interdisziplinäre Tradition an einem Abend mit musikalischen und bildnerischen Beispielen unterhaltsam ins Bewusstsein rufen.«  Yilmaz Dziewior

Dieser Ausflug in die Welt der Farben und Formen stellt zudem ausgewählte Kammermusik Igor Strawinskys vor. Nathan Braude, Solo-Bratscher des Gürzenich-Orchesters, vertieft sich in die dunkle Stille der »Élegie« für Viola solo, drei Violoncelli lassen mit einer eleganten Adaption der »Suite italienne« das Licht des Südens flirren, Bläser des Gürzenich-Orchesters brillieren im jazzigen Oktett für Blasinstrumente, über das Strawinsky sagte, es müsse klingen wie perlender Sekt.

Apropos Jazz: Der lag Igor Strawinsky lebenslang am Herzen. In vielen seiner Werke sorgt er für Pfeffer und Pfiffigkeit. Und genau deswegen liegt die Ziellinie des Klang-Marathons im Kölner Jazzclub Papa Joe’s, wo Mitglieder des Gürzenich-Orchesters sich von einer ganz anderen Seite zeigen und mit Schwung auf den Jubilar anstoßen.

PROGRAMM  STRAWINSKY-MARATHON

Livestream:  Gürzenich-Orchester in Kooperation mit Museum Ludwig Köln

Dienstag –  06.04.2021  –  20:15 Uhr –  auf folgenden Plattformen

Webseite Gürzenich-Orchester: https://www.guerzenich-orchester.de/livestream
YouTube-Kanal Gürzenich-Orchester: https://youtu.be/QKzmQ2EX3VM

Vilde Frang Violine,  Jean-Efflam Bavouzet  Klavier,
Solisten des Gürzenich-Orchester Köln Gürzenich-Orchester Köln
François-Xavier Roth Dirigent und  Moderation
Gäste: Jean-Efflam Bavouzet, Yilmaz Dziewior und weitere

—| IOCO Aktuell Gürzenich Orchester Köln |—

Köln, Oper Köln, 10 Jahre Elend – neue Verspreche(r)n, IOCO Aktuell, 31.01.2021

Januar 31, 2021  
Veröffentlicht unter Hervorheben, IOCO Aktuell, Oper, Oper Köln

Die Oper Köln am Offenbachplatz wird seit vielen Jahren saniert © IOCO

Die Oper Köln am Offenbachplatz wird seit vielen Jahren saniert © IOCO

Oper Köln

Köln:  Opern Sanierung – 10 Jahre Elend – neue Verspreche(r)n

Im November 2011, vor fast 10 Jahren, interviewte IOCO (Viktor Jarosch)  Uwe Eric Laufenberg, damaliger Intendant zum Stand der Oper Köln, vollständiges Interview HIER

Uwe Eric Laufenberg, damals, 2011, Intendant Oper Köln © IOCO

Uwe Eric Laufenberg, damals, 2011, Intendant Oper Köln © IOCO

IOCO (2011):  Die Presse berichtet viel über die Oper Köln. Leider konkurrieren in den Überschriften künstlerische Erfolge (wie Mozarts  La Clemenza di Tito (IOCO Kritik HIER!) auffällig laut mit  profanen Sanierungs- und Etatverwerfungen.  Wie sehen Sie Ihr heutiges Arbeitsumfeld in Köln?

Laufenberg: Mit der künstlerischen Arbeit an der Oper Köln bin ich sehr zufrieden. Mein Team ist motiviert und arbeitet sehr professionell, ……..

IOCO:  Die Sanierung von Opernhaus und Schauspielhaus verschlingt €253 Millionen. Die  technischen und logistischen Herausforderungen müssen gigantisch sein. Wird diese Sanierung erfolgreich umgesetzt?

Laufenberg:  Davon bin ich überzeugt. Die Sanierung der beiden Theater (NB: Oper und Schauspiel) stellt für die Stadt Köln und alle Beteiligten ein Mammutprojekt dar. Aber, das Sanierungskonzept steht endlich, nach vielem hin und her. Ich bin optimistisch, daß die Rahmenbedingungen, Fristen und Budget, eingehalten werden. Ein kompetentes Projektteam, geleitet von Andreas Fischer, wurde eingerichtet. Es berichtet mir und anderen Verantwortlichen über den Sanierungsfortschritt 14-tägig.  Deshalb, und wegen weiterer begleitender organisatorischer Maßnahmen, bin zuversichtlich, daß wir am 28. August 2015 (!!!) eine spektakuläre Wiedereröffnung der sanierten Häuser feiern werden………..

Das weitere, vollständige Laufenberg – Interview: link HIER!

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Uwe Eric Laufenberg – Foto oben 2012 noch in Kölnhat sich / wurde dramatisch getäuscht, wurde im August 2012 fristlos entlassen und zugleich erstes Opfer im Sanierungsdebakel um die Oper Köln. Seit 2014 produziert Laufenberg großes Theater am Hessischen Staatstheater Wiesbaden; siehe die Kritik von IOCO-Korrespondentin Ingrid Freiberg zur Premiere der Hochzeit des Figaro, link HIER, im September 2020.

Aus 2015 wurde 2024, aus Kosten von €253 wurden €615. In der Kosten-Rechnung sind jedoch entgangene Einnahmen durch die jahrelange Schließung der Oper und hohe Zusatzkosten durch Nutzung von Ersatzspielstätten  nicht, nirgends, nie erwähnt. Insofern liegen die Gesamtkosten der Sanierung der Oper Köln, bei geschätzten €1 Milliarde.

Birgit Meyer kämpft seither anstelle Uwe Eric Laufenbergs als Intendantin an den vielen Fronten der Oper Köln. Hier die IOCO Kritik zu ihrer mitnehmenden Produktion des Kaiser von Atlantis von Viktor Ullmann.  Der Vertrag von Birgit Meyer läuft 2022 aus; eine Verlängerung steht zur Zeit in der Schwebe.

26. Januar 2021:  Im Bericht Dezember 2020 um die Oper Köln legen  Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Technischer Betriebsleiter Streitberger nun eine ernüchternde wie aktualisierte Kosten- und Terminprognose vor.

 Eckdaten der Sanierung der Oper Köln

Baukosten  – Stand: 31.12.2020 : 618  Millionen Euro

Schlüsselübergabe – Oper und Schauspiel : 1. Quartal 2024 

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Im folgenden die Einzelheiten des Berichts:  Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der Technische Betriebsleiter der Städtischen Bühnen Köln, Bernd Streitberger, haben am heutigen Dienstag, 26. Januar 2021, in einer Pressekonferenz einen Überblick über den aktuellen Planungsstand gegeben sowie eine aktualisierte Kosten-und Terminprognose vorgelegt.

Grundlegend dafür ist der Monatsbericht Dezember 2020. Die Bühnen haben wie angekündigt mit dem Monatsbericht Dezember 2020 eine aktualisierte Kosten-und Terminprognose veröffentlicht. Diese sieht die Schlüsselübergabe des gesamten Ensembles am Offenbachplatz im 1. Quartal 2024 vor. Dies entspricht im Vergleich zur letzten Gesamtberechnung im Juni 2019 einer Verlängerung von 9 Monaten, von denen die Bühnen allerdings bereits ein Quartal Verzug im Juni 2020 kommuniziert hatten. Diese Verlängerung führt, in Verbindung mit den bereits im November 2020 mitgeteilten Mehrkosten (durch die Vergaben von fünf Schlüsselgewerken der Haustechnik) zu einem Anstieg der Kostenprognose auf 617,6 Millionen Euro, beziehungsweise 643,9 Millionen Euro (inklusive aller bekannten möglichen Risiken). Dies entspricht im Vergleich zur letzten Gesamtberechnung im Juni 2019 einer Erhöhung um 63,5 MillionenEuro (ohne Risiken) beziehungsweise 72,9 Millionen Euro bei der Berücksichtigung aller Risiken.

Oper Köln / Birgit Meyer und Uwe Eric Laufenberg - noch vereint kämpfend © IOCO

Oper Köln / Birgit Meyer und Uwe Eric Laufenberg – noch vereint kämpfend © IOCO

„Das sind die schlechten, die schmerzlichen Nachrichten“, stellt Oberbürgermeisterin Reker fest. „Sie sind Folge dessen, dass wir 2015 alles auf nullstellen und im Prinzip komplett von vorn beginnen mussten. Die gute Nachricht heute aber ist: Wir sind mit der Planung, einem durchaus auch nervenaufreibenden Prozess, auf der Zielgeraden. Ab März/April wird der Baubetrieb wieder hochgefahren, Mitte dieses Jahres soll wieder mit voller Kraft gebaut werden.“

Der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger benennt die beiden Hauptgründe für die Verlängerung der Projektlaufzeit: „Zum einen haben wir haben die im November erfolgreich abgeschlossenen Vergabeverfahren zugunsten einer zusätzlichen Verhandlungsrunde letzten Juni um zwei Monate verlängert. Dieses war damals keine einfache Entscheidung, aber die Tatsache, dass wir trotz nach wie vor boomender Baukonjunktur, die für den Weiterbau unabdingbar notwendigen Firmen unter Vertrag Seite 23 nehmen konnten, bestätigt uns, dass diese Investition richtig war. Eine Wiederholung des Vergabeprozesses hätte mehr Zeit gekostet und die Kosten wären dadurch noch weiter gestiegen.“

Streitberger weiter: „Zum anderen lag die Ausführungsplanung am 25.August 2020 nicht wie eigentlich vereinbart vollständig vor. Dieser Umstand liegt ausdrücklich nicht allein in der Verantwortung der Planer der Haustechnik, die in ihrer Arbeit auch auf die Zuarbeit anderer Projektbeteiligter angewiesen sind“, so Streitberger.

Die Nachlieferungen, Nacharbeiten und der intensive Prüfprozess trugen maßgeblich zur Verlängerung der Sanierungsmaßnahme bei. Die Arbeiten an der Ausführungsplanung werden das Projekt auch noch das erste Halbjahr 2021 intensiv beschäftigen. Durch eine genaue Taktung von Prüfung und Nacharbeiten wird sichergestellt, dass die für die nachfolgende Werk-und Montageplanung notwendigen Elemente der Ausführungsplanung rechtzeitig vorliegen. „Wir haben mit dem Projektsteuerer, den Planern, den Objektüberwachungen (Bauleitungen) und den beauftragten Firmen, die Prozesse so abgestimmt, dass wir die nach der Prüfung überarbeitete Planung immer ohne Verzögerung für die Baustelle vorliegen haben“, erklärt Streitberger. Im Dezember wurden dementsprechend bereits überarbeitete Pläne an die Firmen übergeben. An der Vorgehensweise „Erst planen, dann bauen“ wird damit auch weiterhin festgehalten.“

Oper Köln / Birgit Meyer, nun Intendantin, aber  .. einsam in fernen Landen ... © IOCO

Oper Köln / Birgit Meyer, nun Intendantin, aber  .. einsam in fernen Landen … © IOCO

Der Technische Betriebsleiter nimmt die aktualisierte Kosten-und Terminprognose zum Anlass für einen Rückblick auf den Projektverlauf der vergangenen 18 Monate. „Die Planungsphase war für alle Projektbeteiligten bislang eine enorme Herausforderung mit viel Reibung, manchen Höhen und diversen Tiefen. Ein Grund mehr, mich bei allen Beteiligten für den aufwendig erarbeiteten Fortschritt zu bedanken. Wir stehen unmittelbar vor der Werk- und Montageplanung, dem finalen Planungsschritt. Ab Mitte des Jahres werden die Bauarbeiten wieder beginnen und wir haben alle dazu notwendigen Beteiligten an Bord. Auf unserer Straße zur Schlüsselübergabe haben damit einiges an schwerem Gelände hinter uns gelassen und können nun die nächste Passage mit dem Hochfahren des Baustellenbetriebs in Angriff nehmen.

Den Fortschritten entsprechend haben sich die Risiken im Vergleich zum Quartalsbericht im September 2020 um 6,3 Millionen Euro reduziert, auch wenn sie unter anderem durch die Corona-Lage über den Risiken von 2019 liegen. Ebenfalls in den Kosten enthalten sind die Risiken durch eine im Dezember eingetretene Insolvenz eines Rohbauunternehmens. „Wie auf jeder Baustelle werden uns gewisse Risiken bis zum Abschluss aller Arbeiten begleiten“,führt der Technische Betriebsleiter aus. „Ich bin aber überzeugt davon, dass wir sie durch unser Risikomanagement frühzeitig erkennen und dadurch rechtzeitig gegensteuern werden“.

Die neue Berechnung der Kosten und Termine impliziert, dass zur Handlungsfähigkeit der Bühnen als Bauherr, das Budget an die neue Kostenprognose von 617,6 Millionen Euro angepasst werden muss. Die Bühnen werden eine entsprechende Vorlage dazu im Lauf dieses Jahres auf den Weg bringen.

 Oper am Dom / eine der vielen Ersatzspielstätten der Oper Köln © IOCO

Oper am Dom / eine der vielen Ersatzspielstätten der Oper Köln © IOCO

Der Interimsspielbetrieb der Bühnen ist bis Dezember 2022 durch Ratsbeschlüsse abgesichert. Zur Verlängerung des Interimsspielbetriebes werden die Bühnen ebenfalls im Laufe des Jahres eine entsprechende Verlängerungsvorlage erarbeiten. Staatenhaus und Depot stehen für eine Verlängerung zur Verfügung. Eine Spielzeit im Interim kostet auf Basis der Erfahrungen der Vergangenheit neun bis zehn Millionen Euro.

„Köln braucht Oper und Schauspiel. Die Kölnerinnen und Kölner brauchen Oper und Schauspiel. Es sind die Bühnen der Kölnerinnen und Kölner. In einer vom Krieg zerstörten Stadt wurde 1954 mit dem Bau des Opernhauses begonnen. Die Verantwortlichen damals wollten einenOrt der Begegnung für die Menschen in dieser Stadt. Einen Ort für neue Erfahrungen nach der Barbarei des Nazi-Terrors“, so Oberbürgermeisterin Henriette Reker.Und genau das sind die Bühnen: Es sind Orte des Diskurses, der neuen Erfahrungen, der Begeisterung, auch der Ablehnung, des Streits –das hat Oper und Schauspiel immer ausgezeichnet. Dafür waren Kölns Oper und Schauspiel jahrzehntelang bekannt, sie haben Kölnerinnen und Kölner begeistert –auch mit dem „Divertissementchen“–, sie haben regionales, bundesweites, internationales Publikum nach Köln geholt, große Musikerinnen und Musiker, Sängerinnen und Sänger, Dirigenten. Maria Callas hat an der Kölner Oper gesungen. Oper und Schauspiel wurden mit Preisen ausgezeichnet. Sie haben Köln glänzen lassen. Und genau da wollen wir sie auch in Zukunft wieder sehen.“

In der folgenden Tabelle sind die aktuellen Projektdaten aufgeführt. Bitte beachten Sie, dass sich in der letzten Zeile die bisher immer genannten 287 Millionen Euro Finanzierungs-und „sonstigen“ Kosten nach aktuellem Stand um 27 auf 260 Millionen Euro reduziert haben.

Termine

Schlüsselübergabe an Oper und Schauspiel  1. Quartal 2024

Baukosten Aktuell gültige Kostenprognose inkl. aller bisherigen Ausgaben
(Stand:31.12.2020): 618  Millionen Euro

Aktuell gültige Kostenprognose inkl. aller bisherigen Ausgaben bei Eintritt aller bekannten Risiken (Stand: 31.12.2020) 644  Millionen Euro

Sonstige Kosten
Aktuelle Prognose Finanzierungskosten (u.a. Zinsen über 40 Jahre auf Basis von €554,1 Millionen  ) und sonstige Kosten (u.a. Machbarkeitsstudie) €260 Millionen

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Köln, Philharmonie Köln, Dezember-Konzerte – Philharmonie, 10.11.2020

November 12, 2020  
Veröffentlicht unter Konzert, Livestream, Philharmonie Köln, Pressemeldung


Kölner Philharmonie

Philharmonie Köln © IOCO

Philharmonie Köln © IOCO

Dezember-Konzerte in Kölner Philharmonie

Benefizkonzert an Allerheiligen bringt 15.500 Euro

Am 11. November startetete die Kölner Philharmonie den Vorverkauf für die Mehrzahl der geplanten Konzerte im Dezember. Da die Veranstaltungen nur mit Vorlauf geplant werden können, geht die Philharmonie diesen Schritt in der optimistischen Annahme, dass sie ab 1. Dezember wieder Konzerte für 250 Zuhörer anbieten darf, selbst wenn die Entscheidung darüber durch die Bundes- und Länderregierungen frühestens Anfang kommender Woche ansteht. Um dann möglichst vielen Interessierten den sicheren Zugang zu Philharmonie-Konzerten ermöglichen zu können, werden wie schon im Oktober einige Konzerte gedoppelt, darunter die des Mahler Chamber Orchestra, der MCO Academy und Daniele Gatti am 13. Dezember, von Anna Vinnitskaya am 20. und 21. Dezember, l‘arte del mondo und Nils Mönkemeyer am 1. Weihnachtsfeiertag, dem Quatuor Modigliani am 2. Weihnachtsfeiertag sowie Repercussion featuring Frank Dupree am 29. Dezember.

Details zu den Konzertdaten und Uhrzeiten sind auf der Website der Kölner Philharmonie verfügbar:

https://www.koelner-philharmonie.de/de/programm/01-12-2020

Als letztes Konzert vor dem erneuten kulturellen Lockdown stellte die Kölner Philharmonie kurzfristig am 1. November ein Benefizkonzert für die Freie Szene Köln auf die Beine. Das WDR Sinfonieorchester, das Gürzenich-Orchester Köln, das Ensemble Musikfabrik und Concerto Köln wollten ein Zeichen der Solidarität setzen, um auf die existenziellen Nöte vor allem der freischaffenden Künstlerinnen und Künstler hinzuweisen. Alle Musikerinnen und Musiker brauchen die Unterstützung der Politik durch klare Perspektiven und finanzielle Hilfen, damit das Musikleben in Köln nach Überstehen der Pandemie genauso vielfältig und reich sein kann wie zuvor.

Durch den Verkauf der 250 Konzertkarten und der Solidaritäts-Tickets kam inzwischen ein Betrag von 15.500 Euro zusammen. Dieser wird dem Kölner Kulturrat für seine Kölner Kultur Hilfe übergeben, aus dem Musikprojekte der Freien Szene Köln realisiert werden sollen.

Das Soli-Ticket ist weiterhin über die Website der Kölner Philharmonie zu erwerben: https://www.koelner-philharmonie.de/de/programm/zusammen-sind-wir-stark-benefizkonzert-fur-die-freie-szene-koln/1984

Das Benefizkonzert kann noch auf philharmonie.tv geguckt werden: https://www.philharmonie.tv/veranstaltung/75/

—| Pressemeldung Kölner Philharmonie |—

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