Kassel, Staatstheater Kassel, 1. Sinfoniekonzert mit Silvia Chiesa Violoncello, 17.09.2018

September 11, 2018  
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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel © N. Klinger

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1. Sinfoniekonzert
Giuseppe Martucci Notturno Ges-Dur für Orchester op. 70/1
Mario Castelnuovo-Tedesco Concerto für Violoncello und Orchester – Deutsche Erstaufführung

Peter Iljitsch Tschaikowsky Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64
Solistin: Silvia Chiesa (Violoncello), Dirigent: Francesco Angelico
Montag, 17. September, 20 Uhr, Stadthalle (19.15 Uhr Einführung)

Zur Eröffnung der Sinfoniekonzert-Saison des Staatsorchesters Kassel setzt GMD Francesco Angelico markante Akzente: Auf dem Programm steht die deutsche Erstaufführung des Cellokonzerts von Mario Castelnuovo-Tedesco. Solistin ist Silvia Chiesa, die zu den bekanntesten italienischen Cello-Solisten auf internationaler Ebene gehört.

Staatstheater Kassel / Silvia Chiesa © Davide Cerati

Staatstheater Kassel / Silvia Chiesa © Davide Cerati

Der 1895 in Florenz geborene italienische Komponist und Pianist Mario Castelnuovo-Tedesco gehörte schon während seiner Studienzeit zu den gefragtesten Exponenten der damaligen „musica nuova“ Italiens. Zu Castelnuovo-Tedescos umfangreichem Werk gehören Opern und Ballette ebenso wie Sinfonische Dichtungen sowie Konzerte für verschiedene Instrumente – darunter auch sein zweites, für Jascha Heifetz komponiertes Violinkonzert. Seine Werke für Gitarre solo gehören zum Standardrepertoire dieses Instruments.

Das Cellokonzert wurde 1935 unter der Leitung von Arturo Toscanini mit den New Yorker Philharmonikern und Gregor Piatigorsky als Solisten uraufgeführt.

Ein weiterer Italien gewidmeter Programmpunkt beim 1. Sinfoniekonzert ist das Notturno Ges-Dur von Giuseppe Martucci (1856-1909), der Instrumentalmusik zu einer Zeit komponierte, in der das italienische Musikleben hauptsächlich durch die Oper dominiert wurde.

Staatstheater Kassel / Francesco Angelico © Giancarlo Pradelli

Staatstheater Kassel / Francesco Angelico © Giancarlo Pradelli

Eines der bekanntesten und bewegendsten sinfonischen Werke setzt den Schlusspunkt bei diesem Konzert: Peter Tschaikowskys Sinfonie Nr. 5 e-Moll, die „Schicksals-Sinfonie“.
Konzertbeginn ist am Montag, 17. September, um 20 Uhr im Kongresspalais Stadthalle, bereits um 19.15 Uhr findet eine Einführung statt.

Karten sind erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (0561) 1094-222, und online unter www.staatstheater-kassel.de.
An der Abendkasse gibt es zudem wieder Stehlplatzkarten für 7,50 Euro.

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Kassel, Staatstheater Kassel, Premiere Falstaff – Giuseppe Verdi, 13.10.2018

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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel © N. Klinger

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Falstaff  von Giuseppe Verdi

Text  Arrigo Boito; nach Die Lustigen Weiber von Windsor von William Shakespeare

 Premiere:  Samstag, 13. Oktober, 19.30 Uhr,  weitere Vorstellungen: 20.10., 24.10., 28.10. (18 Uhr), 3.11., 8.11., 11.11.2018 (16 Uhr)

England. Ein feudales Hotel. Die Gesellschaft am Rande einer Epochenwende. Wer früher einmal reich, berühmt und begehrt war, findet sich plötzlich „ganz unten“ wieder. Hier logiert Ritter Sir John Falstaff, und auch er hat seine besseren Zeiten zweifellos hinter sich. Vor allem am Geld fehlt es, um seinen üppigen Bauch zu pflegen, den andere einen gehörigen Wanst nennen würden. Doch Falstaff ist überzeugt: Dieser Bauch ist das Markenzeichen seiner ungebrochenen Attraktivität und darf auf keinen Fall schrumpfen. So sendet er zwei gleichlautende Liebesbriefe an Alice Ford und Meg Page – Damen der gehobenen Schicht mit direktem Zugang zum Bargeld der jeweiligen Ehemänner –, die selbstverständlich „not amused“ sind über derlei ungehörige Annäherungsversuche. So beschließen sie, es dem schwergewichtigen Schwerenöter kräftig heimzuzahlen.

Es ist vor allem dem Librettisten Arrigo Boito zu verdanken, dass sich Giuseppe Verdi noch einmal an einen komisch-tragischen Opernstoff wagte, um den jungen Wilden seiner Zunft ein letztes Mal die Zähne zu zeigen. Mit überwältigendem Erfolg: Mit Falstaff, uraufgeführt 1893 an der Mailänder Scala, sollte der fast 80-jährige Komponist seiner einzigartigen Karriere die Krone aufsetzen.

Staatstheater Kassel / Francesco Angelico © Giancarlo_Pradelli

Staatstheater Kassel / Francesco Angelico © Giancarlo_Pradelli

Musikalische Leitung: Francesco Angelico, Inszenierung: Adriana Altaras,, Bühne: Etienne Pluss, Kostüme: Nina Lepilina, Dramaturgie: Christian Steinbock, Chor-einstudierung: Marco Zeiser Celesti

Mit:  Domenico Balzani als Sir John Falstaff (Gast), Ani Yorentz  – als Mrs. Alice Ford, Marie-Luise Dreßen / Maren Engelhardt (Mrs. Meg Page), Karola Sophia Schmid (Nanetta), Daniel Jenz (Fenton), Marc-Olivier Oetterli (Ford, Alices Gatte), Ulrike Schneider (Mrs. Quickly), Johannes An (Dr. Cajus), Younggi Moses Do (Bardolfo, in Falstaffs Diener), Bernhard Modes (Der Wirt vom Gasthaus „Zum Hosenband“), Hee Saup Yoon (Pistola, in Falstaffs Diensten), Opernchor des Staatstheaters Kassel, Staatsorchester Kassel

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Kassel, Staatstheater Kassel, Premiere I Capuleti e i Montecchi, 09.09.2018

August 10, 2018  
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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel © N. Klinger

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I Capuleti e i Montecchi

Tragedia Lirica in zwei Akten von Vincenzo Bellini, Text: Felice Romani nach Luigi Scevola In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln – Konzertante Aufführung –

Mit Elizabeth Bailey (Giulietta), Maren Engelhardt (Romeo), Daniel Holzhauser (Lorenzo), Tigran Ohanyan (Tebaldo), Yorck Felix Speer (Capellio), Staatsorchester Kassel, Opernchor des Staatstheaters Kassel

Musikalische Leitung: Francesco Angelico, Dramaturgische Betreuung: Ursula Benzing, Choreinstudierung: Marco Zeiser Celesti

Premiere: Sonntag, 9. September, 18 Uhr, Opernhaus

Weitere Vorstellungen: Dienstag, 11. September (19.30 Uhr), Sonntag, 30. September (16 Uhr), Freitag, 26. Oktober (19.30 Uhr)

„I Capuleti e i Montecchi“ – das sind „Die Capuleti und die Montecchi“: Vincenzo Bellini und sein Textdichter Felice Romani haben ihre Belcanto-Oper über Romeo und Julia nach den verfeindeten Familien der beiden Liebenden benannt. Im Fokus ihrer Oper steht der letzte Tag im Leben Romeos und Julias. Romeo wird hier zum romantischen Rebellen, und Giulietta schwankt zwischen Liebe und Pflichterfüllung. Bellini hat all diese romantischen Gefühlsideale, die Verzweiflung und Ausweglosigkeit mit der ihm eigenen berührenden Melodik in leidenschaftliche Musik übersetzt und eines der bewegendsten Liebesduette der Operngeschichte geschaffen.

 

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Kassel, Staatstheater Kassel, Premiere Tristan und Isolde – Richard Wagner, 26.05.2018

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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel © N. Klinger

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Tristan und Isolde  von Richard Wagner

Premiere: Samstag, 26. Mai, 17 Uhr, Opernhaus, Die weiteren Vorstellungen: 2., 9., 17. und 23. Juni 2018, jeweils 17 Uhr

Noch bevor am Staatstheater Kassel in der kommenden Spielzeit das Großprojekt Der Ring des Nibelungen beginnt, steht jenes Werk auf dem Spielplan, für das Richard Wagner 1857 seine Arbeit am Ring unterbrochen hatte: Tristan und Isolde. Mit diesem Musikdrama, das mit hypnotischer Wirkung Liebesrausch und Todessehnsucht beschwört, löste sich Wagner endgültig von traditionellen Opernformen – und eröffnete neue Dimensionen für die gesamte Musikentwicklung.

 Richard Wagner Bayreuth © IOCO

Richard Wagner Bayreuth © IOCO

Für die Titelpartien konnten mit dem schwedischen Tenor Michael Weinius und der dänischen Sopranistin Ann Petersen zwei international gefragte Wagner-Interpreten gewonnen werden sowie als König Marke der Bass Andreas Bauer von der Oper Frankfurt. Als Brangäne und als Kurwenal werden die beiden Kasseler Ensemblemitglieder Ulrike Schneider und Hansung Yoo zu erleben sein.

Die musikalische Leitung hat der Wagner-Spezialist und Echo-Klassik-Preisträger Constantin Trinks, der regelmäßiger Gast an den wichtigsten Opernhäusern Europas ist. Regie führt Stephan Müller, der in Kassel u.a. bereits den Doppelopernabend La Voix Humaine und Herzog Blaubarts Burg, Antigona von Tommaso Traetta und zuletzt Mozarts Jugendwerk Lucio Silla inszeniert hat.

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Musikalische Leitung: Constantin Trinks, Inszenierung: Stephan Müller, Bühne: Michael Simon, Kostüme: Carla Caminati, Dramaturgie: Ursula Benzing, Chor: Marco Zeiser Celesti

Mit:    Michael Weinius (Tristan), Ann Petersen (Isolde), Andreas Bauer (König Marke), Hansung Yoo (Kurwenal), Ulrike Schneider (Brangäne), Johannes An (Melot), Younggi Moses Do (ein Hirte), Daniel Holzhauser (ein Steuermann), Tobias Hächler (Stimme eines jungen Seemanns)

Erste Einblicke ermöglicht für 6,50 Euro Eintritt eine „Kostprobe“ am Freitag, 18. Mai, um 19 Uhr, bei der das Publikum einen Teil der zweiten Hauptprobe besuchen kann.

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