Hof, Theater Hof, Premiere Rigoletto – Giuseppe Verdi, 22.09.2018

September 21, 2018  
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Theater Hof

Theater Hof © Foto: Thomann

Theater Hof © Foto: Thomann

 Rigoletto – Giuseppe Verdi

Aufgehende Sterne am Opernhimmel

Premiere Samstag, 22. September 19.30 Uhr, Großes Haus

Wenn sich am Samstag der Bühnenvorhang zur ersten Premiere in der neuen Spielzeit hebt, dürfen sich die Zuschauer gleich auf eine musikalische Kostbarkeit freuen: Die Oper Rigoletto von Giuseppe Verdi. Für diese Inszenierung konnte Intendant Reinhardt Friese zwei aufgehende Sterne am Opernhimmel verpflichten – die  beiden renommierten Sopranistinnen Aleksandra Olczyk und  Lubov Skrebets, die alternierend die Rolle der Gilda übernehmen. Am Premierenabend wird  Lubov Skrebets die Gilda singen. Minseok Kim schlüpft in die Rolle des Duca von Mantua  und Anton Keremidtchiev wird Rigoletto singen.

Die Oper gilt als das erste Meisterwerk Verdis und begründete dessen Weltruhm. Die Tragödie um Rigoletto und dessen Tochter Gilda erfreut sich bis heute ungebrochener Beliebtheit, was nicht zuletzt an vielen eingängigen Melodien wie „La donna è mobile“ liegt. Die Geschichte um Liebe und Hass, Vergeltung und Verfluchung wurde von Regisseur Lothar Krause in die Mafia-Szene der 1920er Jahre hineinversetzt, Annette Mahlendorf hat die passenden Kostüme dazu entworfen. Mit Walter E. Gugerbauer steht ein erfahrener Dirigent am Pult, der Rigoletto schon an vielen Häusern dirigiert hat. Die Inszenierung wartet mit einer großen Herren-Chorbesetzung von 19 Sängern auf. Für Rigoletto wurden insgesamt nur acht Aufführungstermine angesetzt – auch das macht diese Inszenierung zu einer Kostbarkeit.

Theater Hof / Rigoletto - Anton Keremidtchiev als Rigoletto und Lubov Skrebets als seine Tochter Gilda © Theater Hof / Harald Dietz

Theater Hof / Rigoletto – Anton Keremidtchiev als Rigoletto und Lubov Skrebets als seine Tochter Gilda © Theater Hof / Harald Dietz

Termine: Samstag, 22. September (Premiere), 29. September, 3. Oktober, 7. Oktober, 12. Oktober, 3. November, 11. November (18 Uhr), 2. Dezember 2018

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Hof, Theater Hof, Premiere EIN TRAUMSPIEL von Aribert Reimann, 17.03.2018

März 16, 2018  
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Theater Hof

Theater Hof © Foto: Thomann

Theater Hof © Foto: Thomann

 

EIN TRAUMSPIEL Premiere: Samstag, 17.03.2018, 19.30 Uhr, Großes Haus

Einer der renommiertesten Komponisten unserer Zeit ist nach Oberfranken gereist, um am Theater Hof die erst dritte Inszenierung seines Erstlingswerks mitzuerleben. Mit dem 1965 uraufgeführten „Ein Traumspiel“ begann Aribert Reimanns mehrfach preisgekrönte Karriere als Opern-Komponist. Sein „Lear“ gehört zu den erfolgreichsten deutschen Opern des 20. Jahrhunderts und avancierte schnell zu einem Klassiker der Avantgarde. Zuletzt feierte der inzwischen 82-Jährige im Januar mit „L’Invisible“ eine hochgelobte Uraufführung, die er als Auftragswerk zur Wiedereröffnung der Deutschen Oper Berlin komponierte.

Theater Hof / Aribert Reimann im Gespräch mit Intendant Reinhardt Friese © Theater Hof / Melanie Gückel

Theater Hof / Aribert Reimann im Gespräch mit Intendant Reinhardt Friese © Theater Hof / Melanie Gückel

Das Theater Hof ist sehr geehrt, dass Aribert Reimann zu den Endproben und der Premiere von „Ein Traumspiel“ am 17. März in Hof persönlich anwesend ist. Intendant Reinhardt Friese setzte die surreale und zugleich poetische Oper auf den aktuellen Spielplan der Spielzeit mit dem Motto „Traumtänzer, Gaukler, Schmierenkomödianten“. Er ist einer der Wenigen, der die Oper jemals gesehen und gehört hat. Als das Werk am Hessischen Staatstheater Wiesbaden 1987 zum zweiten Mal zur Aufführung kam, saß Friese im Publikum.

Für das Theater Hof ist es eine große Herausforderung, diese imposante und aufwendige Oper auf die Bühne des Stadttheaters zu bringen. Zum einen stellt die Komposition höchste Ansprüche an Sänger und Orchester und zum anderen liegen bisher keine Tonaufnahmen der Oper vor.

Dies wird sich mit der Premiere in Hof ändern. Deutschlandfunk Kultur wird die Vorstellung am 17. März aufnehmen und am 5. Mai deutschlandweit ausstrahlen. Der Hörfunksender goutiert damit auch den Mut des Theaters Hof und unterstreicht die Intention des Intendanten, dem Publikum Neues und Herausforderndes zugänglich zu machen. Einmal mehr erfährt das Theater Hof überregionale Aufmerksamkeit und Achtung.

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Hof, Theater Hof, Uraaufführung RASPUTIN – Musical, 28.10.2017

Oktober 19, 2017  
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Theater Hof / Plakatmotiv von „Rasputin“ mit dem Sänger Karsten Jesgarz © (Foto A.Frydrych; Grafik und Illustration H.Drees)

Theater Hof / Plakatmotiv von „Rasputin“ mit dem Sänger Karsten Jesgarz © (Foto A.Frydrych; Grafik und Illustration H.Drees)

Musical  RASPUTIN

Premiere: Samstag, 28.10.2017, 19.30 Uhr, weitere Aufführungen 29.10.; 4.11.; 5.11.; 15.11.; 24.11.; 17.12.2017

Die letzte Uraufführung des Theaters Hof „Einstein – Das Musical“ wurde vom Deutschen Bühnenverein als eine der meistbesuchten und -gespielten Musical-Uraufführungen Deutschlands bewertet. Mit Rasputin präsentiert sich das Theater Hof nun einmal mehr als Uraufführungstheater.

Um kaum eine Persönlichkeit ranken sich so viele widersprüchliche und spektakuläre Legenden wie um Grigori Rasputin. 2017 jährt sich zum hundertsten Mal die Oktoberrevolution, die der Ermordung Rasputins folgte. Der Komponist Paul Graham Brown, dem bereits in der Spielzeit 2014/15 mit dem Großen Houdini ein weltweit beachteter Erfolg am Theater Hof gelungen ist, macht sich diesmal auf die Spuren des mysteriösen Mönchs.

Theater Hof / Markus Pol © Alexander Frydrych)

Theater Hof / Markus Pol © Alexander Frydrych)

Im Cast von Rasputin finden sich erneut große Namen der deutschsprachigen Musical-Darsteller wieder. Für die Titelrolle konnte das Theater Hof den erfahrenen Musical-Star Markus Pol gewinnen, der u.a. den Kaiser Franz Joseph im Musical „Elisabeth“ im Berliner Theater des Westens, in Zürich und für die Vereinigten Bühnen Wien gab.

Ebenfalls dabei sind als Gastdarsteller Judith Jakob (bekannt u.a. aus der Wiener Uraufführung von „Mozart!“) und der talentierte Hofer Elias Himes als Zarensohn, der als Jungdarsteller bereits in mehreren Produktionen am Theater Hof das Publikum begeisterte.

Erste kostenlose Eindrücke von „Rasputin“ gibt es bei der öffentlichen Probe am Donnerstag, den 19. Oktober im Großen Haus um 18 Uhr und bei der Matinée in der Kulturkantine am Sonntag, 22. Oktober um 11 Uhr. Die Kartennachfrage ist hoch, auch bereits für die Premiere am 28. Oktober. 

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Hof, Theater Hof, Der fliegende Holländer von Richard Wagner, 22.09.2017

September 8, 2017  
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Theater Hof / Der Fliegende Holländer - Plakatmotiv - mit der Sängerin Inga Lisa Lehr Foto A.Frydrych; Grafik und Illustration H.Drees)

Theater Hof / Der Fliegende Holländer – Plakatmotiv – mit der Sängerin Inga Lisa Lehr Foto A.Frydrych; Grafik und Illustration H.Drees)

DAS THEATERSCHIFF HOF SETZT DIE SEGEL

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER von Richard Wagner

Premiere: Freitag, 22.09.2017, 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen 28.9.; 30.9.; 1.10.; 11.10.; 13.10.; 18.10.; 21.10.; 22.10.; 19.11.2017

Mit Richard Wagners romantischer Oper Der fliegende Holländer lichtet das Theater Hof am Freitag, den 22. September den Anker und startet in die neue Spielzeit.

Theater Hof / Walter E. Gugerbauer, neuer Musikdirektor am Theater Hof © H.Dietz

Theater Hof / Walter E. Gugerbauer, neuer Musikdirektor am Theater Hof © H.Dietz

Mit an Bord ist erstmals Walter E. Gugerbauer, der neue Musikdirektor des Hauses, als Musikalischer Leiter der Inszenierung sowie die beiden neuen Mitglieder des Musiktheater-Ensembles, der Tenor Minsoek Kim und der Bass Rainer Meseke.

Erste Einblicke in die von Intendant Reinhardt Friese inszenierte Oper um Einsamkeit und unstillbare Sehnsucht bietet die kostenlose öffentliche Probe am Montag, den 11. September um 18 Uhr.

Die junge Senta, Tochter eines reichen Kaufmanns, lebt in einem kleinen Hafenstädtchen. Doch sie fühlt: Jenseits der Enge in der Provinz gibt es auf der Welt mehr zu entdecken und zu erleben. Und so träumt sie sich immer weiter hinein in ein Bild, das im Haus ihres Vaters hängt: Es zeigt den Fliegenden Holländer, verdammt, bis zum Jüngsten Tag auf den sieben Weltmeeren mitseinem Geisterschiff umherzusegeln. Seine einzige Erlösung kann, der Legende nach, nur eineFrau sein, die für ihn aus Liebe und Treue ihr Leben gibt. Senta ist sich ganz sicher: Nur sie könnte dieses größte Opfer bringen, nur sie kann so sehr lieben. Eines Tages steht dann tatsächlich der Holländer vor ihrer Tür…

Richard Wagner Büste in Bayreuth © IOCO

Richard Wagner Büste in Bayreuth © IOCO

Wagners 1843 uraufgeführte Oper erzählt von Einsamkeit und unstillbarer Sehnsucht. Inspiriert wurde er dazu von einer Erzählung Heinrich Heines, in der das Motiv des verfluchten Seefahrers die deutsche Romantik auf den Punkt bringt. „Die Moral des Stückes ist für die Frauen, dass sie sich in acht nehmen müssen, keinen fliegenden Holländer zu heiraten. Und wir Männer ersehen aus diesem Stücke, wie wir durch die Weiber, im günstigsten Fall, zugrunde gehen.“ (Heinrich Heine)

Wer weitere Ausschnitte von Songs, Arien, Szenen und Choreographien aus sämtlichen Stücken der kommenden Spielzeit sehen möchte, sollte sich beeilen. Für die „Spielzeitrevue 2017/18“ am Samstag, den 16.09. gibt es nur noch Restkarten, erhältlich für 5 Euro an der Theaterkasse.

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