Hof, Theater Hof, Premiere Der Nussknacker, 26.01.2019

Januar 21, 2019  
Veröffentlicht unter Ballett, Premieren, Pressemeldung, Theater Hof

Theater Hof

Theater Hof © Foto: Thomann

Theater Hof © Foto: Thomann

Charme und Faszination eines Wintermärchens
Premiere „Der Nussknacker“ am 26. Januar im Großen Haus

Schneeflocken tanzen, Kinderaugen leuchten, Träume wehen von draußen herein. Peter Tschaikowskis Ballett „Der Nussknacker“ ist ein wahres Wintermärchen, das auch viele Jahre nach seiner Uraufführung in St. Petersburg noch immer zu den beliebtesten Balletten gehört. Beim großen Ballettabend am Theater Hof darf sich das Publikum auf die musikalisch reiche und tänzerisch herausfordernde Inszenierung  freuen. Ob „Der Tanz der Zuckerfee“ oder „Der Marsch der Zinnsoldaten“, die Stücke aus dem Ballett sind Legende.

Ballettdirektorin Barbara Buser hat die Geschichte etwas umgeschrieben und ihr einen märchenhaften Zauber verliehen. Die Kinder Clara und Fritz sind in ihrer Fassung nicht die leiblichen Kinder der Stahlbaums. In der Weihnachtsnacht nimmt Drosselmeier Clara mit auf seine Zuckerburg – einer Welt zwischen Phantasie und Wahrheit, wo Clara ihre leibliche Mutter trifft.  Bevor das Mädchen aus ihrem Traum erwacht, erlebt sie ein rauschendes Fest bei der Zuckerfee. Und am Ende gibt es eine große Überraschung.

Theater Hof / Der Nussknacker © Theater Hof

Theater Hof / Der Nussknacker © Theater Hof

Auch beim Bühnenbild gibt es eine Besonderheit: eine riesengroße Uhr, aus der dann die Zuckerburg fährt. Tschaikowskis Komposition, die zu den bekanntesten und schönsten Ballettmusiken der Welt gehört, wird von den Hofer Symphonikern zum Klingen gebracht. Die Damen des Opernchors am Theater Hof wirken ebenfalls mit. Nach dem großen Publikumserfolg von „Schwanensee“ in der Spielzeit 2014/15 präsentiert die Ballettcompagnie des Theaters Hof mit „Der Nussknacker“ ein weiteres berühmtes Werk aus dem Ballettrepertoire des Komponisten.

Premiere: Samstag, 26. Januar 2019, 19.30 Uhr im Großen Haus

Ballett von Peter I. Tschaikowski
Libretto nach E. T. A. Hoffmanns Erzählung
„Nussknacker und Mäusekönig“

MUSIKALISCHE LEITUNG Walter E. Gugerbauer
CHOREOGRAPHIE Barbara Buser
BÜHNE UND KOSTÜME Annette Mahlendorf
CHOR Roman David Rothenaicher
DRAMATURGIE Lothar Krause // Thomas Schindler
BALLETTASSISTENZ UND ABENDSPIELLEITUNG Daniela Meneses
VIDEOGRAPHIE Kristoffer Keudel
INSPIZIENZ Yana Andersson
MUSIKALISCHE EINSTUDIERUNG Clemens Mohr // Michael Falk
CLARA Kanako Ishiko // Riho Otsu
FRITZ José David Meggiboschi
FRAU STAHLBAUM Elisa Insalata
HERR STAHLBAUM Ali San Uzer
NUSSKNACKER // PRINZ Aurelian Child-de Brocas // Norbert Lukaszewski
DROSSELMEIER Lucas Corrêa // Witali Damer
PUPPE Irene Garcia Torres
HARLEKIN David Santos Ollero
MÄUSEKÖNIG Ali San Uzer
ZUCKERFEE // MUTTER Isabella Bartolini // Carla Wieden Dobón
Damen Opernchor Theater Hof
Hofer Symphoniker

—| Pressemeldung Theater Hof |—

Hof, Theater Hof, Premiere Viktoria und ihr Husar – Paul Abraham, 15.12.2018

Dezember 13, 2018  
Veröffentlicht unter Operette, Premieren, Pressemeldung, Theater Hof

Theater Hof

Theater Hof © Foto: Thomann

Theater Hof © Foto: Thomann

 Viktoria und ihr Husar – Paul Abraham

Glamouröse Revue-Operette

Premiere Samstag, 15. Dezember 2018,  19.30 Uhr

Eine Perle der glamourösen Revue-Operetten feiert am kommenden Samstag, 15. Dezember, Premiere am Theater Hof. Mit der Uraufführung von Viktoria und ihr Husar 1930 in Budapest erlangte der ungarische Komponist Paul Abraham über Nacht Weltruhm. Viele der wunderschönen Melodien wurden zu Evergreens, wie „Du warst der Stern meiner Nacht“, „Meine Mama war aus Yokohama“, „Mausi, süß warst du heute Nacht“ oder „Es träumt ein kleines Japanmädel“. Paul Abrahamas Meisterwerk ist auch eine beeindruckende Tanz- und Ausstattungsoperette, die in ferne exotische Welten entführt. Dazu wurde für jeden Schauplatz  ein überdimensionales Objekt als überhöhtes Sinnbild für diesen Ort geschaffen. Für Ungarn ist es eine riesige Paprikaschote und für Japan eine überdimensi­onale Kirschblüte, die gleichzeitig auch als Projektionsfläche oder als Showtrep­pe dient. Sibirien, Tokio, St. Petersburg und das ungarische Dörfchen Doroszma sind die Schauplätze der Operette.

Theater Hof / Victorie und ihr Husar © H. Dietz Fotografie

Theater Hof / Victorie und ihr Husar © H. Dietz Fotografie

Gleichzeitig ist es dem grandioser Enter­tainer Paul Abraham gelungen, durch die Musik ein Lebensgefühl zu vermittelt. Seine  große Leistung bestand auch darin, eine Jazzband in ein Sinfonieorchester zu integrieren. In der Produktion am Theater Hof wird die klassische Orchestermusik der Hofer Symphoniker mit Banjo, Saxofonen und einem Jazz-Schlagzeug erweitert.

Regisseur Tobias Materna will das Publikum mit auf eine Reise nehmen, in deren Verlauf es viele heitere, aber auch melancholische Momente geben wird. Dabei geht es um die großen Themen Liebe, Sehnsucht und Heimat. Viktoria und ihr Husar erlebte seine Uraufführung im Februar 1930 am Operettentheater in Budapest. Die deutsche Erstaufführung fand wenige Monate später am Stadttheater in Leipzig statt. Paul Abraham hatte anschließend auch in Wien großen Erfolg mit seinem Bühnenwerk, das auch mehrmals verfilmt wurde (1931, 1954 und 1975). Die Operette beginnt in einer Steppenlandschaft in Sibirien, wo Stefan Koltay, Rittmeister der Husaren, mit seinem Burschen Janczy während des 1. Weltkriegs  in der russischen Kriegsgefangenschaft auf ihre Hinrichtung warten.  Janczy spielt noch einmal auf seiner Geige eine wehmütige ungarische Melodie. Diese rührt den kosakischen Wächter so sehr an, dass er den beiden Ungarn verspricht, sie in Freiheit zu entlassen, wenn er dafür die Geige bekommt. Stefan Koltay und Janczy fliehen nach Japan, wo der Husar im Salon der US-amerikanischen Botschaft in Tokio auf seine ehemalige Verlobte Grafin Viktoria trifft, die jetzt die Frau des amerikanischen Botschafters John Cunlight ist. Als Stefan Koltay und Viktoria einen Moment alleine sind, kommt es zwischen den beiden zu einer offenen Aussprache. Viktoria schildert, wie es zur Ehe mit John Cunlight kam. Der Husar versucht nun, seine ehemalige Geliebte zu überreden, mit ihm nach Ungarn zu fliehen.

Theater Hof / Victorie und ihr Husar © H. Dietz Fotografie

Theater Hof / Victorie und ihr Husar © H. Dietz Fotografie

Musikalische Leitung:  Daniel Spaw, Inszenierung: Tobias Materna, Choreographie: Barbara Buser, Bühne und Kostüm: Jan Hendrik Neidert // Lorena Ayleen Diaz-Stephens
Chor: Roman David Rothenaicher, Opernchor Theater Hof, Hofer Symphoniker

Viktoria und ihr Husar: Premiere: 15.12.18 – 19:30 Uhr, weitere Vorstellungen:  Sonntag, 16.12.18 – 15:00 Uhr, Sonntag, 30.12.18 – 19:30 Uhr, Mittwoch, 09.01.19 – 19:30 Uhr, Samstag, 12.01.19 – 19:30 Uhr, Sonntag, 13.01.19 – 19:30 Uhr, Freitag, 18.01.19 – 19:30 Uhr, Samstag, 19.01.19 – 19:30 Uhr, Sonntag, 20.01.19 – 19:30 Uhr, Donnerstag, 24.01.19 – 19:30 Uhr (Selb, Rosenthal-Theater), Sonntag, 27.01.19 – 18:00 Uhr, Dienstag, 05.02.19 – 14:30 Uhr (Schweinfurt, Stadthalle), Mittwoch, 06.02.19 – 14:30 Uhr (Schweinfurt, Stadthalle), Dienstag, 16.04.19 – 19:30 Uhr (Aschaffenburg, Stadthalle), Mittwoch, 17.04.19 – 15:00 Uhr (Aschaffenburg, Stadthalle)

—| Pressemeldung Theater Hof |—

Hof, Theater Hof, Max und Moritz – Musikalische Lausbubengeschichte, 23.11.2018

Theater Hof

Theater Hof © Foto: Thomann

Theater Hof © Foto: Thomann

Max und Moritz  – Wilhelm Busch

– Vom Bilderbuch auf die Bühne –

Premiere Freitag, 23. November – 8.45 Uhr Vormittags

Es wird gestohlen, geneckt, gesungen und gesprungen, geprügelt und gebügelt – ein kunterbuntes Bühnenspektakel erwartet die Zuschauer beim diesjährigen Weihnachtsmärchen am Theater Hof. Die Streiche von Max und Moritz  haben ihren «Vater» Wilhelm Busch berühmt gemacht. Das Theater Hof bringt den Kinderbuchklassiker erstmals als kunterbuntes Tanztheater für Kinder und Erwachsene auf die Bühne. Die Musik stammt von dem bekannten Komponisten Gisbert Näther, der auch zur Premiere am Freitag, 23. November, um 8.45 Uhr  im Großen Haus erwartet wird. Die Musik, die er komponiert hat, charakterisiert die jeweiligen Figuren : eine temperamentvolle Witwe Bolte, ein schrulliger Meister Böck oder ein strenger Lehrer Hämpel.

Theater Hof / Max und Moritz - Carla Wieden Dobón (Max) und Lucas Correa (Moritz) © Theater Hof

Theater Hof / Max und Moritz – Carla Wieden Dobón (Max) und Lucas Correa (Moritz) © Theater Hof

In der originalgetreuen Inszenierung von Torsten Händler hat man das Gefühl, die Figuren würden direkt aus dem Bilderbuch von Wilhelm Busch steigen.  Die Zuschauer sind hautnah dabei, wenn die Lausbuben die Hühner der Witwe Bolte klauen, dem Onkel Fritz die Maikäfer ins Bett setzen oder dem Schneidermeister Böck die Brücke ansägen. Auf der Bühne im Großen Haus geht es also rund; begleitet wird das Ballett-Ensemble von einem Erzähler, der die Streiche von Max und Moritz kommentiert. Ein actionreiches und witziges Spektakel rund um zwei freche Kerle, das sich hervorragend als Ballett eignet. Choreograph und Tänzer haben das künstlerische Potenzial, das in dieser sympathischen Lausbubengeschichte steckt, dabei voll ausgeschöpft. Das Theater Hof bietet Vormittagsvorstellungen und am Nachmittag Familienvorstellungen mit anschließendem Weihnachtsbasteln an.

Max und Moritz. Eine musikalische Lausbubengeschichte nach Wilhelm Busch von Gisbert Näther, Choreographie: Torsten Händler, Bühne und Kostüm: Herbert Buckmiller, Erzähler: Thomas Hary

Karten gibt es unter der Telefonnummer 09281/7070-290 oder der E-Mail-Adresse kasse@theater-hof.de

VORMITTAGSVORSTELLUNGEN:
Freitag, 23.11.2018 – 08:45 Uhr (Premiere) und 10:45 Uhr, Hof, Großes Haus (Premiere)
Dienstag, 27.11.2018 – 08:45 Uhr und 10:45 Uhr, Hof, Großes Haus
Freitag, 30.11.2018 – 08:45 Uhr und 10:45 Uhr, Hof, Großes Haus
Mittwoch, 05.12.2018 – 08:30 Uhr und 10:30 Uhr, Selb, Rosenthal Theater
Donnerstag, 06.12.2018 – 10:00 Uhr, Selb, Rosental Theater
Dienstag, 18.12.2018 – 08:45 Uhr und 10:45 Uhr, Hof, Großes Haus
Mittwoch, 19.12.2018 – 08:45 Uhr und 10:45 Uhr, Hof, Großes Haus
Donnerstag, 20.12.2018 – 08:45 Uhr und 10:45 Uhr, Hof, Großes Haus
FAMILIENVORSTELLUNGEN mit anschließendem Weihnachtsbasteln:
Samstag, 01.12.2018 – 16:00 Uhr, Hof, Großes Haus
Sonntag, 09.12.2018 – 16:00 Uhr (2. Advent), Hof, Großes Haus
Mittwoch, 26.12.2018 – 16:00 Uhr (2. Weihnachtsfeiertag), Hof, Großes Haus

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Hof, Theater Hof, Premiere Rigoletto – Giuseppe Verdi, 22.09.2018

September 21, 2018  
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Theater Hof

Theater Hof © Foto: Thomann

Theater Hof © Foto: Thomann

 Rigoletto – Giuseppe Verdi

Aufgehende Sterne am Opernhimmel

Premiere Samstag, 22. September 19.30 Uhr, Großes Haus

Wenn sich am Samstag der Bühnenvorhang zur ersten Premiere in der neuen Spielzeit hebt, dürfen sich die Zuschauer gleich auf eine musikalische Kostbarkeit freuen: Die Oper Rigoletto von Giuseppe Verdi. Für diese Inszenierung konnte Intendant Reinhardt Friese zwei aufgehende Sterne am Opernhimmel verpflichten – die  beiden renommierten Sopranistinnen Aleksandra Olczyk und  Lubov Skrebets, die alternierend die Rolle der Gilda übernehmen. Am Premierenabend wird  Lubov Skrebets die Gilda singen. Minseok Kim schlüpft in die Rolle des Duca von Mantua  und Anton Keremidtchiev wird Rigoletto singen.

Die Oper gilt als das erste Meisterwerk Verdis und begründete dessen Weltruhm. Die Tragödie um Rigoletto und dessen Tochter Gilda erfreut sich bis heute ungebrochener Beliebtheit, was nicht zuletzt an vielen eingängigen Melodien wie „La donna è mobile“ liegt. Die Geschichte um Liebe und Hass, Vergeltung und Verfluchung wurde von Regisseur Lothar Krause in die Mafia-Szene der 1920er Jahre hineinversetzt, Annette Mahlendorf hat die passenden Kostüme dazu entworfen. Mit Walter E. Gugerbauer steht ein erfahrener Dirigent am Pult, der Rigoletto schon an vielen Häusern dirigiert hat. Die Inszenierung wartet mit einer großen Herren-Chorbesetzung von 19 Sängern auf. Für Rigoletto wurden insgesamt nur acht Aufführungstermine angesetzt – auch das macht diese Inszenierung zu einer Kostbarkeit.

Theater Hof / Rigoletto - Anton Keremidtchiev als Rigoletto und Lubov Skrebets als seine Tochter Gilda © Theater Hof / Harald Dietz

Theater Hof / Rigoletto – Anton Keremidtchiev als Rigoletto und Lubov Skrebets als seine Tochter Gilda © Theater Hof / Harald Dietz

Termine: Samstag, 22. September (Premiere), 29. September, 3. Oktober, 7. Oktober, 12. Oktober, 3. November, 11. November (18 Uhr), 2. Dezember 2018

—| Pressemeldung Theater Hof |—

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