Hannover, Kultusministerium, Verdienstorden für Nicholas McGegan Künstlerischer Leiter der Göttinger Händel-Festspiele

Juni 7, 2011  
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Verdienstorden für Nicholas McGegan

Land zeichnet Künstlerischen Leiter der Göttinger Händel-Festspiele aus

HANNOVER/GÖTTINGEN. Nach der Premiere der Oper Teseo hat es heute für den Künstlerischen Leiter der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen eine besondere Ehrung gegeben: Professor Nicholas McGegan erhielt von Staatssekretär Dr. Josef Lange das ihm vom Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister verliehene Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens. Der in Sawbridgeworth (England) geborene, international anerkannte Dirigent barocker Musik wurde damit für sein künstlerisches Wirken sowie seine Kooperation mit der Musikwissenschaft in Göttingen und Hannover ausgezeichnet.

McGegan leitet die Festspiele bereits seit 1991. Vor fünf Jahren hat er ein eigenes FestspielOrchester Göttingen (FOG) gegründet. Er hat es zudem verstanden, internationale Künstler in das hochwertige Programm einzubauen. „Durch die Einbeziehung historischer Elemente und mit Ihrer Kultivierung großer Spielfreude haben Sie den Internationalen Händel-Festspielen eine ganz eigene künstlerische Note verliehen und das Publikum begeistert. Zudem haben Sie dem musikalischen Nachwuchs bei den jährlichen Opern- und Oratorienaufführungen ein attraktives Podium geboten“, sagte Lange. Der Kulturstaatssekretär lobte auch McGegans Wirken als Honorarprofessor an der Georg August Universität Göttingen. Der Dirigent hat sich in seinen Kooperationen mit dem Musikwissenschaftlichen Seminar und der Hochschule für Musik,Theater und Medien Hannover Verdienste erworben. Unter anderem hat er den Studierenden sein fundiertes Fachwissen zur Aufführungspraxis von Opern im 17. und 18. Jahrhundert, zur Rezeptionsgeschichte der Werke Händels und zum Einfluss barocker Komponisten praxisbezogen vermittelt.

Für sein musikalisches Wirken erhielt McGegan bereits zahlreiche Auszeichnungen. 1993 wurde er mit dem Händel-Preis der Stadt Halle geehrt und 2006 zum Honorarprofessor der Philosophischen Fakultät der Göttinger Universität ernannt. Die britische Königin verlieh McGegan im vergangenen Jahr für seine musikalischen Leistungen außerhalb Großbritanniens den Verdienstorden „Officer of the British Empire“ (O.B.E.)

Nach 20 Jahren gibt McGegan die künstlerische Leitung mit dem Ende der diesjährigen Internationalen Händel-Festspiele an Laurence Cummings ab, bisher Leiter des London Handel Festival. McGegan wird sich künftig verstärkt seiner Arbeit mit dem Philharmonia Baroque Orchestra in San Francisco widmen, dessen Leitung er seit 25 Jahren innehat. Als Gastdirigent ist er aber auch weiterhin in Europa zu erleben.

Hannover, Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Praetorius Musikpreis Niedersachsen 2010

November 16, 2010  
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Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

 Praetorius Musikpreis Niedersachsen 2010

Johanna Wanka: „Alle Preisträger gehen kreativ neue Wege in der Musik“

HANNOVER. Niedersachsens Kulturministerin Professor Dr. Johanna Wanka hat am (heutigen) Sonnabend während einer festlichen Gala im Schauspielhaus Hannover den Praetorius Musikpreis Niedersachen 2010 an künstlerische Persönlichkeiten und Institutionen verliehen. Acht Preisträgerinnen und Preisträger in sechs Kategorien haben Preisgelder von insgesamt 56.000 Euro erhalten.

„Kreativ neue Wege zu beschreiten, das ist das gemeinsame Anliegen aller Praetorius Musikpreisträger. Und das ist auch unser Wunsch für das Musikland Niedersachsen“, sagte Wanka.
„Mit dem aus Hildesheim stammenden Bariton Thomas Quasthoff zeichnen wir in diesem Jahr eine der modernsten Persönlichkeiten des Musiklebens für seine herausragende künstlerische Leistung aus. Der Ausnahmekünstler steht beispielhaft für einen modernen Umgang mit unseren prägenden musikalischen Traditionen. Mit seiner Interpretation des Kunstliedes setzt er internationale Maßstäbe. Er entwickelt mit dem von ihm ins Leben gerufenen Wettbewerb ‚Das Lied‘ diese Kunstform weiter und fördert zudem junge Nachwuchskünstler“, so Wanka. Sie bat um Respekt dafür, dass Thomas Quasthoff aus persönlichen Gründen derzeit keine öffentlichen Auftritte wahrnimmt. Sie freue sich, dass die Geschäftsführerin des Wettbewerbes „Das Lied“, Franziska Castell, dem Wunsch Quasthoffs folgen konnte und den Preis für ihn entgegennimmt. Mit seinem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro unterstützt er den Nachwuchswettbewerb.

In der Kategorie „Internationaler Friedensmusikpreis“, dotiert mit 10.000 Euro, ist der Praetorius Musikpreis Niedersachsen an den katalanischen Musiker und Musikwissenschaftler Jordi Savall für seine künstlerische Beschäftigung mit Musikkulturen im Schnittpunkt christlicher, jüdischer und islamischer Tradition vergeben worden. Mit dem Charisma eines außergewöhnlichen Künstlers unterstreiche er die Botschaft des Friedens und der Völkerverständigung – so die Jury. Inspiration erhält Savall vor allem durch die Musik des Mittelalters, aber auch des Barocks und der Renaissance.

Für zukunftsorientierte internationale Musikprojekte ist der „Musikinnovationspreis“, ausgestattet mit 8.000 Euro, in diesem Jahr an Jazzmusiker Gunter Hampel vergeben worden. Der vielseitige Instrumentalist und Komponist steht für die eigenständige Entwicklung des deutschen und europäischen Jazz. Als Mittler zwischen Nordamerika und Europa hat er diesem zu einem ganz eigenen Stil verholfen. Er gilt als einer der Mitbegründer des europäischen Free Jazz und engagiert sich zudem in der Nachwuchsarbeit.

Die Komponistin Charlotte Seither hat den mit 8.000 Euro dotierten „Niedersächsischen Kompositionspreis“ erhalten. Ihre künstlerische und wissenschaftliche Arbeit wurde international durch zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien – unter anderem an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover sowie der Villa Massimo – gewürdigt. Sie lehrt Komposition an der Hochschule für Künste Bremen. Regelmäßig arbeitet sie mit renommierten Orchestern wie dem BBC Symphony Orchestra London zusammen und ist Gast bei internationalen Festivals. Ihre Werke werden weltweit aufgeführt. Charlotte Seither formt in ihrer Musiksprache heterogene ästhetische Elemente zu einer neuen Einheit.

Mit dem Praetorius-Förderpreis in Höhe von jeweils 5.000 Euro unterstützt das Land Niedersachsen junge Talente in ihrer künstlerischen Entwicklung. Die Jury hat in diesem Jahr die Sopranistin Ania Vegry, die Oboistin Maria Sournatcheva und das Jazz-Ensemble News from the North ausgewählt. Die jungen Künstler haben sowohl in nationalen und internationalen Wettbewerben, wie bei „Jugend musiziert“, hervorragende musikalische Leistungen gezeigt.

In der Kategorie „Ehrenamtliches Engagement“, ausgestattet mit 5.000 Euro, wurden diesmal die Internationalen Fredener Musiktage für ihr langjähriges Wirken in der Region Südniedersachsen geehrt. Das Festival unter der Leitung von Utz Köster rückt seit seiner Gründung 1991 die Kombination von Kammermusik und Bildender Kunst in den Fokus und gibt besonders jungen professionellen Künstlern ein Podium.

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur vergibt den Praetorius Musikpreis Niedersachsen seit 2005. Namensgeber ist Michael Praetorius, der ab 1604 in Wolfenbüttel als bedeutender Komponist und führender Musiktheoretiker seiner Zeit wirkte. Ausgewählt wurden die Praetorius-Preisträger von einer unabhängigen Fachjury, die sich aus Experten des internationalen Musiklebens, renommierten Musikjournalisten und Künstlern zusammensetzt. Mitglieder sind gewesen: Dr. Wilhelm Krull, Dr. Markus Fein, Heiner Goebbels, Professor Dr. Karl-Jürgen Kemmelmeyer, Henning Rümenapp und Claus Spahn.

Die Gala des Praetorius Musikpreises 2010 fördern:
Otto Bock Quality For Life,
VGH Versicherungen und Künstlerhaus Spiekeroog.
Zu den weiteren Unterstützern zählt das Crowne Plaza Hannover.

Hannover, Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Festliche Gala für hervorragende und kreative Künstler in der Musik 13.11.2010

November 5, 2010  
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 min_kultur_niedersachsen.JPGPresseinformation Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Festliche Gala für hervorragende und kreative Künstler in der Musik

Sonnabend, 13.11.2010, 19.30 Uhr, Schauspielhaus Hannover, Prinzenstraße 9
Wir laden Sie herzlich zur festlichen Gala des Praetorius Musikpreises Niedersachsen 2010 am Sonnabend, 13. November, in das Schauspielhaus Hannover ein. Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Professor Dr. Johanna Wanka, wird an künstlerische Persönlichkeiten und Institutionen in sechs Kategorien den diesjährigen Praetorius Musikpreis für ihre musikalischen Leistungen und ihr Engagement für die Musik verleihen. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden sich mit Ausschnitten aus ihrem künstlerischen Repertoire präsentieren.

Die Preisträger

Das Land Niedersachsen zeichnet den international bekannten Bariton und Ausnahmekünstler Thomas Quasthoff mit dem diesjährigen Praetorius Musikpreis Niedersachsen für seine herausragende künstlerische Leistung aus. Der in Hildesheim geborene Quasthoff setzt mit seinen Interpretationen vor allem im Genre Kunstlied auf höchstem Niveau Maßstäbe.

In der Kategorie „Internationaler Friedensmusikpreis“ wird der Praetorius Musikpreis Niedersachsen an den katalanischen Musiker und Musikwissenschaftler Jordi Savall für seine künstlerische Beschäftigung mit Musikkulturen im Schnittpunkt christlicher, jüdischer und islamischer Tradition vergeben. Für zukunftsorientierte internationale Musikprojekte vergibt die Jury den „Musikinnovationspreis“ in diesem Jahr an den Jazz-Pionier Gunter Hampel. Die international arbeitende Komponistin Charlotte Seither erhält den „Niedersächsischen Kompositionspreis“. Mit dem Praetorius-Förderpreis unterstützt das Land Niedersachsen junge Talente: die Sopranistin Ania Vegry, die Oboistin Maria Sournatcheva und das Jazzensemble News from the North. Mit dem „Preis für Ehrenamtliches Engagement“ werden die Internationalen Fredener Musiktage ausgezeichnet.

Das Programm

Zum Auftakt der Preisverleihung präsentiert der Norddeutsche Figuralchor unter der Leitung von Professor Jörg Straube mit „Hora“ ein Werk aus der Feder Charlotte Seithers. Eine Kombination aus Free-Jazz mit Breakdance-Performance bietet das Ensemble um den europäischen Jazz-Pionier Gunter Hampel. Sowohl die Sopranistin Ania Vegry als auch die Oboistin Maria Sournatcheva geben zusammen mit dem Hannoveraner Kammerorchester „Il gioco col suono“ einen Einblick in ihr Repertoire von Benjamin Britten bis Domenico Cimarosa. Die junge Jazzband „News from the North“ wird eine ihrer instrumentalen Eigenkompositionen spielen. Jordi Savall zeigt mit der Suite „The Lancashire Pipes“ einen Querschnitt der Musik für Viola da Gamba durch die Jahrhunderte.

Die Gala des Praetorius Musikpreises 2010 fördern:
Otto Bock Quality For Life,
VGH Versicherungen und Künstlerhaus Spiekeroog.
Zu den weiteren Unterstützern zählt das Crowne Plaza Hannover.

Die Sitzplatzreservierung für Berichterstatter:
Um für Sie wegen der in diesem Jahr begrenzten Plätze eine feste Sitzmöglichkeit reservieren zu können, möchten wir Sie herzlich bitten, sich oder ein anderes Redaktionsmitglied mit beiliegendem Fax-Formular verbindlich anzumelden. Auch bitten wir um Verständnis, dass wir diesmal nur die Kolleginnen und Kollegen berücksichtigen können, die von der Gala berichten. Ihre Karten hinterlegen wir für Sie am Pressecounter im Eingangsbereich des Schauspielhauses. Sie können am Tag der Veranstaltung von 18.30 Uhr an abgeholt werden. Dort erhalten Sie auch eine Pressemappe.

Weitere Informationen zum Praetorius Musikpreis 2010 sowie Dossiers zu den Preisträgern finden Sie im Web-Portal:
www.praetoriusmusikpreis.niedersachsen.de

Hannover, Kultusministerium, Niedersächsisches Musikalisierungsprogramm

August 25, 2010  
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Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Niedersächsisches Musikalisierungsprogramm

„Wir machen die Musik!“ geht mit zusätzlichen 1 Millionen Euro in die zweite Runde

HANNOVER. Frühkindliche Bildung ist ein zentraler Bestandteil der Kulturpolitik des Landes Niedersachsen. Deshalb ist das Niedersächsische Musikalisierungsprogramm langfristig bis 2016 angelegt und wird stufenweise aufgestockt: „Wir haben das Credo des Programms „Wir machen die Musik!“ wörtlich genommen. Musikalische Bildung für alle ist seit einem Jahr nicht nur Ziel, sondern Realität im Musikland Niedersachsen. Deshalb haben wir die Fördersumme auf insgesamt 1,5 Mio. Euro erhöht. In jedem Jahr wird ein neuer Jahrgang von Schülern in das Musikalisierungsprogramm integriert,“ betont die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur Prof. Dr. Johanna Wanka.

Die bereits im vergangenen Jahr geschlossenen Kooperationen zwischen Musikschulen und Kindertageseinrichtungen im Musikland Niedersachsen werden seit Beginn dieses Schuljahres durch Angebote in Grundschulen erweitert. Teilnehmende Kinder bekommen so auch nach ihrem Übergang in die Schule die Möglichkeit, weiterhin Bildungsangebote von „Wir machen die Musik!“ in Anspruch nehmen zu können. Langfristig soll auf diese Weise das Ziel einer flächendeckenden Musikalisierung im Musikland Niedersachsen erreicht werden.

Unabhängig der sozialen Herkunft werden jetzt die Drei- bis Fünfjährigen in Kindertageseinrichtungen und ab diesem Schuljahr zusätzlich auch die sechsjährigen Kinder in der Grundschule auf professionelle Weise an Musik herangeführt. Neben der Freude am gemeinsamen Musizieren werden vor allem wichtige Schlüsselkompetenzen wie Konzentration und Leistungsfähigkeit sowie Ausdauer gefördert. Die Integration kindgerechter und qualitativ hochwertiger Angebote in den Kindergartenalltag unterstützt die frühzeitige Sensibilisierung und Begeisterung für Musik ergänzend zum Schulunterricht. Dabei wird nicht nur Wert auf eine elementare Instrumentalausbildung der Kinder gelegt, sondern auch auf den Umgang mit der eigenen Stimme. Hier unterscheidet sich die Initiative „Wir machen die Musik!“ grundlegend von Projekten anderer Bundesländer, wie „Jedem Kind ein Instrument“ in Nordrhein-Westfalen. Damit ist das Niedersächsische Musikalisierungsprogramm bundesweit einzigartig, wie Gitta Connemann, MdB und Präsidentin des Landesverbandes niedersächsischer Musikschulen e.V. erklärt. „Unsere Musikschulen bringen musikalische Bildung dorthin, wo sie am stärksten nachgefragt und am dringendsten gebraucht wird – in die Kindergärten und Schulen. Viele tausend Kinder im Musikland Niedersachsen erhalten damit eine einmalige Chance. Ihnen wird die Welt des Gesangs, der Musik und des Tanzes eröffnet. Dafür stehen die öffentlichen Musikschulen Niedersachsens. Sie haben sich über viele Jahre als kompetenter und erfahrener Bildungspartner von Kitas, Schulen und des Landes Niedersachsen bewährt.“

Im Laufe des vergangenen Schuljahrs haben sich 65 Musikschulen an der Initiative beteiligt, deren Lehrkräfte insgesamt 430 Jahreswochenstunden angeboten haben. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt die Musikschulen mit 50 Prozent ihrer Personalkosten. Im vergangenen Jahr wurden hierfür 500.000 Euro zur Verfügung gestellt. Im laufenden Schuljahr 2010/2011 steigen die Fördermittel auf eine Gesamtsumme von rund 1,5 Millionen. Euro.

Die Gegenfinanzierung geschieht in Eigenverantwortung der Musikschulen über Sponsoren, Spenden, Eigenmittel oder kommunale Zuwendungen. Erfahrungen aus dem vergangenen Schuljahr zeigen, dass die Strahlkraft des flächendeckend angelegten Programms positive Wirkungen auf die Gegenfinanzierung der Landesmittel hat.

Langfristiges Ziel des bis 2016 angelegten Förderprogramms ist es, 80 Prozent der Kinder in Kindertagesstätten und 30 bis 40 Prozent der Kinder in Grundschulen für „Wir machen die Musik!“ zu gewinnen. Ab diesem Schuljahr werden auch Musikschulen privater Trägerschaft in das Musikalisierungsprogramm integriert. „Die privaten Musikschulen in Niedersachsen leisten so ihren Beitrag zur flächendeckenden Musikalisierung Niedersachsens und bringen ihre langjährige Erfahrung musikalischer Früherziehung aus Kooperationen mit Bildungsträgern, wie Schule und Kindergarten ein“, erklärt Eric Ridder, Vorstand des Landesverbands privater Musikschulen.

Als Beispiel einer erfolgreichen Kooperation von Grundschule, Kindertagesstätte und Musikschule gilt das heute vorgestellte Pilotprojekt an der Albert-Schweitzer-Schule Hannover und der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover. „Wir erreichen mit dem Programm insbesondere sozial benachteiligte Kinder, die ohne das Förderprogramm nie Musik- oder Instrumentalunterricht bekommen hätten,“ so die Leiterin der Albert-Schweitzer-Schule, Beatrix Albrecht. Kofinanziert werden die musikalischen Bildungsangebote unter anderem durch die Stadt Hannover und durch die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung. Derzeit werden hier 90 Kurse mit rund 1.000 Kindern durchgeführt.

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