Hannover, Staatstheater Hannover, Neues Werkstattgebäude für die Theater, IOCO Aktuell, 23.07.2020

Staatsoper Hannover

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

NEUE THEATERFABRIK FÜR STAATSTHEATER  –   €26,5 Mio.

 Grundsteinlegung  für neues Werkstattgebäude der Staatstheater Hannover

Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler sowie die Geschäftsführung der Staatstheater Hannover, Schauspiel-Intendantin Sonja Anders, Staatsopern-Intendantin Laura Berman und Verwaltungsdirektor Jürgen Braasch, wohnten am 9.7.2020 gemeinsam mit Gästen und Vetreter*innen der beteiligten Bauunternehmen der feierlichen Grundsteinlegung für den Neubau der Dekorationswerkstätten der Niedersächsischen Staatstheater Hannover bei.

„Die Werkstatt, die hier in den kommenden Monaten entsteht, verspricht vor allem denjenigen, die die Bühnenbilder bauen und gestalten ein besseres, sichereres Arbeiten“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler. „Wir fördern den Neubau mit 26,5 Millionen Euro. Denn Bühnenbild, Requisite und Kostüm sind nicht nur Beiwerk, sondern unverzichtbarer Teil einer Theaterproduktion. Sie sind Teil der Geschichte.“

Jürgen Braasch, Verwaltungsdirektor: „Der Neubau ist ein Meilenstein für die Staatstheater Hannover und zugleich ein wichtiger Schritt, um die Leistungsfähigkeit und Produktivität unseres Theaterbetriebesn auf den Stand der heutigen Technik zu bringen.“

Staatstheater Hannover / Simulation des neuen Werkstattgebaeude @ Staatstheater Hannover

Staatstheater Hannover / Simulation des neuen Werkstattgebaeude @ Staatstheater Hannover

Laura Berman, Intendantin Staatsoper,: „Große Bühnen brauchen große Visionen. Für die Künstlerinnen und Künstler sind das fabelhafte Aussichten – und auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Staatstheater Hannover werden damit noch attraktiver – als Arbeitgeberin und Kulturmotor der Region.“

Sonja Anders, Intendantin Schauspiel: „Von dem Neubau profitieren nicht nur wir heute, sondern auch unser Publikum von morgen: Die Staatstheater Hannover rüsten sich für die Zukunft. Das ist zugleich ein Bekenntnis für die Relevanz der Theaterkultur in Hannover und der Region.“

An der Bornumer Straße wird bis Ende 2021 eine der modernsten Theaterwerkstätten Deutschlands entstehen, welche den arbeitsrechtlichen Bedingungen gerecht wird und auch im Hinblick auf Effizienz und digitale Produktionsweisen ein Vorzeigeprojekt in der deutschsprachigen Theaterlandschaft ist. Zeitgleich läutet das Bauvorhaben als Pilotprojekt die Zukunft des digitalen Bauens in Niedersachsen ein.

Auf rund 10.000 m² Bruttogeschossfläche werden in Zukunft die 78 Mitarbeiter*innen der Gewerke Tischlerei, Schlosserei, Malsaal, Bühnenplastik und Dekoration für die Herstellung der Bühnenbilder von Staatsoper und Schauspiel Hannover arbeiten. Jedes Jahr entstehen hier rund 40 Bühnenbilder für das Opernhaus, das Schauspielhaus und den Ballhof.

Staatstheater Hannover / Hier : Grundsteinlegung vl Sonja Anders, Jürgen Braasch, Laura Berman, Björn Thümler @ Villegas

Staatstheater Hannover / Hier : Grundsteinlegung vl Sonja Anders, Jürgen Braasch, Laura Berman, Björn Thümler @ Villegas

Derzeit sind die Theaterwerkstätten in dem viel zu kleinen Werkstattgebäude an der Hildesheimer Straße hinter der Stadtbibliothek untergebracht. Das 1930 errichtete Magazin- und Werkstattgebäude der Staatstheater ist bereits seit vielen Jahren stark sanierungsbedürftig und technisch veraltet. Da es an entsprechenden Montageflächen sowie an jeder Hebe- und Ladetechnik fehlt, werden bis heute alle Materialien weitgehend händisch bewegt. „Wir verarbeiten jährlich etwa 75 Tonnen Stahl, 40.000 m Holzlatten und 10.500 m² Plattenwerkstoffe wie Sperrholz, Multiplex und Tischlerplatte in unseren Dekorationswerkstätten. Das alles nur mit Muskelkraft in beengten Räumen zu bewegen, ist ein kaum noch hinnehmbarer Zustand“ erklärt Jürgen Braasch.

Im Vorfeld des geplanten Werkstattneubaus wurden intensive Nutzungs-, Standort- und Wirtschaftlichkeitsanalysen durchgeführt, die letztlich den Ausschlag für den Neubau gaben. Das Baugelände in Bornum gehört seit 2017 dem Land Niedersachsen und wird bereits mit dem Probebühnenzentrum der Staatstheater genutzt. Das frei werdende Werkstattgebäude an der Hildesheimer Straße wurde von der Region Hannover erworben und soll nach dem Auszug der Werkstätten in ein Büro- und Verwaltungsgebäude umgebaut werden.

Summer Session der Staatsoper Hannover 2020
youtube Trailer Staatsoper Hannover
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Die Finanzierung des Werkstattneubaus ist durch das Land Niedersachsen zugesichert und aktuell mit einer Summe von 26,5 Mio. Euro budgetiert. Die Entwürfe stammen von dem Architekturbüro BKSP und Partner aus Hannover, welches sich zuvor in einem europaweiten Architekturwettbewerb durchsetzen konnte. Die Bauplanung erfolgt mithilfe von modernster digitaler Technik – der Werkstattneubau ist das erste öffentliche Bauprojekt in Niedersachsen, welches mit der innovativen Building Information Modeling-Methode entsteht.

Im Zuge des Masterplan Bornum 2042 soll der Standort an der Bornumer Straße in den kommenden 25 Jahren zur zentralen Proben- und Produktionsstätte der Staatstheater Hannover ausgebaut werden. Aktuell unterhalten die Staatstheater mehrere Außenstandorte, Probenräume und Lagerflächen in ganz Hannover, die sukzessive nach Bornum verlagert werden sollen – auch um in Zukunft Liefer- und Transportwege zu reduzieren. 2042 soll mit dem Bezug des neuen Orchesterprobensaals das Projekt abgeschlossen sein.

DATEN UND FAKTEN RUND UM DEN NEUBAU

Projektbeteiligte (Auswahl)
Bauherr und Nutzer: Niedersächsische Staatstheater Hannover GmbH
Architekten und Generalplaner: Architekten BKSP, Hannover
Finanzierung: Land Niederachsen, MWK

Gebäudeaufbau
– Gebäudemaße rund 108m x 85m x 13,50m (L x B x H)
– Bruttogeschossfläche (BGF) rund 10.000 m², davon rund 7.500 m² Werkstattfläche sowie Transport- und Lagerflächen, Technikräume, Umkleide- und Sozialbereiche, Besprechungsräume, Büros usw.
– alle Gewerke sind ebenerdig um die künftige Montagehalle angeordnet. Es gibt eine durchgehende Raumhöhe.

Termine
– Abriss des Altbestands von Juni 2019 bis Februar 2020
– Mitte April 2020: Baubeginn
– Juli 2020: Grundsteinlegung
– Fertigstellung des Rohbaus bis Ende 2020
– Fertigstellung Innenausbau und Inbetriebnahme bis Ende 2021

—| Pressemeldung Staatsoper Hannover |—

Hannover, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Praetorius Musikpreis Niedersachsen 2012, 26.03.2012

März 26, 2012  
Veröffentlicht unter Kultusministerium, Pressemeldung

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Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Praetorius Musikpreis Niedersachsen 2012
Wenn romantische Klassik auf Weltmusik und Dirigenten auf Dissidenten treffen – eine Gala der Vielfalt

„Mit dem Praetorius Musikpreis Niedersachsen 2012 unterstützen wir Künstler in ihrem Engagement für die Musik. Zugleich setzen wir damit ein Zeichen für die Musikkultur in unserem Land, die sich durch große Vitalität und Dynamik auszeichnet“, sagte Niedersachsens Kulturministerin Professor Dr. Johanna Wanka am (heutigen) Sonnabend zu Beginn der festlichen Preisverleihung im Schauspielhaus Hannover. Die mit 56.000 Euro dotierten Preise gingen dieses Jahr an acht künstlerische Persönlichkeiten und Institutionen in sechs Kategorien. Die Geehrten präsentierten bei der Gala Ausschnitte aus ihrem vielfältigen Repertoire. Dieses reichte von Klaviermusik der Romantik über einen hochintensiven Grenzgang zwischen Musik und Literatur bis hin zur Weltmusik.

„Das Musikland Niedersachsen bietet fruchtbaren Boden für exzellente Nachwuchsmusiker und bringt immer wieder Musikerinnen und Musiker hervor, die zur internationalen Spitzenklasse zählen“, so Wanka. Dies zeigt sich beim Hauptpreisträger Thomas Hengelbrock ebenso wie bei den drei Förderpreisträgern. Die Kulturministerin dankte der Jury dafür, dass sie mit hoher Kompetenz und Sorgfalt die Preisträger ausgewählt habe.

Den mit 10.000 Euro dotierten „Preis für herausragende künstlerische Leistung“ erhielt der in Wilhelmshaven geborene Dirigent Thomas Hengelbrock. Er vereine unkonventionelle Programmgestaltung, interpretatorische Experimentierfreude und innovative Musikvermittlung, so die Jury. Hengelbrock hatte bereits Engagements an der Pariser Oper, dem Opernhaus in London und bei den Wagner Festspielen in Bayreuth. Seit September vergangenen Jahres ist er Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters in Hamburg. Er hat mit Künstlern von Weltrang, wie Cecilia Bartoli und Plácido Domingo, zusammengearbeitet. Auch mit seinem Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble hat er sich international einen Namen gemacht.

In der Kategorie „Internationaler Friedensmusikpreis“, ebenfalls dotiert mit 10.000 Euro, wurde der Praetorius Musikpreis Niedersachsen an die Dissidenten verliehen. Das Ensemble gründete sich 1981 in Berlin und sie prägten den Begriff „Worldmusic“ schon lange bevor dieser Europa erreichte. Den Preis erhielten die Dissidenten für ihre Arbeit, die zwischen den unterschiedlichen Kulturen vermittelt. Seit Jahren stehen sie für Völkerverständigung und eine gleichwertige Vermischung musikalischer Stile – so die Jury in ihrer Begründung.

Der Musikinnovationspreis, dotiert mit 8.000 Euro, ging in diesem Jahr an die Violinistin Patricia Kopatchinskaja. Sie studierte Violine und Komposition in Wien und Bern. Ihre moldawische Heimat schlägt sich in einem für sie typischen und ausdrucksstarken neuen Stil nieder: folkloristischen Klang überträgt sie auf europäische Kunstmusik. Kopatchinskaja ist bei Festivals und Konzerten weltweit – so auch bei den Niedersächsischen Musiktagen und den sommerlichen Musiktagen in Hitzacker – sehr gefragt. Sie trat als Solistin mit zahlreichen international führenden Orchestern auf. Sie überzeugt durch ihr innovatives Musikverständnis und durch ihre enorme Kreativität. Unter anderem erhielt sie den „New Talent – SPP Award“ der European Broadcasting Union (EBU), den „Förderpreis Deutschlandfunk“ und den BBC Music Magazine Award.

Der Komponist Harald Weiss erhielt den mit 8.000 Euro dotierten „Niedersächsischen Kompositionspreis“. Der in Salzgitter geborene Musiker studierte in Hannover an der Musikhochschule und hatte dort auch eine Professur inne. Sein künstlerisches Schaffen ist fortschrittlich und vielseitig. Dazu zählen Werke für Soloinstrumente, kammermusikalische Besetzungen, sowie Opern, Chor- und Orchesterwerke. Sein Wirken als Komponist, Musiker, Regisseur und Drehbuchautor ist durch hohe Individualität geprägt.

Mit Praetorius-Förderpreisen in Höhe von jeweils 5.000 Euro unterstützt das Land Niedersachsen junge Nachwuchstalente in ihrer künstlerischen Entwicklung. Die Jury zeichnete in diesem Jahr die Pianistin Elisabeth Brauß, den Schlagzeuger Simon Etzold und das Jazztrio Tritonüsse mit dem Förderpreis aus. Die jungen Künstler haben in nationalen wie internationalen Wettbewerben, beispielsweise bei „Jugend musiziert“, herausragende musikalische Leistungen gezeigt.

In der Kategorie „Ehrenamtliches Engagement“, ausgestattet mit 5.000 Euro, wurde das Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover unter der Leitung von Professor Bernd Goetzke ausgezeichnet – den Preis nahm Professor Christoph Hempel stellvertretend für den Vorstand des IFF in Empfang. Die seit über zehn Jahren existierende Einrichtung fördert den musikalischen Nachwuchs und ermöglicht eine exzellente Ausbildung für potenzielle Musikstudierende. Diese Arbeit hat schon einigen jungen Talenten eine musikalische Karriere geebnet.

Das Land vergibt den Praetorius Musikpreis Niedersachsen in heutiger Form seit dem Jahr 2005. Namensgeber ist Michael Praetorius, der ab 1604 in Wolfenbüttel als bedeutender Komponist und führender Musiktheoretiker seiner Zeit wirkte. Ausgewählt wurden die Preisträger von einer unabhängigen Fachjury, die sich aus Experten des Musiklebens, renommierten Musikjournalisten und Künstlern zusammensetzt. Mitglieder sind gewesen: Dr. Wilhelm Krull, Dr. Markus Fein, Professor Dr. Karl-Jürgen Kemmelmeyer, Henning Rümenapp und Claus Spahn.

Die Gala des Praetorius Musikpreises 2012 wurde unterstützt von:
Deutschlandradio Kultur (Medienpartner)
Crowne Plaza
Grotrian-Steinweg
TÜV Nord

Hannover, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Praetorius Musikpreis Niedersachsen 2012, November 2011

November 21, 2011  
Veröffentlicht unter Kultusministerium, Pressemeldung

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Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Praetorius Musikpreis Niedersachsen 2012. Die Preisträger stehen fest: Das Land ehrt Thomas Hengelbrock und Patricia Kopatchinskaja

Die Preisträgerinnen und Preisträger für den Praetorius Musikpreis Niedersachsen 2012 stehen fest: Den mit 10.000 Euro dotierten „Preis für herausragende künstlerische Leistung“ erhält Thomas Hengelbrock. Der Dirigent vereine unkonventionelle Programmgestaltung, interpretatorische Experimentierfreude und innovative Musikvermittlung, so die Jury.
Das Land zeichnet in insgesamt sechs Kategorien künstlerische Persönlichkeiten und Institutionen aus, die regional und international das facettenreiche Musikleben Niedersachsens repräsentieren. Das Preisgeld beträgt 56.000 Euro. Niedersachsens Kulturministerin Professor Dr. Johanna Wanka, ehrt die Preisträger während einer Gala am 24. März 2012 im Schauspielhaus Hannover. Dort präsentieren diese auch Ausschnitte aus ihrem hochkarätigen Repertoire.

Der in Wilhelmshaven geborene Thomas Hengelbrock hatte bereits Engagements an der Pariser Oper, dem Opernhaus in London und bei den Wagner Festspielen in Bayreuth. Seit September 2011 ist er Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters in Hamburg. Er hat mit Künstlern von Weltrang, wie Cecilia Bartoli und Plácido Domingo, zusammengearbeitet. Auch mit seinem Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble hat er sich international einen Namen gemacht.

In der Kategorie „Internationaler Friedensmusikpreis„, ebenfalls dotiert mit 10.000 Euro, wird der Praetorius Musikpreis Niedersachsen an die Dissidenten verliehen. Das Ensemble gründete sich 1981 in Berlin, hat einen starken Bezug zur marokkanischen Musik und ist seit 30 Jahren international tätig. Den Preis erhalten die Dissidenten für ihre Arbeit, die zwischen den unterschiedlichen Kulturen vermittelt. Seit Jahren stehen sie für Völkerverständigung und eine gleichwertige Vermischung musikalischer Stile – so die Jury in ihrer Begründung.

Der Musikinnovationspreis, dotiert mit 8.000 Euro, geht in diesem Jahr an die Violinistin Patricia Kopatchinskaja. Sie studierte Violine und Komposition in Wien und Bern. Ihre moldawische Heimat schlägt sich in einem für sie typischen und ausdruckstarken neuen Stil nieder: folkloristischen Klang überträgt sie auf europäische Kunstmusik. Kopatchinskaja ist bei Festivals und Konzerten weltweit – so auch bei den Niedersächsischen Musiktagen und den sommerlichen Musiktagen in Hitzacker – sehr gefragt. Sie trat als Solistin mit zahlreichen international führenden Orchestern auf. Sie überzeugt durch ihr innovatives Musikverständnis und durch ihre enorme Kreativität. Unter anderem erhielt sie den „New Talent – SPP Award“ der European Broadcasting Union (EBU), den „Förderpreis Deutschlandfunk“ und den BBC Music Magazine Award.

Die Komponist Harald Weiss erhält den mit 8.000 Euro dotierten „Niedersächsischen Kompositionspreis„. Der in Salzgitter geborene Komponist studierte in Hannover an der Musikhochschule und hatte dort auch eine Professur inne. Sein künstlerisches Schaffen ist innovativ und vielseitig. Dazu zählen Werke für Soloinstrumente, kammermusikalische Besetzungen, sowie Opern, Chor- und Orchesterwerke. Sein Wirken als Komponist, Musiker, Regisseur und Drehbuchautor ist durch hohe Individualität geprägt.

Mit Praetorius-Förderpreisen in Höhe von jeweils 5.000 Euro unterstützt das Land Niedersachsen junge Nachwuchstalente in ihrer künstlerischen Entwicklung. Die Jury zeichnet in diesem Jahr die Pianistin Elisabeth Brauß, den Schlagzeuger Simon Etzold und das Jazztrio Tritonüsse mit dem Förderpreis aus. Die jungen Künstler haben in nationalen wie internationalen Wettbewerben, beispielsweise bei „Jugend musiziert“, herausragende musikalische Leistungen gezeigt.

In der Kategorie „Ehrenamtliches Engagement„, ausgestattet mit 5.000 Euro, wird das Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover unter der Leitung von Professor Bernd Goetzke ausgezeichnet. Die seit über zehn Jahren existierende Einrichtung fördert den musikalischen Nachwuchs und ermöglicht eine exzellente Ausbildung für potenzielle Musikstudierende. Diese Arbeit hat schon einigen jungen Talenten eine musikalische Karriere geebnet.

Das Land vergibt den Praetorius Musikpreis Niedersachsen in heutiger Form seit dem Jahr 2005. Namensgeber ist Michael Praetorius, der ab 1604 in Wolfenbüttel als bedeutender Komponist und führender Musiktheoretiker seiner Zeit wirkte. Ausgewählt wurden die Preisträger von einer unabhängigen Fachjury, die sich aus Experten des internationalen Musiklebens, renommierten Musikjournalisten und Künstlern zusammensetzt.

Hannover, Niedersächsisches Musikalisierungs-programm WIR MACHEN DIE MUSIK, Season 2011/2012

August 23, 2011  
Veröffentlicht unter Kultusministerium, Pressemeldung

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Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Niedersächsisches Musikalisierungs-programm „Wir machen die Musik!“

Mit dem Beginn des Schuljahres 2011 / 2012 geht auch das Musikalisierungsprogramm des Landes Niedersachsen „Wir machen die Musik!“ in die nächste Runde. Der Auftakt findet in diesem Jahr in Oldenburg statt und wird vom Schulorchester „Kunterbunt“ mit rund 100 Schülerinnen und Schülern der 1. und 2. Klasse der Grundschule Haarentor unter der Leitung der Musikschule Oldenburg begleitet.

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