Hamburg, Philharmoniker Hamburg, Boris Berezovsky – Tschaikowskys Klavierkonzert-Klassiker, 14./15.12.2014

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Philharmoniker Hamburg

Boris Berezovsky: Tschaikowsky Klavierkonzert-Klassiker

Russisches Programm im 4. Philharmonischen Konzert

Mit Boris Berezovsky haben sich die Philharmoniker Hamburg einen der gefragtesten Klaviervirtuosen für das 4. Philharmonische Konzert am 14. und 15. Dezember 2014 eingeladen. Auf dem Programm steht neben Tschaikowskys 1. Klavierkonzert auch die 5. Sinfonie von Schostakowitsch. Die musikalische Leitung hat Pinchas Steinberg.

Mit Bezeichnungen wie »Klaviertitan« (SPIEGEL), »Tastenhüne« (Hamburger Abendblatt) oder »wahrer Nachfahre der großen russischen Pianistenschule« (Gramophone) wird Boris Berezovsky von der internationalen Presse bedacht. Der 1969 in Moskau geborene Künstler gilt gleichermaßen als kraftvoller wie auch sensibler Konzertpianist, ist ECHO-Preisträger und Experte der russischen Klavierliteratur. Mit Tschaikowskys Erstem Klavierkonzert präsentiert er in Hamburg einen der berühmtesten Klassiker der russischen Romantik des 19. Jahrhunderts.

Pinchas Steinberg beleuchtet in der zweiten Konzerthälfte ein russisches Kapitel des 20. Jahrhunderts. Entstanden 1937 zur Zeit der stalinistischen Herrschaft wurde Schostakowitschs Fünfte ein großer Publikumserfolg. Das berühmte Marschfinale sah man lange Zeit als Verherrlichung des Regimes an, wenngleich Schostakowitsch diesen sogenannten »Triumphsatz« eigentlich als einen Todesmarsch komponiert hatte. Der vermeintliche »Jubel ist unter Drohungen erzwungen«, so der Komponist in seinen Memoiren.

Boris Berezovsky ist Absolvent des Moskauer Konservatoriums. Für seine Interpretation von Tschaikowskys 1. Klavierkonzert erhielt er die Goldmedaille beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. Er ist ECHO-Preisträger und Gewinner mehrerer Diapason d`Or.

Pinchas Steinberg gastiert in den internationalen Musikzentren. Eng verbunden ist der israelische Dirigent mit dem Cleveland Orchestra. Seine Karriere begann 1974 in Deutschland beim RIAS-Symphonieorchester. Weitere Stationen führten ihn u.a. an die Wiener Staatsoper, an die Deutsche Oper Berlin und zum Orchestre de la Suisse Romande. Zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen entstanden unter seiner Leitung.

4. Philharmonisches Konzert
So, 14. Dezember 2014, Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal, 11 Uhr
Mo, 15. Dezember 2014, Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal, 20 Uhr

Peter Tschaikowsky: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47

Pinchas Steinberg, Dirigent, Boris Berezovsky, Klavier, Philharmoniker Hamburg

Konzerteinführung mit Juliane Weigel-Krämer:
So, 14. Dezember 2014, 10.15 Uhr, Laeiszhalle, Kleiner Saal
Mo, 15. Dezember 2014, 19.15 Uhr, Laeiszhalle, Kleiner Saal

—| Pressemeldung Philharmoniker Hamburg |—

Hamburg, Philharmoniker Hamburg, Beethovens 9. Sinfonie, 09.11.2014

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Philharmoniker Hamburg

Ludwig van Beethoven – Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Zum Jahrestag:  25 Jahre Mauerfall

 Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal, So, 9. November 2014,  19 Uhr

–  Arvo Pärt: In spe
–  Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Simone Young, Dirigentin, Camilla Nylund, Sopran
Ida Aldrian, Mezzosopran, Stuart Skelton, Tenor
Wolfgang Koch, Bariton, Chor der Staatsoper Hamburg
Philharmoniker Hamburg,  In Kooperation mit der Staatsoper Hamburg

Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November 2014 präsentieren Simone Young und die Philharmoniker Hamburg in Kooperation mit der Staatsoper Hamburg in einem Sonderkonzert die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Neben dem Staatsopernchor singen Solisten wie Camilla Nylund, Wolfgang Koch, Stuart Skelton u.a.

Als vor 25 Jahren die Mauer fiel, gab es für Leonard Bernstein nur ein Werk zur Feier dieses welthistorischen Ereignisses: Beethovens 9. Sinfonie mit Schillers »Ode an die Freude«. In seinem legendären Berliner Konzert ließ Bernstein damals »Freiheit« statt »Freude« singen und war sich sicher: »Beethoven würde uns zustimmen«.

Bonn_Beethoven-Denkmal_foto IOCO25 Jahre später gilt es nun, sich der wie durch ein Wunder unblutigen Revolution von 1989 und der deutschen Wiedervereinigung zu erinnern. Mit Beethovens Neunter knüpft Simone Young an eine philharmonische Tradition an, die den Freudenhymnus zu Silvester oder an Feiertagen zur Aufführung brachte. Der Neunten stellt Hamburgs Generalmusikdirektorin außerdem einen nachdenklichen Auftakt voran: Arvo Pärts ruhige Meditation In spe für Bläserquintett und Streichorchester gibt der Hoffnung Raum, dass Beethovens Ideal von Freiheit und Brüderlichkeit weitergetragen wird.

Im Finalsatz der Neunten bekommen die Philharmoniker Hamburg stimmgewaltige Unterstützung. Neben dem Chor der Staatsoper Hamburg singen Bayreuther Festspielgrößen wie Camilla Nylund und Wolfgang Koch, der australische Heldentenor Stuart Skelton, 2014 als »Bester Sänger« mit dem Opera Award in London ausgezeichnet, und Ida Aldrian, diesjährige Dr.-Wilhelm-Oberdörffer-Preisträgerin und Mitglied des Internationalen Opernstudio an der Hamburgischen Staatsoper.

—| Pressemeldung Philharmoniker Hamburg |—

Hamburg, Philharmoniker Hamburg, 2. Philharmonisches Konzert: Bruckner-Zyklus, 26./27.10.2014

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Philharmoniker Hamburg

Simone Young verbindet Anton Bruckner mit Jörg Widmann

Philharmoniker Hamburg setzen Bruckner-Zyklus fort
2. Philharmonisches Konzert

So, 26. Oktober 2014, Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal, 11 Uhr
Mo, 27. Oktober 2014, Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal, 20 Uhr

Jörg Widmann: Elegie für Klarinette und Orchester,Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll

Simone Young, Dirigentin, Jörg Widmann, Klarinette, Philharmoniker Hamburg

Konzerteinführung mit Kerstin Schüssler-Bach

So, 26. Oktober 2014, 10.15 Uhr, Laeiszhalle, Kleiner Saal
Mo, 27. Oktober 2014, 19.15 Uhr, Laeiszhalle, Studio E

Im zweiten 2. Philharmonischen Konzert am 26./27. Oktober 2014 setzen Simone Young und die Philharmoniker Hamburg ihren erfolgreichen Bruckner-Zyklus fort. Bruckners Neunte und letzte Sinfonie kombiniert Simone Young dabei mit der Elegie für Klarinette und Orchester von Jörg Widmann, der selbst den Solopart übernimmt.

»Es soll das schönste sein, das ich geschrieben habe«, so Anton Bruckner über seine Choralepisode im Adagio seiner neunten Sinfonie. Während der Komponist die ersten drei Sätze des Werks noch kurz vor seinem Tod fertig gestellt hat, existieren vom finalen vierten Satz nur Skizzen, die von verschiedenen Bearbeitern posthum ausgearbeitet wurden. »Meiner Meinung nach liegt eine besonders starke Poesie und Spiritualität gerade in der unvollendeten, dreisätzigen Fassung. Der Abbruch dieses künstlerischen Testaments ist ja das zutiefst Menschliche, Bewegende. Ich habe den Schluss der Neunten mit diesem Adagio, dem dann eben kein Finale folgt, immer als großes Fragezeichen empfunden: Wie geht es weiter nach dem Tod?«, so Simone Young.

Für Simone Young passt Jörg Widmanns Elegie (»Klagegesang«) besonders gut zur letzten Sinfonie Bruckners. Nicht nur, dass beide Werke in der gleichen Tonart E-Dur endeten, auch die Kompositionstechniken, die Arbeit in »Klang-Blöcken« verbinde die beiden Komponisten. So stellt Young Bruckners Neunter die Elegie voran, als einen »Klagegesang für einen großen Meister«.

Jörg Widmann zählt zu den führenden deutschen Klarinettisten und Komponisten. Als Solist in Orchesterkonzerten steht er weltweit auf der Bühne und seine kompositorische Arbeit reicht von Orchester- und Bühnenwerken über Vokalmusik bis hin zu Kammermusik. Für sein Engagement im Bereich der »Tradition und Innovation in der Musik« erhielt er 2010 die Marsilius-Medaille. Gemeinsam mit Simone Young brachte er seine Elegie bereits in Köln und Dresden zur Aufführung.

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Hamburg, Philharmoniker Hamburg, Bruckner-Konzert als CD-Produktion, 30.08.2014

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Philharmoniker Hamburg

Bruckner-Konzert als CD-Produktion

Simone Young und die Philharmoniker Hamburg setzen Bruckner-Zyklus fort

Bereits vor der offiziellen Saisoneröffnung im September sind Simone Young und die Philharmoniker Hamburg in einem Sonderkonzert zu erleben. Am 30. August 2014 spielen sie Bruckners siebte Sinfonie in der Laeiszhalle live auf CD ein, eine Sinfonie, die mit der strömenden Schönheit ihrer Themen und ihrer berührenden Hommage an Bruckners großes Vorbild Wagner ein besonders eindrucksvolles Hörerlebnis bietet.

Als Einführung vor dem Konzert gibt Tonmeister Jens Schünemann Einblicke in die technischen Details von Orchesteraufnahmen, von der Tonabnahme bis zum Surround Mix und Mastering. Im Anschluss spielen die Philharmoniker unter Simone Young das Werk an einem Stück ein.

Einen Großteil der Sinfonien Bruckners haben Simone Young und die Philharmoniker Hamburg bereits mit dem Label OehmsClassics produziert. Die CD-Veröffentlichungen wurden von der Presse mit großem Lob bedacht: So zählte etwa das FONO FORUM Simone Youngs Urfassung der 8. Sinfonie unter die acht besten Interpretationen dieses Werks und die Einspielung der 1. Sinfonie wurde 2011 in die Editor`s Choice des Grammophone Magazines aufgenommen.

Sa, 30. August 2014, Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal, 20 Uhr

Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur

Simone Young, Dirigentin
Philharmoniker Hamburg

Einführung: Tonmeister Jens Schünemann im Gespräch mit Orchesterdirektor Thorsten Stepath. 19.30 Uhr, Großer Saal

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