Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Liberace – Glitzer, Schampus – Chopin, 19.05.2019

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin - Ballett von Silvana Schröder, im Bild: Jon Beitia Fernandez als junger Liberace, Thüringer Staatsballett © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin – Ballett von Silvana Schröder, im Bild: Jon Beitia Fernandez als junger Liberace, Thüringer Staatsballett © Ronny Ristok

 Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin

Ballettdirektorin Silvana Schröder hat einen schillernden Ballettabend kreiert, der nun auch in Altenburg zu sehen ist. Premiere hat Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin am Sonntag, 19. Mai 2019 18 Uhr im Großen Haus des Altenburger Theaters.

Das Stück beschäftigt sich mit dem glamourösen, überraschenden und tragischen Leben des amerikanischen Ausnahmepianisten Wcadziu Valentino Liberace (1919-1987).

Theater und Philharmonie Thüringen / Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin - © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin – © Ronny Ristok

Zwar begann Liberace seine Laufbahn als klassischer Konzertpianist, doch schon bald war ihm die Welt der klassischen Musik nicht mehr genug. Er begeisterte sich in gleichem Maße für Jazz und Pop, für die Musicals am Broadway und für das verlockende Glitzern des Show-Business. So ernannte sich Liberace selbst zum „Mr. Showmanship“, eroberte mit seinen Klavier-Shows in kürzester Zeit das Fernsehen, und wurde in Las Vegas mit einer Gage von $100.000 pro Woche zum bestbezahlten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Liberaces ausschweifendes Leben, seine extravaganten Kostüme und Auftritte – ob in einem weißen Chinchillapelz mit langer Schleppe, in diamantenbesetzen Anzügen, in einem verspiegelten Rolls-Royce oder mit pink gefärbten Federn aus einem übergroßen Fabergé-Ei – und nicht zuletzt die Gerüchte um seine Sexualität hielten die Presse in den USA, Großbritannien und Australien über Jahrzehnte in Atem.

Theater und Philharmonie Thüringen / Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin - © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin – © Ronny Ristok

In ihrem Ballett spürt Silvana Schröder der faszinierenden Persönlichkeit Liberaces nach und stellt dabei die Liebesbeziehung zu seinem Weggefährten Scott Thorson in den Mittelpunkt. Die Hauptrolle des Abends übernehmen drei Künstler gemeinsam: Schauspielkapellmeister Olav Kröger gibt den Pianisten Liberace live am Flügel, der ehemalige Ballettdirektor Peter Werner-Ranke spielt den alten Liberace und der Tänzer Jon Beitia Fernandez übernimmt die Rolle des jungen Liberace. Filip Kvacák tanzt die Rolle des langjährigen Liebhabers Scott Thorson.

Die Ausstattung gestaltete Kostüm- und Bühnenbildnerin Verena Hemmerlein, die bereits mit ihrer Ausstattung für das Ballett Dracula begeisterte. Mit einer Musikauswahl von Klassik, Jazz, Pop und Broadway-Hits lädt das Thüringer Staatsballett mit zu einem vielseitigen, unterhaltsamen und nachdenklichen Ballettabend ein.

Premiere LIBERACE am 19.5.2019; weitere Vorstellungen im Theater Altenburg: Fr. 24. Mai 19.30 Uhr, So. 2. Juni 2019 18.00 Uhr, Do. 6. Juni 14.30 Uhr

 

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Der Vogelhändler, 24.05.2019

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Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - János Ocsovai (Adam) , Damen und Herren des Opernchors  © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – János Ocsovai (Adam)
, Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Operette „Der Vogelhändler“ kommt nach Gera

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr in Altenburg kommt Bernhard Stengeles Inszenierung von Carl Zellers Klassiker „Der Vogelhändler“ nun auch ins Theater nach Gera.

Premiere ist hier am Freitag, 24. Mai 2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus.

1891 in Wien uraufgeführt, erfreut sich Carl Zellers (1842-1898) „Der Vogelhändler“ dank turbulenter Handlung, wirkungsvoller Chorensembles und volksliedhaft-einschmeichelnder Melodien wie „Grüß euch Gott, alle miteinander“, „Ich bin die Christel von der Post“ oder „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ bis heute großer Beliebtheit. Eine besondere Komik entsteht, wenn die höfisch-aristokratische Welt der Kurpfalz auf das Milieu eines Bauerndorfes trifft und jeder die anderen hinters Licht führen oder deren wahre Neigungen und Absichten ergründen möchte. Bernhard Stengele – 2012 bis 2017 Schauspieldirektor bei Theater&Philharmonie Thüringen – brachte diesmal als Gastregisseur mit seiner Affinität für Komik und Milieustudien die Volksoperette in der Bühnen- und Kostümausstattung von Kristopher Kempf und Emilia Schmucker schwungvoll auf die Bühne. Die musikalische Leitung hat Thomas Wicklein. Der Opernchor singt in der Einstudierung des Chordirektors Gerald Krammer.

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - Miriam Zubieta als Christel von der Posts  © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – Miriam Zubieta als Christel von der Posts © Ronny Ristok

In den Partien: Anne Preuß als Kurfürstin Marie, Judith Christ als Hofdame Adelaide, Johannes Beck als Baron Weps, Timo Rößner als Graf Stanislaus, Kai Wefer als Süffle, Ulrich Burdack als Würmchen, János Ocsovai als Adam, Miriam Zubieta als Christel, Florian Neubauer/ Gustavo Mordente Eda als Schneck, Katharina Hentschel und Claudia Müller als Kellnerin Jette sowie lris Eberle und Katharina Hentschel als Frau Nebel.

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - Anne Preuß (Kurfürstin),  Damen und Herren des Opernchors  © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – Anne Preuß (Kurfürstin),
Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Zur Handlung: In einem pfälzischen Dorf am Rhein herrscht große Aufregung: Der Kurfürst hat sich zur Jagd angesagt. Er möchte ein Wildschwein erlegen und eine Jungfrau empfangen. Mit beidem kann die frivole Gemeinde nicht dienen. Der Jägermeister des Kurfürsten ist bereit, gegen ein hohes Bestechungsgeld dem Kurfürsten ein zahmes Hausschwein und eine Witwe vorzuführen. Da wird die Jagd abgesagt. Der Jägermeister, der das Geld nicht zurückgeben möchte, stellt seinen Neffen als Kurfürsten vor. Währenddessen trifft die Kurfürstin ein, um – als Bauernmädchen verkleidet – ihren Gatten „in flagranti“ zu erwischen. Gleichzeitig kommt der Tiroler Vogelhändler Adam an, um seine Braut Christel zu besuchen. Diese wiederum möchte beim Kurfürsten eine Stellung für Adam erbitten. Ein fröhliches Spiel der Verwechslungen, Eifersüchteleien und Liebe beginnt …

Weitere Termine im Theater Gera:
Sa. 25.05.2019 / 19:30 Uhr
So. 26.05.2019 / 14:30 Uhr
So. 02.06.2019 / 14:30 Uhr

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Forever Lennon, 03.05.2019

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Theater und Philharmonie Thüringen / Forever Lennon © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Forever Lennon © Ronny Ristok

Ballett „Forever Lennon“ feiert Premiere in Gera

Balletturaufführungen, in denen sich das Thüringer Staatsballett dem Leben und Wirken bedeutender Künstlerpersönlichkeiten widmet, stellen immer wieder Höhepunkte im Schaffen der Compagnie dar. In Silvana Schröders neuem Ballett „Forever Lennon“ dreht sich nun alles um John Lennon. Premiere ist am Freitag, 3. Mai 2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Geraer Theaters. Die passende Livemusik liefert Johnny Silver, Gewinner des Deutschen Rock- und Pop-Preises 2017, mit seiner Band. Bühnenbilder und Kostüme gestaltet Andreas Auerbach.

Chefchoreografin Silvana Schröder greift Themen auf, die John Lennon besonders bewegten: Jugend und Rebellion, Liebe, Freundschaft und Beziehungen, Ruhm und Selbstzweifel, Freiheit und den innigen Wunsch nach einer besseren, friedlicheren Welt. Wie kaum ein anderer Künstler verkörperte Lennon in all seiner Komplexität und Verwundbarkeit die Träume und Utopien einer ganzen vom Aufbruch beseelten Generation. Als intellektueller Provokateur wollte er mehr erreichen als Unterhaltungsmusik zu schaffen. John Lennon (1940-1980) war einer der einflussreichsten Popmusiker und Komponisten des 20. Jahrhunderts, der bis heute weltweit Menschen mit seiner Musik berührt. Der rebellische Beatle aus Liverpool schrieb gemeinsam mit seinem Bandkollegen Paul McCartney mitreißende Popsongs wie „She Loves You“, „Help!“ und „All You Need Is Love“ und löste mit der „Beatlemanie“ ein kulturelles Massenphänomen aus. 1970 zog er sich aus dem Rampenlicht zurück, lebte mit der Künstlerin Yoko Ono in New York zusammen und widmete sich aktiv der Friedensbewegung. 1980 wurde er vor seinem Haus am Central Park von einem ehemaligen Fan erschossen. Lennon hinterließ ein umfangreiches Solo-Werk, darunter den weltberühmten Titel „Imagine“.

Weitere Termine im Theater Gera:
Fr 03.05.2019 / 19:30 Uhr
So 05.05.2019 / 18:00 Uhr
So 12.05.2019 / 14:30 Uhr
Mo 13.05.2019 / 19:30 Uhr
Di 14.05.2019 / 18:00 Uhr
Fr 31.05.2019 / 19:30 Uhr
Sa 29.06.2019 / 19:30 Uhr
So 30.06.2019 / 14:30 Uhr

Zu vielen Terminen sind nur noch Restkarten erhältlich!

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Die Passagierin, 08.03.2019

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Theater und Philharmonie Thüringen / Die Passagierin, Anne Preuß als Marta © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Die Passagierin, Anne Preuß als Marta © Ronny Ristok

Opernpremiere „Die Passagierin“ in Gera

Theater&Philharmonie Thüringen setzt seine Programmreihe „Wider das Vergessen“ fort und bringt mit „Die Passagierin“ eine tiefgründige Oper von Mieczys?aw Weinberg auf die Bühne. Premiere hat die Inszenierung von Kay Kuntze (Generalintendant) in der Ausstattung von Martin Fischer und unter der musikalischen Leitung von GMD Laurent Wagner am Freitag, 8. März 2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Geraer Theaters.

Mieczys?aw Weinberg (1919-1996) komponierte die Oper 1968 nach dem gleichnamigen Roman der polnischen Auschwitz-Überlebenden Zofia Posmysz (*1923). Das Werk handelt von Schuld und der Unmöglichkeit ihrer Verdrängung, aber auch von der Verantwortung nachfolgender Generationen, die Erinnerung an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte wachzuhalten. Zugleich geht es um die zeitlose Kraft der Liebe und der Musik.

Im Jahr 1960 begeben sich der bundesdeutsche Diplomat Walter Kretschmar und seine Frau Lisa an Bord eines Ozeandampfers, der sie nach Südamerika bringen soll. Bei einem Spaziergang auf dem Deck fährt Lisa plötzlich der Schrecken in die Glieder, meint sie doch in einer anderen Passagierin Martha wiederzuerkennen, ehemals jüdische Gefangene im KZ Auschwitz. Dort war Lisa einst als Aufseherin tätig. Böse Erinnerungen ergreifen sie. Walter jedoch weiß nichts von der dunklen Vergangenheit seiner Gattin.

Die szenische Uraufführung 2010 in Bregenz fand international große Beachtung; in Ostthüringen wird die bislang fünfte Inszenierung zu erleben sein.

In den Rollen singen Annette Schönmüller als Lisa, János Ocsovai als Walter, Anne Preuß als Marta, Alejandro Lárraga Schleske als Tadeusz, Miriam Zubieta als Katja, Juliane Bookhagen als Krystina, Jolana Slavíková als Vlasta, Dilara Ba?tar als Hannah, Judith Christ als Bronka, Sujin Bae als Yvette, Ina Westphal als Alte Frau, Kai Wefer als 1. SS-Mann/ Steward, Ulrich Burdack als 2. SS-Mann, Florian Neubauer als 3. SS-Mann, U?ur Okay als Älterer Passagier und Madeline Hartig als Kapo/ Oberaufseherin. Es singen der Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen und Chorgäste. Es musiziert das Philhamonische Orchester Altenburg-Gera.

Einblicke in die Inszenierung gibt vorab Chefdramaturg Felix Eckerle im Gespräch mit dem Regieteam zur Matinee am Sonntag, 3. März 2019 um 11.00 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera. Der Eintritt dazu ist frei.

Begleitend zur Produktion wird vom 3. März bis 2. April 2019 im Spiegelfoyer des Geraer Theaters die Ausstellung „Zofia Posmysz – Auschwitz und Literatur“ (konzipiert vom MOCAK Museum für Gegenwartskunst Krakau) gezeigt.

Weitere Vorstellungen im Theater Gera:
So. 10.03.2019, 14:30 Uhr
So. 17.03.2019, 16:00 Uhr
Di. 02.04.2019, 18:00 Uhr
Fr. 17.05.2019, 19:30 Uhr
So. 19.05.2019, 14:30 Uhr

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