Frankfurt, Kammeroper im Palmengarten, Der Bajazzo – Der Impresario von .. , 21.07.2018

Juli 12, 2018  
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Kammeroper Frankfurt

Kammeroper Frankfurt / Plakat Bajazzo © Martin Prudenz / Kammeroper Frankfurt

Kammeroper Frankfurt / Plakat Bajazzo © Martin Prudenz / Kammeroper Frankfurt

Der Bajazzo –  Ruggero Leoncavallo

Der Impresario von den Kanaren – Domenico Sarro

Im Palmengarten: Ab Samstag – 21.07.; 27.7.; 28.7.2018 …. – Sommerproduktion

Die Kammeroper Frankfurt betritt in diesem Sommer im Palmengarten neue Pfade. Gleich zwei Opern werden dort unter dem nächtlichen Sternenhimmel zu erleben sein: der weltberühmte veristische Reißer Der Bajazzo von Ruggero Leoncavallo und eine burleske Barockoper: Der Impresario von den Kanaren von Domenico Sarro, die erstmals in Frankfurt zu sehen sein wird. Die Kombination ist außergewöhnlich. Der melodramatische Bajazzo, der das bekannteste schmerzliche Lachen der Opernliteratur enthält, wird meistens mit der zeitgleichen Cavallaria rusticana kombiniert. Auch die Kammeroper kostet das Melodram voll aus, aber hebt den Commedia dell Arte-Charakter der Oper und das schillernde „Spiel im Spiel“ des Bajazzo hervor. Dazu passt Sarrros „Impresario“ vorzüglich: Die Barockperle von 1724 präsentiert uns einen zwielichtigen, singenden Intendanten, der versucht, – frei nach dem Motto „Singen Sie schön, der Rest ist egal“ – eine Sängerin zu verführen. Das bietet aktuell nicht nur Einblicke in das Operngeschehen des Barock, sondern spiegelt auch unruhige und heutige Begegnungen wieder.

Leoncavallo sprengt im Bajazzo die traditionelle Commedia-Form seiner Oper, indem er das Spiel im Spiel auf ein böses Ende zusteuern lässt. Vor den Augen eines entsetzten Publikums schlägt die Commedia dell‘ Arte um in die Commedia della morte. Aus Spiel wird plötzlich Ernst, der eifersüchtige Canio wird zum Doppelmörder mit Publikum.

Beide Opern werden in einem Bühnenraum gespielt, sie zeigen klassische Alltagssituationen die eskalieren. Liebe, Verzweiflung, Hass, verräterische Arien und komische Kantilenen, pralles Musiktheater verschiedener Zeitalter also zeigt die Kammeroper ab dem 21. Juli im schönsten Opernhaus Frankfurts: dem sommerlichen Palmengarten. Weitere Details können Sie dem beiliegenden Handzettel entnehmen.

—| Pressemeldung Kammeroper Frankfurt |—

Frankfurt, Kammeroper Frankfurt, Premiere Ein Maskenball, 15.07.2017

Juni 12, 2017  
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Kammeroper Frankfurt

Kammeroper Frankfurt / Maskenball © Martin Grothmaak

Kammeroper Frankfurt / Maskenball © Martin Grothmaak

Ein Maskenball von Giuseppe Verdi

Wieder ein Königsmord im Palmengarten

Premiere: Samstag, 15. Juli 2017, weitere Aufführungen: Fr. 21., Sa. 22., So. 23., Mi. 26., Fr. 28., Sa. 29., So. 30. Juli, und Mi. 2., Fr. 4., Sa. 5., Mi. 9., Fr. 11., Sa. 12. August 2017 jeweils 19.30 Uhr, Bei Regen ist die Aufführung konzertant.

Alljährlich im Sommer bespielt die Kammeroper Frankfurt den Musikpavillon im Palmengarten und schließt eine Lücke im Kulturangebot der Mainmetropole. In diesem Jahr steht das Hauptwerk aus der mittleren Schaffensperiode von Giuseppe Verdi auf dem Programm, EIN MASKENBALL.

Kammeroper Frankfurt / Ein Maskenball © Kammeroper Frankfurt

Kammeroper Frankfurt / Ein Maskenball © Kammeroper Frankfurt

Zur Entstehungszeit der Oper stand das Barometer auf Sturm: 1858 misslingt das Attentat des Grafen Felice Orsini auf Napoleon III., doch das Ende der Bourbonen-Herrschaft in Neapel ist eingeleitet. Giuseppe Verdi, glühender Anti-Royalist, greift das Sujet auf: Sein Librettist Antonio Somma bearbeitet eine Vorlage von Eugène Scribe von 1833 für Daniel-Francois Esprit Auber, merzt einige überflüssige Szenen aus und schreibt mit UN BALLO IN MASCHERA eine der wirkungsvollsten Verdi-Opern überhaupt.

In diesem Dramma lirico krachen blutige Tragödie und burleske Operette unvermittelt aufeinander und ergeben ein „Scherzo mit tödlichem Ausgang“ – ein Bonmot von Richard
Strauss, das auch auf den MASKENBALL paßt. Die Oper ist ein Vexierspiel aus Politik und privaten Amouren. Der Einbruch des Übersinnlichen in Gestalt der Seherin Ulrica und die sexuelle Ambivalenz des Pagen Oscar, einer Hosenrolle und singulär in Verdis Schaffen, schärfen den inneren Konflikt.

Das historische Vorbild ereignete sich 1792 während eines Maskenballes in der Stockholmer Oper, und Verdi und Somma zeigen nun diese an sich schon verwirrende Konstellation auf der Opernbühne als Maskenspiel über das Maskenspiel – und Rainer Pudenz führt dieses Meisterwerk der Italienischen Oper in deutscher Sprache (Neue Übersetzung von Thomas Peter) auf, um dem Publikum im Gewirr der zahllosen Zwischenböden die Orientierung zu ermöglichen. Unberührt bleibt Verdis unsterbliche Musik, darunter die wohl schönste Chor- Prehgiera der Operngeschichte: Das Attentat ist geglückt, der König tödlich getroffen – doch nun erweist sich die Tragödie als Farce, als gräßliches Missverständnis unter Freunden. Das dreizehnte Addio war tödlich!

Premiere: Samstag, 15. Juli 2017, weitere Aufführungen: Fr. 21., Sa. 22., So. 23., Mi. 26., Fr. 28., Sa. 29., So. 30. Juli, und Mi. 2., Fr. 4., Sa. 5., Mi. 9., Fr. 11., Sa. 12. August 2017 jeweils 19.30 Uhr, Bei Regen ist die Aufführung konzertant.

Leitung:
Erdl (Musikalische Leitung). Pudenz (Regie), Vilagrasa (Bühne/Licht), Keller (Bühne/Licht), N.N. (Kostüme), Bresgen (Dramaturgie), Beiner (Regieassistenz)

Mitwirkende:
Nymoen, Kalinina, Diny, Seyhan, Cuento, Sindermann, Peter, Führ, Kaiser, Vargas, Eckhardt, u. a. Solisten, Chor und Orchester der Kammeroper Frankfurt

Aufführungsort:
Musikpavillon im Palmengarten, Eingang: Bockenheimer Landstraße/ Palmengartenstraße 11 und Siesmayerstraße 63

—| Pressemeldung Kammeroper Frankfurt |—

Frankfurt, Kammeroper Frankfurt, Premiere Die Zauberflöte im Palmengarten

Juli 8, 2011  
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Kammeroper Frankfurt

Kammeroper Frankfurt im Palmengarten

Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberflöte

Deutsche Oper in zwei Akten, Libretto von Emanuel Schikaneder

Premiere Freitag. 15. Juli 2011

Weitere Aufführungen:

Fr. 22., Sa. 23., So. 24., Mi. 27., Fr. 29., Sa. 30., So. 31. Juli
Mi. 3., Fr. 5., Sa. 6., So. 7., Mi. 10., Fr. 12., Sa. 13., So. 14. August 2011
jeweils 19. 30 Uhr

Bei Regen findet die Aufführung konzertant statt.

Leitung: Erdl, Pudenz, Vilagrasa, Berghoff, Bobenrieth, Elschner, Rothermel, Keller, Noll, Nickel

Mitwirkende: Bruns, Fischer, Schwark, Graham, Kalnina, El Sigai, Fründ, Orelly, Bauer, Balzer, Richter, von Reiche, Crowe, Lenke, Mathes, Schmidt u. a.

Chor und Orchester der Kammeroper Frankfurt

Aufführungsort: Orchestermuschel/ Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Bockenheimer Landstraße / Palmengartenstraße 1
und Siesmayerstraße 61

—| Pressemeldung Kammeroper Frankfurt |—

Frankfurt, Kammeroper Frankfurt, Premiere Die Zauberflöte 15.7.2011

Juni 28, 2011  
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Kammeroper Frankfurt

Kammeroper Frankfurt: Dies Mal im Palmengarten

Die Zauberflöte  von  Wolfgang Amadeus Mozart

Deutsche Oper in zwei Akten, Libretto von Emanuel Schikaneder

Auf der Suche nach der Bühne von morgen…

Zwanzig Jahre Kammeroper waren auch zwanzig Jahre Wanderschaft. An über zwanzig verschiedenen Spielorten hat das Ensemble bisher die Zelte für seine Produktionen aufgeschlagen. Fast jeden Blick auf ein Aufführungsplakat verbindet der interessierte Betrachter bereits routiniert mit der Frage: „Wo spielen sie diesmal?“, um beinahe genauso oft einen neuen Spielort als Antwort zu erhalten.

Die zweite Oper Frankfurts ist eine Wanderdüne in der städtischen Kulturlandschaft. In der steten Suche nach geeigneten Spielstätten liegen Reiz und Risiko immer dicht beieinander. Selbst das erfolgreiche Ende einer solchen Suche ist stets nur Kompromiss, denn zumeist besitzen auch szenisch reizvolle Räume Nachteile in anderer Hinsicht, weil sie in der Regel nicht für eine Musiktheaternutzung gebaut wurden.

Rainer Pudenz’ risikofreudiger Spürsinn für den richtigen Raum zum richtigen Stück traf dennoch immer ins Schwarze, auch und gerade bei den exotischeren Spielstätten, die oft durch die Kammeroper ihre musiktheatralische Feuertaufe erhielten.

Premiere Freitag. 15. Juli 2011
Weitere Aufführungen:
Fr. 22., Sa. 23., So. 24., Mi. 27., Fr. 29., Sa. 30., So. 31. Juli
Mi. 3., Fr. 5., Sa. 6., So. 7., Mi. 10., Fr. 12., Sa. 13., So. 14. August 2011
jeweils 19. 30 Uhr

Bei Regen findet die Aufführung konzertant statt.

Leitung: Erdl, Pudenz, Vilagrasa, Berghoff, Bobenrieth, Elschner, Rothermel, Keller, Noll, Nickel

Mitwirkende: Bruns, Fischer, Schwark, Graham, Kalnina, El Sigai, Fründ, Orelly, Bauer, Balzer, Richter, von Reiche, Crowe, Lenke, Mathes, Schmidt u. a.

Chor und Orchester der Kammeroper Frankfurt

Aufführungsort: Orchestermuschel/ Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Bockenheimer Landstraße / Palmengartenstraße 1
und Siesmayerstraße 61

—| Pressemeldung Kammeroper Frankfurt |—

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