Frankfurt, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Konzert – Deutsch-Amerikanische Träume, 20.08.2018

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Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst / Deutsch-Amerikanische Träume -  Ancora String Quartet © Barry Lewis;

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst / Deutsch-Amerikanische Träume – Ancora String Quartet © Barry Lewis;

Konzert : Deutsch-Amerikanische Träume

Ancora String Quartet (Madison, Wisconsin/USA)
Melinda Paulsen Mezzosopran (Mainz/HfMDK Frankfurt)

Am 20. August 2018 um 19:30 Uhr im Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse (Neue Mainzer Strasse 49, Frankfurt/Main) führen das renommierte Ancora String Quartet aus Madison, Wisconsin/USA und die ARD-Preisträgerin, Mezzosopranistin Melinda Paulsen ein spätromantisches Programm mit selten gehörten Werken für Streichquartett bzw. –trio und Mezzosopran  von Paul Hindemith, Samuel Barber, Viktor Ullmann und Richard Wagner auf. Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Das Programm vereint Werke von deutschen und amerikanischen Komponisten; alle haben einen starken Bezug zu Träumen und Visionen. Paul Hindemiths Werk „Melancholie“ zu Texten von Christian Morgenstern ist geprägt von benebelten Traumbildern und impressionistischen Streicherklängen; Samuel Barbers „Dover Beach“ ist die Vertonung eines rätselhaften, pessimistischen Gedichts von Matthew Arnold. Viktor Ullmann hat seine „Drei Lieder für Singstimme und Streichtrio“ zum Teil in Theresienstadt komponiert; er ist kurz danach nach Auschwitz-Birkenau deportiert und ermordet worden. Richard Wagners „Wesendonck Lieder“ erklingen in diesem Konzert in der Fassung für Streichquartett und Gesang vom Kölner Komponisten Stefan Heucke (UA 2017), eine Frankfurter Premiere.

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst / Deutsch-Amerikanische Träume -  Melinda Paulsen © Privat

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst / Deutsch-Amerikanische Träume – Melinda Paulsen © Privat

Die Mezzosopranistin Melinda Paulsen, gebürtige Amerikanerin, kam 1988 nach Deutschland, studierte in München und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. 1992 gewann sie den ARD-Wettbewerb. Opernengagements im In-und Ausland folgten, sie baute eine rege Konzerttätigkeit auf mit Auftritten u.a. auch bei internationalen Festivals. Seit 2003 ist Melinda Paulsen Professorin für Gesang an der HFMDK in Frankfurt.

Das  Ancora String Quartet ist in Madison, Wisconsin/USA zu Hause. Seine Mitglieder haben alle viel beachtete Karrieren als Solisten, als Kammermusikpartner und als Orchestermusiker. Das Quartett spielt in Konzertreihen in der Region Wisconsin und wird sowohl für Liveübertragungen im Radio (Wisconsin Public Radio) als auch für Meisterkurse mit Jugendensembles gebucht. Die sehr deutsch-affinen Mitglieder des Quartetts freuen sich außerordentlich über ihre erste Konzertreise nach Deutschland!

Seit 1976 besteht eine Partnerschaft zwischen Hessen und dem amerikanischen Bundesstaat Wisconsin. Der Freundschaftsverein Hessen-Wisconsin unter der Leitung vom Michael Boddenberg (MdL) unterstützt diese Konzertreise. Im Anschluss an den fünf Konzerten in Deutschland (in Mainz, Frankfurt, Vellmar, Schlitz und im Mittelrheintal) werden in der ersten Septemberwoche eine Reihe von Konzerten in Wisconsin folgen.

Beim Konzert am 20. August um 19:30 im Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse ist der Eintritt frei, Spenden werden erbeten.

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Frankfurt, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Premiere – Die Zauberflöte- Burgfestspiele Bad Vilbel, 08.05.2006

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Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

„Die Zauberflöte“ bei den Burgfestspielen Bad Vilbel
Eine Produktion der HfMDK mit den Burgfestspielen Bad Vilbel und der Hessischen Theaterakademie.

Premiere: Sonntag, den 8. Mai um 11 Uhr 
Weitere Vorstellungen: Montag, den 9. Mai sowie Dienstag, den 10. Mai jeweils um 10.30 Uhr Öffentliche Generalprobe am 7. Mai um 15 Uhr

Weitere Termine von Juni bis September auf der Burg Bad Vilbel Zehntscheune, 61118 Bad Vilbel

Eintrittskarten ab 5,50 Euro unter tickets@bad-vilbel.de oder 069 1340400 bzw. auf www.kultur-bad-vilbel.de

Mozarts bekannteste Oper ist aufregend, spannend und bezaubernd: Papageno und Tamino machen sich mit einer Zauberflöte und einem magischen Glockenspiel im Gepäck auf den Weg, um Pamina zu retten. Dabei merken sie nicht nur, wer der wahre Feind ist, sondern auch, bei wem sie die wahre Liebe finden. Es müssen Prüfungen und Mutproben bestanden werden, bis alles mit zauberhaften Klängen zu einem guten Ende kommt.

Diese Handlung haben Regisseur Benedikt Bormann, der musikalische Leiter Markus Höller und Bühnen- und Kostümbildnerin Anja Müller gemeinsam mit Gesangsstudierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) so aufgearbeitet, dass sie besonders Kinder und Familien begeistern soll. In Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie ist so ein Stück entstanden, das in insgesamt 18 Aufführungen von Mai bis September im Rahmen der Burgfestspiele Bad Vilbel für Kinder ab 5 Jahren und Menschen aller Altersklassen aufgeführt wird.

Die Gesangsabteilung der HfMDK setzt mit der Produktion bei den mittlerweile 30. Burgfestspielen, die vom 7. Mai bis zum 11. September 2016 stattfinden, eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit fort.

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Frankfurt, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, CHORKONZERT , 16.07.2014

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Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

CHORKONZERT IN DER HfMDK

Mit dem Hochschulchor und Instrumentalensemble der Hochschule für Musik und Darstellende

Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) und Solisten der HfMDK

Musikalische Leitung: Winfried Toll und Clemens Mohr

Mittwoch, 16. Juli 2014 um 19.30 Uhr

Großer Saal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Eschersheimer Landstraße 29-39, 60322 Frankfurt am Main)

Das Sommerkonzert des Chores in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) mit Vokalkompositionen von Johannes Brahms, Gustav Mahler und Alexander Zemlinsky nimmt in seiner Stimmung eher die Atmosphäre des Spätsommers oder des Frühherbstes vorweg. Alle Werke haben im weitesten Sinne mit Abschied zu tun, Abschied des Liebenden, Abschied aus einer trügerischen Idylle, Hinwendung in die Selbstvergessenheit des Traumes, Abschied aus der Tonalität in eine andere, neue, noch ungeahnte Welt.

Johannes Brahms‘ „Neue Liebeslieder -Walzer op. 65“ sind von der Stimmung her dunkler, melancholischer geprägt, als die eher lyrisch heiteren, bisweilen ironisch gefärbten Liebeslieder op. 52. Die Texte dieser zweiten Sammlung handeln von Misstrauen, Verzicht und Abschied.

Die Entstehung der „Lieder eines fahrenden Gesellen“ sind nicht genau zu datieren, aber diese Lieder aus seiner Frühzeit mit ihren scheinbar einfachen, volkstümlichen Texten, zeigen typische Merkmale des Mahlerschen Werks, die Brechung der Idylle, das Fliehen in die Schönheit des Traumes, die Bitterkeit des irdischen Lebens, die Ironie bis hin ins Burleske. In der Stimmung lassen diese Lieder gewiss an Schuberts „Winterreise“ erinnern.

„Es ist Empfindung bis in die Lippen hinauf, die sie aber nicht übertrifft, das bin ich selbst“, dies sagt Mahler zu dem Lied “Ich bin der Welt abhanden gekommen“, dem wohl innigsten und Mahlers Persönlichkeit am nächsten zu beschreibende Lied aus dem Zyklus der „Rückert- Lieder“ von 1901. Es ist die Zeit, in der Mahler die Sommerferien am Wörtersee verbringt und zeitgleich an seiner 5. Sinfonie arbeitet. Auch das „Adagietto“ aus dieser Sinfonie atmet dieselbe Empfindung des Abschieds aus der bitteren Burleske dieser Welt in die Einsamkeit und Entrücktheit des Traumes.

Der Psalm 23, 1910 komponiert, entstand zu einer Zeit, in der sich Zemlinsky als erfolgreicher Dirigent durchgesetzt hat. In seiner Musik spüren wir noch eine ungebrochene Kraft und Zuversicht sowie eine Farbigkeit, die bisweilen an die Farbkompositionen Gustav Klimts
erinnert.

Auch wenn in dem Text „und müßte ich wandeln in dunkler Schlucht“, die Pfade der Tonalität für kurze Zeit verlassen werden, werden wir doch wieder zurückgeführt an die friedvollen und idyllischen Gestade „der grünen Aue“ der Tonalität.

Johannes Brahms – Neue Liebeslieder-Walzer op. 65
Gustav Mahler – Lieder eines fahrenden Gesellen
– Wenn mein Schatz Hochzeit macht
– Ging heut‘ morgens übers Feld
– Ich hab‘ ein glühend Messer
– Die zwei blauen Augen

Johannes Brahms – Zwei Quartette op. 102a.
– Sehnsucht
– Nächtens
Gustav Mahler – Liebst du um Schönheit und Ich bin der Welt abhanden gekommen
(aus Rückert-Lieder).
Alexander Zemlinsky – 23. Psalm op. 14

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Frankfurt, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Neue Konzertreihe mit Studierenden der HfMDK in der Seniorenresidenz KURSANA Villa Frankfurt, 25.08.2013

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Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Konzerte in der Villa.

Neue Konzertreihe mit Studierenden der HfMDK in der Seniorenresidenz KURSANA Villa Frankfurt

 
Julia Okruashvili (Klavier) mit Werken von Johann Sebastian Bach
 
Auftaktveranstaltung am Sonntag, den 25. August um 15.30 Uhr
Seniorenresidenz KURSANA Villa Frankfurt
Eschersheimer Landstraße 125, 60322 Frankfurt am Main
 
Eintritt frei, Spenden zugunsten der Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder
 
Ein musikalisches Highlight im Monat wollte die Kursana Villa Frankfurt ihren Bewohnern, Angehörigen und externen Besuchern zukünftig anbieten; zumal viele der Bewohner zeitlebens begeisterte Opern- und Konzertbesucher sind. Nach dem Motto „Wenn das
Gute liegt so nah …“ musste Direktor Hans-Walter Kappes, um die Idee realisieren zu können, nicht lange suchen, befindet sich doch die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) in unmittelbarer Nachbarschaft.
„…dann wäre man dumm, diese Gelegenheit nicht zu nutzen. Ich bin davon begeistert, gemeinsam mit der Hochschule ein neues Konzept in unserem Haus umzusetzen. Denn was sonst als Musik und Kunst verbindet zwischen Menschen und Generationen“, so
Kappes.
 
So werden in Zukunft Studierende der HfMDK jeweils an einem Sonntag im Monat in der Kursana Seniorenresidenz konzertieren. Herausragende Solistinnen und Solisten präsentieren spannende und abwechslungsreiche musikalische Programme – und damit
das hohe Niveau der künstlerischen Ausbildung an Hessens Hochschule für Musik, Theater und Tanz.
 
Der Auftakt der Veranstaltungsreihe am 25. August ist dem Komponisten Johann Sebastian Bach gewidmet. Die junge Pianistin Julia Okruashvili umrahmt ihr Programm denn auch mit zwei Transkriptionen, haben sich Klavierbearbeitungen von Werken
Johann Sebastian Bachs doch seit dem 19. Jahrhundert fast schon zu einem eigenen Genre entwickelt.
 
So eröffnet sie ihr Konzert mit der bekannten d-Moll-Chaconne von Ferruccio Busoni, einem Standardwerk im virtuosen Klavierrepertoire und beendet es mit dem Präludium und der Fuge für Orgel C-Dur BWV 545 in der nicht minder technisch und musikalisch anspruchsvollen Klavierbearbeitung von Franz Liszt. Darüber hinaus sind zu hören der Choral „Jesu bleibet meine Freude“ aus der Kantate „Herz und Mund und Tat und Leben“ BWV 147 sowie das Choralvorspiel „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ BWV 645 in der Transkription des deutschen Pianisten Wilhelm Kempff sowie die Toccata c-moll BWV 911. Die Besucher werden ein gleichermaßen virtuosbrillantes und wie gesanglich-lyrisches Konzertprogramm erleben.
 
Das Konzertprogramm im Überblick:
Johann Sebastian Bach (1685-1750) Ferruccio Busoni (1866-1924)
Chaconne d-moll (aus der Partita d-moll BWV 1004 für Violine solo)
Johann Sebastian Bach
„Wachet auf, ruft uns die Stimme“ BWV 645
Choralvorspiel
(Bearbeitung für Klavier Wilhelm Kempff)
Johann Sebastian Bach
Toccata c-moll BWV 911
Johann Sebastian Bach
„Jesus bleibt meine Freude“ BWV 147
Choral aus der Kantate ,,Herz und Mut und Tat und Leben“
(Bearbeitung für Klavier Wilhelm Kempff)
Johann Sebastian Bach – Franz Liszt (1811-1886)
Präludium und Fuge für Orgel C-Dur BWV 545
 
Die Pianistin Julia Okruashvili, 1983 in Moskau geboren, wurde am dortigen College des Staatlichen Konservatoriums ausgebildet und studierte danach am Tschaikowsky- Konservatorium, wo sie 2007 das Diplom „mit Auszeichnung“ erhielt. In gleichem Jahr nahm Prof. Lev Natochenny Julia Okruashvili in seine Klasse an der HfMDK auf, im Januar
2011 beendete sie ihr Studium mit dem Konzertexamen.
Julia Okruashvili ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe für junge Pianisten, u.a. in Wolgograd, beim Internationalen Maria-Yudina-Wettbewerb in St. Petersburg, beim internationalen Firkusny-Wettbewerb und beim „Citta di Pinerolo“. Im Sommer 2006 gewann sie an der ,,VIP Academy“ in Wien den ,,Rosario-Marciano-Preis“ und wurde für eine Aufführung eines Mozart-Klavierkonzerts mit Orchester ausgewählt. 2010 wurde Julia Okruashvili als Stipendiatin für die „Live Music Now“ aufgenommen. Im selben Jahr spielte sie als Solistin mit dem Frankfurter Museumsorchester und dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden. Im Sommer 2011 gewann sie den ersten Förderpreis bei der ,,International Klavier Academy Freiburg“. Julia Okruashvili nahm unter anderen teil an den Meisterklassen mit den Professoren Boris Petrushansky, Arnulf von Arnim, Stephan
Möller, Jura Margulis und Dmitry Bashkirov. Seit 2007 war sie bei den Weilburger Schlosskonzerten, beim Rheingau Musik Festival, beim Mosel Musikfestival, bei den Kasseler Musiktagen und in der Alten Oper in Frankfurt zu sehen.
 
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