Flensburg, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, PREMIERE – MANON LESCAUT, 16.03.2019

Schleswig-Holsteinisches Landestheater

Stadttheater Flensburg © Stadttheater Flensburg

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PREMIERE – MANON LESCAUT

Oper von Giacomo Pucciniin italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Die Uraufführung von MANON LESCAUT 1893 in Turin verhalf ihm zum ersehnten künstlerischen Durchbruch und war vermutlich der größte Premierenerfolg, den Puccini je erlebte. Nicht zuletzt deswegen lohnt sich ein Blick auf das seltener gespielte Werk. Am Landestheater spielen wir die Oper in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Auf die Frage, warum sich Giacomo Puccini nur wenige Jahre nach der Uraufführung der Oper MANON seines Kollegen Jules Massenet erneut an den Stoff wagte, soll der italienische Komponist entgegnet haben: „Warum nicht? Eine Frau wie Manon verdient es, mehr als einen Liebhaber zu haben.
Was Puccini so faszinierte, war eine Geschichte aus dem galanten Zeitalter des Ancien Régimes Ludwigs XV. Im Mittelpunkt stehen zwei junge Menschen zwischen Kloster und Salon, Gosse und Boudoir, Leidenschaft und Berechnung. Die kokette Manon soll eigentlich ins Kloster gebracht werden, brennt aber mit dem Chevalier Des Grieux, der sich Hals über Kopf in sie verliebt hat, durch. In Frankreich beginnen sie ein gemeinsames, vergnügungsreiches Leben, doch der königliche Steuerpächter Geronte de Ravoir hat längst ein Auge auf Manon geworfen und bindet sie mit Hilfe ihres Bruders an sich.

Abermals will Manon mit Des Grieux fliehen, wird aber verhaftet und nach Amerika verbannt. Letztlich finden die beiden zwar wieder zueinander, stranden aber in der Wüste, ohne Aussicht auf Wasser.

Auf der Suche nach dem Stoff für seine dritte Oper stieß Puccini auf einen Roman des Franzosen Abbé Prévost: eine kunstvolle Verquickung von selbsterlebten und durch Erzählungen bekannten Episoden mit zeitgenössischen literarischen Elementen, die seinerzeit Skandal und Furore gemacht hatte. Mindestens acht Autoren, darunter Ruggiero Leoncavallo (der Komponist von I PAGLIACCI) und Puccini selbst, wirkten am
Opernlibretto mit.

16.03.2019 | 19.30 Uhr | Flensburg, Stadttheater

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Flensburg, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, 5. SINFONIEKONZERT, 26.02. – 01.03.2019

Schleswig-Holsteinisches Landestheater

Stadttheater Flensburg © Stadttheater Flensburg

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5. SINFONIEKONZERT
Antonín Dvorák: „Die Mittagshexe“, Sinfonische Dichtung, op. 108
Henri Dutilleux: „Métaboles” für Orchester
Hector Berlioz: Symphonie fantastique, op. 14

Antonín Dvoráks sinfonischen Dichtungen ist die Verbundenheit zu seiner böhmischen Heimat deutlich anzuhören. In der „Mittagshexe“ wird die nicht ganz ernstgemeinte Drohung einer Mutter, dass das quengelnde Kind von eben jenem Fabelwesen geholt werde, plötzlich Wirklichkeit …

Henri Dutilleux, einer der faszinierendsten französischen Künstler, ist in Deutschland bislang kaum bekannt. Sein frei schweifendes Orchesterwerk „Métaboles“ schrieb er Anfang der 1960er-Jahre. Es hält, wie der an einen rhetorischen Begriff angelehnte Titel verrät, überraschende stilistische Umschwünge bereit.

Der musikalische Revolutionär Hector Berlioz ließ gern die Grenzen zwischen Autobiografie und Kunst verschwimmen. Am deutlichsten geschah dies in seiner „Symphonie fantastique“, in der er eine unerwiderte Liebe verarbeitete. Das 1830 entstandene Werk geriet zum Sensationserfolg.

26.02.2019 | 19.30 Uhr | Schleswig, A.P. Moller Skolen
27.02.2019 | 19.30 Uhr | Flensburg, Deutsches Haus
28.02.2019 | 20.00 Uhr | Husum, NordseeCongressCentrum
01.03.2019 | 19.30 Uhr | Rendsburg, Stadttheater

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Flensburg, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, HEIDI – DAS FAMILIENBALLETT, 23.02.2019

Schleswig-Holsteinisches Landestheater

Stadttheater Flensburg © Stadttheater Flensburg

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HEIDI – DAS FAMILIENBALLETT

erzählt eine packende und berührende Geschichte über die Freundschaft zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen und verschiedener Herkunft, über Geborgenheit, Heimweh in der Fremde und den Umgang mit vermeintlich unumkehrbaren Schicksalen. Alle kleinen wie großen Zuschauer sind eingeladen, ein charakterstarkes, optimistisches Mädchen zu begleiten, das besonders auf eine Frage die Antwort zu finden versucht: Wo ist mein Platz in der Welt?


HEIDI – DAS FAMILIENBALLETT


Tanztheater von Katharina Torwesten
Heidi ist ein Waisenkind, das bei seiner Tante Dete lebt. Als diese eine Arbeit bei der reichen Familie Sesemann in Frankfurt angeboten bekommt, entschließt sie sich, Heidi ihrem Großvater in den Schweizer Bergen anzuvertrauen. Der mürrische, eigenbrötlerische Mann, der von allen „Alm-Öhi“ genannt wird, lebt zurückgezogen in einer abgelegenen Sennhütte. Mit seiner quirligen Enkelin kann er zunächst wenig anfangen, doch bald schließt der alte Griesgram Heidi ins Herz. Hoch oben auf der Alm blüht das kleine Mädchen richtig auf und genießt das Leben sowie die Natur in vollen Zügen. Mit Geißenpeter, dem Ziegenhüter, verbindet sie eine innige Freundschaft. Doch die unbeschwerte Zeit endet jäh, als Heidi von Tante Dete nach Frankfurt zu den Sesemanns geholt wird, um unter der Aufsicht des strengen Fräuleins Rottenmeier der gleichaltrigen Clara Gesellschaft zu leisten. Zum Glück verstehen sich die beiden Mädchen auf Anhieb und Clara, an den Rollstuhl gefesselt, ist von Heidis Lebensfreude fasziniert. Doch Heidi erträgt die laute Großstadt nicht, und die Sehnsucht nach dem Großvater, dem Geißenpeter und der vertrauten Bergwelt wird immer größer. Schließlich wird sie ganz krank vor Heimweh und darf zum Alm-Öhi zurückkehren. Als Clara sie in den Bergen besucht, geschieht etwas, das keiner für möglich gehalten hat …

23.02.2019 | 19.30 Uhr | Flensburg, Stadttheater

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Flensburg, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, GRÄFIN MARIZA – Emmerich Kalman, 19.01.2019

Schleswig-Holsteinisches Landestheater

Stadttheater Flensburg © Stadttheater Flensburg

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GRÄFIN MARIZA –  Emmerich Kálmán

Premiere am 19.1.2019 im Stadttheater Flensburg

Die steinreiche Gräfin Mariza erfindet einen Verlobten namens Baron Koloman Zsupán, um sich lästige Mitgiftjäger vom Leib zu halten. Die angebliche Verlobung will sie auf ihrem ungarischen Landgut feiern und fällt aus allen Wolken, als der fiktive Baron plötzlich vor ihr steht. Wer kann denn auch ahnen, dass dieser Mensch wirklich existiert? Die Verwirrungen und Verwicklungen nehmen ihren Lauf, denn auch ein neuer Gutsverwalter beansprucht die Aufmerksamkeit der Gräfin. Der verarmte Graf Tassilo arbeitet inkognito bei ihr, um seiner Schwester Lisa (die von der familiären Notlage um keinen Preis erfahren darf) eine Mitgift finanzieren zu können. Mariza findet Gefallen an Tassilo, wittert schließlich jedoch auch in ihm einen Mitgiftjäger, und Zsupán interessiert sich zunehmend für Lisa. Im Zuge einer wendungsreichen Handlung liebt, streitet und versöhnt man sich und überwindet nicht zuletzt Barrieren aus Standesstolz und Temperament.

Nach der CSÁRDÁSFÜRSTIN gelang dem ungarischen Komponisten Emmerich Kálmán, dem Schöpfer der „klingenden Doppelmonarchie“, 1924 mit GRÄFIN MARIZA ein weiterer großer Operettenerfolg. Als typisch ungarisch geltende, durch Csárdásrhythmen geprägte Musik verband er mit dem Wiener Walzer und kecken Modetänzen der 1920er-Jahre zu einem ganz individuellen Stil. Seine Musik changiert zwischen Dramatik und Sentiment, zwischen feurigen und melancholischen Tönen. Glanznummern wie „Komm mit nach Varaždin“, Lisas und Zsupáns Duett „Ich möchte träumen“ und Tassilos wehmütige Erinnerung „Komm, Zigány“ avancierten zu wahren Ohrwürmern. Und mal ehrlich: Es gibt wohl kaum ein flammenderes Zuneigungsbekenntnis als das von liebestrunkenen Ungarn: „… denn meine Leidenschaft brennt heißer noch als Gulaschsaft!”

Musikalische Leitung: Ingo Martin Stadtmüller, Inszenierung: Markus Hertel, Choreografie: Catalin Tiganasu, Ausstattung: Sibylle Meyer, Choreinstudierung: Bernd Stepputtis, Einstudierung Kinderchor: Oxana Sevostianova

Mit:   Gräfin Mariza: Amelie Müller, Graf Tassilo Endrödy-Wittemburg: Christopher Hutchinson, Lisa, Tassilos Schwester: Christina Maria Fercher, Baron Koloman Zsupán, Gutsbesitzer: Fabian Christen, Fürstin Božena Cuddenstein zu Chlumetz: Eva Schneidereit, Fürst Moritz Dragomir Populescu: Markus Wessiack, Penižek, Diener von Tassilo: Jürgen Böhm*

Premiere – 19.01.2019 | 19.30 Uhr | Flensburg, Stadttheater

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