Essen, Philharmonie Essen, Boléro“ aus dem Wohnzimmer, April 2020

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Philharmonie Essen

„Boléro“ aus dem Wohnzimmer: Klassik-Hit als kunstvolles Musikvideo

Essener Philharmoniker und Aalto Ballett Essen präsentieren außergewöhnliches Projekt

Philharmonie Essen / Bolero © Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Bolero © Philharmonie Essen

Maurice Ravels „Boléro“ kennt fast jeder, doch so hat man den Klassik-Hit noch nicht erlebt: Die Essener Philharmoniker und das Aalto Ballett Essen präsentieren das berühmte Orchesterstück jetzt gemeinsam als kunstvolles Musikvideo. Ein großes Orchester und dazu noch eine Ballett-Compagnie live auf der Bühne, das ist aktuell natürlich nicht möglich. Wie man trotzdem fast 90 Musiker plus Dirigent sowie nahezu 30 Tänzer zusammenbringen kann, zeigt nun dieses außergewöhnliche Projekt: Jeder einzelne Musiker hat die jeweilige Stimme mit seinem Instrument in Ton und Bild festgehalten, Chefdirigent Tomás Netopil das passende Dirigat gefilmt und die Tänzer entsprechende Soli oder auch kurze Pas de deux aufgenommen. Das alles in den eigenen vier Wänden, im Garten oder teilweise auch im Foyer des Aalto-Theaters. Aufwändig zusammengeführt haben die insgesamt 115 Einzelvideos zwei Studenten des Fachbereichs „Ton und Bild“ der Hochschule Düsseldorf, Martin Zimny und Benedikt Fuchs. Keineswegs ein einfaches Unterfangen, schließlich soll das Video am Ende nicht nur gut aussehen, sondern die Musik auch sauber klingen.

Philharmonie Essen / Bolero © Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Bolero © Philharmonie Essen

Entscheidend war daher eine detaillierte Planung vom ersten Ton bis zur fertigen Collage. Für die Basis sorgte der Solo-Schlagzeuger des Orchesters, Tomislav Talevski. Dessen Aufnahme mit dem für dieses Werk typischen durchgehenden Schlagrhythmus erhielten alle weiteren Musiker zur Orientierung. Und die Tänzer richteten sich wiederum nach der bereits abgemischten Orchestermusik. Am Ende steht ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk, dem man kaum anmerkt, dass ausschließlich virtuell zusammen musiziert und getanzt wurde. Zu sehen ist das Video ab sofort auf den YouTube-Kanälen der Essener Philharmoniker und des Aalto Ballett Essen sowie im Online-Programm „TUP trotz(t) Corona“ der Theater und Philharmonie Essen unter www.theater-essen.de.

Essener Philharmoniker und Aalto Ballett Essen Ravel Boléro
youtube Trailer Essener Philharmoniker
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Essen, Essener Philharmoniker, Open-Air-Konzert – Grugapark, 29.06.2019

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Philharmonie Essen

Essener Philharmoniker /Open-Air-Konzert im Grugapark 2018 © Volker Wiciok

Essener Philharmoniker /Open-Air-Konzert im Grugapark 2018 © Volker Wiciok

Grugapark  –  Open-Air-Konzert der Essener Philharmoniker

 Tschaikowski, Strauß, Bernstein, Beatles 

Samstag 29. Juni 2019, 20 Uhr

Auch in dieser Spielzeit präsentieren die Essener Philharmoniker einen sommerlichen Höhepunkt mit dem Open-Air-Konzert im Essener Grugapark: Am Samstag, 29. Juni 2019, um 20 Uhr ist das Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Tomás Netopil erneut im überdachten Musikpavillon zu Gast. Mit diesem Konzert gratuliert das Orchester gleichzeitig zum 90-jährigen Jubiläum des Grugaparks, der genau am 29. Juni 1929 eröffnet wurde. Das Publikum wird dabei begleitet auf eine musikalische Reise, die von bekannten Opernmelodien über populäre Orchesterstücke bis hin zu einem Ausflug in die Rock- und Popmusik führt. Auf dem Programm stehen unter anderem Bedrich Smetanas Tanz der Komödianten aus Die verkaufte Braut, Pjotr I. Tschaikowskis Polonaise aus Eugen Onegin, Johannes Brahms’ Ungarischer Tanz Nr. 5 g-Moll, Leonard Bernsteins Ouvertüre zu „Candide“ und Johann Strauß’ Frühlingsstimmen-Walzer. Die großen Hits Smoke on the Water von Deep Purple und Yesterday von den Beatles erklingen in spannenden Bearbeitungen für vier Celli. Einen besonderen Akzent setzt schließlich die junge Geigerin Maria Milstein, die Camille Saint-SaënsHavanaise und Maurice Ravels Tzigane interpretiert. Die Russin gewann 2013 den renommierten ARD-Musikwettbewerb und wurde 2018 mit dem holländischen Musikpreis ausgezeichnet.

Essener Philharmoniker / Maria Milstein © Marco Borggreve

Essener Philharmoniker / Maria Milstein © Marco Borggreve

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